Katzenzucht - Der Diskussionsthread

Diskutiere Katzenzucht - Der Diskussionsthread im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Der Anknüpfungspunkt für diesen Thread soll ein Posting von monterosa sein... andere im "Tips für rollige Katzen"-Thread angeführte Argumente...
  • Katzenzucht - Der Diskussionsthread Beitrag #1
Mistbaer

Mistbaer

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Der Anknüpfungspunkt für diesen Thread soll ein Posting von monterosa sein... andere im "Tips für rollige Katzen"-Thread angeführte Argumente werde ich später wieder einbringen, wenn die Diskussion weiterläuft;
ich nehme an, dass der Gesprächsfaden sich länger spinnen könnte, da das Thema sehr sehr viele Facetten hat!

Irgendwie ist das schon ziemlich weit weg,
vom eigentlichen Thema diese Threads, aber ich
würde den eigentlichen Sinn dieser Diskussion gerne verstehen.
@Mistbaer, wir sind uns doch alle einig, dass jede Katze liebenswert ist,
egal, ob es eine von denen ist, die pausenlos, unbeschützt von uns
irgendwo auf die Welt kommen, oder ob es um eine sogenannte Rassekatze geht,
die in einer Zucht zur Welt kommt.
Hat sich ja keine ausgesucht, wie sie auf die Welt kommt.
Der Sinn der Katzenzucht, und ich glaube darauf können wir uns doch einigen,
besteht doch darin eine bestimmte Katzenrasse zu erhalten
,
sei es jetzt eine, Siam, Maine Coon, Russisch Blau, oder wie sie sonst
noch alle heißen, nur um das zu gewährleisten, ist doch der Verein
die beste Kontrollinstanz.
Und das hat jetzt wirklich nichts mit Vereinsmeierei und Ideologien zu tun.
Wenn Du da eine andere Möglichkeit siehst, vielleicht,
aber dann verschwinden diese einzelnen Rassen wahrscheinlich bald.


Meine Antwort hierzu lautet:
Nein!
Der SINN einer Katzenzucht MUSS zuallererst, nach meiner Ansicht, darin bestehen, möglichst robuste, gesunde Tiere hervorzubringen.
Wer dieses Ziel verfolgt, ohne sich im allergeringsten um Rassemerkmale zu kümmern, verfolgt das, was ICH ethisch-einwandfreie Zucht nenne, bei weitem mehr, als der Standardjäger, der seinen "Matador" zu züchten oder "der Rasse zu nutzen" versucht.
 
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  • Katzenzucht - Der Diskussionsthread Beitrag #2
Der SINN einer Katzenzucht MUSS zuallererst, nach meiner Ansicht, darin bestehen, möglichst robuste, gesunde Tiere hervorzubringen.

Gesunde und robuste Tiere sind für mich eine Prämisse zur Zucht. Ich persönlich bekomme die Krise wenn ich - wie leider auf so vielen HPs - lese "Unser Zuchtziel sind gesunde und gutsozialisierte Katzen". Ein Ziel ist für mich etwas, was ich mal erreichen will .... und gesunde und gut sozialisierte Katzen sind für nicht das Ziel - sondern die Voraussetzung!!

Gesundheit muss sicher immer oberste Priorität haben - was nützt mir die schönste Katze, wenn sie nicht gesund ist??

Wer dieses Ziel verfolgt, ohne sich im allergeringsten um Rassemerkmale zu kümmern,

Warum soll das ein Widerspruch sein?? Also warum sollte man Rassemerkmale außer Acht lassen?? Ich kann doch innerhalb einer Rasse, innerhalb eines Standards züchten - und trotzdem der Gesundheit die oberste Priorität einräumen.

Lässt man Rassemerkmale außen vor und verpaart nur noch lustig durcheinander gehen individuelle Merkmale einer Rasse verloren ... dann gibt es nur Mixe ...

Grüße,
Nic
 
  • Katzenzucht - Der Diskussionsthread Beitrag #3
Meine Antwort hierzu lautet:
Nein!
Der SINN einer Katzenzucht MUSS zuallererst, nach meiner Ansicht, darin bestehen, möglichst robuste, gesunde Tiere hervorzubringen.
Wer dieses Ziel verfolgt, ohne sich im allergeringsten um Rassemerkmale zu kümmern, verfolgt das, was ICH ethisch-einwandfreie Zucht nenne, bei weitem mehr, als der Standardjäger, der seinen "Matador" zu züchten oder "der Rasse zu nutzen" versucht.

Nic hat Dir ja schon geantwortet, und auch klar gestellt, dass gesunde Tiere die Voraussetzung jeder Zucht sind.
Aber die Rassemerkmale sind ebenso Bestandteil einer Zucht, denn die Zucht gilt ja einer Rasse.
Wenn Du von ethisch-einwandfrei sprichst (die Ethik umfasst in der Zucht aber vieles) halte ich es z.B. für wichtig zu prüfen welche Rassemerkmale zu Gunsten der Gesundheit nicht verfolgt werden sollten, und ich werfe nun einfach mal Begriffe wie 'Extrem, Zucht- und Showtier' in den Raum. Vielleicht nicht so sehr Laiengebiet, aber wer sich etwas mit Zucht auskennt weiss was ich meine und vielleicht ein interessanter Aspekt zum Thema
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Katzenzucht - Der Diskussionsthread Beitrag #4
Gesunde und robuste Tiere sind für mich eine Prämisse zur Zucht. Ich persönlich bekomme die Krise wenn ich - wie leider auf so vielen HPs - lese "Unser Zuchtziel sind gesunde und gutsozialisierte Katzen". Ein Ziel ist für mich etwas, was ich mal erreichen will .... und gesunde und gut sozialisierte Katzen sind für nicht das Ziel - sondern die Voraussetzung!!

