Hallo und herzlich Willkommen, trotz des unerfreulichen Anlasses.
Mein elfjähriger Kater Obelix hatte seit Sommer 2022 zwei akute Schübe, einmal lag der Wert der felinen spezifischen Pankreaslipase bei 28.
Er hat dann sofort an drei aufeinanderfolgenden Tagen je eine Infusion erhalten, danach war der Wert wieder im grünen Bereich.
Bei einer akuten
Pankreatitis muss zwingend ein Schmerzmittel verabreicht werden, da die Entzündung starke Schmerzen verursacht. Obelix hat sogar Buprenovet erhalten.
Zur Fütterung kann ich auch nur sagen, was bereits @goya geschrieben hat, möglichst fettarm unter 5%. Die meisten guten Feuchtfutter liegen darunter.
Wir haben hier sehr gute Erfolge bei beiden Katzen (meine Nelly hatte nach ihrer
FIP-Erkrankung auch erhöhte Pankreaswerte) mit dem Homöopathikum Pankreas suis injeel von der Firma Heel gemacht. In der akuten Phase habe ich Beiden täglich 3ml ins Mäulchen verabreicht, aktuell bekommt Obelix, dessen Werte wie gesagt wieder im Referenzbereich sind, tgl. 1,5ml zur Unterstützung der Bauchspeicheldrüse.
Meine TÄ mixt mir das Mittel und ich erhalte es fertig vorbereitet in den Einwegspritzen.
Man kann es aber auch bei der Fa. Heel bestellen.
Sollte die Inappetenz anhalten, frage doch deine TÄ oder deinen
Tierarzt nach Mirataz-Salbe. Sie wird aus einem Antidepressivum aus der Humanmedizin hergestellt und löst, ins Öhrchen eingerieben, bei den allermeisten Katzen Fressattacken aus.
Ich würde dir Infusionen, Schmerzmittel und das Homöopathikum dringend empfehlen. Dein Kater ist erst sieben und sollte noch ein langes, gutes und schmerzfreies Leben vor sich haben.
Alles Gute