Zumindest nach meiner Erfahrung bzw. Erlebnis. 1986 bekam damals unsere Minka ihre ersten und auch einzigen Jungen. Danach wurde sie dann auch kastriert. Einer davon ging an unsere damalige Bekannte, mit denen wir per Wohnmobil oftmals gemeinsam in den Urlaub fuhren, natürlich mit beiden Katzen. Knister, Minkas Sohn, verstand sich mit anderen Katzen überhaupt nicht. Nur Minka bzw. seine Mama war die einzige, die er duldete. Ich weiß, dass er sie auch verteidigte, wenn sie in Schwierigkeiten war, wenn sich ihre Wege kreuzten. Einmal wurde sie, während unseres Aufenthaltes in Oberstdorf, von einem Dachs angegriffen und schwer an der Bauchdecke verletzt. Mein Vater suchte sie den ganzen Abend und am darauffolgenden Tag. Knister blieb die ganze Zeit bei ihr, und hielt Wache. Meine Eltern fuhren sofort mit ihr zum Tierarzt, der sie sorfort versorgte. Sie hatte es überlebt. Ich vermute, dass es bei Katzen doch eine Art "Wiedererkennungssinn" gibt. Ich hatte mal eine Doku über Geparde gesehen, in der ein älterer Sohn wieder Revier seiner Mutter aufkreuzte, obwohl diese schon zwei neue Junge hatte, um die sie sich kümmern musste. Sie hatte ihn wieder sofort vertrieben, als er sich ihr näherte.
Ich vermute schon, dass Tiere sich durch Geruch oder ähnliches wiedererkennen können, zumindest scheint es bei den Weibchen zu sein.
Nur wenn es nirgend einen anderen Geschlechtspartner in der Umgebung bzw. im Territorium gibt, wird die eigene "Sippe" wieder bestiegen lt. eines Biologen einer Naturdoku. Das ist allerdings bei so manchen Menschmännern leider auch nicht viel anders, wenn so mal in den letzten zwei die Nachrichten verfolgt hat. Da gibt es weder bei Mensch noch Tier wohl Unterschiede.