Hallo liebe Katzenfreunde
Mein Kater ist mittlerweile 17 und hat nebst einer Schilddrüsenüberfunktion eine vermutete Krebsdiagnose bekommen anhand von den Blutwerten.
Damit lebt er nun ganz ok seit einem Jahr mit Schilddrüsenhormonen und 5mg Kortison am Tag.
Er hatte gestern zum 2. mal eine plötzliche Erblindungsphase. Bei der 1. vor 2 Monaten gingen wir notfallmässig in die Tierklinik und liessen ihn über Nacht dort. Von den Augen her und auch sonst, schien alles normal zu sein. Neurologisch liessen wir ihn dann nicht noch abklären wegen dem ganzen Stress und Narkose die ich ihm nicht zumuten wollte, selbst die Klarheit hätte ja so keinen Nutzen oder Hilfe für das Tier gehabt.
Die Ärzte meinten damals, dass es wohl was neurologisches sei.
Nun meinte meine Tierärztin, dass sie das so noch nie gesehen oder erlebt hätte, das eine Katze mal Blind sei und dann wieder nicht aber sie mir auch davon abraten würde ihn mit weiteren Untersuchungen zu stressen.
Hat hier ev. selber schon mal sowas durchgemacht oder eine ähnliche Diagnose (Tumor im Kopf) bei der Katze ?
Als er das 2. mal erblindet war, schrie er auf dem Tisch rum weil er nicht mehr runter kam. Er lief dann am Boden gegen die Wand , fand sein Futter nicht und steckte seine Schnauze dann sogar zu tief ins Futter. Er sah mich nicht mehr an als ich rief und erschrak als ich ihn streichelte. Er verblieb dann die ganze Nacht auf dem kleinen Teppich und als ich morgens um 3.30 nach ihm schaute, lag er immer noch dort und sah immer noch nichts.
Dann um 7.00 morgens war er neben meinem Bett miauend nach Essen (hab mein Zimmer im oberen Stock) und er war plötzlich wieder putz munter und hat alles gesehen und normal wahr genommen.
Kann ein Tumor echt einfach so mal die Sehnerven aus- und answitchen?
Ein Augenlid ist etwas hängend und die Pupille verkleinert mit reduzierter Reaktion.
Mein Horror ist einfach, dass ihm was passieren könnte in der Zeit wo ich bei der Arbeit bin.
Danke schon mal für eure Zeilen.
