Hallo ihr Lieben,
nachdem ein großes Labor vor 2 Wochen komplett unauffällig war, haben wir heute nun leider den Grund seiner extremen Gewichtsabnahme (von 7,2 kg auf 3,8 kg in 6-8 Wochen) erfahren

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Er hat einen großen Tumor in der Lunge, welcher auf die Speiseröhre zu drücken scheint.. zumindest war auf dem Röntgenbild zu sehen, dass die Trachea schon leicht angehoben ist und somit auch der Ösophagus, der ja ohne Kontrastmittel im Röntgen nicht zu sehen ist..
Nun ist die große Frage nach dem wie jetzt weiter... er ist 13 Jahre alt und abgemagert. Die TÄ hat von einer Biopsie und invasiven Maßnahmen abgeraten. Bis auf sein Gewicht scheint es ihm noch gut zu gehen. Er hat ganz offensichtlich Appetit, frisst an sich gut und mit Enthusiasmus, spielt und schnurrt, alles unverändert. Auch scheint er weder beim Abtasten Schmerzen zu haben, noch hat sie Atem- oder Herzgeräusche gehört.
Er bekommt jetzt täglich eine Schmerztablette und wir sollen ihm alles zu Fressen anbieten, was er mag (wegen Nahrungsmittelunverträglichkeit war sein Speiseplan bisher sehr überschaubar). Er könne noch Monate oder sogar über 1 Jahr haben..
Ich bin selber Fachkrankenschwester für Onkologie und frage mich natürlich, WAS das für ein Tumor ist, der da wächst. Wäre er gutartig und nicht infiltrierend, wäre es doch durchaus eine Option den entfernen zu lassen.. Somit hätte er die Chance noch deutlich mehr als ein paar Monate mit Fressinsuffizienz zu haben.. Doch bestätigt sich, dass er bösartig ist, haben wir ihn völlig unnötig der schmerzhaften Biopsie ausgesetzt.. denn dann OP und Chemo tun wir ihm dann doch nicht an.
In der Praxis klang die Empfehlung ihn zu verwöhnen und die Schmerzen zu lindern noch akzeptabel für mich, nun jedoch fange doch an mir Gedanken zu machen

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Wie war das bei euch?
Vielen Dank