• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Epilepsie nach Lebershunt

Diskutiere Epilepsie nach Lebershunt im Sonstige Erkrankungen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo zusammen, Wir möchten euch die Geschichte unserer Katze Cookie erzählen, in der Hoffnung, dass vielleicht jemand Tipps oder ähnliche...
  • Epilepsie nach Lebershunt Beitrag #1
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Boandl85

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Wie alt ist deine Katze
3 Jahre
Ist sie kastriert
Ja
Lebt sie alleine
Nein
Ist sie Freigänger
Nein
Wie ist das Fressverhalten
Zu gut 😊
Stuhlgang
Normal
Hallo zusammen,


Wir möchten euch die Geschichte unserer Katze Cookie erzählen, in der Hoffnung, dass vielleicht jemand Tipps oder ähnliche Erfahrungen mit uns teilen kann. Da es eine längere Geschichte ist, hier zunächst eine kurze Zusammenfassung:

Cookie ist nun 2 ½ Jahre alt. Mit etwa 6 Monaten wurde sie kastriert, und schon am Tag danach bemerkten wir erste neurologische Aussetzer. Auf dem Weg in die Tierklinik München (AniCura) erlitt sie ihre ersten epileptischen Anfälle. Die Diagnose: ein Lebershunt. Cookie wurde zwei Mal operiert, um den Shunt zu schließen, und die Ärzte gehen davon aus, dass der Shunt nun vollständig behoben ist (ihre Blutwerte sind gut). Leider haben wir die epileptischen Anfälle bis heute nicht in den Griff bekommen. Sie bekommt aktuell 3 Mal täglich Levetiracetam, aber die Dosierung haben wir schon mehrfach geändert. Im Schnitt hat Cookie etwa einmal pro Woche einen Anfall. Bis auf diese Anfälle geht es ihr gut.

Falls jemand noch Ideen hat, was wir ausprobieren könnten, oder eine gute Klinik in Bayern kennt, die sich mit Epilepsie bei Katzen gut auskennt, würden wir uns über Hinweise freuen. Wir sind sehr zufrieden mit der AniCura-Klinik in München, aber eine zweite Meinung könnte möglicherweise weiterhelfen.

**Die ganze Geschichte**

Unsere Cookie (weiblich 2 1/2jahre alt) war bis zu ihrer Kastration eine völlig normale, verspielte und aufgeweckte Katze. Sie entwickelte sich genau wie ihre Schwester Luna, zeigte keine Auffälligkeiten und fraß normal.

Mit etwa 6 Monaten ließen wir beide Katzen kastrieren. Schon kurz nach dem Eingriff stellten wir fest, dass Cookie größere Probleme mit der Narkose hatte als Luna. Am nächsten Tag verschlechterte sich ihr Zustand weiter, und sie zeigte vermehrt neurologische Aussetzer wie Orientierungslosigkeit und im Kreis gehen. Da der Tierarzt ratlos war, fuhren wir nachts in die Tierklinik AniCura nach München. Auf den letzten 20 Minuten der Fahrt bekam Cookie ihre ersten epileptischen Anfälle, die schnell immer schwerer und fast ununterbrochen wurden. In der Klinik konnten die Anfälle glücklicherweise unter Kontrolle gebracht werden, aber die genaue Ursache war noch unklar.

Wegen ihres schlechten Zustands wurde überlegt, Cookie vielleicht gehen zu lassen. Wir entschieden uns jedoch, ihr eine Chance zu geben – bis heute wissen wir nicht, ob es die richtige Entscheidung war, aber wir sind froh, dass wir es versucht haben. Schnell kam der Verdacht auf einen Lebershunt auf, und Cookie bekam sofort die richtigen Medikamente: Lactulose, Antibiotika und gegen die Anfälle Levetiracetam. Ein CT bestätigte den Verdacht, und etwa einen Monat später wurde sie das erste Mal operiert.

Während dieser Zeit erhielt sie spezielles Futter und weiterhin alle Medikamente. Auch nach der OP musste sie diese erst einmal beibehalten. Als wir begannen, die Medikamente langsam abzusetzen, traten die Anfälle häufiger auf. Ein weiteres CT zeigte, dass die erste OP nicht ausgereicht hatte (wir wussten bereits, dass eine zweite Operation notwendig sein könnte). Also wurde Cookie ein zweites Mal operiert, und man geht nun davon aus, dass der Shunt vollständig geschlossen ist. Ihre Blutwerte sind jedenfalls normal (ein drittes CT wollen wir ihr nicht zumuten).

