Gestern waren wir also beim Tierarzt. Nichts gebrochen, verrenkt oder gezerrt. Das Abtasten ergab nur eine volle Blase, keine Auffälligkeiten. Blut abgenommen, 14-Tage-Spritze Schmerzmittel und Antibiotikum bekommen. Für andere Untersuchungen (Röntgen, Ultraschall) hätte sie sediert werden müssen. Ohne Kenntnis der Blutwerte wollte die TÄ das natürlich nicht riskieren. Die TÄ vermutet eine Schilddrüsendysfunktion (Katze ist recht dünn).
Zuhause wieder angekommen, verkriecht sie sich sofort wieder unters Bett, "spricht" aber wieder mit mir, was sie seit Tagen nicht gemacht hat. Hat sich sofort auf ihr (nah am Versteck bereitgestelltes) Futter gestürzt. Sie ist insgesamt aufmerksamer, entspannt sich, wenn ich sie am Kopf kraule. Aber: Kommt nicht unterm Bett hervor. Mag sein, dass sie tatsächlich Schmerzen hatte (sie ist immerhin mindestens 17 Jahre alt = Arthrose wahrscheinlich). Aber ich vermute doch noch irgendeine psychische Geschichte. Sie kommt gleich an, wenn ich mich zu ihr hinunterbeuge, aber keinen Schritt weiter (außer zum Fressen, da geht es). Wie kann ich ihr wieder Sicherheit geben? Ich habe die Befürchtung, wenn ich sie einfach ignoriere und warte, dass sie von allein wieder in die Küche zum Fressen kommt, wird sie lieber verhungern... Wäre sehr dankbar für ein paar Tipps.