„Ich behaupte jetzt mal ganz wild, kein Geschöpf ‚will‘ langsam und schmerzvoll dahin siechen.“ Meine Antwort? Alle Tiere sind in der Hinsicht wesentlich klüger (und stärker) als wir Menschen. Francesco liegt überdies ja nun nicht wegen Multipler Sklerose o.ä. seit Jahren bewegungsunfähig im Bett, braucht jemanden, der ihn in die Schweiz fährt. Vielleicht reden wir von völlig verschiedenen „Beziehungsebenen“? Bin nicht die „Halterin“, er ist mein Freund. Warum soll ich mir „zutrauen“, den richtigen Zeitpunkt für ihn zu erkennen, wenn er’s soviel besser weiß?!
@ Tinaho: Meinerseits war da null Angriff, nur Klarstellung der Wortwahl. Die jetzt wiederholt wird, „gehen lassen“ bedeutet offensichtlich verharmlosend
Euthanasie. Nein danke! Ein totales Missverständnis, Francesco darf sich in den Himmel verabschieden, wann er will, nur entscheide ich es nicht.
Übrigens kann ich Deine Oma sehr gut verstehen. Frage den Boss selbst täglich, wann ich kommen darf.

Und erkläre der Hausärztin stereotyp, dass ein Klinikaufenthalt leider nicht möglich sei, weil ich mich um Francesco kümmern muss. Hier wird so leicht ge- und verurteilt, aber seit acht Jahren nicht mal eine einzige Nacht bei Freunden geschlafen oder mehr als drei Stunden außer Haus. Er lässt nur mich in seine Nähe, fürchtet Menschen generell.
Anbei mein Lieblingsfoto, April 2019, Winterfell schon abgeworfen - und sehr übellaunig. „Ich bin ein Löwe, nimm dich in Acht!“