**Das aktuelle Problem: Anfälle**

Obwohl der Lebershunt behoben ist, leidet Cookie nach wie vor an regelmäßigen Anfällen, etwa einmal pro Woche. Ihre Anfälle treten immer tagsüber zwischen 9 Uhr morgens und 19 Uhr abends auf(niemals nachts) , meist aus dem Schlaf oder Halbschlaf heraus, oft, wenn sie erschrickt.

Der Ablauf eines Anfalls sieht wie folgt aus: Zunächst dreht sich ihr Kopf nach hinten, dann geht sie rückwärts im Kreis und faucht manchmal. Anschließend beginnt sie, sich hektisch um ihre eigene Achse zu drehen (etwa fünf Umdrehungen), dann bleibt sie liegen. Dort zuckt und verkrampft sie am ganzen Körper, was etwa 30 Sekunden dauert. Danach bleibt sie rund zwei Minuten auf dem Boden liegen, die Augen weit aufgerissen. Schließlich steht sie auf, wirkt zunächst leicht orientierungslos und scheint schlecht zu sehen, aber sie erholt sich schnell. Meist hat sie dann großen Hunger und verhält sich danach wieder völlig normal – manchmal sogar etwas aktiver als gewöhnlich.

**Was wir bisher versucht haben**

Wir haben die Dosierung von Levetiracetam mehrfach angepasst. Aktuell erhält sie drei Mal täglich eine halbe Tablette von 250 mg. Wir haben auch schon die doppelte Dosis ausprobiert und zeitweise nur zwei Mal täglich eine halbe Tablette gegeben, aber ehrlich gesagt konnten wir keine wesentlichen Veränderungen feststellen.

CBD-Öl haben wir ebenfalls ohne Erfolg probiert. Ein weiteres Medikament, das eigentlich für Hunde gedacht ist, wurde ihr ebenfalls verschrieben, da der Tierarzt meinte, ein Versuch sei es wert. Leider zeigte auch das keine Wirkung. Nachdem wir das Levetiracetam langsam abgesetzt hatten, kam es zu zwei Anfällen, und Cookie zeigte ein auffälliges Verhalten, weshalb wir es schließlich wieder einsetzten.

Danke schon mal an alle die sich die Mühe gemacht haben und den ganzen Text gelesen haben 😊 vielleicht hat ja jemand noch eine Idee oder ähnliche Erfahrungen.


Gruß Dominik
 
  • Epilepsie nach Lebershunt

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  • Epilepsie nach Lebershunt Beitrag #2
Hallo Dominik,
erstmal willkommen im Forum.
Hier gibt es einen Thread namens "Sorgenbärchen Balu", in dem seine Besitzerin Balus ganze Geschichte um den Lebershunt erzählt. Auch Balu hatte nach der erfolgreichen OP weiterhin Anfälle und wurde mit Anti-Epileptika behandelt. Leider weiß ich nicht, wie man sowas hier verlinken kann. Die Besitzerin heißt @Ramona13. Vielleicht kannst du sie ja mal anschreiben.
Alles Gute für euch.
 
  • Epilepsie nach Lebershunt Beitrag #3
Meine Viola hatte nach der 2. OP nur noch einmal einen epileptischen Anfall, seither nciht mehr. Allerdings ist der shunt nciht komplett zu, die Blutwerte sind zwar schön, aber ich muss weiter das LOw Protein Futter geben, sonst beginnt sie wieder mit Symptomen (Speicheln bei ihr). Mit dem Diätfutter gehts ihr aber gut, 3. OP machen wir nicht, Chirurgin hat davon abgeraten.
 
  • Epilepsie nach Lebershunt Beitrag #6
Hallo Dominik,
erstmal willkommen im Forum.
Hier gibt es einen Thread namens "Sorgenbärchen Balu", in dem seine Besitzerin Balus ganze Geschichte um den Lebershunt erzählt. Auch Balu hatte nach der erfolgreichen OP weiterhin Anfälle und wurde mit Anti-Epileptika behandelt. Leider weiß ich nicht, wie man sowas hier verlinken kann. Die Besitzerin heißt @Ramona13. Vielleicht kannst du sie ja mal anschreiben.
Alles Gute für euch.
Vielen lieben Dank. Hab gestern Abend noch sehr viel von ihrer Story gelesen und tatsächlich sind viele Dinge ähnlich zu Cookie (bernsteinfarbene Augen, Verhalten, gleiche Klinik, sogar ähnlicher Zeitpunkt) ich werde sie mal anschreiben und vielleicht kann man sich ja ein wenig austauschen 😊
 
  • Epilepsie nach Lebershunt Beitrag #7
Meine Viola hatte nach der 2. OP nur noch einmal einen epileptischen Anfall, seither nciht mehr. Allerdings ist der shunt nciht komplett zu, die Blutwerte sind zwar schön, aber ich muss weiter das LOw Protein Futter geben, sonst beginnt sie wieder mit Symptomen (Speicheln bei ihr). Mit dem Diätfutter gehts ihr aber gut, 3. OP machen wir nicht, Chirurgin hat davon abgeraten.
Danke für deine Antwort. Das ist toll, dass es Viola gut geht 😊. Müsst ihr auch noch Medikamente geben? Und wenn ja welche wenn ich fragen darf? In welcher Klinik wart ihr?

