3 Punkte Regel vs. Helikoptern

Diskutiere 3 Punkte Regel vs. Helikoptern im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; Bitte höre mit der Wasserpistole auf, das macht es auf Dauer sicherlich nur schlimmer! Ihr mobbt damit den Kater und er wird sich dafür widerrum...
  • 3 Punkte Regel vs. Helikoptern Beitrag #21
Bitte höre mit der Wasserpistole auf, das macht es auf Dauer sicherlich nur schlimmer! Ihr mobbt damit den Kater und er wird sich dafür widerrum ein Ventil suchen. Was macht ihr denn nur... :cautious:
Dass dein Freund die Altkatzen verhätschelt und wie rohe Eier behandelt, ist gleich das nächste. Die Kater merken das doch! Übrigens beobachten sich auch Katzen ganz viel gegenseitig - das ist nicht immer negatives anstarren. Mal ganz ehrlich, bist du sicher, dass du das überhaupt richtig einordnen/interpretieren kannst? Meine Kater liegen im Übrigen auch ständig auf den Laufwegen...ermutige in dem Moment lieber die Katze in der Küche, sich nicht so anzustellen und "scheuche" sie liebevoll (mit weichen Worten und Humor) an den anderen vorbei.
 
  • 3 Punkte Regel vs. Helikoptern Beitrag #22
Ich wollte zu deiner Kombi eigentlich nichts mehr schreiben, da du Bedenken im Eingangthread schon abgebügelt hast.

Ich habe die Anzeige der beiden gelesen, darin stand, es sind Freigänger und sollen Freigänger bleiben.
Ich hab den einen der Kater heute kennengelernt. Der andere war ausgeflogen

Meiner Meinung nach, kann man Freigang mit Leinengang nicht vergleichen und ersetzten.
Schon Hauskatzen, die Freigang kennen, kann man diesen nicht einfach so streichen. Viele, - nicht alle - , fangen mächtig an in der Wohnung zu randalieren und kommen auf die blödsinnigsten Ideen.
Ihnen ist schlichweg langweilig.
Die Katzen zu ärgern bringt da einfach Abwechslung und sie erhalten eine Reaktion (von der gejagten Katze, als auch von dir.)

Eine Sanktionen bedeutet auch Aufmerksamkeit.

Das war deine Antwort auf mein Bedenken.
Die zwei Kater sind F6 und demnach wie normale, reaktive Katzen.
🤷‍♀️
Warum Savannah zu Abessinierdamen, es gibt Züchter beider Rassen, die beide zusammen halten. Und sie "fitten" in den Grundeinstellungen.

Also, was glaubst du denn, wie aus F5 Savannahs F6 und F7 werden?
Für mich ist es da nur logisch, dass dort noch andere Rassen leben, je nachdem, wie die Planung des weitern Aussehens und Verhalten sein soll.
 
  • 3 Punkte Regel vs. Helikoptern Beitrag #23
Nun gut, ich habe ja jetzt nur diese Möglichkeiten. Wir haben hier eine 50 qm Dachterrasse, 130 qm Wohnung. Mehrere Zimmer mit Kratzbäume.

Ich hab mich zum Thema Freigang belesen und technisch machbar ist das in unserer künftigen ETW im 4 Stock auch. Aber noch sind sie erst 4 Wochen hier und unzählige Foristen empfehlen den Freigang erst nach mehreren (!) Monaten. Ich behelfen mir mit der Flexileine. Ob die Kater sich bis Herbst dann daran gewöhnen konnten oder wir spätestens in unserer Wohnung dann eine Katzenklappe Richtung Laubengänge installieren kann ich heute echt nicht sagen. Es sieht danach aus das wir das dann tun müssen, aber mir heute vorzuhalten ich ermögliche den Katern keinen Freigang berücksichtigt nicht den aktuellen Status Quo.
 
