Die drei Punkte Regel ist wirklich sehr gut. Ich hab sie bei unserem kleinen Stinkstiefel angewendet. Er hat sie sehr sehr schnell begriffen. Hätte ich die bei meinem ersten Kater schon gekannt .. hätte es mir da die Sache auch einfacher gemacht. Der war nämlich auch so drauf das er ohne Grund und ohne Warnung dann mal zugekloppt hat. Dies legte sich aber mit der Zeit bzw. war dann ganz verschwunden als wir unseren zweiten Kater damals bei holten.
Ob sie bei dir greift,mag ich nicht einzuschätzen.
Dieses Verhalten unterbrechen scheint bei ihm ja zu gehen,wenn du sagt,das wenn du ihn auf den Rücken tippst das er drauf reagiert. Wenn er jetzt starr wie im Tunnel wäre,links und rechts nicht sieht/hört ... dann hätte ich gesagt "vergiss es,probier es erst gar nicht" Denn wenn Katz sich von einem Verhalten nicht ablenken lässt,sei es durch Ansprache,Antippen,Spielzeug vor die Nase halten o.ä ist es relativ aussichtslos.
Du musst nur konsequent das durchziehen mit der Anwendung der drei Punkte Regel.
Nur wie Geek schon sagt,da er keine Auslöser zeigt oder auch vllt gar nicht zu haben scheint,wird das schwierig. Die Katz ihm gegenüber kann ihn so nie einschätzen lernen. Sie wird nur irgendwann begreifen das er nicht berechenbar ist und sie keine Ruhe vor ihm hat,da sie immer mit Angriffen rechnen muss.
Und für dich wird´s auch schwierig wenn er von jetzt auf gleich loslegt. Von wegen Regelanwendung. Am besten ist eigentlich schon immer,man lässt es gar nicht erst zum äussersten kommen im Verhalten,sondern fängt vorher schon ab.
Ich drück die Daumen

Berichte einfach mal ob du damit weiterkommst.
Wenn nicht ist es wirklich das Beste für alle du suchst dem Kerlchen ein schönen Einzelplatz mit Freigang. Ist zwar doof ... ich versteh dich da völlig ... man will dem Tier helfen,ein schönes zu Hause bieten etc. Aber wenn es nicht klappt,dann klappt es halt nicht. Und vllt schaust du dich,wenn ein bisschen Zeit ins Land gezogen ist,nach einer sozialen,sanften Kätzin für dein Mädel um.