• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

hinkende Hinterpfote - Patellaluxation

Diskutiere hinkende Hinterpfote - Patellaluxation im Erkrankungen von Skelett und Muskulatur Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo Ihr Lieben, ich habe mich heute früh frisch hier im Forum angemeldet, weil ich aktuell etwas ratlos bin und auf Erfahrungswerte oder Tips...
  • hinkende Hinterpfote - Patellaluxation Beitrag #1
Bärenbande

Bärenbande

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Hallo Ihr Lieben,

ich habe mich heute früh frisch hier im Forum angemeldet, weil ich aktuell etwas ratlos bin und auf Erfahrungswerte oder Tips hoffe.
Und zwar geht es um eine meiner beiden Katzendamen. Brownie (EKH) ist jetzt ca. 7,5 Jahre alt und vor ca. einer Woche ist mir zum ersten Mal aufgefallen, dass Sie einen Moment mit dem Hinterpfötchen gehinkt hat. Es war nur ganz kurz und danach ging auch alles wieder ganz normal.
Sie hat sich ansonsten auch ganz normal verhalten und auch weiterhin mit meiner anderen Dame Marci getobt. Sie hüpfte und sprang auch wie immer.
Jetzt ist mir dieses Hinken am Mittwoch morgen erneut aufgefallen, nachdem sie auf den Küchentresen gehüpft ist (ja, ich weiß, ist nicht schön....aber diese Verhaltensweise bekomm ich auch einfach nicht mehr raus!) Auch da war nach einigen kurzen Schritten wieder alles in Ordnung.
Da habe ich gedacht, dass ich mal vorsichtshalber einen Termin beim Tierarzt mache, da wir am 19.11. eine Woche in den Urlaub fliegen wollen :cool:
Mittwoch nach Feierabend sah das alles leider schon etwas anders aus. Sie lag viel rum, rannte auch nicht mehr euphorisch wie sonst durch die Gegend und das Hinken trat nun öfter auf.
Daraufhin sind wir Donnerstag mit ihr gleich zum Tierarzt.
Leider ist unsere Maus Brownie auch etwas schwierig und sie musste für die Untersuchung leicht narkotisiert werden. Sie lässt sich gar nicht gern anfassen und untersuchen.
Bei der Untersuchung und nach dem Röntgen kam dann die Diagnose - Patellaluxation an der linken Hinterpfote.
Es wurden 4 Röntgenaufnahmen gemacht, auch von der Hüfte. Da ist wohl glücklicherweise noch alles in Ordnung.
Die TÄ meinte, dass unsere Brownie grundsätzlich eine sehr gute Muskulatur habe und das dadurch ganz gut wegstecken könnte. Sie hat jetzt 14 Tage Metacam verordnet. Und sie soll sich schonen...sprich.. weder an den Kratzbaum, noch springen oder toben.
Nun gut.. Donnerstag Abend ließ sich das alles auch noch sehr gut unterbinden und kontrollieren, weil sie noch platt von der Narkose und der Untersuchung war. Gestern bin ich da allerdings schon an meine Grenzen gestoßen. Selbst wenn ich immer hinter der Katze herlaufe, kann ich nicht jeden Sprung vorhersehen. Und gestern war das Hinken auch am schlimmsten. Obwohl sie nicht einmal ansatzweise soviel läuft und hüpft wie vorher, so endete jeder kleinste Hüpfer im Hinken. Es trat dann gestern teilweise auch schon beim normalen Gehen auf.
Ob sie dabei Schmerzen hat oder nicht, vermag ich nicht zu sagen. Katzen sind ja bekanntlich Künstler im Verstecken von Unwohlsein.
Wobei ich sagen muss, dass ich Brownie auch schon krank erlebt habe. Dann liegt sie nur in einer Ecke rum und lässt sich überhaupt nicht anfassen....

