Nur mal aus Interesse

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  • Nur mal aus Interesse Beitrag #1
Zukunftstraum

Zukunftstraum

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Hallo,

meine Frage ist nur rein theoretisch, erstmal ;)aber irgendwie beschäftigt es mich doch. Gerade gestern habe ich wieder mit einer Nachbarin über das Thema Kitten und andere Bindung gesprochen. Unsere kommen ja aus eine zuhause und waren beim Einzug 2 und 3 Jahre alt.
Ich habe schon das Gefühl, das wenn man Kitten von klein an hat die Bindung anders und intensiver ist. Unsere sind manchmal sehr autarg.

Meine Frage ist nun, ist es überhaupt möglich zu 2 Erwachsenen Katern, die sich seit Kitten kennen, ein Herz und eine Seele sind, sich aber schon auch mal Raufen Kitten dazu zu holen????

Wir reagieren Kater auf Kleine, Muttergefühle haben sie ja wohl nicht. :p

Es ist erstmal nur Theorie, aber eigentlich ist es schon mein Wunsch mal so eine Kleines Wesen ein zuhause zu geben, oder 2 ich weiß ja 2 in gleichem alter wäre wahrscheinlich gut, oder Wurfgeschwister und alles miterleben zu dürfen.

Aber wenn dann möchte ich auch Kitten aus einer Vermittlung die uns mit Rat und Tips zu Seite stehen, so dass ich mich an jemanden mit Fragen usw. wenden kann.

Ich habe mir sogar schon mal überlegt unbezahlten Urlaub zu nehmen um Handaufzuchten zu betreuen und später auch zu behalten.
Vielleicht ist es ein in mir schlummernder Wunsch und Traum, da ich nie Menschenmama sein darf 😪dann wenigstens eine Katzenmama zu sein.
 
  • Nur mal aus Interesse Beitrag #2
Bisher hatte ich Katzen, die ich im Alter von 1,5 bis 13 Jahren aufgenommen hatte. Dann kam Motte ein Katzenwelpe und ja, die Beziehung zu Motte ist anders. Motte vertraut mir in allen Lebenslagen, sie liest mich wie ein Buch, fordert mich zum spielen auf und wickelt mich um den kleinen Finger.
Die anderen können das auch, aber sie machen es viel distanzierter oder vorsichtiger. Motte ist da anders.
Man selber kennt natürlich die Katze dann auch sehr gut, vor allem weiß man, was die Katze schon alles mitgemacht hat und kann ihren Charakter sehr gut einschätzen. Der Charakter einer Jungkatze formt sich aber auch noch, was aus ihr wird, bleibt eine Überraschung.
Ich würde Dir dann aber zu zwei Jungkatzen raten, gerade wenn die anderen Beiden sehr gut befreundet sind.
 
  • Nur mal aus Interesse Beitrag #3
Ich habe persönlich bei mir und bei Freunden folgende Erfahrungen gemacht.

Kitten die mit Eltern und Geschwistern aufgewachsen sind (Kitten A) und auch die tolle lange Zeit mit ihnen verbringen durften, sind eigenständiger und oft auch etwas ungebundener.
Kitten die ohne Mama und Geschwister aufgewachsen sind (Kitten B) und in der Prägephase zum Menschen kamen, haben sich sehr eng an den Menschen gebunden.
Wir hatten bis jetzt nur Kitten, die mit ca 8 Wochen zu uns kamen (Tierschutzfundkatzen), Freunde von uns hatten beides. Unterschiede waren wie oben Beschrieben offensichtlich. Auch beim Zusammenleben der Katzen gab es durch diese Unterschiede zum Teil massive Probleme.
Kitten B wurde mit Kitten A vergesellschaftet und das gab dauerhaft Terror, da hier schon die erlernte Körpersprache eine ganz andere ist. B hat nie verstanden was A von ihm wollte und A war tierisch genervt von B, da B keine Grenzen kennt.
Kitten B wurden mit Erwachsenen B vergesellschaftet und das klappte super. Denn die kleinen haben die Sprache der Großen in ihrer Prägephase angenommen und so kam es nie zu Missverständnissen.
Ich persönlich würde immer nur A mit A und B mit B vergesellschaften.
Ich will damit nicht sagen dass sozialisierte Kitten keine Bindung zum Menschen aufbauen, das ist definitiv falsch, aber ich habe selbst die Unterschiede von unseren vieren (alles B) zu vielen anderen (A) gesehen.
Ich hoffe das war jetzt verständlich :) und ich will hier absolut keine Werbung für Kitten ohne Mutter machen. Das sind von Wesen her nicht immer einfache Tiere, darüber sollte man sich bewusst sein.
 