  • 3 Punkte Regel vs. Helikoptern Beitrag #24
Bitte höre mit der Wasserpistole auf, das macht es auf Dauer sicherlich nur schlimmer! Ihr mobbt damit den Kater und er wird sich dafür widerrum ein Ventil suchen. Was macht ihr denn nur... :cautious:
Dass dein Freund die Altkatzen verhätschelt und wie rohe Eier behandelt, ist gleich das nächste. Die Kater merken das doch! Übrigens beobachten sich auch Katzen ganz viel gegenseitig - das ist nicht immer negatives anstarren. Mal ganz ehrlich, bist du sicher, dass du das überhaupt richtig einordnen/interpretieren kannst? Meine Kater liegen im Übrigen auch ständig auf den Laufwegen...ermutige in dem Moment lieber die Katze in der Küche, sich nicht so anzustellen und "scheuche" sie liebevoll (mit weichen Worten und Humor) an den anderen vorbei.
...unterschreib
 
  • 3 Punkte Regel vs. Helikoptern Beitrag #25
Bitte höre mit der Wasserpistole auf, das macht es auf Dauer sicherlich nur schlimmer! Ihr mobbt damit den Kater und er wird sich dafür widerrum ein Ventil suchen. Was macht ihr denn nur... :cautious:
Dass dein Freund die Altkatzen verhätschelt und wie rohe Eier behandelt, ist gleich das nächste. Die Kater merken das doch! Übrigens beobachten sich auch Katzen ganz viel gegenseitig - das ist nicht immer negatives anstarren. Mal ganz ehrlich, bist du sicher, dass du das überhaupt richtig einordnen/interpretieren kannst? Meine Kater liegen im Übrigen auch ständig auf den Laufwegen...ermutige in dem Moment lieber die Katze in der Küche, sich nicht so anzustellen und "scheuche" sie liebevoll (mit weichen Worten und Humor) an den anderen vorbei.
Das möchte ich auch nochmal ganz dick und fett unterschreiben.
 
  • 3 Punkte Regel vs. Helikoptern Beitrag #26
Wenn der Eindruck entstanden sein sollte ich laufe nur noch bewaffnet durch die Wohnung, stimmt das so einfach nicht.

Es muss einen Auslöser dafür geben, daß U'cha und Shari nicht mehr so in der Wohnung agieren, wie zuvor (die ersten 2-3 Wochen noch möglich) und wir haben das Auflauern und Nachjagen ja jetzt schon mehrfach beobachtet. Dann benötigen wir geeignete Lösungen für dieses Verhalten.

Somit muss ich also spielen, wenn sie nicht gerade schlafen, richtig?
 
  • 3 Punkte Regel vs. Helikoptern Beitrag #27
Egal.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • 3 Punkte Regel vs. Helikoptern Beitrag #28
Nachtrag:
Ich hätte mir gewünscht, dass es einfach glatt gelaufen wäre, wäre toll gewesen.

Was mir nicht gefällt, ist wie jetzt mit den Kater umgegangen wird.
Das Streichen vom gewohnten Freigang, stattdessen werfen von Schrauben, knallen mit Handtücher an Wand und Bein, mit der Wasserpistole bespritzen

Das sind alles keine angemessene Erziehungsmethoden.

Dann helfe mir doch bitte mit einem Ratschlag wie man 3-Stufig Deeskaliert. Ich kann nur mit dem Verständnis hündischer Erziehung nachvollziehen, dass das bloße Ansprechen aus der Ferne (normal oder streng) eben nicht reicht, man muss schon hingehen und das unerwünschte Verhalten unterbinden, zB Anspringen der Haustür, und zigmalige Aufhängen an der Klinke. Dann stehe ich tadelnd, aber physisch nicht agierend, neben der Randaliererkatze und dann? Sie hört nicht auf. Jetzt kommt dein Tipp???
 
  • 3 Punkte Regel vs. Helikoptern Beitrag #29
Hab jetzt Mal das wichtigste aus den anderen Forum kopiert hoffe ist erlaubt ansonsten bitte löschen danke.