Gesundheit muss sicher immer oberste Priorität haben - was nützt mir die schönste Katze, wenn sie nicht gesund ist??



Warum soll das ein Widerspruch sein?? Also warum sollte man Rassemerkmale außer Acht lassen?? Ich kann doch innerhalb einer Rasse, innerhalb eines Standards züchten - und trotzdem der Gesundheit die oberste Priorität einräumen.

Lässt man Rassemerkmale außen vor und verpaart nur noch lustig durcheinander gehen individuelle Merkmale einer Rasse verloren ... dann gibt es nur Mixe ...

Grüße,
Nic


Die Züchtung von "Rasse"katzen ist die EINZIGE Ursache der vielfältigen "rassespezifischen Krankheiten", Grund dafür ist die genetische Ausdünnung, die sogar bei der Maine Coon, einer sehr breit aufgestellten Rasse, mittlerweile zu ernsten Problemen führt.

"Da in der Maine-Coon-Zucht Krankheiten nicht ausgeblieben sind, versuchen Züchter mit wechselhaftem Erfolg durch einen Rückgriff auf heutige Foundation-Tiere den Genpool wieder zu erweitern. Durch die Einkreuzung von Tieren mit unbekanntem Hintergrund erweitert sich jedoch nicht nur der Genpool, sondern auch die Möglichkeiten, unerwünschte Eigenschaften, Optik oder Krankheiten im Ergebnis zu bekommen"


Darum stehe ich der in Deutschland betriebenen Vereinszucht mit großer Skepsis bis ablehnend gegenüber.

Andere Zuchtformen werden jedoch von Vereinszüchtern als "Schwarzzucht" diffamiert und unter den Generalverdacht des Vermehrertums gestellt, gern auch in DIESEM Forum hier. Stets wird der Satz benutzt: "AUSSCHLIESSLICH die Vereinszucht ist Zucht, alles andere ist Vermehrertum".

GERADE die Vereinszucht verhindert die dringend notwendige Heterozygotie und fördert auf diese Weise eine andere als die hier oft erwähnte Form des Katzenelends... die des ausgesonderten Tieres, des Tieres, das wg weitergegebener Gendefekte bei Geburt bereits so krank ist, dass es getötet werden muss etc etc etc.

Nic hat Dir ja schon geantwortet, und auch klar gestellt, dass gesunde Tiere die Voraussetzung jeder Zucht sind.
Aber die Rassemerkmale sind ebenso Bestandteil einer Zucht, denn die Zucht gilt ja einer Rasse.
Wenn Du von ethisch-einwandfrei sprichst (die Ethik umfasst in der Zucht aber vieles) halte ich es z.B. für wichtig zu prüfen welche Rassemerkmale zu Gunsten der Gesundheit nicht verfolgt werden sollten, und ich werfe nun einfach mal Begriffe wie 'Extrem, Zucht- und Showtier' in den Raum. Vielleicht nicht so sehr Laiengebiet, aber wer sich etwas mit Zucht auskennt weiss was ich meine und vielleicht ein interessanter Aspekt zum Thema

Denken wir das zu Ende:
Hier im Forum vertretene Prämisse:
"Nur Vereinszucht (zugleich "Rassezucht") ist seriöse Zucht."
Das bedeutet: Die Mixe sterben weg... wenn man den hiesigen Wünschen Folge leistete.
Folge 1: Der Genpool verdünnt sich in unhaltbarer Weise.
Folge 2: All diese liebenswerten Geschöpfe, die GERADE durch "Mix" entstehen, werden vom Erdball verbannt zugunsten genormter Kreaturen.

Das halte ich in 1 für unverantwortlich, in 2 für unendlich bedauerlich...
und die Anmassung, ausschließlich Rassekatzen seien reproduktionswürdig für ethisch unendlich zweifelhaft!

Im zweiten Absatz deines Posts gehst du selbst auf schlimme Auswüchse dessen, was eben AUCH Vereinszucht ist, ein. Würden diese Züchter nicht annehmen, Meriten zu ernten, vielleicht gar Geld damit zu verdienen, würden sie solche Züchtungen nicht vornehmen!
 
  • Katzenzucht - Der Diskussionsthread Beitrag #5
@Mistbaer, weißt Du wie viele Katzen täglich geboren
werden, und kurz darauf sterben ?
( wie robust sie sind, und wie lange sie leben, entscheidet da oft die Gene,
und die Umstände in die sie hineingeboren werden )
Daran können leider weder Du, noch sonst irgendwer etwas ändern,
hast Du prinzipiell ein Problem damit, dass es bei Hauskatzen
unterschiedliche Rassen gibt ?
 
  • Katzenzucht - Der Diskussionsthread Beitrag #6
@Mistbaer, weißt Du wie viele Katzen täglich geboren
werden, und kurz darauf sterben ?
( wie robust sie sind, und wie lange sie leben, entscheidet da oft die Gene,
und die Umstände in die sie hineingeboren werden )
Daran können leider weder Du, noch sonst irgendwer etwas ändern,
hast Du prinzipiell ein Problem damit, dass es bei Hauskatzen
unterschiedliche Rassen gibt ?


Darum, wie viele Katzen geboren werden, geht es hier nicht!
HIER geht es darum, dass ICH der Haltung "Ausschliesslich Vereinszucht...blabla" entgegentrete und dafür gute Gründe habe.
Dass es da draussen Katzenelend ohne Ende gibt, steht außer Frage.
Die Glorifizierung der Vereinszucht trägt aber in keiner Weise zur Lösung dieses Problems bei...
sie schafft nur weitere Probleme und wird -nach meiner Ansicht- deshalb derart propagiert, weil der Lösungsansatz einfach ist. Wie die meisten "einfachen" Problemlösungen ist er falsch und schafft stattdessen zusätzliche weitere Probleme!