  • Nur mal aus Interesse Beitrag #4
@ hannibal, du hast genau das geschrieben was ich auch denke. Happy kam vom Züchter, mitlerweile habe ich auch Kontakt dorthin und er dufte wirklich liebevoll und toll dort aufwachsen mit Mama und allem bis er zu seinem ersten Frauchen kam. Bei Nacho war es wohl genauso.
Das merkt man. Aber sie sind halt auch durch ihre vorherige Besitzerin gewöhnt auf sich alleine gestellt zu sein, sie hatte 3 Jobs war wenig daheim. Die zwei waren viel mit sich, und das merke ich jeden Tag. Wir sind viel mehr zuhause gerade auch durch Corona, sie suchen auch unsere Nähe aber sind viel für sich im Haus unterwegs, schlafen und raufen zusammen oft komme ich mir vor wie ein Zuschauer. Sie sind einfach gepärgt durch die Jahre bei den Vorbesitzern, das ist ja auch gut so ich liebe die beiden, aber irgendwie wünsche ich mir auch einmal alles so mitzuerleben.

Ich habe viele Fotos von HAppy und Nacho als Baby und Kitten und es macht mich irgendwie immer etwas traurig, das ich es nicht erlebt habe.

Aber ich denke vielleicht das es Kitten gibt mit denen ich es erleben kann und darf. Aber ich will halt auch nicht die Harmonie von Happy und Nacho zerstören, oder diese Kumpelschaft riskieren.

Ich habe mindestens genauso viel Angst vor dem Schriit mit den Kitten wie ich auch Lust darauf hätte.

Ich weiß halt gar nicht wie das abläuft, kann man die alle zusammen halten? Brauch man extra Zimmer usw. Unsere Tierarzt und Tierheime suchen ja auch immer Pflegestellen, wie gesagt ich würde mir auch unbezahlten Urlaub nehmen usw.
 
  • Nur mal aus Interesse Beitrag #5
Happy als Baby 🥰😍vorsicht zuckerschock
 

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  • Nur mal aus Interesse Beitrag #6
Oh nein ist der süüüüüüüüüüüüüß :love::love::love:

Aber ich denke vielleicht das es Kitten gibt mit denen ich es erleben kann und darf. Aber ich will halt auch nicht die Harmonie von Happy und Nacho zerstören, oder diese Kumpelschaft riskieren.

Ich habe mindestens genauso viel Angst vor dem Schriit mit den Kitten wie ich auch Lust darauf hätte.

Ich weiß halt gar nicht wie das abläuft, kann man die alle zusammen halten? Brauch man extra Zimmer usw. Unsere Tierarzt und Tierheime suchen ja auch immer Pflegestellen, wie gesagt ich würde mir auch unbezahlten Urlaub nehmen usw.

Jetzt steh ich n bisschen auf der Leitung. Möchtest du eine Pflegestelle werden oder möchtest du zwei Kitten fest aufnehmen?
 
  • Nur mal aus Interesse Beitrag #7
Ich würde gerne Pflegestelle sein und wenn mit meine großen alles gut geht dürfen die Kitten gerne bleiben.

Dann werde ich zum Pflegestellenversager, so hieß das früher im Kaninchenforum 🤭
 
  • Nur mal aus Interesse Beitrag #8
Alles klar, also Testphase auf Nr. Sicher gehen ☺ hast du dir überlegt ob du die Kitten abgeben kannst, auch wenn es nicht klappt? Für das Tierheim könnte es auch schade sein, denn sie freuen sich über eine Pflegestelle, die mit hoher Wahrscheinlichkeit nur einmal existiert und danach nicht mehr. Ich meine es nicht bös und ich kann die Sicherheitsvariante verstehen aber ich persönlich würde es nicht so machen.
Hänky und Marvin waren von einer Pflegestelle und wir haben uns dazu entschieden sie aufzunehmen, also kein Pflegestellentest. Aber wir haben die Option angesprochen, ob sie wieder aufgenommen werden, falls es garnicht klappen sollte. Und das wäre möglich gewesen.
 
