Für alle die trauern…

Diskutiere Für alle die trauern… im Regenbogenbrücke Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo Ihr, die einen geliebten Mitbewohner gehen lassen mussten... :sad: Bei uns waren immer viele Tiere im Haus: Katze, Hund, Ratte, Hasen...
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Gast13613

Gast
Hallo Ihr, die einen geliebten Mitbewohner gehen lassen mussten... :sad:

Bei uns waren immer viele Tiere im Haus: Katze, Hund, Ratte, Hasen, Fische, Falke, Echsen… usw. Viele davon sind schon gegangen und auch ich habe sehr getrauert.

Ich habe diese Geschichte schon einmal ins Forum gestellt allerdings nicht unter der Regenbogenbrücke… Ich denke, dass sie hier am besten reinpasst und hoffe, dass sie denen die trauern etwas Trost spendet. Denkt immer an die schöne Zeit und das Ihr euren Tieren ein schönes und erfülltes Leben möglich gemacht habt...

Die Geschichte hat mir die Freundin geschickt und auch wenn das jetzt viel Platz kostet, finde ich die Geschichte sehr schön und vielleicht hilft sie auch euch ein wenig bei eurer Trauer…
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Der kleine rote Kater

Der kleine rote Kater blieb plötzlich stehen. Hinter ihm spielten Kätzchen auf einer bunten Sommerwiese, jagten einander und rauften spielerisch. Es sah so fröhlich aus, aber vor ihm, im klaren ruhigen Wasser des Teiches, sah er seine Mommy. Und sie weinte bitterlich. Er
tapste ins Wasser und versuchte, sie zu berühren, und als er das nicht konnte, hüpfte er hinein. Nun war er ganz nass und Mommys Bild tanzte auf den Wellen fort. "Mommy!" rief er. "Ist etwas nicht in Ordnung?"

Der kleine rote Kater drehte sich um. Eine Dame stand am Ufer des Teiches, mit traurigen, aber liebevollen Augen. Der kleine rote Kater seufzte und kletterte aus dem Wasser. "Das muss ein Fehler sein", sagte er. "Ich sollte nicht hier sein".

Er sah zurück ins Wasser und das Bild seiner Mommy spiegelte sich wieder darin. "Ich bin doch noch ein Baby. Mommy sagt, das muss ein Irrtum sein. Sie sagt, ich darf gar nicht hier sein".

Die freundliche Dame seufzte und setzte sich ins Gras. Der kleine rote Kater kletterte in ihren Schoß. Es war nicht Mommys Schoß, aber es war fast genauso gut. Als sie begann, ihn zu streicheln und genau dort unter dem Kinn zu kraulen, wo er es am liebsten mochte, fing er fast gegen seinen Willen zu schnurren an.

"Ich fürchte, es ist kein Fehler. Es ist Dir bestimmt, hier zu sein, und Deine Mommy weiß es tief in ihrem Herzen", sagte die Dame. Der kleine rote Kater seufzte und lehnte seinen Kopf an den Fuß der Dame. "Aber sie ist so traurig. Es tut mir so weh, sie so weinen zu hören.
Und auch Daddy ist traurig".

"Aber sie wussten von Anfang an, dass dies geschehen würde" sagte die Dame mit einem liebevollen Blick auf den kleinen Kater.

"War ich denn krank?"

Das überraschte den kleinen roten Kater. Niemand hatte jemals etwas darüber gesagt und er hatte oft zugehört wenn sie dachten, er schliefe. Sie sprachen stets nur darüber, wie süß er doch war und wie schnell er gewachsen war.

"Nein, sie wussten nicht, dass Du krank warst", sagte die freundliche Dame "Aber dennoch wussten sie, dass sie die Tränen gewählt hatten".

"Nein, das taten sie nicht", sagte der kleine rote Kater. "Wer würde schon Tränen wählen?"

Sanft küsste die Dame sein Köpfchen. Er fühlte sich sicher und warm und geliebt - aber er war noch immer voll Sorge um seine Mommy. "Ich will Dir eine Geschichte erzählen", sagte die Dame.

Der kleine rote Kater sah auf und sah die anderen Tiere näher kommen. Katzen - Big Boy und Snowball, Shamus und Abby und auch Little Cleo und Robin. Merlin, Toby und Iggy und Zachary, Sweetie, Kamatta und Obie. Hunde auch - Sally, Baby und Morgan, Rocky und Belle. Sogar eine Eidechse namens Clyde und einige Ratten und ein Hamster namens Odo.
Alle legten sich erwartungsvoll ins Gras rund um die Dame und sahen wartend zu ihr auf. Sie lächelte und begann:

"Vor langer, langer Zeit gingen die kleinen Engel zum Oberengel und baten ihn um Hilfe, weil sie so einsam waren. Der Oberengel brachte sie zu einer großen Mauer mit vielen Fenstern und ließ sie aus dem ersten Fenster auf alle möglichen Dinge schauen - Puppen und Stofftiere und Spielzeugautos und vieles mehr.

"Hier habt ihr etwas, das ihr lieben könnt" sagte der Engel. "Diese Dinge werden eure Einsamkeit vertreiben". "Oh, vielen Dank", sagten die kleinen Engel. "Das ist gerade, was wir brauchen". "Ihr habt das Vergnügen gewählt", erklärte ihnen der Oberengel.

Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurück. "Dinge kann man schon lieben", meinten sie. "Aber sie kümmern sich nicht darum, dass wir sie lieben".

Der Oberengel führte sie zum zweiten Fenster. Sie sahen hinaus und sahen alle möglich Arten wilder Tiere. "Ihr könnt diese Tiere lieben", sagte er. "Sie werden wissen, dass ihr sie liebt."

Die kleinen Engel waren begeistert. Sie liefen hinaus zu den Tieren. Einer gründete einen Zoo, ein anderer ein Naturschutzgebiet, einige fütterten die Vögel.

"Ihr habt die Befriedigung gewählt", sagte der Oberengel.

Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurück. "Sie wissen, dass wir sie lieben", sagten sie. "Aber sie lieben uns nicht wieder. Wir möchten auch geliebt werden."

So führte sie der Oberengel zum dritten Fenster und zeigte ihnen die Menschen. "Hier sind Menschen zum Lieben", erklärte er ihnen. Die kleinen Engel eilten hinaus zu den Menschen.

"Ihr habt die Verantwortung gewählt", sagte der Oberengel.

Aber bald waren sie wieder zurück. "Menschen kann man schon lieben", klagten sie "aber oft hören sie auf, uns zu lieben und verlassen uns. Sie brechen unsere Herzen."

Der große Engel schüttelte den Kopf. "Ich kann euch nicht mehr helfen. Ihr müsst mit dem zufrieden sein, was ich euch gegeben habe."

Da entdeckte einer der kleinen Engel ein weiteres Fenster und sah kleine und große Hunde und Katzen, Eidechsen, Hamster und Frettchen. Die anderen liefen herbei und bestaunten sie. "Was ist mit denen?" riefen sie.

Aber der Oberengel schob sie vom Fenster weg. "Das sind Gefühlstrainer", sagte er. "Aber wir haben Probleme mit ihrem Operating-System."

"Würden sie wissen, dass wir sie lieben?" fragte einer - "Ja", erwiderte der Oberengel widerstrebend.

"Und würden sie uns wiederlieben?" fragte ein anderer - "Ja", erwiderte der große Engel.

"Werden sie je aufhören, uns zu lieben?" riefen sie - "Nein", gestand der große Engel. "Sie werden euch für immer lieben."

"Dann sind sie genau das, was wir uns wünschen", riefen die kleinen Engel.

Aber der Oberengel war sehr aufgeregt. "Ihr versteht nicht", erklärte er ihnen. "Ihr müßt sie füttern. Und ihr müsst ihre Umgebung reinigen und immer für sie sorgen."

"Das tun wir gerne", riefen die kleinen Engel.

Und sie hörten nicht zu. Sie beugten sich nieder und nahmen die zahmen Tiere in die Arme und die Liebe in ihrem Herzen spiegelte sich in den Augen der Tiere.

"Sie sind nicht gut programmiert" rief der Oberengel, "es gibt keine Garantie für sie. Wir wissen nicht, wie lange sie halten. Manche hören sehr rasch auf zu funktionieren, und manche halten länger!"

Aber das kümmerte die kleinen Engel nicht. Sie drückten die warmen weichen Körperchen an sich und ihre Herzen füllten sich mit Liebe, so dass sie fast zersprangen.

"Wir haben unsere Chance!" riefen sie.

"Ihr versteht nicht", versuchte es der Oberengel zum letzten Mal. "Sie sind so gemacht, dass selbst der Haltbarste von ihnen euch nicht überleben wird. Euer Schicksal wird sein, durch ihren Verlust zu leiden!"

Die kleinen Engel betrachteten die Tiere in ihren Armen und schluckten. Dann sagten sie tapfer: "Das macht nichts. Es ist ein fairer Tausch für die Liebe, die sie uns geben."

Der Oberengel sah ihnen nach und schüttelte den Kopf. "Nun habt ihr die Tränen gewählt", flüsterte er.

"Und so ist es auch geblieben", meinte die freundliche Dame. "Und jede Mommy und jeder Daddy weiß das. Wenn sie euch in ihr Herz schließen, wissen sie, dass ihr sie eines Tages verlassen werdet und sie weinen müssen."

Der kleine rote Kater setzte sich auf. "Warum nehmen sie uns dann zu sich?" fragte er erstaunt.

"Weil auch nur eine kurze Zeit eurer Liebe den Kummer wert ist."

"Oh", sagte der kleine Kater und starrte wieder in den Teich. Da war noch immer das Bild seiner Mommy, weinend. "Wird sie jemals aufhören zu weinen?"

Sie nickte. "Sieh, der Oberengel bedauerte die kleinen Engel. Er konnte die Tränen nicht wegzaubern, aber er mochte sie besonders."

Sie tauchte die Hand in den Teich und ließ das Wasser von ihren Fingern tropfen.

"Er machte heilende Tränen aus diesem Wasser. Jede Träne enthält ein bisschen von der glücklichen Zeit und all dem Schnurren und Streicheln und der Freude an Dir. Wenn Deine Mommy weint, heilt ihr Herz. Es mag seine Zeit dauern, aber durch ihre Tränen fühlt sie sich besser. Nach einiger Zeit wird sie nicht mehr so traurig sein, wenn sie an Dich denkt, und sich nur der schönen Zeit erinnern. Und sie wird ihr Herz wieder für einen neues Kätzchen öffnen."

"Aber dann wird sie eines Tages wieder weinen!"

Die Dame lächelte ihn an und stand auf. "Aber sie wird auch wieder jemanden lieb haben. Daran wird sie denken".

Sie nahm Big Boy und Snowball in ihre Arme und kraulte Morgan genau dort am Ohr, wo sie es so mochte. „Sieh nur, die Schmetterlinge kommen. Sollen wir nicht spielen gehen?" Die anderen Tiere liefen voraus, aber der kleine rote Kater wollte seine Mommy noch nicht
verlassen.

"Werden wir jemals wieder zusammen sein?" Die freundliche Dame nickte.

"Du wirst in den Augen jeder Katze sein, die sie ansieht. Und sie wird Dich im Schnurren jeder Katze hören, die sie streichelt. Und spät in der Nacht, wenn sie einschläft, wirst Du ihr nahe sein und ihr werdet beide Frieden haben. Und bald, eines Tages, wirst Du ihr einen
Regenbogen senden, damit sie weiß, dass Du in Sicherheit bist und hier auf sie wartest."

"Das gefällt mir", sagte der kleine rote Kater und warf einen letzten langen Blick auf seine Mommy. Er sah ihr Lächeln unter ihren Tränen und wusste, dass ihr eingefallen war, wie er fast in die Badewanne gefallen wäre.

"Ich hab' dich lieb, Mommy", flüsterte er. "Es ist schon okay, wenn Du weinst".

Er blickte zu den anderen, die spielten, und lachten mit den Schmetterlingen.

"Oh, Mommy! Ich gehe jetzt spielen, okay? Aber ich werde immer bei Dir sein, das verspreche ich."

Dann wandte er sich um und lief den anderen nach.....

(Autor: unbekannt)
 
  • Für alle die trauern… Beitrag #2
Zum Weinen schön.. :-(
 
  • Für alle die trauern… Beitrag #3
Mensch, mach doch sowas nicht! Ich bin nicht am trauern und hab trotzdem geheult als ich das las... *schnief* Und Ronja kam sofort auf meinen Schoß geschmust und köpfelt jetzt mit mir.
 
  • Für alle die trauern… Beitrag #4
Eine wirklich schöne und sehr traurige Geschichte ich schreibe hier unter Tränen :cry:
 
  • Für alle die trauern… Beitrag #5
das ist eine sehr schöne aber auch sehr traurige geschichte *heul*
 
  • Für alle die trauern… Beitrag #6
Also ich muß feststellen,es gibt hier nur "Weicheier"...uns ich gehör´definitiv dazu!
Ich trauere auch nicht,aber die letzten Zeilen mußte ich mehrfach lesen,da sie unter "dem Wasser in meinen Augen" andauernd verschwommen sind!!!
Aber wirklich sehr schöne,bewegende und wahre Geschichte!
 
  • Für alle die trauern… Beitrag #7
Ich bin auch ein Weichei, habe ebenfalls geheult und tu es noch immer.

Eine wunderschöne - wenn auch sehr traurige - Geschichte.
 
  • Für alle die trauern… Beitrag #8
oh mei, ist das schön...

ich hab zwar keinen grund zum trauern, aber wenn ich das lese könnt ich echt losheulen..
wunderschön...
 
  • Für alle die trauern… Beitrag #9
ich glaub ich brauch ein Päckchen Taschentücher.....
 
  • Für alle die trauern… Beitrag #10
Hallo

ich hab einen grund zum heulen und als ich den text gelesen hatte musste ich wieder an unsere Ally denken..

Ally war unser Hund und sie ist am 31.12.2009 mittags als ich mit ihr draussen war vom aut angefahren worden weil sie sich aus ihrem geschirr gerissen hat weil auf der anderen strassenseite ihr freund war und sie mal wieder nicht warten wollte... Auf dem weg zum Tierarzt ist sie dann in meinem Arm gestorben... Sie hatte sher starke innere Verletzungen....

Wir vermissen sie noch alle sehr auch unsere Katzen rennen hier manchmal noch rum und suchen an "ihren" plätzen wo sie immer gelegen hat alles nach ihr ab...
 
  • Für alle die trauern… Beitrag #11
Hallo

ich hab einen grund zum heulen und als ich den text gelesen hatte musste ich wieder an unsere Ally denken..

Ally war unser Hund und sie ist am 31.12.2009 mittags als ich mit ihr draussen war vom aut angefahren worden weil sie sich aus ihrem geschirr gerissen hat weil auf der anderen strassenseite ihr freund war und sie mal wieder nicht warten wollte... Auf dem weg zum Tierarzt ist sie dann in meinem Arm gestorben... Sie hatte sher starke innere Verletzungen....

Wir vermissen sie noch alle sehr auch unsere Katzen rennen hier manchmal noch rum und suchen an "ihren" plätzen wo sie immer gelegen hat alles nach ihr ab...

Oh, Sonja, das tut mir sehr leid. Alles Liebe für Dich!

Ich wünsch´ Dir viel Spaß auf der anderen Seite, liebe Ally!

@ Black_Cat: Danke für die schöne Geschichte!
 
  • Für alle die trauern… Beitrag #12
Danke für die schöne Geschichte, ich konnt teilweise vor lauter Tränen nicht weiterlesen.
Ich habe kurz vor Sylvester meinen Kater Stinker einschläfern lassen müssen, da er an akutem Nierenversagen litt.
Er begleitete mich 14 Jahre (länger als bisher jeder Mann ;-) und ich vermisse ihn unendlich.
Nun ist meine andere Mieze genauso traurig und maunzt ganz viel und sucht ihn.

Ich bin trotz großer Trauer bereit, ihr einen neuen gefährten zu holen und hoffe nur, dass sie es auch möchte....

Nochmals vielen Dank für die Geschichte

Judith
 
  • Für alle die trauern… Beitrag #13
@Sonja:
Dass deine Hündin Ally überfahren wurde, tut mir sehr leid für dich.
Meine allererste Hündin wurde vor vielen Jahren auch überfahren,
wenige Tage vor Weihnachten hat ein Bekannter ihn an der Straße
ohne Leine laufen lassen, auch sie ist auf dem Weg zum Tierarzt gestorben.
Ich habe lange gebraucht, um über ihren Verlust hinweg zu kommen
und habe ihren kleinen Nachfolger sehr lange mit ihr verglichen.
Ich kann mir gut vorstellen, wie traurig du über ihren Verlust bist.

@Judith
Auch du hast gerade erst eine ganz schlimme Situation erlebt,
dass du deinen 14-jährigen Stinker einschläfern lassen musstest,
war bestimmt ein sehr schwerer Schritt. Bei akutem Nierenversagen
kann man leider nicht mehr anders helfen, als dem geliebten Tier
die Qualen zu ersparen und es erlösen zu lassen.
Stinker wird gespürt haben, dass du ihn sehr lieb hattest und ihm
helfen wolltest. Deine andere Mieze wird dich bestimmt trösten und
du kannst umgekehrt auch sie trösten. Wenn du eine neue Katze
anschaffst, werdet ihr beide wieder glücklicher sein, auch wenn sie
Stinker natürlich nicht ersetzen kann und soll.
Er bleibt weiterhin in euren Gedanken und in euren Herzen .
 