Ich habe übrigens kein Problem damit dass es Rassen gibt...
ich habe ein Problem mit Leuten, die nciht sehen, dass diese Rassezucht in vielen Belangen eine Sackgasse ist! UND ich habe ein Problem damit, dass nur die Rassekatze als "seriöse Katze" gelten soll! Denn deine Rassen gibts nach deiner Facon ja weiter!
Wo aber bleiben die Menschen, die KEINE Rassekatze, sondern eine Lastrami bevorzugen? Wer vertritt hier deren Rechte?
Nein, der Ansatz "Die gibts im Tierheim" sticht nicht... denn nach den Vorgaben von Saurier, Fundkatze und Co soll ja alles getan werden, um genau DAS zu beenden. ÜBRIG bliebe dann nur die "seriöse Vereinszucht", sprich die Rassekatze... die vielen tausend schönen Zwischentöne verschwänden! WENN man eben DEREN Forderungen mal zu Ende denkt!

Quintessenz:
Ich hab nix gegen Leute, die eine Rassekatze wollen, ich kann sie nicht daran hindern, eine zu erwerben und wills auch gar nicht. Ich habe etwas gegen Menschen, die formulieren: "In Zukunft sollen ausschließlich Vereinszüchter Rassekatzen züchten!" Denn die schaden der Art "Katze" und fördern Personen (Vereinszüchter), die ICH mit großen Vorbehalten betrachte (Ausnahmen bestätigen die Regel.. eine der Ausnahmen liest vielleicht mit und soll wissen, dass IHR Konzept mich überzeugt hat, dass DAS absolut zu befürworten ist!)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Katzenzucht - Der Diskussionsthread Beitrag #7
Katzen sind nie "seriös",
Katzen sind Katzen.
Welche guten Gründe wären das ?
(Nimm es mir nicht übel, aber irgendwie vermischt Du hier
Ideologie mit Realität oder Vernunft)
Ich würde mich gerne mit Dir weiter unterhalten.
Und nur um einem Missverständnis gleich den Wind
aus den Segeln zu nehmen,
mir geht es hier um Katzen, nicht um Polemik.
 
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  • Katzenzucht - Der Diskussionsthread Beitrag #8
Die Züchtung von "Rasse"katzen ist die EINZIGE Ursache der vielfältigen "rassespezifischen Krankheiten",

Was nennst Du 'rassespezifische Krankheiten' ?, falls Du bei den Coonies z.B. HCM meinst, so ist dies eine Krankheit, die vor allen auch bei Hauskatzen zu finden ist.
Nur hat sich kaum jemand mit den Todesursachen von Hauskatzen beschäftigt, soweit sie nicht direkt ersichtlich waren.
Erst in der Zucht, wo es auch Vorschrift ist, nicht ersichtliche Todesursachen pathologisch untersuchen zu lassen, wurden viele Krankheiten bekannt, und seitdem auch erforscht.
Es ist der Einsatz der Züchter der diese Forschung voran getrieben hat und es noch tut.

Andere Zuchtformen werden jedoch von Vereinszüchtern als "Schwarzzucht" diffamiert und unter den Generalverdacht des Vermehrertums gestellt, gern auch in DIESEM Forum hier. Stets wird der Satz benutzt: "AUSSCHLIESSLICH die Vereinszucht ist Zucht, alles andere ist Vermehrertum".
Eine Zucht braucht neben ausreichender Kenntnis, Richtlinien und Kontrollen, wer sich dem bewusst entzieht (und es gibt sowohl Züchter die das tun und Vereine die es zulassen) züchtet nicht, sondern vermehrt.

GERADE die Vereinszucht verhindert die dringend notwendige Heterozygotie und fördert auf diese Weise eine andere als die hier oft erwähnte Form des Katzenelends... die des ausgesonderten Tieres, des Tieres, das wg weitergegebener Gendefekte bei Geburt bereits so krank ist, dass es getötet werden muss etc etc etc.

Wenn Du der Annahme bist Katzen ausserhalb der Zucht wären genetisch gesünder irrst Du Dich leider, die Kittensterblichkeit der Katzen, die nicht betreut werden liegt weit über 50% und niemand untersucht die Todesursachen

Denken wir das zu Ende:
Hier im Forum vertretene Prämisse:
"Nur Vereinszucht (zugleich "Rassezucht") ist seriöse Zucht."
Das bedeutet: Die Mixe sterben weg... wenn man den hiesigen Wünschen Folge leistete.
Folge 1: Der Genpool verdünnt sich in unhaltbarer Weise.
Folge 2: All diese liebenswerten Geschöpfe, die GERADE durch "Mix" entstehen, werden vom Erdball verbannt zugunsten genormter Kreaturen.
Mixe können wirklich sehr hübsche Tiere sein, unbestritten, aber gehe nicht selbstverständlich davon aus, das Mixe auch gesunde Tiere sind.
Ich nenne Dir mal 2 Beispiele, die Manx- und die Scottish Foldkatzen. beide Rassen kann man nicht reinerbig züchten, weil sie einen Lethalfaktor haben, einen schweren genetischen Defekt also.
Dennoch gab es beide Rassen bevor man begann sie gezielt auch zu züchten, es war die abgeschottete Insellage ihrer Heimat, die es ermöglichte das sich ein schwerer Gendefekt über die Paarung von Mixen verfestigen konnte.
Es gibt auch noch weiteres Erbgut, das bei Mixen nicht immer nur zum Vorteil wirksam wird, bei meinen Russisch Blau z.B. hat man nach dem letzen Krieg andere Rassen auch Hauskatzen eingekreuzt um den Genpool wieder zu erweitern, als Folge war der Charakter der Tiere lange Zeit gefürchtet, sie waren alles andere als Schmusekatzen.
Die Genetik gehört nicht grundlos zu den nötigen Kenntnissen in der Zucht und ihre Erforschung ist noch längst nicht abgeschlossen

Im zweiten Absatz deines Posts gehst du selbst auf schlimme Auswüchse dessen, was eben AUCH Vereinszucht ist, ein. Würden diese Züchter nicht annehmen, Meriten zu ernten, vielleicht gar Geld damit zu verdienen, würden sie solche Züchtungen nicht vornehmen!