Ansonsten hat Brownie weiterhin einen gesunden Appetit, trippelt durch die Gegend und macht ihre üblichen Katzendinge.
Wobei sie bereits gestern wohl gemerkt hat, dass sie nicht so beweglich ist wie sonst. Immerhin hat sie einige Sprünge dann doch schnell unterlassen und auf einmal gestoppt, wie ein Pferd vor einer Hürde ;)

Jetzt habe ich gestern noch einmal nachgefragt bei der TÄ, wie ruhig sie denn gestellt werden soll....da sich das Hinken ja eher verschlimmert hat.
Daraufhin meinte die TÄ, soviel Ruhe wie möglich für 14 Tage. Sie vermutet wohl ein zurückliegendes Trauma, dass evtl. für eine Entzündung oder eine Lockerung der Bänder/ Muskulatur gesorgt hat.
Sie würde zunächst soviel Ruhe wie möglich verordnen, gemeinsam mit dem Metacam (soll ja wohl auch entzündungshemmend sein) und dann sollen wir am 17.11. nochmal vorstellig werden morgens.
Die TÄ hat mir empfohlen Brownie in so eine Hundebox zu sperren...

Wir sind dann gestern noch los und haben ein Kaninchengehege gekauft, indem sie auch etwas rumtigern kann... ich komme mir aber doch sehr herzlos vor und hinterfrage gerade, ob es sinnvoll sein kann seine Katze 14 Tage einzusperren?!?
Wir haben sie jetzt gestern am frühen Abend mit allem drum und dran reingesetzt und es hat ganz gut geklappt. Vorhin hatte sie etwas Freigang unter Aufsicht (zum Glück kein einziges Mal ein Hinken) und nun ist sie wieder im Gehege. Aber seeeeehr seeeeehr unglücklich!!!

Versteht mich nicht falsch, ich mache gerne alles mit, damit es Brownie besser geht. Und ich will ja auch am 19.11. in den Urlaub fliegen ohne eine Hinkende Katze zurückzulassen.
Mir stellt sich jetzt aber die Frage, ob nicht eher ein gezieltes Training und Bewegung besser wären? Oder wenn ruhig stellen, dann ggf. eine Orthese oder eine Art Verband/ Gips?

Ich habe ja gesehen, dass bereits der ein oder andere ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Vielleicht habt ihr ja Tips für mich.
Die Gehege Nummer machen wir jetzt erstmal nur dieses Wochenende immer für einige Stunden...in der Hoffnung, dass es vielleicht wirklich nur eine akute Entzündung ist. Ich glaube nicht, dass ich das aber langfristig übers Herz bringe...

Achja, Grünmuschelpulvergedöns wird am Montag geliefert und dann immer brav unters Futter gemischt. Das habe ich inzwischen rausgefunden (y)

Sorry für den Roman, ich wollte halt im Vorfeld so wenig Fragen wie möglich, offen lassen.
Ich freue mich über eure Tips und Erfahrungen zu diesem Thema!

Ganz liebe Grüße von Brownie, Marci, Sebastian und Tanja (Bärenbande 🐻🐻😸😺)
 
  • hinkende Hinterpfote - Patellaluxation Beitrag #2
Hallo Tanja,
schön, dass du dich hier angemeldet hast, um Tipps für die Behandlung deiner Katze Brownie zu bekommen.

Ich kenne mich zwar selber nicht damit aus, aber @Ilvy hatte bei ihrer Katze vor kurzem ähnliche Probleme. Auch ihre Katze sollte, um eine OP zu vermeiden über längere Zeit ruhig gestellt werden. Dass das nicht so einfach, aber durchaus sinnvoll ist, kannst du in diesem Thread nachlesen:



Ich hoffe, dass sich noch andere User melden, die dir konkrete Tipps geben können.

