Hallo ihr Lieben,
ich habe gestern eine Frage in meinen bereits vorhandenen Thread gestellt aber die ist wohl untergegangen, also erstell ich jetzt einen Neuen, ich hoffe, das ist ok
Jedenfalls stecke ich gerade mitten in der Vergesellschaftung von Tine (8 Jahre, Maine Coon) und Mila (3 Jahre, Norweger). Dank eurer Unterstützung im anderen Thread konnte ich das doch sehr entspannt angehen, aber seit 2,3 Tagen macht mich folgendes Verhalten doch sehr stutzig:
Mila ist jetzt seit 3 Wochen da und es lief auch alles entspannt. Tine hat sich sogar von ihr putzen lassen, es gab viele Nasenstupser und alle waren höflich zueinander. Allerdings hat Tine jetzt angefangen, Mila scheinbar aus dem Nichts heraus zu jagen, in eine Ecke zu drängen und anzustarren. Gelegentlich gibt's auch eine gezimmert, aber richtig körperlich wurde es bis jetzt noch nicht. Erst dachte ich, es wäre eine Art Spielen, aber Tine ist immer die Jägerin. Wenn Mila es schafft, versteckt sie sich unter der Couch oder dem Badezimmerschrank (da passt Tine nicht drunter), kommt aber sehr schnell wieder raus. Dann wuseln beide rum, als wäre nichts gewesen. Ich mische mich nicht ein, maßregel oder lobe keinen. Ich werfe höchstens mal einen Ball oder eine Maus, um Tine etwas abzulenken.
Das geht so 2 bis 3 mal pro Tag und dauert etwa 5 Minuten. Abgesehen von Tines "Angriffen" ist auch alles gut, sie können zusammen in einem Raum sein, jede Katze kann in Ruhe fressen, zur Toilette und zusammen liegen (mit etwas Sicherheitsabstand) ist auch kein Problem. Mila putzt Tine zwischendurch trotzdem, nur wenn Mila kuscheln möchte, geht Tine weg.
Ich weiß echt nicht, wie Ich dieses Verhalten einschätzen soll. Zeigt Tine damit, dass sie die Chefin ist? Oder ist es doch ernster?
Mila's Züchterin hat dagegen Bachblüten empfohlen, aber ist das schon notwendig? Kann ich sonst was tun?
Danke und viele liebe Grüße
