Ich habe persönlich bei mir und bei Freunden folgende Erfahrungen gemacht.
Kitten die mit Eltern und Geschwistern aufgewachsen sind (Kitten A) und auch die tolle lange Zeit mit ihnen verbringen durften, sind eigenständiger und oft auch etwas ungebundener.
Kitten die ohne Mama und Geschwister aufgewachsen sind (Kitten B) und in der Prägephase zum Menschen kamen, haben sich sehr eng an den Menschen gebunden.
Wir hatten bis jetzt nur Kitten, die mit ca 8 Wochen zu uns kamen (Tierschutzfundkatzen), Freunde von uns hatten beides. Unterschiede waren wie oben Beschrieben offensichtlich. Auch beim Zusammenleben der Katzen gab es durch diese Unterschiede zum Teil massive Probleme.
Kitten B wurde mit Kitten A vergesellschaftet und das gab dauerhaft Terror, da hier schon die erlernte Körpersprache eine ganz andere ist. B hat nie verstanden was A von ihm wollte und A war tierisch genervt von B, da B keine Grenzen kennt.
Kitten B wurden mit Erwachsenen B vergesellschaftet und das klappte super. Denn die kleinen haben die Sprache der Großen in ihrer Prägephase angenommen und so kam es nie zu Missverständnissen.
Ich persönlich würde immer nur A mit A und B mit B vergesellschaften.
Ich will damit nicht sagen dass sozialisierte Kitten keine Bindung zum Menschen aufbauen, das ist definitiv falsch, aber ich habe selbst die Unterschiede von unseren vieren (alles B) zu vielen anderen (A) gesehen.
Ich hoffe das war jetzt verständlich

und ich will hier absolut
keine Werbung für Kitten ohne Mutter machen. Das sind von Wesen her nicht immer einfache Tiere, darüber sollte man sich bewusst sein.