Mach doch meinetwegen was du willst!
Ich lasse mir von dir jedenfalls nicht vorwerfen, dass ich Liebhabertiere als Katzen zweiter Klasse abstempel.
Bei ZUCHTkatzen (nicht jede Rassekatze ist eine Zuchtkatze, wir haben z.B. Rassekatzen als Liebhabertiere zuhause - es muss schwierig sein, sich vorzustellen, das jemand 700€ für ein Tier ausgibt und das ganz ohne finanzielle Interessen) hat man gegenüber dem Käufer die Verantwortung, gesunde Kitten abzugeben. Auch möchte man als Züchter nicht, dass sich Krankheiten innerhalb der Zucht ausbreiten. Zudem leben Zuchttiere in weitaus höheren Populationen zusammen als Liebhabertiere, was die Gefahr von Krankheiten begünstigt. Ausserdem gehen Zuchtkatzen oft auf Ausstellungen, wo man nicht weiss, womit sich das Tier dort alles antecken kann.
Von daher sind jährliche Bluttests bei Zuchtkatzen sehr sinvoll. Guck mal BWL-Lehrbuch unter dem Stichwort Investitionssicherung. Kann mir kein Züchter erzählen, dass er seine Katzen nicht auch mehr oder weniger als Geldanlage sieht.
Was der Einzelne mit seinen Liebhabertieren macht, geht mich nix an.
Ich finds jedenfalls sinnlos.
Ich gehe mit meinen Tieren nicht mal jedes Jahr zum impfen, weil ich es für Geldschneiderei halte und die Notwendigkeit der jährlichen Auffrischung von vielen Ärzten mittlerweile in Frage gestellt wird.
Ich kenne auch keinen Fall, in dem ein frühzeitig erkanner Tumor mit anschließender Operation dauerhaft Linderung gebracht hätte. Meine bisherige Erfahrung zeigt, dass es den Tieren nach so einer OP vielleicht nochmal ein halbes Jahr besser geht, danach aber umso schlechter.
Schönes Katzenleben. :?
Wie gesagt.
Soll jeder selbst entscheiden.
Aber wer mir mangelnde Katzenliebe unterstellt, dem reiss ich sein versteinertes Herz bei lebendigem Leib mit meinen eigenen Fingern aus der Brust. Davon kannst du wohl ausgehen.
:evil: