Moin,
ich stecke auch grad in solch einem Dilemma.
Ich hab aus Spanien ein Geschwisterpärchen. Sie sind knapp 7 Monate alt. Im Moment ist weder bei ihr eine Rolligkeit zu merken, noch bei ihm irgendwelche Gerüche vom Urin oder andere Anzeichen zu merken.
Da die Beiden von einer Tierschutzorganisation vermittelt wurden, bekomme ich die Kastrationen fast geschenkt. Allerdings kann ich dann nicht zu meiner TÄ, sondern muß zu einem Tierarzt, der mit dieser Organisation abrechnet. Dieser Tierarzt ist hier auch schon in der Tierarztliste empfohlen worden.
Was mir aber komisch vorkommt: Ich soll warten, bis die Katze einmal rollig war und der Kater anfängt zu riechen. Wie soll ich das machen? Ich kann ja schlecht die Tiere trennen. Ich hab so lange gedrängelt, bis ich nun für nächste Woche einen Termin für Beide bekommen hab. Sie sind dann genau 7 Monate alt. Ich hab einfach Angst, daß etwas passiert. Wer will schon Inzucht-Kitten? Im Moment verhalten sie sich noch "kittenhaft". Keinerlei Anzeichen von Pubertät sind vorhanden. Vom Tierschutz wird immer wieder betont, ich solle es so machen, wie es für die Tiere am besten ist. Dann kommt immer wieder das alte Argument: der Kater hört auf zu wachsen und die Katze müsse auch erst ausgewachsen sein.
Ich hab mir gedacht, daß es schon besser ist, wenn beide gleichzeitig kastriert werden, sie gleichzeitig in Narkose sind und sich nicht gegenseitig zum Spielen nach der OP auffordern. Dann riechen auch beide gleich.
Gut, als Dosi ist man sich nie über den richtigen Zeitpunkt klar, oder?
Was denkt ihr? Soll ich es nächste Woche schon durchziehen?
zweifelnde Grüße von Susanne