  • Nur mal aus Interesse Beitrag #9
Ich habe mir sogar schon mal überlegt unbezahlten Urlaub zu nehmen um Handaufzuchten zu betreuen und später auch zu behalten.

Ich sehe das anders und auch kritischer.
Ich glaube, du unterschätzt den Aufwand und die Arbeit, die eine Handaufzucht mit sich bringt.
Es gibt z.B. extra Pflegestellen mit med. Weiterbildung für verwaiste Kitten.
Mit ein bisschen unbezahlten Urlaub ist es da lange noch nicht getan.

Vielleicht magst du dich hier ein bisschen belesen und schau dir dort auch die Pflegestellen an, was für Voraussetzungen diese mitbringen.


Meine Katzen kamen in unterschiedlichen Alter zu mir und nach meiner Erfahrung kann man zu einer Katze, die nicht mehr im Kittenalter ist, eine genauso tiefe Bindung aufbauen.
 
  • Nur mal aus Interesse Beitrag #10
Meine Katzen kamen in unterschiedlichen Alter zu mir und nach meiner Erfahrung kann man zu einer Katze, die nicht mehr im Kittenalter ist, eine genauso tiefe Bindung aufbauen.

Das sehe ich ähnlich (wie auch den Rest deines Postings). Handaufzuchten (also der dafür nötige Aufwand) haben es, glaube ich, wirklich in sich.

Ich behaupte, dass unser Kater, der von der Straße kam und erst mit 4 Jahren zu uns stieß, eine andere, aber ebenso tiefe Bindung zu uns hat, wie unsere 1. Katze, die mit ca. 8 Wochen zu uns kam und in menschlicher Obhut aufwuchs. (Sie hatte dann allerdings auch ein Päckchen mit einigen Verhaltensauffälligkeiten zu tragen, u. a. extreme Trennungsangst. Wenn man das weiß, finde ich die starke Anhänglichkeit plötzlich gar nicht mehr so putzig ...)

Wobei ich bei Willy nicht sicher bin, ob er auf der Straße geboren oder später ausgesetzt wurde (dann hätte er die entscheidende Prägephase ja ggf. noch mitbekommen). Aber viel Gutes kann er als Kitten von Menschen nicht erfahren haben (bis er dann mit 5 Monaten in den Tierschutz kam).
Ich meine, der Kater galoppiert mir mit leuchten Augen quer durch den Garten entgegen, wenn er mich sieht. Wäre er ein Hund, würden seine Schlappohren ekstatisch im Winde wehen und seine Rute dabei aufgeregt wackeln. 😅
 
  • Nur mal aus Interesse Beitrag #11
Ich ziehe seit Jahren Kitten mit der Flasche auf. Es ist oft nicht einfach. Gerade dann, wenn man welche hat, die kränklich sind.
Manchmal sind welche dabei, die sehr schlecht trinken.
Der Lucky hier, war, als ich ihn bekam, in einem schlechten Zustand. Trinken wollte er nicht. Stündlich hab ich ihm wenigstens ein paar Tropfen Aufzuchtsmilch einflößen können. Es waren anstrengende Nächte (und Tage, ich arbeite nebenbei Vollzeit im Tierheim).
Aber es hat sich gelohnt.
Hier mal ein Bild vom Lucky:
41124329pd.jpg

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Und das ist er, als Jungspund:
41124354tp.jpg

(Da war er in Quarantäne des Tierheims, da er dann Giardien hatte).

Und dann gibt es natürlich Fälle, da verlierst du den Kampf.
Da verlierst du eine Handvoll Leben, dass du nicht retten konntest. Damit muss man auch klar kommen.
Ich weine dann zwar auch, aber weiß, dass man manchmal einfach nicht mehr tun kann, als man eh schon tut.
 
