Hallo liebes Kazenforum,
bevor ich gleich loslege, erst mal zu mir:
Ich halte seit über 20 Jahre Katzen, bisher immer nur in Einzelhaltung. Seit 9 Jahren wohnt
ein sehr sozialer kastrierter Kater (Tierheim 10 Jahre alt) als Freigänger (wohne ländlich, direkt an Feldern ) bei uns (mein Mann und ich)und ist unser Prinz.
Jetzt zu meinem Problem:
Ende Oktober habe ich mit Hilfe des Veterinäramts und des Tierheims eine Katze aus einem Mehrkatzen-und Messi-Haushalt bzw. Dach befreit.
Die Katze wurde beim Umzug zurückgelassen und ist vor den Entrümplern auf einen Dachboden geflüchtet. Dort hat sie mehrere Wochen ausgeharrt bis sie durch eine offene Luke aufs Dach gesprungen ist, wo ich sie dann entdeckt habe.
Da die Katze ohne mich nicht mehr leben würde, habe ich sie nach ein paar Wochen Tierheim/Untersuchungen/Fristeinhaltungen am 30.10. auch bekommen.
Sie ist geschätzte 2 Jahre alt und bis heute morgen noch unkastriert gewesen.
3 Wochen saß sie hinterm Schrank (eigenes Zimmer , Home-Office-Platz, Tür zuerst immer zu) ohne Regung, kam nur nachts zum Fressen raus. Mittlerweile hat sie Vertrauen gefasst (bin ja mind. 8 Std./Tag bei ihr und schon verliebt in sie

)und es wird geschmust und gespielt. Die Tür ist jetzt tagsüber offen, mit dem Kater gabs viel Gefauche und Hiebe, nichts Ernstes, wobei sie die Aggressivere ist und ihm hinterhergeht, ihn einkesselt und anfaucht.
Jetzt nach ihrer Sterilisation bleibt die Tür erst mal wieder zu, mindestens ne Woche. Ich hoffe dass sie dann ruhiger ihm gegenüber wird.
Aber für danach brauche ich eure Hilfe:
Feliway, Gittertür (leider für meinen 7 Kilo-Kater nicht stabil genug) Leckerlis usw. hab ich alles ausprobiert und viel nachgelesen. Mein Kater bekommt vermehrt Aufmerksamkeit, Spielzeit und Leckerli. Ich glaube an ihm liegt es nicht wirklich. Was kann ich nur tun damit das Zusammenleben funktioniert und wir auch nachts die Tür dann offen lassen können? Ach ja, die Katze traut sich bisher nicht nach unten (Wohn-Esszimmer, Küche) da dort sich der Kater meistens aufhält. Ich hoffe so sehr, dass ihr mir helfen könnt.
Sollte es aber beiden Katzen schlecht gehen, oder mein Freigänger nicht mehr nach Hause kommen, muss ich die neue Katze schweren Herzens wieder ins Tierheim bringen. Ich habe mir jetzt eine Frist bis März gesetzt, dann beurteile ich die Situation neu.
Ich danke euch schon mal für das Lesen und wünsche mir so sehr eure Hilfe.
Ergänzung ()

Fiene

Paul