Ihr geht es auch darum, WIE man sie da behandelt hat. Man hat am Telefon sofort gehört, dass da ganz übel was nicht stimmt. Klar, es ist schwer, Katzen zu vermitteln, kann auch den Unmut des Tierheim voll verstehen, ABER eine derartige Reaktion auf Tiere habe ich noch nie erlebt. Ich reagiere gar nicht auf Tiere, meine Eltern haben einen Hund, ich habe seit 3 Jahren Katzen völlig unterschiedlicher Herkunft, Pferde sind mein liebstes Hobby. Und trotzdem hatte ich bei der Freundin in der Wohnung das Gefühl, mein Hals wird irgendwie "eng".
Ich denke nur, dass Problem ist, ein Allergietest auf genau diese Tiere kostet Geld. Geld das sie aufbringen muss, um zu beweisen, dass sie reagiert. Das bekommt sie sicherlich nicht vom Tierheim wieder erstattet, auch wenn sich raustellt, dass sie Recht hat.
240€ sind für eine Azubine und einen Student viiiiiiel Geld. Für die beiden hätten sie es gerne bezahlt, deswegen sind sie ja auch explizit zu einem Tierheim gegangen. Nur ums einfach da zu lassen, finde ich das schon sehr viel.
Ich finde ja auch, dass das Tierheim eine Summe X als "Aufwandsentschädigung" behalten sollte, nur nicht den vollen Betrag. Diese Testzeitregelung ist auch das mir bekannte Prozedere, wenn ich ein Tier aus dem Tierheim aufnehme.
Ich würde z.B. nie zum Tierheim gehen (einige schlechte Erfahrungen gemacht) sondern nur zum Züchter oder zu Menschen, die sich privat engagieren.
Der Nachbarskater wird jetzt fest zu ihr kommen (und der hatte die Kleinen schon adoptiert) und braucht einen Kumpel. Der wird jetzt vom privaten Tierschutz sein.
Da will man etwas Gutes machen, dann geht das so fürchterlich in die buxe und dann wird man dort auch noch so abgekanzelt. Das finde ich persönlich sehr schade. Und ich denke, in Zeiten von Internet, wo man alles und jeden mal schnell googlen kann, ist es sehr unglücklich so wie dieses Tierheim zu handeln. Und die mal eben gegoogelten Erfahrungsberichte sprechen für sich... Leider...