Frohes neues Jahr, ihr Lieben

Ich hoffe, ihr seid alle gut reingekommen, ohne viel Stress für euch und eure Fellnasen.
Ich muss mich (mal wieder) wegen gesundheitlicher Dinge melden
Seit Sommer letzten Jahres hat Mimi die Nase zu und ist immer mal wieder heiser. Zudem scheint sie Ohrenschmerzen zu haben oder zumindest Juckreiz daran. Es wurde versucht mit entsprechenden Mitteln (kein Kortison) zu schauen, ob es sich um eine Allergie handeln könnte - kein Erfolg bei 8 Wochen Verabreichung, obwohl sich nach 6 Wochen Besserung hätte einstellen sollen, wäre es eine Allergie gewesen.
Unser Zahnspezialist meinte, es könnte sich auch um die Entzündung handeln, die an ihren Zähnen wütet. Es wurden 2 Zähne extrahiert, der Rest gut gereinigt und es konnten beim Dentalröntgen keine weiteren Schäden festgestellt werden.
Kurz darauf wurde ihre Nase (da sie ohnehin in Narkose war) äußerlich nachgeschaut und gespült - nichts auffällig und auch das Spülen brachte keine Besserung.
Als die Tage kälter wurden, hatte sie einen schlimmen Infekt mit Beteiligung von Mykoplasmen und Herpes. Auch nachdem dieser überstanden war, blieb die Nase einigermaßen dicht und sie ist weiterhin zwischendurch heiser. Auch das Jucken an den Ohren ist geblieben.
Okay, sie hat eine etwas plattere Schnauze, aber sie ist ja nun schon ein wenig länger bei uns und anfangs war das nicht so. Vor allem die Heiserkeit und das an den Ohren ist "neu" (in Anführungszeichen, weil es im Sommer erst anfing).
Wir haben jetzt ein Inhalationsgerät hier, um es damit mal zu probieren. Bis dies bei ihr zum Einsatz kommt, bedarf es aber noch eine ganze Weile Übung.
Unser nächster Verdacht wären Polypen.
Fällt jemandem noch etwas ein?
Wir wissen langsam nicht mehr, wo wir wie ansetzen sollen, um ihr damit zu helfen, ziehen aber in Erwägung, sie alsbald nochmal auf Mykoplasmen nachtesten zu lassen, da viele diese mit einer AB-Gabe über Wochen behandeln sollten, während Mimi eine Verabreichung von Doxy über eine einzige Woche bekam. Den Rest sollte ihr Immunsystem laut Tierärztin selbst packen mit unterstützenden Immunpräparaten.