  • Für alle die trauern… Beitrag #14
Ich weiss nicht ob es hilft.... aber es ist so! Es ist wunderschön und es wird bestimmt nicht das letzte mal gewesen sein, das ich das gelesen habe!
 
  • Für alle die trauern… Beitrag #15
*schnief* ich auch ein weichei bin und stolz drauf
 
  • Für alle die trauern… Beitrag #16
AW: Für alle die trauern…

oh man, ich bin auch ein riesen weichei, muß voll heueln.

sonja und judith

euer verlust tut mir sehr leid, es ist sehr schwer darüber hinweg zukommen, aber irgendwann wird es weniger weh tun, versprochen.
 
  • Für alle die trauern… Beitrag #17
Ich habe es gelesen und mir rollen auch die Tränen wie sonst was, die Geschichte ist echt schön *schnief*

Ich habe vor einigen Jahren meinen Kater verloren, der an Rattengift verstorben ist den ich über alles geliebt habe und manchmal weine wenn ich ne schwarze Katze sehe die einen weißen Fleck auf der Brust hat.

Jetzt kommen schon wieder die Tränen hoch.

Ich hatte meinen Felix nur gerade mal zwei wunderschöne Jahre.

Nun habe ich drei wunderbare Katzen die von Character her fast genauso sind wie mein Felix.

*schnief,schnief*
 
  • Für alle die trauern… Beitrag #18
Eine sehr schöne Geschichte ... leider ist meine Trauer gerade sehr groß, weil wir gestern meine 16jährige Katze Filou erlösen mussten. Ich weiß nicht, wie lange ich noch weinen kann ... aber es wird wohl noch eine Weile dauern ... gerade weil wir sonst kein Haustier mehr haben und Filou unsere erste Katze war, ist es irgendwie noch schlimmer, da niemand da ist, der uns ablenkt. Es ist einfach nur leer ... :-(
Ach, Filou ...
 
  • Für alle die trauern… Beitrag #19
Oje, liebe/r Andie!

Das tut mir schrecklich leid. Nachdem wir Whisky letzten Sommer einschläfern lassen mussten, war die Leere in der Wohnung für mich unerträglich. Mein Mann hat´s dann irgendwann auch gemerkt, als er mal vor mir nach Hause gekommen ist. Sonst war wenigstens ich schon da.

Acht Wochen später haben wir dann unsere Joy aus dem Tierheim geholt. Daß sie jetzt Krebs hat ist eben so. Man kann es einfach nicht wissen. Ich sehe dem Tag schon mit Schrecken entgegen, an dem wir sie vielleicht gehen lassen müssen. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Was ich sagen will: Ich denke, die allermeisten von uns haben eine sehr starke Bindung zu ihrem Tierchen. Wie wollen nur das Beste und daß es ihnen gut geht. Ich habe Deinen Beitrag unter "Nierenerkrankung" gelesen.

Mir geht´s ähnlich. Ich halte es kaum aus, mehrere Tage weg zu sein. Wenn ich nach Hause komme, ist zuerst mal die Mieze dran mit Leckerchen und kuscheln. Sie und Whisky zuvor stehen bei mir an erster Stelle.

Vielleicht gelingt es Dir ja, nach einiger Zeit Dein Herz für eine neue, zarte, kleine Katzenseele zu öffnen. Im Tierheim wartet bestimmt schon eine sehnsüchtig auf ein liebevolles, warmes Zuhause. Joy hat den Schmerz gelindert, Whisky aber nie ersetzt. Das geht überhaupt nicht, ist schließlich eine eigenständige Persönlichkeit! Und wozu sollte man ein Katzenklo und eine katzentauglich eingerichtete Wohnung haben, wenn da nix rumschnurrt und maunzt und schmust?

Ich schicke Dir alle guten Gedanken und wünsche Dir viel Kraft!

Alles Liebe!
 
  • Für alle die trauern… Beitrag #20
Oh man, ich seh die Wiese und den Teich richtig vor mir. Ich sehe unsere Trixi, die in dem Teich unsere weinende Tochter sieht. Ich sehe unseren kleinen Kobolt Tobi....., Mikesch der Raufbold...., und meinen Felix.
Gut, dass Tiger neben mir sitzt und jetzt meine Tränen trocknet.
 
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