Du könntest versuchen alle Phasen schön lange auszudehnen. Vor allem Phase 1... beweg dann das Angelteil nicht, sondern lass es ihn ausgiebig anlauern, auch wenn das für dich langweilig ist ; ) zuck nicht leise den Anhänger sondern lass Teetonka das bewegungslose, halbversteckte Teil fixieren, bis sich von selbst (!) Anspannung im Kater aufbaut und erst wenn er mit dem Plüschpo wackelt oder sonstwie zum Sprung ansetzt, erst dann ziehst du das Teil weg (vielleicht erstmal in ein anderes Versteck) und die wilde Jagd kann beginnen. Mach mehrere komplette Durchgänge, dehne jeden einzelnen aus (wie Teetonka halt mitmacht aber eben versuch mit der Zeit dahin zu kommen). Wenn er anfangs zu ungeduldig ist und gleich wetzen will, dann machst du halt einen Durchgang und schaust ob er dann beim nächsten Durchgang geduldiger in Phase 1 ist. So erlebt er Auspowern auch in Kombination mit Ruhe und Konzentration und Wachsam sein. Und dass das abwechselnd mit wildem Spiel einhergeben kann. Abgesehen davon dass es gut auspowert, wird er das dann immer besser für sich übernehmen können im Umgang mit den Artgenossen.

Was mir aufgefallen ist - wie gesagt hab deinen anderen Thread nicht gelesen von daher brainstorme ich nur herum.... 😊

ZITAT ENTFERNT!

in kleineren Konflikten würde ich sie eher machen lassen. Oft reicht es, wenn sie mitbekommen, dass Dosi sich im Hintergrund hält aber ein Auge auf sie hat. Speziell das

ZITAT ENTFERNT!

würde ich nicht machen, du könntest evtl mit dem "warnen" auf Dauer unbeabsichtigt eine "Opferrolle bestäigen" (das Opfer muss gewarnt werden). Lieber so unauffällig wie möglich moderieren. Zb nur wenn es wirklich brenzlig werden könnte, anstatt sie zu warnen, sie unauffällig aus der Situation herausholen/Situation abbrechen, indem du so tust als bemerkst du nicht, dass da etwas brenzliges geschieht und sie zu dir rufst, als müsste sie ganz zufällig jetzt zu dir.
Oder eben Teetonka ablenken.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • 3 Punkte Regel vs. Helikoptern Beitrag #30
DieOptimierung der Spirltechnik hatte ich vorhin schon gelesen und ich hab tatsächlich oft gespielt mit dem Ziel das sie möglichst schnell powern. Ich übe mich jetzt darin, das Lauern auszudehnen.

Ich spreche heute Abend nochmal mit meinem Freund über das Verhalten. Ich denke er empfindet in unserer derzeitigen Situation (außerhalb Katzenthemen) das bewusste Agieren mit den 4 Katzen als zusätzlichen Stress. Er hat sich früher einfach auf die Couch gelegt und wurde umgehend von zwei Katzen belagert, gleiches am Tisch. Jetzt verhalten sich die Altkatzen anders, die Stimmung kippte gegen die Kater. Ich hoffe er zieht mit da kein Ungleichgewicht zu fördern.
 
  • 3 Punkte Regel vs. Helikoptern Beitrag #31
Aber noch sind sie erst 4 Wochen hier und unzählige Foristen empfehlen den Freigang erst nach mehreren (!) Monaten.
Es sind eigentlich Freigänger und du lässt sie jetzt häppchenweise an der Leine an ihrer alten Freiheit schnuppern? Mir fehlen wirklich die Worte über so viel selbstgemachtes Leiden...
 
  • 3 Punkte Regel vs. Helikoptern Beitrag #32
Es sind eigentlich Freigänger und du lässt sie jetzt häppchenweise an der Leine an ihrer alten Freiheit schnuppern? Mir fehlen wirklich die Worte über so viel selbstgemachtes Leiden...

Man lässt Freigänger nach einem Neuzugang also erst paar Monate in der Wohnung verzweifeln? Ich empfinde die Meinungen hier manchmal schon als 180 Grad Wendungen
 
  • 3 Punkte Regel vs. Helikoptern Beitrag #33
Es muss einen Auslöser dafür geben, daß U'cha und Shari nicht mehr so in der Wohnung agieren, wie zuvor (die ersten 2-3 Wochen noch möglich) und wir haben das Auflauern und Nachjagen ja jetzt schon mehrfach beobachtet. Dann benötigen wir geeignete Lösungen für dieses Verhalten.
Sorry, aber der Auslöser ist für mich ganz klar und das habe ich damals auch in deinen Eingangsthread geschrieben.
Ich zitiere mich mal eben selber:


Deine Mädels sind mit den beiden Power Bündeln überfordert. Die zwei Kater haben sich jetzt eingewöhnt und drehen voll auf. Raufen und spielen, am besten den ganzen Tag lang. Auflauern und Nachjagen gehört da natürlich auch dazu.
Es sind halt Katzen.

