Ein Hund zu unsern Diven?

Diskutiere Ein Hund zu unsern Diven? im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo ihr lieben. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ich war heute bei einer Freundin, die mit den Schwiegereltern im Haus wohnt...
  • Ein Hund zu unsern Diven? Beitrag #1
Shanisa

Shanisa

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Hallo ihr lieben.
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ich war heute bei einer Freundin, die mit den Schwiegereltern im Haus wohnt. Schwiegervater hat sich vor ca 2 Wochen 2 Hundewelpen aus Griechenland geholt ( er ist Grieche). Jetzt ist er der Meinung, er könnte die Welpen in der Garage und im Zwinger halten und müsste sich sonst um nichts kümmern.
Mir hat es das Herz gebrochen die beiden Babies so zu sehen. Sie haben 0 Ansprache und er geht mit ihnen auch nur 1x am Tag kurz spazieren, weil in Griechenland ist das auch so. Aber die beiden brauchen Bewegung, Familienanschluss und Erziehung. Ganz dringend.
Meine Freundin sagt auch , die Hunde müssen wieder weg, damit es ihnen besser geht. Ihr Schwiegervater wird seine Meinung niemals ändern.
Jetzt bin ich hin und her gerissen, meine Familie würde liebend gerne einen Hund aufnehmen. Aber was sagen meine beiden Mädels dazu? Der Hund hat null Erziehung und die beiden Mädels sind super ängstlich. Wir haben ab und zu einen Hund zu Besuch der sehr lieb ist und die ganze Zeit nur unter dem Tisch liegt. Die Katzen verstecken sich auf dem Schrank und kommen erst wieder runter wenn Bruno weg ist, das dauert dann so 2-3 Stunden. Der neue Hund ist wild und stürmisch, was wenn er ihnen etwas tut? Oder die beiden uns nie verzeihen das da plötzlich so ein wildes etwas lebt?
Auf der anderen Seite tun mir die beiden Hunde echt mega leid.

Was haltet ihr davon?
 
  • Ein Hund zu unsern Diven? Beitrag #2
Würde der Stiefvater denn die Hunde überhaupt freiwillig wieder abgeben ? Wenn ja sollte Deine Freundin sich vielleicht schnellstens um eine Vermittlung der Welpen bemühen und sich an den örtlichen Tierschutz wenden.
 
  • Ein Hund zu unsern Diven? Beitrag #3
Im Moment sieht er es noch nicht ein das er sie wieder abgeben muss. Aber ich habe meiner Freundin auch schon gesagt das eventuell ich dann den Tierschutz informieren werde. Das ist natürlich ungut, aber ich kann die beiden da absolut nicht lassen. Deswegen ja meine Überlegung einen der beiden zu nehmen. Beide geht auf keinen Fall. Das schlimmste ist ja, sie sind noch nicht Mal kastriert. Mir wird ganz schlecht wenn ich daran denke, das sie nicht nur 2 Hunde abgeben müssen, sondern eventuell 5 oder mehr. 😱
 
  • Ein Hund zu unsern Diven? Beitrag #4
Rüde und Hündin ? Das wäre natürlich ohne Kastration nicht so toll.
Wie alt sind die Beiden denn ?
 
  • Ein Hund zu unsern Diven? Beitrag #5
5 Monate laut meiner Freundin
 
  • Ein Hund zu unsern Diven? Beitrag #6
So hart es klingt, aber hier müsste man ggf das Veterinär-Amt einschalten. Ein Tierheim/Tierschutzverein hat da rechtlich leider keine handhabe. Bzw gerne das Tirheim/den TSV informieren, damit die das weiter geben können.
Kommen die denn von einer Organisation?
 
  • Ein Hund zu unsern Diven? Beitrag #7
Kommen die denn von einer Organisation?
Nein leider nicht. Er kennt eine Frau dort, deren Hund hat "ausversehen" Nachwuchs bekommen.( Die Mutter ist wohl Mal ausgebüchst und kam trächtig wieder) Sie sagte sie schmeißt die Welpen auf die Straße, sie will sich nicht kümmern. Der Schwiegervater hat gesagt er nimmt sie, eigentlich ja gut gemeint. Ein Freund hat die Welpen für ihn versorgt bis er sie holen konnte. Wohl waren sie mehrfach beim Arzt und so.
Der Schwiegervater versteht auch nicht was falsch daran ist wieder es macht. Aber alles reden hilft auch nicht....
 
