'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft

Diskutiere 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Danke für die Erklärung und die Links. Ich habe nie angezweifelt, dass man sein Tier nur dann "reinrassig" nennen sollte, wenn man dies auch...
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #341
Danke für die Erklärung und die Links.

Ich habe nie angezweifelt, dass man sein Tier nur dann "reinrassig" nennen sollte, wenn man dies auch belegen kann- deswegen ist dein erster Link zwar interessant, aber nicht hilfreich.

Für mich macht es schon einen Unterschied, ob ein Schwarzüchter seine Kunden mit dem versprechen "reinrassige" Katze übers Ohr haut, oder ob jemand der ein (wohl kastriertes) Notfellchen unbekannter Herkunft hat, dieses Tier aufgrund dem Phänotyp einer Rasse zuordnet- auch mit dem Hinweis dass die Vorfahren unbekannt sind und kein Stammbaum vorliegt.

Auch beim zweiten Link, der Forendiskussion finde ich keine Quellen, die belegen, dass ich einer Katze aufgrund ihres Phänotyps keine Rassebezeichnung geben darf, sondern sie Mixkatze nennen muß.

Wenn ich mich nicht täusche, ist die Rassenzuordnung nämlich auch unter Biologen eine ziemlich schwammige Angelegenheit. Aber selbst bei Zuchtverbänden besteht die Möglichkeit, eine Katze aufgrund ihres Phänotyps von zwei Richtern einer Rasse zuordnen zu lassen (mit dem Hinweis "Abstammung unbekannt").

Um es noch mal auf den Punkt zu bringen:
Wo ist vorgeschrieben, dass ein Tier nicht aufgrund seiner Gene oder seines Phänotyps sondern nur aufgrund eines Stammbaums einer Rasse zugeordnet werden darf?
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft

Anzeige

  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #342
Also ehrlich gesagt, kann ich beide Standpunkte gut verstehen.

Aber wisst ihr für wen es am unwichtigsten ist,
welcher Rasse sie zu zuordnen ist ?
Der Katze selbst; wichtig ist das nur für uns.
Nur, wenn wir uns jetzt darauf einigen, das alle
Katzen die wie eine Siam, BKH,Maine Coon,
u.s.w ausschauen auch eine Siam, BKH, oder Maine Coon
sind, schmeicheln wir vielleicht unserem Besitzerstolz,
aber schaden wir der Rasse Katze also solche.

Das würde nur mehr Leute dazu verlocken,
mit Ihnen Geld zu machen, und noch mehr blieben schlecht versorgt.

Deshalb ist die Sache mit den Papieren eine sehr gute Idee,
und einfach wichtig.
Für die Rasse selbst und für alle Katzen.
Mag es jetzt 100 % richtig sein, oder auch nicht.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #343
Ich finde dieses Thema spannend, habe diesen Thread entdeckt und mich entschlossen, an dieser Stelle mal genauer nachzufragen.

Bevor ich mich in meine Katze verliebt habe, wusst ich nicht mal, dass es OKH-Katzen gibt. Als ich mich entschieden habe, genau diese Katze zu übernehmen (privates Notfellchen) wusste ich nicht, ob sie Papiere hat oder nicht. War und ist mir auch nicht wichtig- warum auch? Sie ist kastriert, ich möchte nicht züchten und mit den Namen der Vorfahren könnte ich nichts anfangen.

Ich halte nichts von Vermehrern und schreibe auch nicht OKH weil ich meine Katze gut loswerden möchte. Ich habe keine Gründe, die Leser bewusst zu täuschen- warum auch?

Ich bezeichne sie deswegen als OKH-Katze, weil sich der Leser dann auch ohne ein Bild von ihr zu sehen eine bestimmte Vorstellung von ihr machen kann. Sei es was das Wesen, das Aussehen oder auch Krankheiten angeht die rassetypisch sein könnten.

Ich bezeichne sie nicht als reinrassig weil ich ihre Vorfahren nicht kenne. Aus diesem Grund möchte ich sie auch nicht als Mixkatze bezeichnen oder als Lastrami. Ich bezeichne sie nach dem wie sie aussieht und sich verhält.

Nun lese ich aber immer wieder (und das ist nicht auf saurier alleine bezogen) das dies nicht erlaubt ist. Wenn mir und anderen Haltern solche Rassezuordnungen untersagt werden, würde ich schon gerne wissen auf welchen Grundlagen das beruht. Ob es wirklich rechtliche Konsequenzen mit sich bringen kann oder ob es ein selbst auferlegtes Forengebot zur Eindämmung von Schwarzzucht ist, mit der ich sowieso nichts am Hut habe.

edit: Und das die Schwarzzucht eingedämmt wird wenn mir und anderen Notfellchen-Besitzern "verboten" wird, ihre Katze einer Rasse zuzuordnen- das halte ich doch für sehr weit hergeholt. Man kann auch über Sinn und Unsinn von Zucht und Vermehrung aufklären ohne diese Verbote auszusprechen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #344
Nun, ich verstehe deinen Standpunkt von der Warte eines Liebhabers, der sich mit dem Thema Zucht noch nicht intensiv auseinander gesetzt hat, schon, aber es ist nun mal so, dass das Forum auch und vor allem dazu da sein sollte, Wissen zu teilen und weiterzugeben.

Ich versuche es einmal an einem anderen Beispiel zu erklären:

Wenn jemand daherkommt und erzählt, dass seine Katze morgen sterilisiert werde, wird man ihm auch erklären, dass er damit doch knapp daneben liegt. Sicher wird ihm nicht 'verboten', den (falschen, sofern die Katze nicht zufällig tatsächlich sterilisiert wird, wozu es aber heutzutage kaum noch kommt) Begriff zu verwenden, aber man erwartet schon, dass er, nachdem man ihn über den Sachverhalt aufgeklärt hat, die Begrifflichkeiten richtig nutzt.

Nicht anders ist es mit der Rassezugehörigkeit. Warum sich dir aus einem Gerichtsurteil, in dem der Verkaufende wegen Betrugs verurteilt wurde, weil er eine 'Rassekatze' als solche verkauft hatte, es aber nicht nachweisen konnte, nicht erschließt, dass das Ganze rechtlich relevant ist, weiß ich nicht, für mich ist das eindeutig ;-).

Und sicher könnte man jedem zugestehen, seiner Katze die Rasse anzudichten, die ihm gerade gefällt, aber wenn das jemand Unerfahrenes liest (der vielleicht gerade auf der Suche nach einer Katze ist), kann man ihm doch nur schwer erklären, wieso er seine Rassekatzen bei einem seriösen Vereinszüchter und eben keine Look-a-likes bei einem Schwarzzüchter kaufen soll.
Denn wenn es doch ausreicht (und das impliziert ja eine Aussage wie "Sie hat zwar keine Papiere, aber meine Katze sieht so aus wie... und ist deshalb Rasse YX"), dass eine Katze dann einer Rasse zugehörig sein soll, wenn sie phänotypisch der Rasse entspricht, wieso sollte dann nicht jeder Katzen vermehren, die so aussehen-als-ob?

Daher finde ich es zur Aufklärung über und Endämmung von Käufen bei Schwarzzüchtern elementar wichtig, dass man den Menschen klarmacht, dass, wenn sie ein Tier haben wollen, das einer bestimmten Rassen zugehörig ist, sie damit auch eine Verantwortung für die Rasse übernehmen und das geht eben nur, wenn man seriöse Vereinszucht unterstützt.

-->

Wenn du dich mal eine zeitlang hier umschaust, wirst du feststellen, wie viele Menschen den Unterschied leider nicht kennen und denken, Rasse ist das, was man den Katzen ansieht, also ist es egal, wo ich das Tier erwerbe, solange es so aussieht wie Rasse XY.

Genau aus diesem Grund ist es in einem Forum, das aufklären will und sich dem Tierschutzgedanken (= Katzen nur aus seriösen Vereinszuchten oder vom Tierschutz holen, Katzen rechtzeitig kastrieren lassen etc.) verschrieben hat, so immens wichtig, dass man den Menschen den Unterschied zwischen Rassekatzen und Look-a-likes erklärt - immer und immer wieder.

Und warum kann man nicht sagen: "Ich habe einen Orientalen-Mix oder ein Mixkätzchen mit orientalischen Einschlag zu Hause"? Verstehe ich ehrlich gesagt nicht.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #345
Ich versuche es einmal an einem anderen Beispiel zu erklären:

Wenn jemand daherkommt und erzählt, dass seine Katze morgen sterilisiert werde, wird man ihm auch erklären, dass er damit doch knapp daneben liegt. Sicher wird ihm nicht 'verboten', den (falschen, sofern die Katze nicht zufällig tatsächlich sterilisiert wird, wozu es aber heutzutage kaum noch kommt) Begriff zu verwenden, aber man erwartet schon, dass er, nachdem man ihn über den Sachverhalt aufgeklärt hat, die Begrifflichkeiten richtig nutzt.
Gutes Beispiel. Denn wenn dieser User dann zweifelt und nach Quellenangaben fragt, wäre ich in der Lage, meine Aussage auch direkt und wenn gewünscht mit Fachartikeln zu belegen.
Nicht anders ist es mit der Rassezugehörigkeit. Warum sich dir aus einem Gerichtsurteil, in dem der Verkaufende wegen Betrugs verurteilt wurde, weil er eine 'Rassekatze' als solche verkauft hatte, es aber nicht nachweisen konnte, nicht erschließt, dass das Ganze rechtlich relevant ist, weiß ich nicht, für mich ist das eindeutig ;-).
Ich habe mir den Artikel zu dem Gerichturteil durchgelesen. Ich konnte nicht herauslesen, dass die Angeklagte verurteilt wurde weil sie eine Katze ohne Papiere einer Rasse zugeordnet hat.
Da wurde von einer einschlägig vorbestraften Frau eine angeblich reinrassige Katze mit Papieren verkauft ohne dass es Papiere gab, der Impfausweis war gefälscht und es bleibt offen ob die Katze reinrassig ist.

Wenn von diesem Urteil jetzt abgeleitet wird, dass eine Katze ohne Papiere keiner Rasse zugeordnet werden darf (weil sonst angebliche rechtliche Konsequenzen drohen können) ist das schon weit hergeholt. Deswegen freue ich mich weiterhin über andere Quellen in denen die Rassebegrifflichkeit und wann sie verwendet werden darf genauer erläutert wird.

Und sicher könnte man jedem zugestehen, seiner Katze die Rasse anzudichten, die ihm gerade gefällt, aber wenn das jemand Unerfahrenes liest (der vielleicht gerade auf der Suche nach einer Katze ist), kann man ihm doch nur schwer erklären, wieso er seine Rassekatzen bei einem seriösen Vereinszüchter und eben keine Look-a-likes bei einem Schwarzzüchter kaufen soll.
Ja? Ich finde, dass kann man trotzdem gut erklären, es gibt ja genug Argumente die nachvollziehbar und belegbar sind, Beispiel Preisunterschied durch Gesundheitsvorsorge.

Denn wenn es doch ausreicht (und das impliziert ja eine Aussage wie "Sie hat zwar keine Papiere, aber meine Katze sieht so aus wie... und ist deshalb Rasse YX"), dass eine Katze dann einer Rasse zugehörig sein soll, wenn sie phänotypisch der Rasse entspricht, wieso sollte dann nicht jeder Katzen vermehren, die so aussehen-als-ob?
Deshalb, weil dieses "Rassebennenungsverbot" außerhalb der Foren sowieso unbekannt sein dürfte? Wie soll es dann einen Schwarzzüchter abschrecken? Und spätestens wenn ich mit einem Vermehrer persönlich spreche, ihm sage dass seine Katze keine Rassebezeichnung tragen darf wird er mich fragen warum das so ist...
Glaubst du, der lässt sich dann durch das Argument mit diesem einen Gerichturteil abschrecken?

Es ja genug interessierte Halter die sich von der restlichen Argumentation (Katzen in Not, welches Wissen müsste ich mir als Züchter aneignen, welche Kosten würden auf mich zukommen usw.) davon abschrecken lassen mal drauf los zu vermehren. Ehrlich gesagt, ich glaube kaum, dass ein Vermehrer jetzt keine Katzen mehr züchtet weil die in ein paar Foren als Mixkatze bezeichnet werden müssen. Und ich glaube auch nicht, dass jemand zu züchten beginnt weil in verschiedenen Foren Katzen einer Rasse zugeordnet werden ohne dass sie einen Stammbaum haben.

Genau aus diesem Grund ist es in einem Forum, das aufklären will und sich dem Tierschutzgedanken (= Katzen nur aus seriösen Vereinszuchten oder vom Tierschutz holen, Katzen rechtzeitig kastrieren lassen etc.) verschrieben hat, so immens wichtig, dass man den Menschen den Unterschied zwischen Rassekatzen und Look-a-likes erklärt - immer und immer wieder.
Wenn man glaubwürdig sein will, sollte man aber auch schlüssig argumentieren können. Und die Argumentation "keine Papiere= keine Rasse" ist für mich auch immer noch nicht schlüssig geworden.

Und warum kann man nicht sagen: "Ich habe einen Orientalen-Mix oder ein Mixkätzchen mit orientalischen Einschlag zu Hause"? Verstehe ich ehrlich gesagt nicht.
Weil ich die Vorfahren meiner Katze nicht kenne.
Für mich gibt es keine Wertigkeit unter den Katzenrassen und Mischlingen. Deswegen ist es in meinem Fall gleichermaßen falsch wenn ich behaupte, die letzten vier Ahnengenerationen meiner Katze wären Orientalen, als auch wenn ich sie als Orientalen-Mischling bezeichne, denn ich kann auch nicht beantworten ob andere Rassen mitgemischt haben.

Einem User vorzuschreiben, er darf seine Katze nicht mit Rassenamen bezeichnen wenn er die Vorfahren nicht schriftlich und mit Stempel vorweisen kann- andererseits aber zu bitten, er solle seine Katze zukünftig als "Mischling aus verschiedenen Katzenrassen/-nichtrassen" zu bezeichnen obwohl ihr die Vorfahren auch nicht kennt- finde ich schon ziemlich seltsam.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #346
Hmm, entweder verstehe ich dich nicht oder du mich nicht :mrgreen:.

Wenn eine Katze einer Rasse angehört, ist sie reinrassig - richtig? Wenn ich also eine Rassekatze kaufe, erwarte ich, dass sie reinrassig ist - auch richtig? Wie kann so etwas nachgewiesen werden? NUR durch einen Stammbaum - ebenfalls richtig - oder? Wenn dann jemand einem eine Katze verkauft, die eine Rassekatze sein soll (also reinrassig), dies aber nicht nachweisen kann, weil sie keinen Stammbaum und deshalb wegen Betrugs verurteilt wird, impliziert das (zumindest für mich), dass es rechtlich klar geregelt ist, wann eine Rassekatze eine Rassekatze ist - nämlich dann, wenn es einen dazugehörigen Stammbaum gibt - und NUR dann.

Mag sein, dass du das nicht so verstehst - ich tue das und mit mir eine Menge anderer Menschen. Klar, vielleicht irren wir alle, das ist durchaus möglich, aber für mich ist auch das, was Nic über das Strafrechtliche geschrieben hat, schlüssig, denn Tiere sind nun mal per Gesetz Sachen.

Und meiner Meinung nach zäumst du das Pferd von hinten auf. Leider werden wohl tatsächlich Schwarzzüchter nicht aufhören zu vermehren, nur, weil ihre Katzen nicht wirklich Rassekatzen sind (das ist den meisten schon klar), aber sie müssen zwangsläufig damit aufhören, wenn ihnen die Kundschaft fehlt, weil diese mehr und mehr aufgeklärt wird - und wo, wenn nicht in einem Katzenforum ;-)?

Und 'Orientale' ist keine wirkliche Rassebezeichnung :lol:, sondern eher eine Art Sammelbezeichnung für Katzen, die orientalisch aussehen, daher sehe ich keinen Widerspruch darin, einem Kater, der äußerlich einen orientalischen (Schlankkatzen-)Einschlag hat, die Rassezugehörigkeit zu den OKHs abzusprechen, ihm aber ein orientalisches Aussehen zu bescheinigen.

Von mir aus kannst du deinen Kater auch als Dobermann bezeichnen :mrgreen:, das wird für mich nichts daran ändern, dass ich von der rechtlichen Lage überzeugt bin und das auch weiterhin so handhaben werde.

Ansonsten hier noch ein paar Zitate:

[...] Wann ist eine Mieze eine Rassekatze?

Unter einer Rassekatze versteht man eine Katze, die nach bestimmten Zuchtbestimmungen und Standards eines Katzenverbandes gezüchtet wird. Jede Rassekatze hat einen Stammbaum mit Ahnentafel, aus der die letzten vier bis fünf Generationen erkennbar sind. [...]


[...] Was ist eine Rassekatze? [...] Eine Katze, auch wenn sie noch so sehr wie eine Siam, Perser oder Ragdoll aussieht, ist erst dann eine Rassekatze, wenn Ihre Abstammungspapiere ihre reinrassige Herkunft belegen. [...]


[...] Was ist eine Rassekatze ?

Unter einer Rassekatze versteht man eineKatze, die in der Obhut des Menschen nach den Zuchtbestimmungen und Standards eines Katzenverbandes gezüchtet wird.

Die Abstammung einer Rassekatze lässt sich zum Teil über zahlreiche Generationen zurückverfolgen. Jede Rassekatze erhält, sofern die Verbandsvorschriften eingehalten wurden, einen Stammbaum / Ahnentafel, aus der die letzten 4 bzw. 5 Generationen ersichtlich sind. [...]


Und nicht zuletzt das hier, die Rassekatzendefinition von wikipedia:
[...] Eine Rassekatze ist eine Katze, die nach den Richtlinien eines felinologischen Dachverbandes (FIFe, WCF, GCCF, CFA, TICA) gemäß einem Rassestandard gezüchtet wurde. Ihre Rassezugehörigkeit wird durch die Ahnentafel/Stammbaum eines anerkannten Zuchtvereins, in dessen Zuchtbuch sie eingetragen ist, dokumentiert. Der Rassestandard einer Rasse legt die wesentlichen Merkmale fest, die eine Katze einer bestimmten Rasse aufweisen soll, insbesondere diejenigen, welche ihre Angehörigen von Katzen anderer Rassen unterscheidet.

Rassekatzen sind in der Regel über viele Generationen rein gezüchtet, d.h. nicht mit anderen Rassen oder nicht reinrassigen Katzen gekreuzt. Reinrassig wird eine Rassekatze genannt, wenn sie die wesentlichen Eigenschaften ihrer Rasse (Rassemerkmale) trägt und regelmäßig vererbt und von ebenfalls nachweislich reinrassigen Eltern abstammt.

[...]

Eine Rassekatze ist somit das Ergebnis langfristiger, zielgerichteter, vollständig dokumentierter und auch kostenintensiver Zuchtarbeit. Dies begründet ihren höheren (Markt-)Wert im Vergleich zu ähnlich aussehenden Tieren ohne diesen Nachweis.

Eine Katze, deren Herkunft nicht belegbar ist, kann daher nicht als Rassekatze gelten, auch wenn sie phänotypisch eine bestimmte Rassezugehörigkeit vermuten lässt. [...]


Mag sein, dass diese Leute sich die Definition auch alle nur aus den Finger saugen, aber irgendwie scheint ja entweder etwas dran zu sein oder da ist echt ein riesiger Fake unterwegs...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #347
Das Problem mit den Katzenrassen liegt letztendlich darin begründet, dass die Idee an sich etwas relativ Neues ist und die Unterschiede zwischen vielen Rassen willkürlich oder gering sind. Außerdem dürfen oder durften in einige Rassen andere Rassen eingekreuzt werden oder Foundations in die Zucht genommen werden, d.h. Hauskatzen unbekannter Abstammung mit passendem Aussehen. Dadurch gibt es bei den meisten Rassen keinen biologischen Grund, warum eine Katze einer Rasse zugeordnet wird oder nicht.

Bsp.: eine langhaarige, streunende Hauskatze in St. Petersburg, deren Eltern ganz normale kurzhaarige Hauskatzen sind, ist kein Rassetier. Ich hoffe hier sind wir uns einig. Kommt diese Katze zu Züchtern, denen Showrichter bestätigen, dass die Katze geeignet zur Zucht von Sibirischen Katzen ist, wird sie der Rasse "Sibirische Katze" zugeordnet und das mit Hilfe der Ahnentafel (in der natürlich keine Ahnen stehen) bestätigt. Es ist also ein willkürlicher Akt. Hätte sie sich als Streuner frei fortgepflanzt, wären ihre Nachkommen weiterhin rasselose Hauskatzen. Kommen ihre Nachkommen bei Züchtern zur Welt, die ihre Zucht im Rahmen eines Vereines betreiben, so sind das dann Rassetiere.

D.h. der einzige Unterschied, ob eine Katze eine Rassetier ist oder nicht, liegt darin, wie es zur Verpaarung der Elterntiere kam bzw. kommt und dass das von einem Zuchtverein im Stammbuch festgehalten wird (bei manchen Rassen wie Perser oder Birma schon über viele Jarhzehnte ohne die Einkreuzung von Foundations).

Durch Papiere (d.h. als Rassetier) wird eine Katze nicht schlechter oder besser, aber es steht hoffentlich seriöse und verantwortungsvolle Zucht dahinter, deren oberstes Ziel Gesundheit und Wesensfestigkeit sein sollten. Leider gibt es auch in Vereinen Züchter, die das nicht so wichtig finden oder gar falsche Angaben zu den Elterntieren machen und die finde ich fast noch schlimmer als Schwarzzüchter, weil sie der seriösen Zucht mehr schaden.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #348
Hi Sini,
ich habe jetzt hier vor allem den letzten Teil der Diskussion gelesen, habe aber deutlich das Gefühl, dass du Saurier einfach nicht verstehen WILLST.

Gutes Beispiel. Denn wenn dieser User dann zweifelt und nach Quellenangaben fragt, wäre ich in der Lage, meine Aussage auch direkt und wenn gewünscht mit Fachartikeln zu belegen.

Hm - ich finde ja ein Gerichtsurteil ist durchaus in dieser Kategorie zu werten. Vor allem, weil es ja um die rechtliche Definition des Begriffs Rassekatze geht.


Ich habe mir den Artikel zu dem Gerichturteil durchgelesen. Ich konnte nicht herauslesen, dass die Angeklagte verurteilt wurde weil sie eine Katze ohne Papiere einer Rasse zugeordnet hat.
Da wurde von einer einschlägig vorbestraften Frau eine angeblich reinrassige Katze mit Papieren verkauft ohne dass es Papiere gab, der Impfausweis war gefälscht und es bleibt offen ob die Katze reinrassig ist.

Auch wenn der gefälschte Impfausweis eine zusätzliche Rolle gespielt hat, ist sie doch nicht wegen Dokumentenfälschung, sondern wegen Betrugs verurteilt worden ... und wenn du jetzt Impfausweis mal rauslässt, bleibt genau das übrig: "weil sie eine angeblich reinrassige Katze ohne Papiere verkauft hat"

Wenn von diesem Urteil jetzt abgeleitet wird, dass eine Katze ohne Papiere keiner Rasse zugeordnet werden darf (weil sonst angebliche rechtliche Konsequenzen drohen können) ist das schon weit hergeholt.

Das hängt davon ab, ob man einen finanziellen Vorteil daraus zieht (&261 StGb, Absatz 1). Wenn jemand - einfach um sich wichtig zu machen, oder weil er sein eigenes Tier aufwerten will - einen Mix als Rassekatze in einem Forum ausgibt, wird sich dadurch sicherlich keinerlei rechtliche Konsequenz ergeben. ABER wenn die selbe Person hingeht und den Mix als angebliche Rassekatze (zu einem für Rassekatzen üblichen Preis) verkauft, dann KANN es ein Problem geben, wenn nämlich der Käufer entsprechend reagiert.

Leider wird das eben in den allerwenigsten Fällen so sein, dass die Leute klagen. Zum Teil eben auch, weil sie es gar nicht besser wissen.

Glaubst du, der lässt sich dann durch das Argument mit diesem einen Gerichturteil abschrecken?

Wenn noch ein paar mehr Leute vor Gericht mit empfindlich hohen Geldstrafen bestraft werden, weil sie schwarz gezüchtete Katzen als angebeliche Rassekatzen angeboten und verkauft haben ... dann wird es sich der eine oder andere wohl doch überlegen, ob er seine Mixe weiterhin als Rassekatzen anbietet.

Und dann werden den Scharzzüchtern auch mal so nach und nach die Käufer ausgehen ... wenn sie im Internet nur "Mixe" anbieten, weil das sind ja Leute, die eine "Rassekatze" wollen (nur eben nicht bereit sind, den Preis dafür zu bezahlen - oder es einfach nicht besser wissen und auf so einen Betrüger reinfallen).

Und je mehr ein Forum wie dieses Aufklärung in dieser Richtung leistet, umso eher kommt vielleicht auch noch mal einer auf die Idee, gegen den Verkäufer zu klagen ...


Wenn man glaubwürdig sein will, sollte man aber auch schlüssig argumentieren können. Und die Argumentation "keine Papiere= keine Rasse" ist für mich auch immer noch nicht schlüssig geworden.

Also ich finde Sauriers Argumentation durchaus schlüssig - und nur weil du es nicht begreifen WILLST muss es jetzt ja nicht zwingend an ihrer Argumentationsstrategie liegen.

Ich meine, es gibt ein Gerichtsurteil, das begründet, warum eine Frau wegen Betrugs (noch mal: nicht wegen Fälschung!!) verurteilt, weil sie eine "Rassekatze" ohne Papiere verkauft hat .... und du fragst jetzt: "WER behauptet, eine Katze ohne Papiere sei keine Rassekatze?"

Wenn du jetzt an der STelle immer noch behauptest, dass du das nicht begreifst (ich glaube ja immer noch: begreifen willst) - dann weiß ich auch nicht mehr, wie man das noch deutlicher erklären kann.

Dann kann man wirklich nur sagen, wir haben da sehr unterschiedliche Auffassungen und sind offensichtlich nicht in der Lage, diese zu vermitteln. (Kommt mir ein bischen so vor, als sollte ich beweisen, dass die Erde keine Scheibe ist ... ich weiß, dass es so ist - aber wo ich jetzt so auf die Schnelle den Beweis herzaubern sollte ... da wäre ich jetzt auch überfragt ... )

Für mich gibt es keine Wertigkeit unter den Katzenrassen und Mischlingen.

Wenn sie doch alle "gelichwertig" sind ... warum ist es dir dann so wichtig, einen Mix als Rassekatze zu bezeichnen - das ist jetzt unlogisch.

Einem User vorzuschreiben, er darf seine Katze nicht mit Rassenamen bezeichnen wenn er die Vorfahren nicht schriftlich und mit Stempel vorweisen kann- andererseits aber zu bitten, er solle seine Katze zukünftig als "Mischling aus verschiedenen Katzenrassen/-nichtrassen" zu bezeichnen obwohl ihr die Vorfahren auch nicht kennt- finde ich schon ziemlich seltsam.

Es geht hier nicht darum Usern etwas vorzuschreiben - sondern darum, sie aufzuklären und darauf hinzu weisen, dass es unrichtig ist. Das ist schlichte Aufklärung. Wäre mir neu, dass es Sanktionsandrohungen gegeben hätte, weil ein User sich nicht daran gehalten hätte.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #349
Hallo

Mir geht es hier nicht ums "nicht verstehen wollen", sondern ich hatte gehofft, eine für mich einleuchtende Erklärung für die Rassebegrifflichkeit hier im Forum zu finden.
Scheint, dass es für alle anderen klar ist, mein Fazit ist inzwischen, dass es auf die Frage keine allgemeingültige Antwort gibt.

Wenn eine Katze einer Rasse angehört, ist sie reinrassig - richtig?
Ähm- nö? Ich dachte bisher, dass dies nicht zwingend nötig ist, um auf den Papieren als Rassekatze geführt zu werden- aber kenne mich ja auch nicht aus mit Zucht und kann mich auch täuschen. Ich dachte bisher, der Ausdruck "reinrassig" bezieht sich darauf, dass die Vorfahren der selben Rasse angehört haben und somit eine gewisse genetische Uniformität entstanden ist.

Die Erklärungen von Borealis sind für mich nachvollziehbar
Das Problem mit den Katzenrassen liegt letztendlich darin begründet, dass die Idee an sich etwas relativ Neues ist und die Unterschiede zwischen vielen Rassen willkürlich oder gering sind. Außerdem dürfen oder durften in einige Rassen andere Rassen eingekreuzt werden oder Foundations in die Zucht genommen werden, d.h. Hauskatzen unbekannter Abstammung mit passendem Aussehen. Dadurch gibt es bei den meisten Rassen keinen biologischen Grund, warum eine Katze einer Rasse zugeordnet wird oder nicht.
Dies war der Grund, warum ich bisher keine fundierte Quelle finden konnte in der "Rassekatze" allgemeingültig definiert ist. Und nein, auch ein Wikipediaartikel stellt nicht unbedingt eine fundierte Quelle dar.

Deswegen habe ich versucht, herauszufinden, ab wann den für Katzenzuchtvereine eine Katze zu einer Rasse gehört und habe etwas spannendes entdeckt: nämlich das auch bei den Zuchtvereinen keine einheitliche Handhabe gibt.

Beispiel?
Aus den Ausstellungsregeln der Deutsche Rassekatzenunion e.v.
Novizen-Klasse (Determinations-Klasse)

Alle Katzen, die nicht im Zuchtbuch eines eingetragenen Vereins eingetragen sind und die am Ausstellungstag mindestens drei Monate alt sind, werden hier eingeschrieben. Es erfolgt eine Aufteilung nach Rasse, Farbe und Geschlecht. In dieser Klasse wird nur die Rasse- und/oder Farbzugehörigkeit festgestellt
.
Bei diesem Verein spielen die Papiere also keine Rolle wenn es um die Zuordnung zu einer Rasse geht.

Auch bei der deutschen Edelkatze ev. kann eine Katze ohne Papiere trotzdem einer Rasse angehören. Zum Züchten gibts dann den "Stammbaum für Arme" :p Aus den Zuchtrichtlinien des Verbandes:
Jeder Inhaber eines Zwingernamens, der in den Besitz einer nicht registrierten Rassekatze gelangt, kann diese durch Namensgebung seines Zwingernamens adoptieren. Voraussetzung hierfür ist eine Vorstellung der Katze in der Novizenklasse. Sie kann dann einen Exp.Stammbaum erhalten mit Vornamen und Zwingernamen des Besitzers, jedoch die Vorfahren erscheinen als "nicht registriert".
Und dann gibt es aber auch noch die andere Handhabe, nämlich dass eine Katze ohne Rassezugehörigkeit ist, die Katze aber zu einer Rassekatze werden kann wenn sie das Prozedere hinter sich bringt von dem Borealis schon berichtet hat. :???:


Schlußendlich aber habe ich jetzt einen Artikel gefunden, dessen Verfasser offensichtlich auch keine allgemeingültige Antwort hatte auf die Frage:


Werde ich hier nicht zitieren, denn wer meint, schon alles zu wissen muß nichts mehr dazu lernen und wer interessiert ist, kann gerne den Artikel selbst lesen. ;-)
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #350
Du hast mit Sicherheit recht damit,
das es in der Frage keine "allgemeingültige Richtigkeit"
gibt, trotzdem frage ich, mich auf was Du hinaus willst.
Es wird ja niemand mit Strafe bedroht,
wenn er seinen z.b Siam-Mix als Siam bezeichnet,
sondern nur darauf hingewiesen, das diese Bezeichnung halt
nicht richtig ist, und zwar im Sinne der einzelnen Rassen .
Oder fällt Dir wirkliche eine bessere Möglichkeit ein der Zuordnung,
mit der Sicherheit des Schutzes der Rasse, ohne Stammbaum
und Papiere ?
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #351
Hallo Sini,
es gibt bei fast allen Katzenvereinen die Möglichkeit, mit Katzen zu züchten, die nicht als Rassekatze zur Welt gekommen sind. Allerdings ist das bei den meisten Vereinen auf bestimmte Rassen beschränkt. Man spricht da von offenen Zuchtbüchern, d.h. neben dem normalen Stammbuch, das der Verein über die regulären Zuchtkatzen und Würfe einer Rasse führt, gibt es ein Register, in dem die Katzen und Würfe aufgeführt werden, deren Rasse entweder noch nicht anerkannt ist oder die keinen vollen 4-Generationen-Stammbaum haben. Die Registriernummern sind dann meistens mit einem "RIEX" gekennzeichnet. Bei etablierten Rassen wie Maine Coon, Persern oder Siam, bei denen es viele Zuchttiere bekannter Abstammung gibt, ist das bei den meisten Vereinen nicht möglich.
Um Papiere und die Zuchtzulassung für eine nicht registrierte Katze für eine bestimmte Rasse mit offenen Zuchtbüchern zu erhalten, muss die Katze bis zu 4 mal bei verschiedenen Richtern mit besten Ergebnissen in der Novizenklasse ausgestellt werden. Es ist also nicht so, dass man problemlos mit Katzen ohne Papieren züchten kann und schon gar nicht bei den bekannten und beliebten Rassen.

Wenn es um Zucht geht, solltest Du nicht bei Ausstellungsregeln nachschauen. Ich hab das gefunden und da hat der Verein eigentlich ganz normale Regeln. Möchte man wissen, welcher Rasse eine Katze äußerlich zugeordnet werden kann, dann kann man das natürlich auf einer Ausstellung in der Novizenklasse machen lassen. Ein Richter beurteilt dann, ob die Katze in ihren äußeren Merkmalen der Rasse xy entspricht. Das heißt aber nicht, dass man mit der Katze dann auch züchten kann. Genausowenig kann man aus dem Äußeren ablesen, ob eine Katze tatsächlich eine Rassekatze ist. Man kann nur sagen, dass sie so aussieht wie eine typische Perser, Maine Coon usw. Ausstellungen haben also nur bedingt etwas mit Zucht zu tun. Als Folge davon kann man bei vielen Vereinen Katzen ausstellen, ohne dass man Zuchtbuchnummern angeben muss. D.h. man könnte theoretisch auch tolle Look-alikes ohne Papiere ausstellen und die würden mit Rassekatzen mit vollen Ahnentafeln konkurrieren. Ich hoffe, es ist klar geworden, dass hinter Ahnentafeln etwas mehr steckt als ein typisches Aussehen.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #352
Bist du dir sicher, dass das bei 'vielen' Vereinen so ist? Ich höre von meiner Freunde, die ausstellen gehen, immer nur 'Mist, wo habe ich denn den Stammbaum, ich brauche doch die Zuchtnummer für die Anmeldung' :lol:.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #353
In einem anderen Forum gab's mal eine Diskussion zu dem Thema und es muss wohl einige/viele Vereine geben, die keine Zuchtbuchnummer verlangen. Was soll das auch? Nachgeprüft werden die in der Regel sicher nicht, da sie meist nicht vom ausstellenden Verein ausgegeben wurden.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #354
Mag sein, aber ohne Nummer keine Anmeldung, so jedenfalls habe ich es mehrfach gehört, ich meine, letztens auch eine Kontrolle miterlebt zu haben, weil bei einem Kater eine "Verwechslung" vermutet wurde (Züchter untereinander sind sich ja auch nicht immer grün *pfeif*) - es war aber wohl alles in Ordnung. Habe ich aber nur am Rande mitbekommen - differiert vielleicht von Verein zu Verein, genauso wie die Anerkennung (bis auf wenige Ausnahmen eben bei den noch 'offenen' Rassen). Das macht wohl auch nicht jeder Verein und die meisten, die ich kenne, lehnen das auch ab :wink:.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #355
Du hast mit Sicherheit recht damit,
das es in der Frage keine "allgemeingültige Richtigkeit"
gibt, trotzdem frage ich, mich auf was Du hinaus willst.
Genau so wird das von einigen Usern aber immer wieder dargestellt und es gibt durchaus Threads in denen User darauf hingewiesen werden, sie dürfen Katzen ohne Papiere keiner Rasse zuordnen und müssen sie Mischling (Mix) nennen weil das sonst rechtliche Konsequenzen haben könnte. Oft wurde es auch so dargestellt, als gäbe es eine rechtlich bindende, allgemeingültige Definition von Rassekatze und wann die Katze einen Rassenamen tragen darf, deswegen die Vorschrift "Keine Papiere= Mixkatze".

Ich habe daran gezweifelt und nach der bindenden Vorschrift gesucht. Sie nicht gefunden und sehe mich jetzt darin bestätigt, dass es ein Forengebot ist und somit eine Aussage die man ernst nehmen kann oder eben auch nicht.

Und wenn selbst Dachverbände der Züchter eine Rasse nicht pauschal danach definieren ob das jeweilige Tier Papiere hat, sondern (wie es auch mir logisch ist), nach bestimmten äußeren Merkmalen die vererblich sind einordnen, dann mutet dieses Gebot zum Schutz der Züchterkatzen noch absonderlicher an.


Angenommen ich wäre unbedarfter Neuling in einen Katzenforum, würde stolz von meinem neuen Vermehrerkätzchen berichten und was bekomme ich als erstes zu hören? Die Frage nach den Papieren und darauf das "Verbot" meine Katze beim Rassenamen zu nennen, dazu die Aussage wie "unklug" es war, genau bei dieser Person meine Katze zu holen.
Nun, Verbote und Herumreiten auf Fehlern sind psychologisch nicht der cleverste Schachzug wenn man Überzeugungsarbeit leisten möchte. Zumal dies oft auch OT geschieht und die eigentliche Frage des Threadstellers dabei untergeht.

Mutet schon teilweise als Aufklärung mit der Holzhammermethode an. Selbstreflektion und daraus folgende Einsicht wären evtl nachhaltiger?

Wie ich es machen würde? Ich halte von diesem ungefragten Threadstürmen zum Vermehrerthema nicht besonders viel, wenn man es als elementar wichtig betrachtet, würde auch ein kurzer Verweis und ein weiterführender Link ausreichen.

Solange die Katze einer Rasse ähnelt soll sie doch meinetwegen so genannt werden, aber weder mit dem Zusatz "reinrassig" noch mit dem Zusatz "Mischling" od. "Mix". Das sind nämlich beides Begriffe aus der Genetik die sich auf die Rasse der Vorfahren beziehen. Und solange man keine Vorfahren kennt, kann man sich auch nicht über sie äußern.

Wenn es möglich ist, dass eine MC ohne Papiere auf Ausstellungen gegen andere Maine Coons mit Papieren als schönste Maine Coon Katze die Show gewinnt, dann muß es deren Besitzer doch auch in einer Internetplattform ohne Belehrung möglich sein, seine Katze dort so zu nennen.
Aufklärungsarbeit gegen Vermehrer findet in X anderen Internetforen zu vielen verschiedenen Tierarten (Vögel, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster usw.) statt. Auch ohne, dass Tiere die nicht vom Züchter stammen andere Bezeichnungen tragen müssen.

Deswegen halte ich die Bezeichnungsunterscheidung nicht für unabdingbar, es gibt genug andere Argumente die nachvollziehbar und überzeugend sind.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #356
Nochmal Sini,
Du hast es ja schon zitiert,
auf was willst Du hinaus ?
Es gibt hier keine Verbote und Androhungen
rechtlicher Konsequenzen.
Es geht doch in dieser Diskussion darum,
wie ordnet man eine Rassekatze einer Rasse zu,
sind wir uns da einig ?
Es mag jeder seine Katze so bezeichnen wie er mag,
von mir aus auch "Rapunzel" oder sonst wie.
Es geht doch nicht um Bezeichnungen oder Begriffe.
sondern darum, einen Standard fest zu legen,
aus welchem Grund eine bestimmte (Rasse)katze,
einer bestimmten Rasse zu zuordnen ist,
und nochmal, nicht weil es soviel bedeutet,
ob jetzt die Katze eine Maine Coon, Siam,Britisch Kurzhaar, Russisch Blau,
oder sonstwas ist,
sondern weil die Gefahr bestünde, das diese Rassen,
die alle ihre Besonderheiten haben, gefährdet wären,
wenn man sie verwässert.
Es geht doch nicht darum, wie man seine Katzen nennt,
sondern darum was sie sind.
Also nochmal, wenn Du einen besseren Weg siehst für die Definition,
als über seriöse Zucht, Stammbaum und Papiere,
dann immer heraus damit.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #357
Nochmal Sini,
Du hast es ja schon zitiert,
auf was willst Du hinaus ?
Ich verstehe nicht, was an meiner ausführlichen Antwort jetzt noch unverständlich ist? Meine Fragen hatte ich formuliert,auch die Ergebnisse die ich darauf gefunden habe und für mich ist das Thema damit eigentlich gegessen. Weil du noch Fragen hattest, habe ich versucht, diese im vorigen Beitrag zu beantworten.
Es gibt hier keine Verbote und Androhungen
rechtlicher Konsequenzen.
Durch Aussagen wie diese kam ich auf die Idee, dass dem doch so sein könnte
Fakt: es gibt reinrassige Katzen, die das per Papiere belegen können und Mixe. Ob sie reinrassige Eltern haben ist rechtlich völlig ohne Belang. Ist nicht für jeden verständlich, ist aber eine Tatsache!
Selbstverständlich sind es genetisch (wenn bei beiden Eltern reinrassigkeit belegt ist) zB Maine Coon, aber du darfst sie nicht so benennen oder gar so verkaufen, weil es strafbar ist.
Es geht doch in dieser Diskussion darum,
wie ordnet man eine Rassekatze einer Rasse zu,
sind wir uns da einig ?
Es mag jeder seine Katze so bezeichnen wie er mag,
von mir aus auch "Rapunzel" oder sonst wie.
*lach* da sind wir doch einer Meinung.
Es geht doch nicht um Bezeichnungen oder Begriffe.
sondern darum, einen Standard fest zu legen,
aus welchem Grund eine bestimmte (Rasse)katze,
einer bestimmten Rasse zu zuordnen ist
Dafür existiert doch bereits der foreneigene Standard. Ich muß den nicht neu festlegen. Ich wollte lediglich wissen worauf er beruht.
nicht weil es soviel bedeutet,
ob jetzt die Katze eine Maine Coon, Siam,Britisch Kurzhaar, Russisch Blau,
oder sonstwas ist,
sondern weil die Gefahr bestünde, das diese Rassen,
die alle ihre Besonderheiten haben, gefährdet wären,
wenn man sie verwässert. Es geht doch nicht darum, wie man seine Katzen nennt,
sondern darum was sie sind.
Also nochmal, wenn Du einen besseren Weg siehst für die Definition,
als über seriöse Zucht, Stammbaum und Papiere,
dann immer heraus damit.
Für mich kommen nur Notfellchen in Frage. Deswegen ist es mir nicht wichtig, mich "pro Züchter" zu engagieren. Argumente "kontra Vermehrer" findet man im Forum doch genug einleuchtende, auch wenn man die Begrifflichkeiten außen vor lässt warum soll ich jetzt eine neue Definition zum Schutz der Zuchtkatzen schreiben?
Warum ich der Meinung bin, dass die Namensgebung in Foren nicht das Verhalten von Vermehren beeinflusst hatte ich doch auch schon geschrieben.
Es geht doch nicht darum, wie man seine Katzen nennt,
sondern darum was sie sind.
Nur noch mal zur Verdeutlichung. Auch für ettliche Katzenzuchtvereine können Katzen ohne Papiere einer Rasse angehören! Deswegen ist die Begrifflichkeit was eine Katze ist, eben sehr individuell und richtet sich nach den Kriterien die dem Besitzer passen/ die ein Verein vorschreibt/ die ein Standard festlegt/ die einer foreninternen Regelung entsprechen/ die ein Züchter festlegt und so weiter und so fort.

Mit der Antwort kann ich gut leben, auch damit dass es verschiedene Interpretationen von richtig und falsch gibt.

Ich hoffe, ich konnte dir jetzt verständlich machen, warum ich in diesem Thread mitgeschrieben habe und möchte mich jetzt auch nicht mehr rechtfertigen, warum ich die Forenregelung nicht kritiklos übernommen sondern hinterfragt habe.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #358
[...] Und wenn selbst Dachverbände der Züchter eine Rasse nicht pauschal danach definieren ob das jeweilige Tier Papiere hat, sondern (wie es auch mir logisch ist), nach bestimmten äußeren Merkmalen die vererblich sind einordnen, dann mutet dieses Gebot zum Schutz der Züchterkatzen noch absonderlicher an. [...]
Hmmm, an welcher Stelle habe ich hier gerade etwas nicht mitbekommen? Welcher Dachverband lässt denn [z.B. spanische] Pointkätzchen als Thais laufen oder Look-a-likes gegen seriös gezogene Tiere :shock:? Der würde sich doch selber ad absurdum führen...

[...] Angenommen ich wäre unbedarfter Neuling in einen Katzenforum, würde stolz von meinem neuen Vermehrerkätzchen berichten und was bekomme ich als erstes zu hören? Die Frage nach den Papieren und darauf das "Verbot" meine Katze beim Rassenamen zu nennen, dazu die Aussage wie "unklug" es war, genau bei dieser Person meine Katze zu holen. [...]
Nun ja, aber es ist doch so, wer sich im Vorfeld informiert, dem kann das ja eigentlich nicht passieren, also bedeutet das, dass hier jemand durchaus Fehler (zu Ungunsten (s)eines Lebewesens) gemacht hat, die mitunter schlimme Folgen für das Tier haben können - ist das denn nicht sogar sehr "unklug"?

Wenn man sich ein Lebewesen ins Haus holen möchte, das im besten Fall viele Jahre bei einem leben soll, kann man ja wohl erwarten, dass sich der Halter im Vorfeld über die Haltungsbedingungen, die Anforderungen, die so ein Wesen an einen stellt und dessen Bedürfnisse gut informiert. Und wer das tut, stößt unweigerlich - wenn er nach 'Rassekatzen' sucht, auf den zum Teil großen Kostenunterschied zwischen den Tieren. Das muss einen doch stutzig machen... Und wenn man sich dann an einen VZ wendet oder in den entsprechenden Foren nachfragt (VOR dem Kauf), wird man i.d.R. gut aufgeklärt. Und wer das nicht tut, muss doch zurecht mit Kritik rechnen.

Ich zitiere mal aus einem anderen Thread, in dem es zwar um eine andere Thematik ging, das Gesagte aber doch sehr passend ist:

[...] Vor 10 Jahren war einiges noch ganz anders, heut ist es überholt. Aber Himmel, wir reden doch auch von Leuten, die HEUTE im Begriff sind diesen Fehler zu machen!!! [...]


[...] Nun, Verbote und Herumreiten auf Fehlern sind psychologisch nicht der cleverste Schachzug wenn man Überzeugungsarbeit leisten möchte. Zumal dies oft auch OT geschieht und die eigentliche Frage des Threadstellers dabei untergeht. [...]
Kann man so sehen, muss man aber nicht.

[...] Solange die Katze einer Rasse ähnelt soll sie doch meinetwegen so genannt werden, [...]
Unseretwegen (bezogen auf einige, die hier geschrieben haben) aber nicht - und jetzt?

[...] aber weder mit dem Zusatz "reinrassig" noch mit dem Zusatz "Mischling" od. "Mix". Das sind nämlich beides Begriffe aus der Genetik die sich auf die Rasse der Vorfahren beziehen. Und solange man keine Vorfahren kennt, kann man sich auch nicht über sie äußern. [...]
Das sehe ich anders. Ich bin weiterhin der Meinung, dass bei Katzen eine nicht durch Papiere nachgewiesene Rassezugehörigkeit einen Mischlingsstatus nach sich zieht.

[...]Wenn es möglich ist, dass eine MC ohne Papiere auf Ausstellungen gegen andere Maine Coons mit Papieren als schönste Maine Coon Katze die Show gewinnt, [...]
Ich bezweifle, dass das irgendwo möglich ist - hast du ein Beispiel dafür? Wo soll das passiert sein? Die Züchter kennen sich untereinander, bei Ausstellungen kennt jeder die anderen Tiere bzw. den Züchter und wenn jemand Neues hinzukommt, werden dessen Tiere schon erst einmal 'geprüft' - wir reden hier von ZUCHTschauen, mit Look-a-likes kann man nicht züchten. Also, welchen Zweck sollte das Ganze haben?

Ggf. könnte das im Kastratenbereich passieren (was ich aber auch eher bezweifle) - aber auch hier die Frage: Wozu einen Kastraten ausstellen, der keine Papiere hat, man kann mit ihm keine Werbung für die eigene Cattery machen, wieso also die Katze dem Ausstellungsstress aussetzen? Sicher, es gibt immer mal 'Partnerkatzen' wie z.B. bei Yvonne, aber die fruchtlose Frage, unter welcher Kategorie die Katze laufen sollte, zeigte ja schon, dass für Look-a-likes eigenlich nichts vorgesehen ist :lol:

LOGISCH - denn wie hirnrissig wäre es, wenn Zuchtverbände Schwarzzüchter unterstützen würden :lol:?! Sorry, das ist wirklich abwegig.

[...] Aufklärungsarbeit gegen Vermehrer findet in X anderen Internetforen zu vielen verschiedenen Tierarten (Vögel, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster usw.) statt. Auch ohne, dass Tiere die nicht vom Züchter stammen andere Bezeichnungen tragen müssen. [...]
Und warum müssen deren Bezeichnungen auch für uns gelten?

[...] Deswegen halte ich die Bezeichnungsunterscheidung nicht für unabdingbar, es gibt genug andere Argumente die nachvollziehbar und überzeugend sind.
Diese Argumente kommen ja durchaus auch zur Sprache, aber es ist nun mal wichtig, dass sich ein potenzieller Käufer klar darüber ist, dass man bei einem Vermehrer eben keine Rassekatzen kaufen kann (auch keine, die einer Rasse angehört, weil sie dieser phänotypisch entspricht), sondern nur Look-a-likes.

Warum du damit so ein Problem hast, weiß ich nicht.

*Edit* Sorry, habe etwas länger für die Antwort gebraucht, 'hinke' daher der Diskussion etwas nach.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #359
*Edit* Sorry, habe etwas länger für die Antwort gebraucht, 'hinke' daher der Diskussion etwas nach.
Schade, ich freue mich eigentlich immer wenn sich jemand Zeit für ausführliche Beiträge nimmt. Wenn du magst, kannst du mich gerne noch fragen was nach meinem letzten Beitrag für dich noch unklar ist, ich werde versuchen, darauf einzugehen.
 
  • 'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft Beitrag #360
Da ich den Thread nicht sinnlos vollquatschen will, ziehe ich mal hierher um.

@Saurier... hab alles gelesen und es ist alles von Menschen und nicht vorn Katzen geschrieben.
Muss später in 1-2 Jahren was weis ich sowieso meine Gleo versuchen mit dem Burzel auf dem Lande
zusammenzubringen. Meine Güte ..ich glaube das Katzenwohl geht euch gar über das Menschwohl, oder verdrängt Ihr das. Wieviele Menschen leiden auf dieser Welt und Ihr macht einen Zirkus um die Mehrkatzenhaltung. Da geht es meiner Gleo so wie Sie jetzt lebt wirklich gut. Und nun nehmt bitte wieder jeden einzelenen Satz von mir auseinander.
Sicher wenn Ihr gut Erfahrungen gesammelt habt und 2 oder mehr Katzen für euch und sich selber gut sind ist das okay und kann ja auch sein. Wir haben und bleiben derzeit ebend bei einer Katze.

Manche wollen (oder können) es scheinbar nicht begreifen. Und ich kann nur für das arme Miezchen hoffen, dass es sozial durch das zu frühe Wegreißen von der Mutter und die Isolation nicht völlig verhümmert ist und es dadurch zu massiven Problemen kommt, wenn es Jahre später dann plötzlich wieder mit Katzen umgehen soll.

Der Vergleich ist so sinnfrei, dass ich dazu echt nichts zu schrieben brauche, soll sich jeder selber seinen Teil dazu denken :cool:.
 
Thema:

'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft

'Diskussionen rund um das Thema Anschaffung, Haltung und (Katzen-)Gesellschaft - Ähnliche Themen

Zwei Norwegische Waldkater und zwei Ragdoll-Mädels suchen dringend ein neues Zuhause: Hallo Forumsmitglieder, ich habe vor längerer Zeit hier die beiden Kater von Sohni vorgestellt - jetzt hat sich in Sohnis Leben einiges geändert...
Zusammenführung bis jetzt gescheitert - macht es noch Sinn, was können wir tun?: Hallo zusammen, wir haben die folgende Situation zuhause: Alle 3 Katzen sind Indoor-Katzen. Wir haben zwei kastrierte Katzen Mavie und Romy...
Kitten-Zusammenführung misslingt? Brauche Hilfe!: Hallo Katzenliebhaber! :) Ich habe vor kurzem zwei Kitten adoptiert. Doch leider läuft die Zusammenführung ganz und gar nicht, wie ich es mir...
Zusammenführung schon gescheitert, oder zu ungeduldig?: Hallo, ihr Lieben. Ich bin neu hier und habe zwar schon einige Themen gelesen, allerdings gab es zu meiner speziellen Situation noch nichts...
Katze glaubt mir nicht, dass ich sie liebe: Hallo zusammen Ich war hier schon mal mit einer Frage, wo wir uns unsicher waren, ob ihr murren, beschweren beim Streicheln etwas mit Arthrose zu...
Oben Unten