goya, ja natürlich hat sich, wie bei fast allen, auch unser Alltag geändert. Vielleicht spielt das auch mit rein.
Kirchenmaus, es ist erstaunlich wie gut du Gustav aus der Ferne so einschätzen kannst.
Gustav steht gern im Mittelpunkt, aber daran sind wir, denke ich, selber schuld.
Als mein Sohn ihn damals mitbrachte, diese Handvoll Leben mit geschlossenen Augen, fürchterlich am Schreien, drehte sich unser Alltag natürlich nur noch um Gustav.
Bei jedem Mucks ist man gesprungen, zweistündliches Füttern, auch nachts. Wir haben unseren Urlaub verschoben, die Kinder haben ihre Freunde mit gebracht.
Und je größer und älter er wurde, desto erstaunter waren wir auch das wir tatsächlich den kleinen Kerl groß ziehen konnten.
Gustav hat ein wahnsinniges Temperament, ist unglaublich neugierig und hat vor nix Angst (außer vor Silvesterknallerei).
Überall wo wir sind ist auch Gustav, ob bei den Hausaufgaben, in der Badewanne, bei Reparaturen, auf dem Balkon.
Wir lieben diesen Kerl unheimlich, aber natürlich merken wir das sein Verhalten anders ist als das unserer anderen Katzen.