Man sollte sich immer vor Verallgemeinerung hüten, sie ist kein gutes Argument ;-)
Es gibt Züchter denen die Pokale wichtig sind, anderen denen die Zucht viel wichtiger ist.
Mit einer guten Zucht kannst Du vielleicht hin wieder Pokale bekommen, stellst Du aber die Pokale in den Vordergrund, hast Du bald keine Zucht mehr, die gut genug ist sie zu gewinnen.
Ich habe selbst einige Zeit ausgestellt und ich kann Dir sagen, es macht am Anfang Spass, man lernt und knüpft Kontakte was auch wichtig ist, aber dann gibt es in der Zucht wichtigeres als Pokale.
Gehe mal zu einer Ausstellung, frage einige Züchter dort wie lange sie schon züchten, es ist interessant zu hören, dass die meisten noch nicht lange dabei sind.

Und vielleicht ein Gedanke, den Du noch gar nicht hattest. Du kannst sehr wohl auch Hauskatzen züchten, die EKH ist zwar in Deutschland nicht in der Zucht, war es aber einmal.
Wenn jemand also die Hauskatze züchterisch vermehren möchte, spricht nichts dagegen, aber auch sie verdient es wohl, das man sich dem mit aller Verantwortung widmet, die auch für die Rassekatzenzucht gilt, und in diesem Fall wirklich erst den Hauskatzen den Vorzug gibt, die im Tierheim noch ein Zuhause suchen
Wo aber bleiben die Menschen, die KEINE Rassekatze, sondern eine Lastrami bevorzugen? Wer vertritt hier deren Rechte?
Nein, der Ansatz "Die gibts im Tierheim" sticht nicht... denn nach den Vorgaben von Saurier, Fundkatze und Co soll ja alles getan werden, um genau DAS zu beenden. ÜBRIG bliebe dann nur die "seriöse Vereinszucht", sprich die Rassekatze... die vielen tausend schönen Zwischentöne verschwänden! WENN man eben DEREN Forderungen mal zu Ende denkt!
Nein Du verkennst etwas. Nicht die Rechte der Menschen werden mit diesen Aussagen vertreten, sondern die Rechte der Katze darauf seriös und verantwortungsvoll gezüchtet zu werden, egal welcher Rasse sie angehören.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Katzenzucht - Der Diskussionsthread Beitrag #9
Was nennst Du 'rassespezifische Krankheiten' ?, falls Du bei den Coonies z.B. HCM meinst, so ist dies eine Krankheit, die vor allen auch bei Hauskatzen zu finden ist.
Nur hat sich kaum jemand mit den Todesursachen von Hauskatzen beschäftigt, soweit sie nicht direkt ersichtlich waren.
Erst in der Zucht, wo es auch Vorschrift ist, nicht ersichtliche Todesursachen pathologisch untersuchen zu lassen, wurden viele Krankheiten bekannt, und seitdem auch erforscht.
Es ist der Einsatz der Züchter der diese Forschung voran getrieben hat und es noch tut.

Ich gehe jetzt aus Zeitmangel (ich MUSS schlafen!) nur noch auf diesen Teil ein!
Beispiel Maine Coon - Disposition für Hüftdysplasie und polyzystische Nierenerkrankung.
Rassen wie Manx etc lassen wir ohnehin besser ganz aus... DU wirst wissen, warum.

Bei einer Vielzahl von Rassen sprechen Tierärzte und auch Züchter von "rassespezifischen" Krankheitsdispositionen". Allein das WORT sagt aus, was die Ursache dafür ist: Die RASSE... die Auszüchtung der spezifischen Rasse und Verengung des Genpools.

HCM -das weiss ich auch- ist eine in der gesamten Katzenpopulation vorkommende Problematik... die Ansätze der IG Herzgesunde Katze sind mir bekannt.

Schauen wir aber noch mal, wa uns das HIESIGE Forum zu rassespezifischen Krankheiten sagt:


Was finden wir beim Blättern?
Unter anderem:
Progressiver Netzhautschwund
Fortschreitendes Verkümmern der Netzhaut, das zu vollständigen Erblindung führen kann. Man nimmt an, das es vererbt wird. Es gibt keine Behandlung.

Taubheit
tritt bei allen Rassen auf, die gleichzeitig das dominante Gen für weißes Fell haben, besonders wenn die Augen blau sind. Keine Behandlungsmöglichkeit.

Polyzistische Nierenkrankheit
Erblich bedingt. Kann bei einer Untersuchung festgestellt werden. Bei seriösen Züchtern werden Trägertiere dieser Krankheit aber nicht weiter zur Zucht genutzt.

Hodenhochstand
Tritt häufig bei Persern auf. Erblich bedingt. Kater sollten vor erreichen der vollen Geschlechtsreife kastriert werden.


DAS nenne ICH rassespezifische Krankheiten, das ist bekannt, das ist auch HIER bekannt.
Und unter welchen Massgaben ist das so?
Unter ausreichender Kenntnis, Richtlinien und Kontrollen der ZUCHTVEREINE!
Es ist so und bleibt dabei, dass Vereinszüchtung in ihrer jetzigen Form ein Anachronismus ist, der immer noch supportet wird. Vielleicht schafft sie es, sich zu wandeln, Vorgaben, die ja geschrieben stehen, zu folgen. Das wird nach allem, was bereits geschehen ist, kaum mehr verhindern, dass es in der Zukunft eine Zeit geben wird, in der man das, was heute in den Vereinen geschieht, mit Naserümpfen betrachtet und mit (gelinder?) Empörung sagen wird: "Ein bisschen Frankenstein spielen wollten sie ja schon!"