  • Ein Hund zu unsern Diven? Beitrag #8
Eine sehr schwierige Situation... die Welpen müssen da raus, definitiv.. aber nur wie?

Ich würde da auch das Vet Amt einschalten. Oder versuchen die Welpen in ein gutes Zuhause zu vermitteln.
 
  • Ein Hund zu unsern Diven? Beitrag #9
Das Problem ist, dass die Uhr ganz heftig tickt. Wenn die zwei da nicht schnellstmöglich rauskommen werden sie in Kürze eingeschläfert werden müssen weil sie, worst case, Menschen anfallen. Ganz ehrlich, so gut ich Deine Gedanken/Gefühle nachvollziehen kann würde ich keinen davon nehmen. Erstens machst Du es damit nur für den zurückbleibenden noch viel schlimmer, zweitens liegt Deine Hauptverantwortung bei Deinen Mädels. So schlimm es ist, eigentlich ein Fall fürs Vetamt.
 
  • Ein Hund zu unsern Diven? Beitrag #10
Ich bin gerade dabei meiner Freundin klar zu machen, das es 5vor12 ist und die Hunde weg müssen. Wir haben schon gesagt das beide Hunde nicht die richtigen für uns sind. Das kann und will ich meinen Katzen nicht antun.
Aber ich bin sooooo traurig. Wenn man so etwas sieht versteht man die Welt nicht mehr. Hätte ich keine Katzen hätte ich nicht gezögert. Das Leid dieser Hunde ist wirklich schlimm für mich.
 
  • Ein Hund zu unsern Diven? Beitrag #11
Wenn deine beiden so scheu sind , würde ich glaub keinen Hund dazu nehmen.
Und das der Schwiegervater so mit Tieren umgeht ist traurig. Da stellt sich mir die Frage warum er die beiden überhaupt genommen hat. Vielleicht mag sich deine Freundin kümmern?
 
  • Ein Hund zu unsern Diven? Beitrag #12
Vielleicht mag sich deine Freundin kümmern?
Sie hatte die beiden immer wieder raus geholt, auch ins Haus. Da dachte der Schwiegervater er müsse sich gar nicht mehr kümmern. :girl-sad:
Sie hat ihm gesagt die Hunde müssen weg, sie macht nichts mehr.... Er denkt sie meint es nicht ernst.

Da stellt sich mir die Frage warum er die beiden überhaupt genommen hat.
Ich glaube für ihn ist es so normal. Früher war das ja auch so, ich kenn das auch von Italien. Hunde waren immer draußen im Hof, nie im Haus und haben gegessen was vom Menschenessen übrig war. Aber das entspricht nicht meiner Vorstellung vom Familienmitglied. Und es ist auch eine andere Zeit.
 
  • Ein Hund zu unsern Diven? Beitrag #13
Vor allem ist es ein großer Unterschie ob ein Hund sein Leben am Hof verbringt oder in der Garage. Und heutzutage ist das auch kaum mehr zu verantworten einen unerzogenen Hund frei laufen zu lassen. Ja, das würde mir auch in der Seele brennen.
 
  • Ein Hund zu unsern Diven? Beitrag #14
Ich glaube, dass du mittlerweile schon selber entschieden hast, dass die Kombination von deinen ängstlichen Katzen, die schon bei dem ruhigen Besuchshund abtauchen, mit einem jungen, noch unerzogenen Hund wohl nicht so gut passt.

Die beiden Hunde sollten aber möglichst schnell in ein vernünftiges Zuhause kommen, entweder zusammen (dann müssten sie natürlich relativ schnell kastriert werden), oder einzeln, dann hat das noch Zeit, bis die Hunde etwas älter sind und ihre körperliche Entwicklung abgeschlossen ist.

