Blacky ein Katzenschicksal

Diskutiere Blacky ein Katzenschicksal im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Ich bin ca 3 Jahre alt, schwarz und von der Optik ein gut aussehender Kater. Die Menschen, die sich momentan versuchen um mich zu kümmern, hatten...
  • Blacky ein Katzenschicksal Beitrag #1
walter p

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Ich bin ca 3 Jahre alt, schwarz und von der Optik ein gut aussehender Kater.
Die Menschen, die sich momentan versuchen um mich zu kümmern, hatten mich im Jahr 2019 entdeckt.
Ich hielt mich zu diesem Zeitpunkt beim Haus einer Messifamilie mit anderen Katzen auf.
Diese Familie in diesem Messihaus war derart schmissig mit mir und meinen Artgenossen, sodass ich streunen ging.
Im Winter entdeckte ich ca 1km von dem Haus entfernt bei einer anderen Familie auf dem Grundstück eine Nacktkatze
die fürchterlich fror. Ich versuchte meine Artgenossin zu wärmen, bis Sie dort endlich von der Familie, wo sie dazu gehörte,
entdecktwurde. Sie wurde ins Haus genommen und als auch ich um Einlass bettelte, weil auch ich mittlerweile hungrig war, wurde ich verjagt.
Ich kehrte zurück zu der Messifamilie und versucht mich dort in der Umgebung durchzuschlagen.
Mein Vertrauen gegenüber den Menschen war so schwer angeschlagen, dass ich niemanden mehr traute und auch auf niemanden mehr zuging.
Ich lief nur immer weg, und versteckte mich. Die Messifamilie zerfiel, als beide Eltern starben. Das war 2020. Zurück blieben neben mir
19 Katzen, wovon 4 Katzen trächtig waren. Die Menschen, die sich heute um mich kümmern, haben in einem Großeinsatz mit "Angel of Animals"
die Katzen von dem Messihaus rausholen können. Ich blieb auf der Strecke, da ich auf Grund des beschädigten Vertrauens
mich immer gut versteckte.
Die beiden Menschen, die sich heute versuchen um mich zu kümmern, haben mich durchschaut. Der Mann hat versucht mich 3x einzufangen,
wobei ich ihm bei einen Versuch aus lauter Angst gebissen habe. Beim dritten Versuch ist es ihm gelungen und er hat mich zum Tierarzt
zum "schnipp, schnapp" gebracht. Dort hat er mich auch chippen lassen und mich auf den Namen "Blacky" getauft. Nach der OP bin ich bei den
beiden Menschen im Keller in einem Zimmer zu mir gekommen. Dort war auch ein Kisterl zum Klo gehen und Futter und Wasser. Beide versuchten
mich liebevoll zu betreuen, aber ich hatte nur ein knurren für Sie übrig. Da sie auch wussten, dass ich ein freiheitsliebendes Tier
(Streuner) bin, haben Sie mich nach 2 Tagen wieder frei gelassen. Sie haben im Vorgarten ihres Hauses ein Katzenhaus hingestellt, wo immer
wieder frisches Futter zu finden ist. Sie machten sich auch Sorgen, wenn ich mal ein paar Tage nicht kam. Ich habe auf Grund meiner
Erfahrungen mit Menschen eine Angst entwickelt, dass ich auf die zwei Menschen, obwohl sie es gut mit mir meinen, nicht zugehen kann.
Jetzt haben wir August 2021.
Ich bin auf einen unbewohnten Grundstück schräg gegenüber von der Familie untergekrochen, wo ich, wenn ich nicht zu viel Angst habe
rüberlaufen kann und Futter hole. Die beiden machen sich ernsthafte Sorgen um mich, da sich auch Tiere in der Gegend aufhalten, die
mir gefährlich werden können. Ich habe nur noch ANGST, ANGST, ANGST.

Vielleicht gibt bitte jemand aus dem Forum den beiden noch einen Rat, was sie tun können, denn sie sind mit der Weisheit am Ende.

Bitte nur ernst gemeinte Ratschläge, denn alles andere wäre nicht zielführend.
Liebe Grüße
Walter p
 

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  • Blacky ein Katzenschicksal Beitrag #2
Hi Walter, ich kann euch für Blacky keinen Rat geben . Vielleicht kann dir @Taskali helfen , was man da machen kann.
mich drück auf jeden Fall die Daumen 🍀🍀🍀
 
  • Blacky ein Katzenschicksal Beitrag #3
Taskali wäre auch meine Wahl-Ansprechpartnerin. Wenn sich Jemand mit scheuen ängstlichen Streunerkatzen auskennt dann sie.
 
  • Blacky ein Katzenschicksal Beitrag #4
Schließe mich an. @Taskali hat schon viele scheuchen zu tollen Katzen "geformt" 😍. Sie kann bestimmt mit den richtigen Tipps helfen 😍
 
  • Blacky ein Katzenschicksal Beitrag #5
Hallo Walter,
woran erkennt man, dass er in Angst lebt? Es gibt leider Katzen, die die Freiheit dem sicheren zu Hause vorziehen. Solange sie dabei halbwegs versorgt sind ist das durchaus akzeptabel.
Ansonsten schließe ich mich an, vielleicht hat Taskali Zeit was dazu zu schreiben.
 