Abschließend zitiere ich noch einmal den Einwand, den jeder geflissentlich überliest... wohl auch deshalb, weil die im anderen Thread stehende Quelle SO seriös ist, dass sie unangreifbar scheint:

"Da nun Inzucht und - wie die schwedischen Züchter es nennen - die "Matadorzucht"(übermäßige Verwendung weniger Champions in einer Rasse) bei den meisten unserer Rassen seit langer Zeit ausgeübt wird, stieg der Inzuchtfaktor allmählich immer mehr an. Der notwendige Grad an Heterozygotie (erbliche Vielfalt) wird dadurch bereits vielfach unterschritten, Erbkrankeiten brachen - und brechen - aus. Was kann man dagegen tun? Nicht nur Symptome, die Ursachen bekämpfen!
(...)
"Wenn dann einmal - vermutlich in fernerer Zukunft - Heterozygotie eine Voraussetzung zur Zulassung bei Ausstellungen wäre, dann bräuchte man für die Zukunft der Rassekatze - in dieser Hinsicht jedenfalls - nicht mehr zu fürchten, wenn also Katzenzucht generell wie in alten Zeiten "Naturrassekatzenzucht" bedeuten würde."

DAS (oberer Absatz) ist Realität.. und solang DAS Realität ist, ist die Vereinszucht anzugreifen!

Schlussbemerkung für heute:
Ich hege KEINERLEI Sympatie für Vermehrertum... ich sprach erst heut abend wieder mit meiner Vorsitzenden über mannigfaltige Probleme, die wir DERETwegen haben. Den Satz "Nur Vereinszucht ist Zucht" aber, den ihr so unbedingt unterschrieben sehen wollte, werde ICH nicht unterschreiben! Ein verantwortungsvoller Mensch, der neue Wege beschreitet, ist mir allemal lieber! Verantwortungbewusst! Wohlgemerkt!

Übrigens: Die Maine Coon, wie wir sie heute kennen, entstand "ohne Stammbäume"!
Unverantwortliche Schwarzzucht... es waren auch LIEBHABER beteiligt!
"Da zu diesem Zeitpunkt noch keine „Zuchtkatzen“ der Rasse verfügbar waren, wurden so genannte Foundation-Tiere, aus der natürlichen Population geholte Katzen mit den rassetypisch erwünschten Merkmalen, als Grundstock herangezogen."
;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Katzenzucht - Der Diskussionsthread Beitrag #10
Da es mir müßig erscheint, alles noch mal zu schreiben, bin ich so frei und zitiere mal einige Passagen, vielleicht liest du sie noch einmal in Ruhe:

zeig mir man den Menschen, der ohne Ahnentafeln sich die Mühe macht, die letzten 4-5 Generationen einer Katze auf ihre Merkmale hin zu durchforsten. Das ist in der Regel gar nicht möglich, schon weil man über die meisten Vorfahren kaum etwas herausfinden wird. [...]

(extra den Satz, der dir nicht gefiel rausgenommen, der Rest steht aber immer noch unbeantwortet, ich würde mich freuen, wenn du es doch mal versuchtest)
Aber dann erkläre mir doch einmal, wie du - ohne andere Vereinzüchter, die Stammbäume und die Datenbanken - VERANTWORTUNGSVOLL 'züchten' willst? Du hast doch keinerlei Hintergrundinfos über Linien, Krankheiten etc. - sag mir bitte, WIE soll das gehen? Oder möchtest du nicht, dass eine Verpaarung so gut wie möglich vorbereitet wird? Und zeige mir bitte den Vermehrer, der seine Katzen, die keinen Stammbaum haben und deren genetischer Hintergrund für ihn also ein unbeschriebenes Blatt ist, auf alles (Genetische) testen lässt, um Gewissheit VOR den Wurf zu haben, der alle notwendigen Gesundheitschecks regelmäßig durchführen lässt und der dann auch noch andere Vermehrer findet, die das genauso machen, damit die Kitten möglichst gesund zur Welt kommen. [...]

Schade, dass du immer wieder von falschen Voraussetzungen ausgehst, wie der letzte Abschnitt zeigt :cry:. Wo hat hier jemand die Annahme geäußert, dass Vereinszüchter zu sein, automatisch bedeutet, verantwortungsvoll zu handeln? Warum wohl verweisen wir immer und immer wieder darauf, man solle sich einen seriösen Vereinszüchter suchen? [...]

[...] hier im Forum wurde Dir in sehr vielen Beiträgen versucht nahe zu bringen, dass niemand hier behauptet, dass alle Vereinszüchter seriös und verantwortungsvoll züchten. Natürlich gibt es viele Vermehrer unter dem Schutz eines Vereines. Es gibt sehr viele Dinge, die man verbessern sollte. Dazu gehört aber sicher nicht, sein Ding ohne Verein machen zu wollen, weil die Nachkommen daraus mangels nachprüfbarer Ahnentafeln nicht mehr dem Genpool der Rasse zugute kommen können und deren Zucht somit keinen Sinn macht. Das ist eine Sackgasse, egal wie gut diese Katzen gezüchtet sind.

[...] Dass es leider auch unter den Vereinszüchtern einige gibt, die nicht einen Deut besser sind als die Vermehrer, stimmt leider, aber ist das tatsächlich ein Grund, es noch unseriöser zu machen?

Ês ist sicherlich richtig, dass nicht jeder Vereinszüchter seriös ist. Deshalb muss man da auch sehr genau gucken - keine Frage.
ABER jemand der Katzen ohne Papiere vermehrt, ist per se ein unseriöser Vermehrer!! Daran gibt es gar nichts zu rüttlen. Würde der nämlich alles richtig machen, gäbe ja überhaupt keinen Grund, nicht in einen Verein einzutreten. [...]

[...] Und ja, auch wenn dich das enttäuscht, ich habe mich nun wirklich lange und intensiv jetzt mit dem Thema auseinandergesetzt, ich bin der festen Überzeugung, dass jeder, der seriös und verantwortungsvoll züchten will, als Basis dessen sich einen anständigen Verein (und ich auch da sage ich: "Augen auf!") suchen sollte - alles andere ist und bleibt für mich Schwarzzucht - denn wer nichts zu verbergen hat, kann auch ohne Probleme einem Verein beitreten.

Außerdem weitere Lesetipps:























 
  • Katzenzucht - Der Diskussionsthread Beitrag #11
Hallo.

Es gibt durchaus auch Menschen, die lastramis und Rassekatzen lieben. Da wird niemand bevorzugt.

Ich bin nicht gegen das züchten. Ich bin gegen das überzüchten.
 
  • Katzenzucht - Der Diskussionsthread Beitrag #12
Und selbst wenn hier das Ziel verfolgt wird, ausschließlich mit Rassekatzen zu züchten wird es NIE soweit kommen, dass die Lastramis aussterben! Dafür gibts einfach zuviele Menschen die einfach nur mal süße Kitten haben wollen! Mal ganz abgesehen vom Zucht-Thema jetzt.

Wenn's so einfach wäre, zu sagen, nur noch Rassekatzen dürfen vermehrt werden wäre die Welt sehr beeinflussbar. es ist nunmal auch nicht möglich, jeden auf der Welt zum Umweltschutz und zur Energieeffizienz zu bewegen - oder verantwortungsvoll mit Lebensmitteln umzugehen und nicht verschwenderisch zu leben um die Hungersnot zu verringen!

Es gibt Dinge die sind leichter gesagt als getan, und jeman der keine Rassekatzen möchte - sondern einen Lastrami wird in dieser Welt immer zu seinem Glück kommen!

Im übrigen bin ich der Meinung Kastrationspflicht und kontrollierte Zucht sollten ein viel größeres Thema werden! Eine Bekannte hat sich vor 4 Wochen ein BKH Kätzchen gekauft für 200€ - keine Papiere oder irgendwelche Infos zu der Zucht - eine typische "ich züchte, damit sich jeder 'n Rassekätzchen leisten kann" und diese Tatsache finde ich erschütternd!
 
  • Katzenzucht - Der Diskussionsthread Beitrag #13
Rassen wie Manx etc lassen wir ohnehin besser ganz aus... DU wirst wissen, warum.
Nein, nicht nur raussuchen was Dir gefällt;-), denke mal über das nach, was ich bei gerade diese Rasse noch bevor sie gezüchtet wurde über Mixe schrieb.

Bei einer Vielzahl von Rassen sprechen Tierärzte und auch Züchter von "rassespezifischen" Krankheitsdispositionen". Allein das WORT sagt aus, was die Ursache dafür ist: Die RASSE... die Auszüchtung der spezifischen Rasse und Verengung des Genpools.
PRA und PKD sind -ich sage möglicherweise- auf einige Rassen beschränkt, aber nochmals kaum eine Hauskatze kommt in die Pathologie um eine Todesursache exakt zu bestimmen, also kann auch niemand mit Gewissheit sagen, sie wären frei von diesen Erkrankungen.

Und genau auf solche Krankheiten werden Zuchttiere untersucht und ggf. aus der Zucht genommen.
Was den engen Genpool und Auswüchse wie eine Matadorzucht betrifft, wir kein seriöser Züchter (und Du ignorierst gefliessentlich, das immer von seriösen Züchtern und Vereinen gesprochen wird) sich auf solche Risiken einlassen.

Das kann er aber nur wenn seine Tiere Papiere besitzen und er in der Lage ist ausreichende Stammbaumforschung zu betreiben.

Es ist so und bleibt dabei, dass Vereinszüchtung in ihrer jetzigen Form ein Anachronismus ist, der immer noch supportet wird.
Auch das ist zu verallgemeinert, es gibt Vereine mit sehr guten Richtlinien, die deren Einhaltung auch überwachen, und andere die nicht mehr tun als Mitgliedsbeiträge zu kassieren und Stammbäume auszustellen.
Nun kann man um dies zu ändern nur sagen es müssen Richtlinien geschaffen werden, die zwingend jeder Züchter einzuhalten hat, aber das würde dann auch die Vermehrer betreffen, und wir wären genau bei dem was hier immer wieder gesagt wird, ausserhalb der Richtlinien (und die es bisher nur in Vereinen) gibt es keine seriöse Zucht.


Übrigens: Die Maine Coon, wie wir sie heute kennen, entstand "ohne Stammbäume"!
Unverantwortliche Schwarzzucht... es waren auch LIEBHABER beteiligt!
"Da zu diesem Zeitpunkt noch keine „Zuchtkatzen“ der Rasse verfügbar waren, wurden so genannte Foundation-Tiere, aus der natürlichen Population geholte Katzen mit den rassetypisch erwünschten Merkmalen, als Grundstock herangezogen."

Aber das ist doch nichts Neues, alle Rassen sind so entstanden :-D
 
  • Katzenzucht - Der Diskussionsthread Beitrag #14
Wo aber bleiben die Menschen, die KEINE Rassekatze, sondern eine Lastrami bevorzugen? Wer vertritt hier deren Rechte?
Nein, der Ansatz "Die gibts im Tierheim" sticht nicht... denn nach den Vorgaben von Saurier, Fundkatze und Co soll ja alles getan werden, um genau DAS zu beenden. ÜBRIG bliebe dann nur die "seriöse Vereinszucht", sprich die Rassekatze... die vielen tausend schönen Zwischentöne verschwänden! WENN man eben DEREN Forderungen mal zu Ende denkt!