Entweder du powerst deine Kater (wie auch immer) komplett aus, oder du duldest (im Rahmen) das Raufen untereinander.

Aber Wasserpistole und Co. sind überhaupt keine Lösung.

Es ist richtig dass man den Freigang erst nach Monaten machen sollte, aber meiner Meinung nach hättest du dir vorher ein paar Gedanken machen können wie du diese Zeit überbrückst.
Können die Zwei jederzeit die Dachterrasse nützen? Für mich sah dieser Turm schon sehr vielversprechend aus.

Dann helfe mir doch bitte mit einem Ratschlag wie man 3-Stufig Deeskaliert. Ich kann nur mit dem Verständnis hündischer Erziehung nachvollziehen, dass das bloße Ansprechen aus der Ferne (normal oder streng) eben nicht reicht, man muss schon hingehen und das unerwünschte Verhalten unterbinden, zB Anspringen der Haustür, und zigmalige Aufhängen an der Klinke. Dann stehe ich tadelnd, aber physisch nicht agierend, neben der Randaliererkatze und dann? Sie hört nicht auf. Jetzt kommt dein Tipp???
Heike hat im Moment Probleme mit ihrem Handy, deshalb antworte ich mal an ihrer Stelle.
Es ist richtig dass man hingehen muss, um sich durchzusetzen.
Evtl. muss man auch die Katzen physisch abdrängen (entweder mit dem eigenen Körper oder mit einem großen Kissen, aber bitte sanft), mit anderen Sachen ablenken und loben wenn sie aufhören Blödsinn zu machen.

Wasserpistolen, Handtücher vor die Wand schlagen und Wurfgeschosse (selbst wenn es nur kleine, leichte Schraubentüten sind) sind in meinen Augen ein absolutes "No Go" und verschlimmern die ganze Situation zusätzlich.
Wenn du Handtücher vor die Wand knallst musst du dich nicht wundern warum niemand mehr auf deine tadelnde Stimme reagiert.
 
  • 3 Punkte Regel vs. Helikoptern Beitrag #34
Hallo Tinaho,

Danke.

Das ich sie auspowern muss war mir klar, und ich wollte auch Kater, die mich fordern. Die auslösenden Zusammenhänge, warum ich mir solche Bolzen antun wollte, haben einen traumatischen Verlust zum Auslöser. Das gehört aber dem Thema nicht dazu. Ich benötige etwas, um das ich mich wirklich AKTIV kümmern muss. Vorher war das mein Pferd, das ich aus finanziellen Gründen abgeben musste und nur sehr schwer verkraften konnte. Das sind private Schicksalsschläge, sie ersetzen das, was mir mein Pferd gegeben hatte nicht, aber sie fordern meine Aufmerksamkeit. Mit Babu zu laufen, auch weil er das so toll macht, tut mir gut.

Ich will und muss das Verhalten untereinander positiv beeinflussen, anders spielen war ein guter Tipp, das kann ich gut umsetzen. Noch öfters und ausgedehnt spielen, wird gemacht.

Jetzt ist auch seit zwei Stunden ruhig zuhause. Und in solchen Situationen mach ich die Türen wieder auf und bin dabei.
 
  • 3 Punkte Regel vs. Helikoptern Beitrag #35
Sorry, aber der Auslöser ist für mich ganz klar und das habe ich damals auch in deinen Eingangsthread geschrieben.
Ich zitiere mich mal eben selber:


Deine Mädels sind mit den beiden Power Bündeln überfordert. Die zwei Kater haben sich jetzt eingewöhnt und drehen voll auf. Raufen und spielen, am besten den ganzen Tag lang. Auflauern und Nachjagen gehört da natürlich auch dazu.
Es sind halt Katzen.

Entweder du powerst deine Kater (wie auch immer) komplett aus, oder du duldest (im Rahmen) das Raufen untereinander.

Aber Wasserpistole und Co. sind überhaupt keine Lösung.