  • Nur mal aus Interesse Beitrag #12
Unsere Erstkatze war geschätzte sechs Jahre als sie bei uns einzog, eigentlich als Einzelkatze. Sie fühlte sich jedoch eindeutig alleine und als sie acht Jahre alt war, zog ein Birmchenkitten ein. Es funktionierte super.
Als unsere Erstkatze 12 Jahre war, zog ein Norwegerkitten ein. Die Zusammenführung zwischen Erstkatze und Norweger klappte super. Die Zusammenführung zwischen Birmchen und Norweger nicht gut.
Unsere Erstkatze war ein unvergessliches Tier, charakterstark, aber super sozial, traumatisiert, unendlich dankbar. Ich pflegte sie während ihrer Erkrankungen, ich half ihr ihre Traumata zu überwinden.
Sie vertraute mir dafür vorbehaltlos. Ich war der einzige Mensch der ihr ins Maul schauen und sie hochheben durfte.
Mir half sie dafür zu psychischer Stärke. Eine Freundin nannte unsere Beziehung Symbiose.
Die nachfolgenden Katzen lieben ich von Herzen, aber unsere Erstkatze war ein Seelentier.
 
  • Nur mal aus Interesse Beitrag #13
Bei meinen drei Katzen konnte ich ähnliches feststellen.
Meine Große war, als sie zu mir kam 2 oder 3 Jahre und wurde als Einzelkatze gehalten. Was sie davor erlebt hat weiß ich nicht. Aber da sie extrem auf mich geprägt ist, schätze ich nicht sonderlich förderliches.
Meine zwei Kleinen habe ich seit dem Kittenalter. Man merkt, dass beide an mir hängen oder generell Menschen sehr zugewandt sind. Schlussendlich ist es ihnen aber egal, wer den Napf füllt.
Lady hat zu Beginn, als ich die beiden anderen noch nicht hatte, das Fressen nicht angerührt, wenn sie, wegen Urlaub oder längerer Fortbildungen von anderen gefüttert werden musste.
 
  • Nur mal aus Interesse Beitrag #14
@Zukunftstraum haben wir dich verschreckt? Ich hoffe doch nicht ☺ ich glaube es waren nicht gerade die Antworten, die du hören wolltest, oder?
 
  • Nur mal aus Interesse Beitrag #15
Keine Sorge, so schnell verschreckt ihr mich nicht ☺ ich bin sehr kritikfähig und doch froh um Eure Meinungen. Vielleicht habe ich mich auch etwas falsch ausgedrückt, das mit der Pflegestelle war einfach schon mal so ein Gedankenspiel von mir, ich arbeite bei einem Bildungsträger und nach 400 Tagen Corona überbrücken, diese Regeln und diese Regeln, schwirrt mir manchmal nur der Kopf. Oft komme ich abends heim und die beiden zu sehen ist das beste am ganzen Tag.
Da schweifen Gedanken vielleicht auch mal in falsche Richtungen. Aber keine Sorge, kurzschlusshandlungen gibt es bei mir nicht, dafür bin ich viel zu verkopft o_O🤯

Es muss ja nicht mal ein Pflege Kitten sein ohne Mama. Sondern vielleicht mal 2 Kitten, die ganz normal vom Tierheim oder so abgegeben werden.
Ich will das vielleicht alles mal erleben, mit so einen kleinen Wildfang, mit der Prägung, dem Aufwachen usw. Bisher hatten wir immer erwachsene Katzen auch früher bei meinen Eltern.

Mich hat es einfach interessiert ob dies mit 2 erwachsenen Katern überhaupt geht und mag Eure Geschichten und Erfahrungen hören.:a010:
 
  • Nur mal aus Interesse Beitrag #16
Bis auf meinen ersten Kater Tinka waren alle Kater (ich kann nur Kater) erwachsen die ich aufgenommen habe.

Die Bindung zu Menschen (zu mir) war recht unterschiedlich.

Mikesch (ca. 2 Jahre alt aus dem Tierheim) hatte schon nach kurzer Zeit eine recht enge Bindung zu meinem Bruder entwickelt.
Er war Freigänger, kam aber zum Glück recht zuverlässig abends rein.

Shanks war ein Fundtier. Ihn hatte mein Bruder am Hauptbahnhof eingesammelt und er war ca. 5 Jahre alt. Shanks hing extrem an allen Familienmitgliedern. Was auch vielleicht damit zusammenhing dass er von Anfang an schwer herzkrank war.

Rocky war ein verbiesteter Einzelkater aus dem Tierheim. Ca. 7-10 Jahre alt (Lt. Tierheim 7, lt. Tierärzten eher 10+). Bei ihm hat es fast ein Jahr gedauert bis er sich richtig anfassen lies. Danach entwickelte er eine enge Bindung, aber nur zu meiner Mutter. Er war ihr Seelenkater.