Für so junge Hunde lässt sich bestimmt gut ein Zuhause finden und für die Erziehung der beiden ist es dann auch noch früh genug. Wenn der Schwiegervater deiner Freundin zu lange wartet, wird es sicherlich schwieriger, sie sind dann nicht mehr so einfach zu erziehen und auch nicht mehr so leicht zu vermitteln.

Der Schwiegervater hat es ja sicherlich gut gemeint, dass er die Hunde zu sich genommen hat. Dann scheint er ja zu wollen, dass es ihnen gut geht - damit könnt ihr ihn hoffentlich auch davon überzeugen, dass sie es bei anderen Besitzern besser hätten, die sie als Familienmitglieder mit ins Haus nehmen und sich Zeit für die Erziehung und für ausgedehnte Spaziergänge nehmen.
 
  • Ein Hund zu unsern Diven? Beitrag #15
Ich würd auch sehen das die beiden Hunde irgendwo gut unterkommen. Und wenn es erst einmal im Tierschutz ist. So Junghunde finden ja meist schnell ein zu Hause.
Wir haben es vor drei Jahren mit einem Hund probiert,das ging grandios in die Hose und die Maus musste schweren Herzens wieder ausziehen. Unsere Kätzin hatte arge Probleme damit und hat am Ende das Fressen eingestellt,als ihre "Maßnahmen" davor nix halfen.

Junge Hunde lernen schnell. Die Maus die wir hatten,war 8 Wochen bei uns. In der Zeit hat sie so ziemlich 1x1 der Welpenerziehung intus gehabt inkl. das man nicht hinter Katzen her geht. Ohne Hundeschule oder Trainer. Also das geht schnell wenn man sich beschäftigt ;) Sie war etwa 6 Monate alt als sie einzog.

Ich denke auch das der Schwiegervater es erst einmal gut gemeint hat. Nur scheint er ein komplett anderes Verständnis von Hundehaltung zu haben. In südlichen Ländern ist das ja oft anders ohne das die Leute es böse meinen oder wie auch immer. Sie kennen die Haltung von Tieren nicht anders.
 
  • Ein Hund zu unsern Diven? Beitrag #16
Ihr habt Recht. Ich habe gestern Abend lange mit meinem Mann geredet. Grundsätzlich spricht nichts gegen einen Hund, aber die beiden sind nicht die richtigen für uns.
Ich war gestern einfach so aufgebracht, wütend und traurig als ich nach Hause kam. Und meine Jungs und mein Mann haben mich total unterstützt und gesagt wir schaffen das mit einem Hund.

Aber nach einer Nacht schlafen hab ich mich wieder beruhigt und auch wenn die beiden (bzw einer) bei uns kein neues Zuhause findet, werde ich alles dafür tun, damit die beiden da weg kommen und sie es besser haben. Ich werde es erst noch einmal mit reden versuchen. Irgendwann muss er ja einsehen dass das bei uns keine artgerechte Hundehaltung ist.
 
  • Ein Hund zu unsern Diven? Beitrag #17
Ich habe vor 3 Wochen eine 16 Wochen alte Griechin aufgenommen.
Was man wissen muss, ist dass diese Hunde im Regelfall keine "normalen" Welpen sind. Meine ist vergleichsweise gut sozialisiert worden, kannte Katzen, das Leben im Haus, Autofahren, fremde Menschen usw..
Das fällt bei Griechen aus Sheltern oder direkt von der Straße weg. Aber auch sie ist irrsinnig vorsichtig, spielt nicht und hat sehr schnell Angst bzw. ist verunsichert. Das kriegen die Kleinen schon von der Mutter mit. Man braucht Geduld, Geduld und Nerven. Wenn die Hunde jetzt noch dazu in der wichtigen Welpenzeit in der Garage geparkt wurden, wird es nicht leichter.
Das heißt nicht, dass dies nicht wunderbare Hunde werden können, aber man muss sich dessen bewusst sein, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit alles länger dauert und man den Hund nicht überall mit hinnehmen kann, weil ihn die große Welt verunsichert.
Mein Finny ist ein richtiger Schisser und hat sich bei Besuchshunden auch immer verzogen. Mit Frida versteht er sich aber super, weil sie nicht jagt und sehr vorsichtig mit den Katzen umgeht. Mir war aber wichtig, dass der Hund Katzen kennt. Ausschließen würde ich deshalb nicht, dass Hund und Katz gut miteinander auskommen können, auch wenn deine Miezen eher schüchtern sind. Nur Mut! :)
Zum Thema Kastration: Die Kastration von Hunden ist per Tierschutzgesetz verboten, solange keine medizinischen Gründe vorliegen. Wenn dies so ist, sollte man zumindest zwei Läufigkeiten bzw. beim Rüden zwei Jahre abwarten. Im Tierschutz werden die Hunde aufgrund der unkontrollierbaren Vermehrung deutlich früher kastriert, da geht es nicht anders.
 
