Ich habe vor 3 Wochen eine 16 Wochen alte Griechin aufgenommen.
Was man wissen muss, ist dass diese Hunde im Regelfall keine "normalen" Welpen sind. Meine ist vergleichsweise gut sozialisiert worden, kannte Katzen, das Leben im Haus, Autofahren, fremde Menschen usw..
Das fällt bei Griechen aus Sheltern oder direkt von der Straße weg. Aber auch sie ist irrsinnig vorsichtig, spielt nicht und hat sehr schnell Angst bzw. ist verunsichert. Das kriegen die Kleinen schon von der Mutter mit. Man braucht Geduld, Geduld und Nerven. Wenn die Hunde jetzt noch dazu in der wichtigen Welpenzeit in der Garage geparkt wurden, wird es nicht leichter.
Das heißt nicht, dass dies nicht wunderbare Hunde werden können, aber man muss sich dessen bewusst sein, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit alles länger dauert und man den Hund nicht überall mit hinnehmen kann, weil ihn die große Welt verunsichert.
Mein Finny ist ein richtiger Schisser und hat sich bei Besuchshunden auch immer verzogen. Mit Frida versteht er sich aber super, weil sie nicht jagt und sehr vorsichtig mit den Katzen umgeht. Mir war aber wichtig, dass der Hund Katzen kennt. Ausschließen würde ich deshalb nicht, dass Hund und Katz gut miteinander auskommen können, auch wenn deine Miezen eher schüchtern sind. Nur Mut!

Zum Thema Kastration: Die Kastration von Hunden ist per Tierschutzgesetz verboten, solange keine medizinischen Gründe vorliegen. Wenn dies so ist, sollte man zumindest zwei Läufigkeiten bzw. beim Rüden zwei Jahre abwarten. Im Tierschutz werden die Hunde aufgrund der unkontrollierbaren Vermehrung deutlich früher kastriert, da geht es nicht anders.