Vielen Dank für den Tipp. Es gibt tatsächlich Ginkgo-Präparate für Katzen, müsste die Kapseln öffnen, das Pulver untermischen - aber Trinken und Essen momentan eben reine Glückssache, „komisch“ riechen darf’s auch nicht. Medizin direkt ins Mäulchen bedeutet Stress, den wir tunlichst vermeiden. Danke, dass Du’s eigens erwähnst, Stefkat.
… Heute hat Francesco wohl einen guten Tag, erkennt sein Zuhause, bleibt bei offenen Fenstern und Türen freiwillig drinnen, will kuscheln bzw. schläft inzwischen auf der Bettdecke. Ein Hoffnungsschimmer.
@ Goya: Ich kann Dich beruhigen. Die Kater, die Francesco krank bissen, weil sie ihm sein Revier streitig machen wollten, sind alle längst tot, konnte ihnen während der letzten Jahren förmlich beim Sterben zusehen.
FIV grassiert offenbar auf dem Hof des Vermieter-Bauern, das Veterinäramt deswegen kontaktiert: wurde abgewimmelt, sei nicht ihr Problem.
Der Sibire wäre wahrscheinlich Kämpfen aus dem Weg gegangen, aber die Kastration (mit anderthalb) änderte nichts, er kloppte sich immer gerne. Tierärztin fand eine sog. Triorchie plausibel. Er besitzt einen „versteckten“ dritten Hoden. Mittlerweile viel zu krank, um sich mit einem Artgenossen zu zanken. Ich habe eher Sorge, dass ihn ein Wildtier verspeist. Alles da: Füchse, Dachse, Luchs und Wolf. Auch deswegen beim Veterinäramt angerufen, die Seuche sollte nicht auf Wildtiere übertragen werden.
… Zu Deinen Demenz-Ratschlägen: Für Bewegung sorgt er selbst, Francesco springt noch drei Meter über den Bach, legt täglich - nur Wiesen und Wald - einiges an Entfernung zurück. Gespielt hat er nie, war ja mit Mäusejagd total ausgelastet, findet kleine Bälle suspekt.

Notfall-Klöchen steht bereit, akzeptierte er nach der OP auch sofort, obwohl die Geschäfte bisher stets draußen erledigt wurden. Nachtlicht? Sieht er im Dunkeln nicht viel besser als ich? Aktuell kommt Francesco erst beim Morgengrauen, sitzt meist schon in der Küche, wenn ich aufstehe. D.h. er hat den etwas kniffligen Eingang durch’s kleine Bürofenster geschafft. Es ist nur einen Spalt weit offen, damit niemand sonst einsteigt. Kriegt er hin, rutscht an der Heizung runter.