  • Ein Hund zu unsern Diven? Beitrag #18
Ich habe vor 3 Wochen eine 16 Wochen alte Griechin aufgenommen.
Was man wissen muss, ist dass diese Hunde im Regelfall keine "normalen" Welpen sind. Meine ist vergleichsweise gut sozialisiert worden, kannte Katzen, das Leben im Haus, Autofahren, fremde Menschen usw..
Das fällt bei Griechen aus Sheltern oder direkt von der Straße weg. Aber auch sie ist irrsinnig vorsichtig, spielt nicht und hat sehr schnell Angst bzw. ist verunsichert. Das kriegen die Kleinen schon von der Mutter mit. Man braucht Geduld, Geduld und Nerven. Wenn die Hunde jetzt noch dazu in der wichtigen Welpenzeit in der Garage geparkt wurden, wird es nicht leichter.
Das heißt nicht, dass dies nicht wunderbare Hunde werden können, aber man muss sich dessen bewusst sein, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit alles länger dauert und man den Hund nicht überall mit hinnehmen kann, weil ihn die große Welt verunsichert.
Mein Finny ist ein richtiger Schisser und hat sich bei Besuchshunden auch immer verzogen. Mit Frida versteht er sich aber super, weil sie nicht jagt und sehr vorsichtig mit den Katzen umgeht. Mir war aber wichtig, dass der Hund Katzen kennt. Ausschließen würde ich deshalb nicht, dass Hund und Katz gut miteinander auskommen können, auch wenn deine Miezen eher schüchtern sind. Nur Mut! :)
Zum Thema Kastration: Die Kastration von Hunden ist per Tierschutzgesetz verboten, solange keine medizinischen Gründe vorliegen. Wenn dies so ist, sollte man zumindest zwei Läufigkeiten bzw. beim Rüden zwei Jahre abwarten. Im Tierschutz werden die Hunde aufgrund der unkontrollierbaren Vermehrung deutlich früher kastriert, da geht es nicht anders.
An dich musste ich tatsächlich auch denken. Aber es passt einfach so von der Gesamtsituation nicht mit den Hunden bei uns. Wenn es klappen soll das wir einen Hund bekommen müssen wir uns noch viel informieren und einlesen. Das war ja nur aus der not heraus und weil mir das so unendlich leid getan hat.

Jetzt müssen wir erstmal an der Situation der beiden "Garagenhunden" was ändern. Dann schauen wir bei uns weiter ob Hund oder nicht.
 
  • Ein Hund zu unsern Diven? Beitrag #19
Jetzt müssen wir erstmal an der Situation der beiden "Garagenhunden" was ändern. Dann schauen wir bei uns weiter ob Hund oder nicht.
👍
Ich bin jetzt seit über 8 Jahren am Lernen und Lesen, weiß aber gefühlt noch immer nix. 😂
Ich drück euch ganz fest die Daumen, alles Gute für die Wauzis!
 
  • Ein Hund zu unsern Diven? Beitrag #20
8 Jahre? Dann hab ich ja noch Zeit :c035:
Ich wollte erst einen Hund wenn ich in Rente bin, aber meine Jungs finden das unfähr. Sie hätten dann ja nichts mehr davon 🤷‍♀️
 
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