Hier freuen sich übrigens alle immer darüber, wenn es auch Fotos von den Katzen gibt. Vielleicht kannst du deine beiden ja mal vorstellen. :)
 
  • hinkende Hinterpfote - Patellaluxation Beitrag #3
@mennemaus danke für den Tip!
Ich habe mir den Thread über die tapfere Ilvy natürlich durchgelesen.
Gleichzeitig hat es mir auch etwas Hoffnung gegeben, dass sich vielleicht Brownies Problematik auch durch die gute Muskulatur wieder beheben oder zumindest verbessern lässt :)

Ich kann ja mal einen kleinen Zwischenstand geben.
Wir hatten Sie zunächst für ca. 3 Tage zum Großteil im Käfig und nur unter Aufsicht draußen rumlaufen lassen. Im Käfig hat sich die kleine aber so aufgeregt und immer wieder versucht auszubrechen, so dass sich das Knie/ Bein nicht wirklich erholen konnte und sie ziemlich häufig gehumpelt ist.
Sie hat sich z.B. immer wieder versucht auf die Hinterbeine zu stellen und über das drüber gespannte Netz zu drücken. Dabei ist sie auch oft über das Katzenklo geklettert. Es hat also eher zu einer Verschlimmerung geführt.
Jetzt haben wir ihr am Montag einen Raum so gut es geht leer geräumt und Katzenklo, Kuschelecken etc hingestellt.
Dies funktionierte zumindest immer so lange gut, wenn sich auch einer von uns drin mit aufgehalten hat. Aber auch hier versuchte sie an der Tür hochzuspringen (trotz umgedrehter Türklinke).
Madame Brownie ist halt sehr freiheitsliebend, dickköpfig und scheinbar scheint es ihr auch nicht allzu schlecht zu gehen:rolleyes:

Mit dem Humpeln/ Hinken wurde es zumindest insoweit besser, dass es nur noch ca. 1x am Tag aufgetreten ist, wenn sie über unebenen Grund gelaufen ist oder sich zu stark belastet hat.
Daraufhin haben wir jetzt auch versucht das Schlafzimmer und den Flur weitestgehend sprungsicher zu machen, um ihr etwas mehr Auslauf zu geben. Sie trippelt auf jeden Fall schon wieder ganz gut hin und her und macht auch gern einen Schnellstart....
Aber leider bleibt es dabei, dass sie ab und an anscheinend falsch belastet oder auftritt und es dann wieder zum Hinken kommt für einen kurzen Moment.

Sie hat jetzt noch eine Woche Zeit sich zu erholen... o_O Nächste Woche von Donnerstag auf Freitag müsse wir in unseren Urlaub starten.
Jetzt haben wir am 17.11. noch einen Termin zur Untersuchung mit der Tierärztin. Da sie sich ohne weiteres nicht untersuchen lässt, müsste sie erneut sediert werden... und viel können wir eh nicht umsetzen, da wir erst am 26.11. wieder da sind. Ich überlege, ob es dann nicht sinnvoller wäre den Termin direkt nach unseren Urlaub zu verlegen und ihr den zusätzlichen Stress jetzt zu vermeiden :(
Und wir beschränken den Zugang der Räumlichkeiten einfach wie bisher auf die beiden Räume und den Flur, wo nicht soviel Verletzungsrisiko besteht, in der Zeit, in der wir weg sind...

Wir haben zwar tolle Katzensitter nebenan mit meinem Vater und seiner Frau, die können aber auch nicht rund um die Uhr bei uns in der Haushälfte sitzen...
Achja... und denkt bitte nicht ich bin herzlos wegen des Urlaubs... ich hab schon geschaut. Der lässt sich nicht mehr so kurzfristig stornieren und ich kann schlecht 1500€ quasi für nichts verbrennen.
Zumal ich vermute, dass wir beide die Auszeit echt gut gebrauchen können... im worst case scheint da ja auch noch irgendwann eine OP auf uns zuzukommen mit der störrischsten Katze aller Zeiten😫
 
