Hallo miteinander,
ich war eine Weile nicht hier... Miko und Fynn hatten vor Weihnachten beide eine größere Zahnbehandlung... Beide Diagnose FORL, wir haben gleich doppelt das große Los gezogen

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Fynn wurde zuerst operiert und es dauerte sehr lange, sodass Miko in der Zeit alleine im Käfig saß und entsprechend Zeit hatte sich reinzusteigern, bis er an der Reihe war. Ich war ja leider nicht dabei. Er ist dann wohl ziemlich ausgetillt bis er narkotisiert war. Ich kann es mir lebhaft vorstellen, wenn er sich in die Enge getrieben fühlt, faucht und spuckt er und schreckt auch nicht davor zurück zu beißen. Es ist eine schreckliche Vorstellung für mich, dass er sich so bedroht gefühlt hat. Die Tierärztin war einigermaßen angepisst, als ich beide abgeholt habe, was ich einerseits verstehen konnte nach zwei langen OPs ohne großartige Pause, aber was mich andererseits auch etwas ärgerte, da Miko ja nichts dafür kann, dass er diese Angst hat (die ja zu Hause schon viel, viel besser ist...). Es ist auch so, dass er, wenn ich dabei bin, zwar äußerst ängstlich, aber nicht so aggressiv reagiert. Die Tierärztin legte mir nah, nur noch unter Gabe von Gabapentin zu ihr und insbesondere zur Nachuntersuchung zu kommen. Das werde ich nun morgen mal ausprobieren, ich hoffe, dass es dann für ihn auch weniger stressig ist.
Nun die eigentliche Frage:
Ich soll laut Tierärztin 100mg 12 Stunden vor dem Besuch geben und nochmals 100mg 2 Stunden vor dem Besuch. Da die 12 Stunden mitten in der Nacht wären, habe ich gerade dazu recherchiert und überall nur die Info mit den 2 Stunden vorher gefunden. Im Gegenteil heißt es, nach 8-12 Stunden sei der Wirkstoff abgebaut. Daher sehe ich nicht so recht den Sinn, ihm mitten in der Nacht, wo er eh schläft (aktiv wird er eher in den frühen Morgenstunden), ein Medikament mit potentiellen Nebenwirkungen zu geben, das dann morgens abgebaut ist?
Hat jemand von euch Erfahrungen dazu?
Ansonsten muss man sagen, seit der OP ist Miko viel besser drauf und auch bei Besuch nicht mehr ganz so ängstlich. Er muss dolle Schmerzen gehabt haben... Aber da er immer großen Appetit hatte, hatte ich halt erst ins Mäulchen geschaut als mir ein starker Mundgeruch auffiel...
Bei Fynn war es mir schon früher aufgefallen, dass er rotes Zahnfleisch hat, doch die letzte Tierärztin hatte es nicht als problematisch betrachtet, anstatt mal ein Röntgenbild zu machen...
Nun sind beide backenzahnlos und wieder so fröhlich wie als Teenager

Liebe Grüße!