Es ist richtig dass man den Freigang erst nach Monaten machen sollte, aber meiner Meinung nach hättest du dir vorher ein paar Gedanken machen können wie du diese Zeit überbrückst.
Können die Zwei jederzeit die Dachterrasse nützen? Für mich sah dieser Turm schon sehr vielversprechend aus.


Heike hat im Moment Probleme mit ihrem Handy, deshalb antworte ich mal an ihrer Stelle.
Es ist richtig dass man hingehen muss, um sich durchzusetzen.
Evtl. muss man auch die Katzen physisch abdrängen (entweder mit dem eigenen Körper oder mit einem großen Kissen, aber bitte sanft), mit anderen Sachen ablenken und loben wenn sie aufhören Blödsinn zu machen.

Wasserpistolen, Handtücher vor die Wand schlagen und Wurfgeschosse (selbst wenn es nur kleine, leichte Schraubentüten sind) sind in meinen Augen ein absolutes "No Go" und verschlimmern die ganze Situation zusätzlich.
Wenn du Handtücher vor die Wand knallst musst du dich nicht wundern warum niemand mehr auf deine tadelnde Stimme reagiert.
*tausendmal unterschreib*
 
  • 3 Punkte Regel vs. Helikoptern Beitrag #36
Ich frag jetzt einfach mal. Wie kommt ihr dazu das sich die Altkatzen mit den Kater genauso verhalten sollen wie vor dem Einzug?

Selbstverständlich verhalten sich die Katzen anders. Sie beschäftigen sich miteinander. Deswegen hat man ja mehrere Tiere. Das kann eventuell, leider, auch bedeuten das die Menschen uninteressant werden.
Wenn unsere Norwegerin mit mir kuschelt und die andere Katze macht ein interessantes Geräusch, bin ich komplett uninteressant.

In Bezug auf Freigänger eingewöhnen, kenne ich sechs Wochen im neuen zu Hause. Wenn die beiden jedoch so abdrehen und sich draußen an der Leine vorsichtig verhalten, würde ich mir ggf. die Zwei Wochen sparen.

Und wenn du siehst das tatsächlich ein Kater starrt, dann lauf ihm doch einfach "zufällig" durch das Blickfeld. Das schafft bei unsicheren Katzen keine Angst. Gerade wenn eure Mädels nicht so taff sind wie die Kater, werden sie sich durch Dinge wie Handtücher gegen die Wand schlagen oder Schraubenwerfen erschrecken, und erst recht unsicher werden.

Ich weiß das eine Zusammenführung anstrengend und nervenaufreibend sein kann.
 
  • 3 Punkte Regel vs. Helikoptern Beitrag #37
Man lässt Freigänger nach einem Neuzugang also erst paar Monate in der Wohnung verzweifeln?
Entschuldigung, so einen Blödsinn habe ich nicht geschrieben. Die Meinungen zum Zeitpunkt des Freigangs in neuer Umgebung bewegen sich zwischen 4 Wochen und 3 Monaten (außer es sind Kitten, da ist zunächst das Alter entscheidend). Du gehst doch aber jetzt schon mit ihnen raus, an der Leine, eine evtl. sehr unbefriedigende Art und Weise für die Kater. Ich denke, dass das immer nur "angefixt" werden äußerst kontraproduktiv sein könnte.
 
  • 3 Punkte Regel vs. Helikoptern Beitrag #38
Könnte ein Quitschie oder sowas noch ne Möglichkeit sein.

Wie gesagt, wenn ich wie ein Wärter in sichtbarer Nähe hocke kann ich noch am ehesten mündliche Verwarnung aussprechen (Anschauen und blinzeln nicht, hinterher schauen mit zuckendem Schwarz wird getadelt, wird dann weggeschaut oder geblinzelt wieder okay)

Bis vor kurzem konnten alle Katzen jederzeit auf die Terrasse, jetzt sind unbeaufsichtigt nur die Kater draußen, da die ja die größte Bewegung brauchen.
 
  • 3 Punkte Regel vs. Helikoptern Beitrag #39
Ich frag jetzt einfach mal. Wie kommt ihr dazu das sich die Altkatzen mit den Kater genauso verhalten sollen wie vor dem Einzug?