Zuletzt bearbeitet:
  • hinkende Hinterpfote - Patellaluxation Beitrag #4
Jetzt haben wir am 17.11. noch einen Termin zur Untersuchung mit der Tierärztin. Da sie sich ohne weiteres nicht untersuchen lässt, müsste sie erneut sediert werden... und viel können wir eh nicht umsetzen, da wir erst am 26.11. wieder da sind. Ich überlege, ob es dann nicht sinnvoller wäre den Termin direkt nach unseren Urlaub zu verlegen und ihr den zusätzlichen Stress jetzt zu vermeiden :(
Ich würde auf alle Fälle den Termin für die Untersuchung verlegen, denn vor eurem Urlaub könnte keine Behandlung/OP von Brownie mehr durchgeführt werden. Vielleicht macht eure Katze sogar weniger Stress bzw versucht weniger zu springen, wenn ihr nicht da seid und sie nicht ständig Aufmerksamkeit bekommt, dann muss sie sich halt mit der Situation und den wenigen Springmöglichkeiten abfinden.

Ich drücke die Daumen für Brownie, dass ihr eine OP erspart bleibt und dass sie keine Schmerzen mehr hat. Ich wünsche euch einen schönen und erholsamen Urlaub. :)
 
  • hinkende Hinterpfote - Patellaluxation Beitrag #5
Hallo Bärenbande,

wie geht es denn Brownie mittlerweile? Ich habe leider das gleiche Problem mit meinem Kater Shadow. Heute wird er geröntgt, aber sieht alles nach Patellaluxation aus :( Das Hinken ist besser geworden in der letzten Woche, aber immer wenn er von irgendwo runterspringt oder hochspringt, hinkt er wieder. Gibt es nicht auch die Möglichkeit von Physiotherapie? Ich meine, ich hatte da auch in diesem Forum was gelesen...

Über ein kleines Update von Brownie würd ich mich sehr freuen!

Ganz liebe Grüße
 
  • hinkende Hinterpfote - Patellaluxation Beitrag #6
Hallo @inesstrum , leider war Bärenbande seit November 21 nicht mehr im Forum.
Daher befürchte ich dass du keine Antwort bekommst.

Eröffne doch einen eigenen Thread, dann kannst du dich und deine Katze vorstellen und direkt Fragen stellen.
In einem älteren Beitrag wird so etwas schnell übersehen.

LG
Tina
 
  • hinkende Hinterpfote - Patellaluxation Beitrag #7
Hallo ihr Lieben,
Wie gewünscht folgt nochmal ein kleines Update zu Brownies Patellaluxation :)
Ich habe @inesstrum zwar schon privat geantwortet, denke aber es kann dich hilfreich sein, wenn andere dieselbe Problematik aufweisen.

Brownies Hinken wurde ja schon etwas besser nach der ersten Woche und trat nur noch einmal am Tag auf. Ich glaube ab Tag 10 ca.war das Hinken quasi nicht mehr vorhanden. Brownie hatte dann noch bis nach unserem Urlaub nur begrenzten Zutritt im Haus und konnte vielleicht so auch etwas zur Ruhe kommen!

Bis heute ist kein Hinken/Humpeln oder ähnliches mehr aufgetreten.
Sie springt und rennt rum wie eine junge Katzendame :) ist aber etwas vorsichtiger als früher!
Ab und an schüttelt sie das hintere Beinchen etwas aus. Aber das war es auch schon!
Ich gebe ihr seit November täglich Grünlippmuschel ins Futter und achte etwas mehr auf die Ernährung (evtl waren da auch 1,5kg zuviel auf den Rippen).

Ich habe mir auch die Nach Untersuchung bei der TÄ gespart und den Termin ohne Brownie wahrgenommen und mich nur mit der TÄ beraten.
Ich hoffe diese Erfahrung hilft euch weiter.
Nächsten Monat wird Madame 8 Jahre alt und ich hoffe, dass wir weiterhin um OPs rumkommen werden :)
 

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  • hinkende Hinterpfote - Patellaluxation Beitrag #8
@Bärenbande danke für deine Info
 
  • hinkende Hinterpfote - Patellaluxation Beitrag #9
Lieben Dank!
 
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hinkende Hinterpfote - Patellaluxation

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