Nö, das Ziel sollte sein, dass die ganz "normalen" Katzen weg vom Lastrami (Landstraßenmix) hin zu Katzen werden, die mit der gleichen Hingabe und Vorsorge und Fürsorge gezüchtet werden, wie eben jetzt die Rassekatzen (manchmal!).

Und jap, dann wird das Tierheim überflüssig. Aber nicht, weil die Katzen verschwinden, sondern der Züchter sich für seine Tiere verantwortlich fühlt.
Ziel ist doch nicht, Katzen auszurotten, sondern eher die Lastramis auf die gleiche Stufe zu heben wie die Rassetiere und ihnen die gleichen Voraussetzungen zu schaffen wie eben in einer Vereinszucht.

Die Orientierung sollte nach oben stattfinden, nicht nach unten. ;-)
 
  • Katzenzucht - Der Diskussionsthread Beitrag #15
Nö, das Ziel sollte sein, dass die ganz "normalen" Katzen weg vom Lastrami (Landstraßenmix) hin zu Katzen werden, die mit der gleichen Hingabe und Vorsorge und Fürsorge gezüchtet werden, wie eben jetzt die Rassekatzen (manchmal!).

Und jap, dann wird das Tierheim überflüssig. Aber nicht, weil die Katzen verschwinden, sondern der Züchter sich für seine Tiere verantwortlich fühlt.
Ziel ist doch nicht, Katzen auszurotten, sondern eher die Lastramis auf die gleiche Stufe zu heben wie die Rassetiere und ihnen die gleichen Voraussetzungen zu schaffen wie eben in einer Vereinszucht.

Die Orientierung sollte nach oben stattfinden, nicht nach unten. ;-)

Ich hab noch kein Wort ausser diesem Beitrag heut im Forum gelesen, aber darauf MUSS ich antworten!

ABSOLUTE Zustimmung!
Wobei ich mir aber sicher bin, dass wir uneins sind, wo "oben" ist... ;-)
 
  • Katzenzucht - Der Diskussionsthread Beitrag #16
Ich weiß zwar jetzt nicht, warum der Threadersteller gesperrt wurde und ob es da noch Sinn macht hier weiter zu diskutieren - aber ein Punkt wurde hier noch gar nicht angesprochen: Nämlich der rein finanzieller Aspekt.

Ich habe neulich mal im Rahmen eines Züchter-Online-Kurses ausrechnen müssen, was mich ein Kitten kostet. Und das war zur Abwechslung mal eine seriöse Rechnung, wo wirklich nur echte Koste berücksichtigt wurden. (Da wurde also jahrzehntelange Kastratenfütterung, kein neuer Kratzbaum, keine Abschreibung für schneller verbrauchte Möbel oder gar "Arbeitzeit", um mit Kitten zu spielen berechnet) - sondern echte Kosten, vom Kauf einer Zuchtkatze über ihre Versorgung und Vorsorge während ihrer "Einsatzzeit" bis hin zu ihrer Kastration. Dafür wurde überschlagsmäßig gerechnet, wieviele Würfe eine Katze hat, wie hoch die Kittenzahl pro Wurf ist und so weiter. Selbst Kaiserschnittkosten wurden entsprechende umgerechnet - Nach nun fast neun Jahren Zucht konnte ich da auch mit tatsächlichen Zahlen und nicht irgendwelchen Erwartungs- oder Phantasie-Werten rechnen.

Ich kam dabei auf gut 750 Euro, die mich ein Kitten kostet. Bei einem "normalen" Verkaufspreis von 600 Euro heißt das, dass ich pro Kitten ca. 150 Euro drauf lege.

Die lustige Mix-Zucht, die der TE hier favorisiert - außerhalb von Vereinen - also ohne Papiere ... bringt nun mal Tiere hervor, für die niemand aber auch nur annähernd 600 Euro bezahlen will.

Die Kosten die ich habe sind jetzt aber nicht an eine Rasse gebunden - wenn ich Hauskatzen züchten würde, wären sie nicht anders. Nur würde niemand für eine Hauskatze soviel Geld bezahlen! So eine Zucht könnte sich kaum jemand leisten (weil die Kosten viel zu hoch wären).

Grüße,
Nic

P.S: ... und auch ich glaube nicht, dass die LaStraMi vom Aussterben bedroht ist. Und wenn alle Bemühungen des Tierschutzes dieses Ziel irgendwann auch nur annähernd erreichen - dann macht es natürlich Sinn, diese ebenfalls seriös (!!) zu züchten.
 
  • Katzenzucht - Der Diskussionsthread Beitrag #17
Die lustige Mix-Zucht, die der TE hier favorisiert - außerhalb von Vereinen - also ohne Papiere ... bringt nun mal Tiere hervor, für die niemand aber auch nur annähernd 600 Euro bezahlen will.
Und um dann nicht zu viel drauflegen zu müssen, sondern bestens Falls zu verdienen, wird an Vorsorge/Versorgung und und und nunmal leider meistens gespart.
DAS ist das größte Problem, was ich mit der Einstellung und der Engstirnigkeit, mit der der TE an das Thema rangeht, habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Katzenzucht - Der Diskussionsthread Beitrag #18
Ich glaube schon, dass es noch Sinn macht weiter zu diskutieren,
ich muss auch zugeben, dass ich mir auch nicht ganz sicher bin, wie
ich zur Zucht von Katzen stehe,
meine beiden sind Lastramis von einem Bauernhof, von denen gibt es
bei uns viele (ähnlich wie bei Euch).
Und um jeden Bauernhof tummeln sich viele Katzen, kaum welche werden
kastriert, und in anderen Ländern ist es ähnlich,
deshalb und bei aller Hoffnung auf den Tierschutz wird es nie gelingen,
dass die Tierheime nicht voll sind (wenn sie überhaupt dort landen.)
Also was ich damit meine ist, dass das jemals Lastramis ( seriös) gezüchtet werden,
ist illusorisch.
Bleiben also die Rassekatzen, ich finde sie wunderschön, für mich sind
sie, wenn man das auf die Menschenwelt übertragen würde so quasi
die Modells unter den Katzen, aber manchmal frage ich mich ob es Sinn
macht wenn man bei einer Spezie die eh schon eine Teil einer Gruppe
ist noch so viele Untergruppen macht ,
die Evolution hat es doch bei den großen Schwestern so eingerichtet,
( von der Großkatze bis zur Wildkatze) dass es da auch nur relativ wenige
verschiedene gibt, warum gibt es dann bei der Hauskatze so viel
unterschiedliche ?
 
