Wie schon hier erwähnt klappt das nicht immer so problemlos, wenn man ein erwachsenes Tier und ein Kitten zusammenführt. In unserem Fall war es vermutlich die beste Entscheidung, da ich mir nicht sicher bin, ob Joschi einen erwachsenen Kater so super angenommen hätte. Es war auch so eigentlich nicht geplant, da wir nur für eine ehemalige Nachbarin ein Kitten abholen wollten und dann auf dem Bauernhof zwei vorfanden, von denen das übrig gebliebene lt. dem äußerst unsympathischen alten Bauern getötet worden wäre

Und schwupps hatten wir dann Beide im Auto

Sie waren die letzten Katzen auf diesem Hof. Mutter und Schwester waren kurz vorher überfahren worden. Ich könnte den Bauern nicht einmal als typischen Vermehrer bezeichnen, da er die Kitten nicht verkauft, sondern kostenlos abgegeben hat.
Die Mutterkatze war wohl irgendwann mal zugelaufen und hat natürlich fleißig ( meistens weiße ) Jungen produziert. Das war 1998, wo noch niemand so wirklich von Kastration gesprochen hat. Die Kinder des Bauern hatten die Kitten dann inseriert, bevor der Alte sie umgebracht hätte. Sie hatten leider keinen Einfluss auf den Vater nehmen können und waren sichtlich erleichtert, dass nach der Abholung von Rambo und seinem Bruder Lukas keine weiteren Tiere mehr da waren und somit das Problem unnötiger Vermehrung gelöst.
Eure Katze ist ja noch ein Jungspund und ich denke und hoffe, dass die Vergesellschaftung problemlos klappen wird. Vielleicht nicht gleich in den ersten Tagen, aber mit etwas Geduld bestimmt.