Selbstverständlich verhalten sich die Katzen anders. Sie beschäftigen sich miteinander. Deswegen hat man ja mehrere Tiere. Das kann eventuell, leider, auch bedeuten das die Menschen uninteressant werden.
Wenn unsere Norwegerin mit mir kuschelt und die andere Katze macht ein interessantes Geräusch, bin ich komplett uninteressant.

In Bezug auf Freigänger eingewöhnen, kenne ich sechs Wochen im neuen zu Hause. Wenn die beiden jedoch so abdrehen und sich draußen an der Leine vorsichtig verhalten, würde ich mir ggf. die Zwei Wochen sparen.

Und wenn du siehst das tatsächlich ein Kater starrt, dann lauf ihm doch einfach "zufällig" durch das Blickfeld. Das schafft bei unsicheren Katzen keine Angst. Gerade wenn eure Mädels nicht so taff sind wie die Kater, werden sie sich durch Dinge wie Handtücher gegen die Wand schlagen oder Schraubenwerfen erschrecken, und erst recht unsicher werden.

Ich weiß das eine Zusammenführung anstrengend und nervenaufreibend sein kann.

Mit anderem Verhalten ist ja insbesondere mein Freund so anti eingestellt, da Shari und U'cha nicht mehr ungezwungen rumlaufen, sondern vermutlich Fake-Schlafen, schleichen und im Falle Shari seit kurzem grundsätzlich anfauchen und anjammern. Ich will gegensteuern, suche nach Lösungen.

Unsere Übergangswohnung ist im ersten Stock. Momentan können wir keine Klappe ermöglichen.
 
  • 3 Punkte Regel vs. Helikoptern Beitrag #40
Ich glaube, Du hast den wesentlichsten Punkt (bewusst oder unbewusst) selbst erkannt: Katzen sind für das was Du Dir vorstellst ABSOLUT ungeeignet. Alles klingt für mich wie der Umgang mit einem sehr, sehr, sehr schwer erziehbaren Hund.
Das Wichtigste im Umgang mit Katzen ist: GEDULD; GEDULD; NICHTS TUN, Schwierigkeiten nicht beheben sondern im Vorfeld verhindern (was bei Euch nun leider sowas von reichlich zu spät ist).
Wenn überhaupt würde ich eine neue Zusammenführung machen, die Kater drin lassen (wer genau hat eigentlich jemals von Monaten in der Wohnung gesprochen? Ich kenne maximal 6 Wochen).
SOFORT aufhören, die Katzen mit Maxnahmen zu verstören, die man allerhöchstens anwendet wenn man eine Fremdkatze ganz sicher nie wider sehen will. Bis jetzt ist noch absolut nichts passiert was Gewalt rechtfertigen würde (und Handtuch schlagen etc. ist Gewalt bei einem Tier, für das solche Geräusche Todesangst bedeuten).

Lies Dich richtig in die 3-Punkte-Regel ein. Überleg Dir, wie Du die zwei Altkatzen stärken kannst. Finde heraus, wie Du zu den Katern eine stabile Beziehung aufbauen kannst (und ich wiederhole mich: das passiert nicht in ein paar Wochen, zumal ihr noch mal komplett von vorne anfangt) und worauf sie reagieren. Keine Katze reagiert auf gar nichts. Wie Tina schon schrieb: wenn wirklich Katzen absolut aggro abgehen (was aus Deinen Schilderungen bislang noch nicht passiert ist) kann ein dickes Kissen helfen.

Das was Du von Euren "neuen" Spaziergängen erzählst klingt jetzt wirklich wie Spazieren gehen mit Katzen. Denn ganz genauso lasten Katzen sich aus. Stundenlang draußen liegen, lauern, Geräusche und Gerüche aufnehmen, paar Schritte gehen, weiterlauern.....

Nur noch mal als Beispiel: ich hab hier vor Jahren einmal versehentlich die maximale Massenpanik ausgelöst weil ich eine leere Streutüte lautstark ausgeschüttelt hab. Dass das dem Geräusch eines angreifenden Greifvogels ähnelt und Katzen mit viel Instinkt darauf reagieren ist mir in dem Momemt erst bewusst geworden.
 
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