  • Katzenzucht - Der Diskussionsthread Beitrag #19
Inwieweit es hier Sinn macht, weiter zu diskutieren, DIE Frage stellt sich tatsächlich!
Ich wurde leider gestern während der Erstellung meiner Antwort an Saurier gesperrt.
Hintergrund:
Ich schrieb zur Androhung der Schließung meines Threads Rolligkeit am Donnerstag, 24.01.13, 16.17 Uhr, an M4_Kitz
(ich nehme mir das Recht, meine eigenen Worte zu zitieren]:

Nun... ganz sachlich:
Die absolute Einseitigkeit, mit der du Provokationen, immer wiederkehrende gleich falsche Behauptungen und Abweichungen vom Thema in einem von mir eröffneten Thread zulässt, demjenigen, der so handelt dann als Steigerung sogar noch den Rücken stärkst, indem du drohst, den Thread zu schließen (der immerhin für mich und mein Tier wichtig ist... drum bin ich der TE) spricht eine eindeutige Sprache!
Welche, davon kann sich jeder Leser ein eigenes Bild machen.

Mit freundlichem Gruß
In diese Auseinandersetzung griff dann Tante Anne um 16.34 Uhr ein:


Danach war das Thema abgeschlossen, im Thread wurde weitergeschrieben.
Was aber nicht hieß, dass das Thema auch für M4_Kitz abgeschlossen war,
dank ihrer war alles, was ich seit gestern morgen, 08.01 Uhr in diesem Forum sah, DAS:

Systemmitteilung

Du wurdest aus folgendem Grund gesperrt:
§3 Unangemessene Ausdrucksweise (leichter Fall)

Ende der Sperre: 26.01.2013, 07:00






Ich habe seit Beginn der Diskussionen hier stets eine durchgängige Linie verfolgt, die da lautete:
Der SERIÖSE Züchter, ob im Verein oder ohne solchen, soll Unterstützung finden, der unseriöse Vermehrer bloßgestellt, sein Geschäft verhindert werden!
Ich sehe weiterhin, dass auch SERIÖSE Züchtung ohne Stammbäume, ja sogar außerhalb des Vereines MÖGLICH ist... sie wird sogar manchmal von Vereinszüchtern oder solchen, die es später werden, bei Rasseneuzüchtungen betrieben. Dies wird von den allermeisten Verfechtern der Vereinszucht hier sehenden Auges ignoriert. (Zitat: "ALLES andere ist Vermehrertum...) Dagegen habe ich mich gewendet und werde mich weiter wenden....
da ich jedoch einen Zusammenhang zwischen meinem Status als "Meinungsdissident" und Behandlung wie oben sehe, fühle ich mich außerstande, dies weiterhin im Dialog zu unterfüttern und mich stattdessen gezwungen, auf denselben zu verzichten.
Denn vielleicht brauche ich den Rat der hier anwesenden ausgesprochen kompetenten Menschen noch mal für meine Tiere... und als "Gesperrter" ist man auch nicht in der Lage, Privatnachrichten zu lesen und zu empfangen!


Ich danke denen, die tatsächlich die Auseinandersetzung auf der sachlichen Ebene führen wollten.





 
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  • Katzenzucht - Der Diskussionsthread Beitrag #20
Der SERIÖSE Züchter, ob im Verein oder ohne solchen, soll Unterstützung finden, der unseriöse Vermehrer bloßgestellt, sein Geschäft verhindert werden!
Ich sehe weiterhin, dass auch SERIÖSE Züchtung ohne Stammbäume, ja sogar außerhalb des Vereines MÖGLICH ist...

Ich denke, wie sind uns in einem Punkt einig - nämlich den, dass wir bloßes Vermehrertum (ohne Sinn und Verstand - im schlimmsten Fall zum Geld verdienen) ablehnen.

Dir geht es - wenn ich das jetzt richtig interpretiere - um seriöse Zucht, die deiner Ansicht nach auch außerhalb von Vereinen stattfinden kann.

Ich frage ja dann immer, warum jemand - der es ernst meint - nicht in einem Verein züchtet. Ich weiß nicht, wieviel Erfahrung du mit Katzenvereinen hast, aber da ist vieles möglich. Wenn ich der Ansicht bin, dass ich Rassen kreuzen muss, um ein Zucht ziel zu erreichen, dann kann ich selbst das in einem Verein tun, wenn ich das Ganze vernünftig begründe und damit lebe, dass ich für die nächsten Generationen RIEX Stammbäume bekomme.

Verstehst du, worauf ich hinaus will? Der Verein ist im Prinzip nur ein grober oberer Rahmen - die Vorschriften beziehen sich in den meisten Fällen nur auf das Wohl der Katzen (maximale Anzahl von Würfen in festgelegten Zeiträumen, Mindesabgabealter, Anzahl der Impfungen, Haltungsbedinungen usw.). Ich muss weder an Treffen oder ähnlichem teilnehmen, ich muss nicht auf Ausstellungen gehen oder mich aktiv in die Vereinsarbeit einbringen ... es gibt also für mich absolut keinen nachvollziehbaren Grund, nicht im Verein zu züchten.

Grüße,
Nic
 
Thema:

Katzenzucht - Der Diskussionsthread

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