  • Blacky ein Katzenschicksal Beitrag #6
An @ Taskali . Vielleicht kannst Du mir bitte helfen und einen rettenden Tipp geben. Wir sind ratlos und machen uns große Sorgen.
Viele liebe Grüße.
Walter p
 
  • Blacky ein Katzenschicksal Beitrag #7
@walter p schreib Taskali am besten per PN an. Wenn sie Zeit hat, wird sie dir vielleicht antworten.
 
  • Blacky ein Katzenschicksal Beitrag #8
Dankeschön.
LG Walter p
 
  • Blacky ein Katzenschicksal Beitrag #9
Ich persönlich finde nicht das er ängstlich wirkt. Manche Katzen haben abgeschlossen mit dem Menschen…..und ich finde Bindung zu uns bedeutet nicht immer ein Schmusetiger zu sein.

Die Katzengruppe in MI sind glücklich und zufrieden, einige kommen nun schon seit Jahren…einige lassen sich anfassen, andere nicht, zwei kommen auch mit in die Wohnung….aber ich darf die Tür nicht schließen sonst ticken sie aus.

Ich lese aus deinem Beitrag eure Sorge, der Kater macht sich weniger Gedanken um sich als ihr um ihn.

Wenn ihr ihn ins Haus holen wollt….müsst ihr einen langen Atem haben….eine Möglichkeit, dass er entscheiden kann was er will….also Katzenklappe mit Chip…sonst habt ihr ein Gästeproblem.

lg
Verena
 
  • Blacky ein Katzenschicksal Beitrag #10
Nur kurz, da ich immer wenig Zeit habe:
Eine Scheumietz draußen zu zähmen ist in dem Sinne nicht möglich. Sie werden im Lauf de Jahre meist zugänglicher, werden aber in der Regel ein gewisses Mißtrauen behalten und erst im Alter, wenn sie anfangen krank zu werden die Menschennähe und das Haus aufsuchen. Wenn ihr ihn (zu seinem Besten) zähmen wollt, dann müßt ihr wieder einfangen (mit einer Katzenfalle) und in einem separaten Raum im Haus einquartieren. Wenn man dann mit diesen Tieren konsequent arbeitet (Tricks dazu ggfs. später), dann dauert es im Schnitt so 3-6 Monate, bis auch ein erwachsenen Mietz den Menschen vertraut und zahm und zum Teil auch kuschlig wird. Wie zahm und wie kuschlig hängt viel auch vom Charakter und den Vorerfahrungen ab. Bei solchen ehemaligen Messikatzen ist im Gegensatz zu einem normalen Streuner das Mißtrauen meist noch größer, da sie eben schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht haben. Ich habe aktuell auch solche Messikatzen-Fälle bei mir (Langhaarkater Bashir aus einer Messizucht die geräumt wurde und Milchschnute Kolja aus einer Messisammlung einer alten Dame, die die Katzen in dunklen Schuppen hielt) und beide entwickeln sich jetzt nach rund 4 Monaten Zähmarbeit gut, haben begonnen zu Vertrauen und das Streicheln mit einem Wedel als verlängerter Arm wird genoßen. Ich denke in rund 1 Monat sind beide soweit, dass ich sie mit gutem Gefühl in ein richtiges Zuhause vermitteln kann.
Ich denke daher, dass du dir erstmal klar werden mußt, was du für den Kater willst: soll/darf er Gartenkater bleiben? Dann schließe ich mich der Meinung an die sagt: lasst ihn doch einfach so, so geht es ihm doch gut. Ggfs. wäre über einen Katzenkumpel nachzudenken, der vielleicht als menschengewöhnter Freigänger bei euch angesiedelt wird und ihm so vielleicht zeigen kann, dass ihr gar nicht so schlimm seid. Aber dann solltet ihr trotzdem eben nicht mehr erwarten, als dass er sich regelmäßig blicken läßt.
Wenn ihr ihn zukünftigen als normalen Freigänger mit Menschenanschluß halten wollt, dann müßt ihr ihn wieder reinholen, sonst klappt das nicht.
 
  • Blacky ein Katzenschicksal Beitrag #11
An Taskali, Tut mir leid dass ich erst jetzt antworten kann, aber eine gewisse Unruhe, die sich bei uns im Umfeld ausgebreitet hat, musste ich erst in den Griff bekommen. Bei Blacky ,der am Nachbargrundstück im Erdloch haust, sieht es zur Zeit so aus dass wir ihn vor Ort füttern, denn er traut sich aus dem Erdloch nicht mehr heraus. Unser Kater Lumpi, der das Fibrosacom (Bindegewebekrebs) hat, ist leider schon mit Blacky ins raufen gekommen. Seit dem kommt Blacky auch nicht mehr herüber in sein Futterhaus fressen aus lauter Angst. Wir füttern Blacky 3x täglich und er kommt bis zum Ausgang des Lochs und das nur mit großer Vorsicht. Fressmenge pro Durchgang ca 200 Gramm. Und trotzdem sieht er so zierlich aus. Wir versuchen es eine Zeit lang auf diese Art. Danke Taskali Ihr Posting vom 9.08.2021 war schon sehr informativ und hilfreich. Ich melde mich wieder, wenn es etwas Neues gibt.
Liebe Grüsse an alle Forumsteilnehmer aus Niederösterreich
Walter p
 
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