Ich kenne dieses Gefühl der Ohnmacht auch. Die Frage: "Was steht mir bevor?" und "werde ich das schaffen?" oder sogar die innere Annahme: "Ich schaffe das nicht".
Das sind ganz normale Gefühle. Bei mir ist es immer in den Zeiten besonders schlimm, wo ich selber psychisch am Limit bin. Da plagen mich dann Angstzustände und schlimme innere Unruhe wenn ich an die Verantwortung denke, der ich gerecht werden will.
Hast Du jemanden der Dir hilft? Jemanden, der Dir vielleicht Dinge abnimmt, wenn es zu schwierig wird?
Letzten Endes habe ich die Erfahrung gemacht, dass man die Dinge erstmal abwarten muss. Vorweg katastrophisieren bringt nichts, ausser noch mehr schlechte Gefühle.
Wenn Du weißt, was in Zukunft konkret für Aufgaben auf Dich zukommen hast du etwas, womit Du arbeiten kannst. Oft wird es weniger schlimm als man denkt. Oft klappen Dinge, die man als schwierig vorausgesetzt hatte. Manchmal rennt man sogar offene Türen ein. Schlimme Gedanken sind oft schlimmer als die Realität.
Und wenn Du weißt wie der Plan aussieht, hilft es einen Schritt nach dem anderen zu tun. Stunde für Stunde, Tag für Tag, Woche für Woche. Bis es Routine wird.
Nichts wurde je so schlimm, wie ich es befürchtet hatte. Das ist meine Erfahrung. Wichtig ist um Hilfe zu bitten .
Es wird schon gehen. Nur Mut.
Ich lese hier übrigens auch keine Vorwürfe aber ich weiß auch, dass man in bestimmten Stimmungen Dinge in den falschen Hals kriegen kann. Vorwerfen wollte Dir hier aber sicher niemand etwas, das wäre- bei den hier anwesenden Usern- niemals der Fall...