Stopp für Langstreckentransporte in Spanien
Vom Markt in Léon gehen dank Animals’ Angels keine Langstreckentransporte mehr ab
26.08.2004: Animals‘ Angels Einsatzleiterin Julia kontrolliert zum ersten Mal den Equiden- und Rindermarkt in Léon, Spanien. Zu diesem Zeitpunkt herrschen dort noch katastrophale Zustände: Viele der Tiere auf dem Markt haben schlechte und vernachlässigte Hufe oder Klauen – die Tierärzte und den Marktdirektor interessiert das nicht. Auch die Versorgung der Tiere auf dem Markt ist mangelhaft; so fehlt z.B. die Einstreu in vielen Pferchen, etliche der ca. 1.000 anwesenden Pferde, Esel und Maultiere sind verletzt oder krank und in einem Allgemeinzustand, der den Transport ausschließt.
Diese Bilder ließen Julia seither nicht mehr los. Zusammen mit der spanischen Tierschutzorganisation ANDA hat sie sich vorgenommen, auf diesem Markt Verbesserungen hervorzubringen – und das mit großem Erfolg:
· Das Marktpersonal überwacht, dass keine kranken oder verletzten Tiere mehr verkauft werden.
· Dank Animals‘ Angels und ANDA werden auf diesem Markt seit dem 27.02.2009 keine Langstreckentransporte mehr abgefertigt. Bisher wurden Pferde von dort aus bis über 900 km weit transportiert – z.B. nach Cadiz, Malaga, Murcia, Girona und Barcelona. Ab sofort dürfen hier nur noch Kurzstreckentransporte abfahren.
· Per Lautsprecher werden permanent die wichtigsten einzuhaltenden Tierschutzvorschriften durchgesagt, an mehreren Stellen sind Plakate mit den wichtigsten Vorschriften zum Schutz der Tiere während des Transports aufgehängt.
· Die Pferche haben genügend Einstreu und werden vom Marktpersonal überwacht.
· Es stehen nun ausreichend Tränke-Eimer zur Verfügung. Das Marktpersonal trägt dafür Sorge, dass alle Tiere mit Wasser versorgt werden.
· Das Marktpersonal kontrolliert, dass alle Tiere über Nacht ausreichend Platz zur Verfügung haben, um zu ruhen und sich gegebenenfalls hinzulegen.
· Die Veterinäre kontrollieren gründlicher und strenger.
· Es wurde eine extra Zone für kranke und verletzte Tiere eingerichtet.
Animals’ Angels e.V.
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Quelle: Rundmail
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