Hallo,
ich habe einen harten Tag hinter mir.
Alles fing an vor ca 3-4 Tagen, als mein Kater Dolce nicht mehr richtig gegessen hat und meine Mutter daraufhin heute mittag zum Arzt ist.
Er war 14 Jahre und sonst rundum gesund.
Meine Mutter kam ohne Kater nach Hause um uns abzuholen, damit wir uns verabschieden können, weil er wegen Wasser in der Lunge eingeschläfert werden muss.
Diese Entscheidung hat meine Mutter (mit der Tierärztin) getroffen.
Ich war leider zu paralysiert und auch noch gar nicht richtig wach, als das alles passierte.
Ich meinte nur zu meiner Mutter, dass wir doch evtl. noch einen weiteren
Tierarzt aufsuchen sollen um uns eine Zweitmeinung zu holen aber ihre Entscheidung stand fest.
Also mussten mein Bruder, meine Mutter und ich uns heute von Ihm verabschieden.
Nachdem ich zu Hause war und etwas runter gekommen bin, fing ich an zu Googlen und wurde immer wütender, da ich von immer mehr Leuten laß, dass es für ihn mit der richtigen Medikamentation (natürlich abhängig von der Ursache) eine schmerzfreie Möglichkeit hätte geben können weiter zu machen.
Daraufhin habe ich gefragt, was unser Kater überhaupt hatte und jetzt kommt der Hammer: das wurde nicht weiter untersucht?
Generell gab es auch keinen Versuch bzw. den Vorschlag seitens der Ärztin, das Wasser aus der Lunge zB. durch Medikamente zu bekommen.
Sie meinte, man könne das Wasser aus der Lunge holen mit einem Schlauch aber das würde dann wieder voll laufen. (Klar wenn man die Ursache nicht kennt/bekämpft)
Wie gesagt war ich leider zu paralysiert um daraufhin zu fragen, ob man nicht dann, wenn die Lunge vorerst frei ist, die Ursache finden/behandeln könne.
Es hätte ein Infekt sein können, welchen man wunderbar mit den richtigen Medikamenten hätte behandeln können aber das war der Tierärztin wohl irgendwie nicht so wichtig?
Als die TÄ nach der Einschläferung uns ein Angebot gemacht hat, sie kenne einen, welcher uns unseren Kater verbrennen könnte (für die letzte Ruhe und so), wurde mir das alles etwas suspekt und makaber.
Ich habe das Röntgenbild meines "kleinen" Angehangen und würde gerne wissen: hätte man hier wirklich nichts mehr machen können (z.B. weil bereits zu viel Wasser in der Lunge war) oder wäre es Möglich gewesen ihn mittels Medikamenten oder OP schmerzfrei behandeln zu können?
Sprich das Wasser aus der Lunge zu holen und anschließend nach der Ursache zu suchen und diese dann wenn möglich zu behandeln?
Falls Ihr Tierärzte im Freundes/Bekanntenkreis habt, könntet ihr die nach Ihrer Meinung fragen?
Der Gedanke lässt mich um ehrlich zu sein nicht in Ruhe.
Vielen liebe Dank im Voraus und bleibt gesund.