Finn war ebenfalls ein Fundtier, den meine Mutter auf der Straße aufgesammelt hatte. Alter ca. 18 plus. In den wenigen Monaten die er bei uns war entwickelte er zu mir eine starke Bindung. Er hing ständig auf meinem Schoß und lies wirklich alles mit sich machen. Er wurde auch in meinem Arm eingeschläfert.

Sherlock kam als Notfall aus dem Bekanntenkreis zu mir (da war er 1,5). Er war seit dem Kittenalter leider in Einzelhaltung. Er ist richtig unabhängig und macht hier im Haus sein eigenes Ding.

Justus war ebenfalls in Einzelhaltung seit dem Kittenalter und ebenfalls knapp 1,5 Jahre alt. Er ist ein Kampfschmuser und folgt mir auf dem Fuße. Wenn ich duschen gehe plärrt er vor dem Badezimmer. Er ist nach Shanks mein zweiter Seelenkater.
 
  • Nur mal aus Interesse Beitrag #17
Mich hat es einfach interessiert ob dies mit 2 erwachsenen Katern überhaupt geht und mag Eure Geschichten und Erfahrungen hören.

Ich glaub, das kommt ganz auf die Katzen an. Viele erwachsene Katzen finden Kitten allerdings ziemlich nervig, manche sogar gruselig. Weil die oft viel distanzloser sind. "Welpenschutz" gibt es bei Katzen nicht.

Andererseits wurde mir z. B. von Willy berichtet, dass er sich einst ganz liebevoll um ein kleines Katerkitten gekümmert hat. Also kann man auch nicht pauschal sagen, dass erwachsene Katzen keine Kitten mögen. Und vom Geschlecht scheint das auch nicht unbedingt abhängig zu sein.

Wäre ich an deiner Stelle würde dann aber wahrscheinlich eher zu 2 Kitten tendieren. Dann haben die sich zum Toben und die Großen sind aus der Schusslinie.
 
  • Nur mal aus Interesse Beitrag #18
Zum Punkt Kitten und ältere Katzen
Bei uns zogen Hänky und Marvin mit 8 Wochen ein zu Loui und Fuzzi (beide waren ca 3 Jahre) Loui hatte die ersten Tage minimal Probleme, er adoptierte beide sehr schnell, putze sie, spielte mit Ihnen und blühte völlig auf. Er wirkte wie der große Bruder. Er benahm sich als wäre er selbst ein Baby. Fuzzi saß ca 3 Wochen verängstig im Schlafzimmer unter der Bettdecke und traute sich nicht raus. Irgendwann kam er und hat bei Kontakt nur gefaucht und Schläge verteilt. Wir hatten allerdings Glück dass sich das schnell gelegt hatte und nach zwei Monaten war eigentlich alles friedlich, wenn ich das jetzt noch richtig im Kopf habe. Es gab auf keinen irgendwelche dramatischen Vorfälle, daran würde ich mich erinnern.
Zum Thema unsoziale Kitten
Hier muss man sich bewusst sein, dass sie sehr anstrengend werden können. Sie haben oft keine Grenzen, da nie gelernt und sie sind meinen Erfahrungen nach sehr sehr ruppig untereinander. Wenn bei uns einer brüllt hört der andere nicht auf, da klatscht man erst recht nochmal ordentlich drauf. Stört aber keinen von den anderen hier, da alle vier Barkneipenschläger sind 😁 Wenn deine zwei sozial sind, kann das am Anfang schon ordentliche Watschen bedeuten. Und ob deine dann Nerv zur Erziehung haben weiß man ja auch nicht.
Es kann aber natürlich auch gut klappen wie bei uns, man kann es wirklich überhaupt nicht einschätzen. Du kannst die liebsten Findelkinder bekommen, fiese aber soziale Kitten. Ich wüsste allerdings nicht´s was dagegen spricht generell zwei Kitten zu zwei Erwachsenen zu setzen. Ich würde nur das gleiche Geschlecht bevorzugen und mich an der sozialen Art von den jetzigen zwei orientieren.
Und auch meine persönliche Erfahrung, Findelkitten waren bei uns immer anfälliger für Krankheiten.
 
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