Gruß Dominik
 
  • Epilepsie nach Lebershunt Beitrag #8
Vielen lieben Dank. Hab gestern Abend noch sehr viel von ihrer Story gelesen und tatsächlich sind viele Dinge ähnlich zu Cookie (bernsteinfarbene Augen, Verhalten, gleiche Klinik, sogar ähnlicher Zeitpunkt) ich werde sie mal anschreiben und vielleicht kann man sich ja ein wenig austauschen 😊
Ein Austausch wäre schön. Ich würde mich auch freuen, wenn du hier weiter berichtest.
 
  • Epilepsie nach Lebershunt Beitrag #10
Nein Viola bekommt keine Medikamente mehr. Nur noch das Diätfutter. Wir waren in Wien in der Tierarzt Praxis am Stadtpark, die haben dort viel Erfahrung mit Lebershunt OP’s.
 
  • Epilepsie nach Lebershunt Beitrag #11
Hallo zusammen,


Wir möchten euch die Geschichte unserer Katze Cookie erzählen, in der Hoffnung, dass vielleicht jemand Tipps oder ähnliche Erfahrungen mit uns teilen kann. Da es eine längere Geschichte ist, hier zunächst eine kurze Zusammenfassung:

Cookie ist nun 2 ½ Jahre alt. Mit etwa 6 Monaten wurde sie kastriert, und schon am Tag danach bemerkten wir erste neurologische Aussetzer. Auf dem Weg in die Tierklinik München (AniCura) erlitt sie ihre ersten epileptischen Anfälle. Die Diagnose: ein Lebershunt. Cookie wurde zwei Mal operiert, um den Shunt zu schließen, und die Ärzte gehen davon aus, dass der Shunt nun vollständig behoben ist (ihre Blutwerte sind gut). Leider haben wir die epileptischen Anfälle bis heute nicht in den Griff bekommen. Sie bekommt aktuell 3 Mal täglich Levetiracetam, aber die Dosierung haben wir schon mehrfach geändert. Im Schnitt hat Cookie etwa einmal pro Woche einen Anfall. Bis auf diese Anfälle geht es ihr gut.

Falls jemand noch Ideen hat, was wir ausprobieren könnten, oder eine gute Klinik in Bayern kennt, die sich mit Epilepsie bei Katzen gut auskennt, würden wir uns über Hinweise freuen. Wir sind sehr zufrieden mit der AniCura-Klinik in München, aber eine zweite Meinung könnte möglicherweise weiterhelfen.

**Die ganze Geschichte**

Unsere Cookie (weiblich 2 1/2jahre alt) war bis zu ihrer Kastration eine völlig normale, verspielte und aufgeweckte Katze. Sie entwickelte sich genau wie ihre Schwester Luna, zeigte keine Auffälligkeiten und fraß normal.

Mit etwa 6 Monaten ließen wir beide Katzen kastrieren. Schon kurz nach dem Eingriff stellten wir fest, dass Cookie größere Probleme mit der Narkose hatte als Luna. Am nächsten Tag verschlechterte sich ihr Zustand weiter, und sie zeigte vermehrt neurologische Aussetzer wie Orientierungslosigkeit und im Kreis gehen. Da der Tierarzt ratlos war, fuhren wir nachts in die Tierklinik AniCura nach München. Auf den letzten 20 Minuten der Fahrt bekam Cookie ihre ersten epileptischen Anfälle, die schnell immer schwerer und fast ununterbrochen wurden. In der Klinik konnten die Anfälle glücklicherweise unter Kontrolle gebracht werden, aber die genaue Ursache war noch unklar.

Wegen ihres schlechten Zustands wurde überlegt, Cookie vielleicht gehen zu lassen. Wir entschieden uns jedoch, ihr eine Chance zu geben – bis heute wissen wir nicht, ob es die richtige Entscheidung war, aber wir sind froh, dass wir es versucht haben. Schnell kam der Verdacht auf einen Lebershunt auf, und Cookie bekam sofort die richtigen Medikamente: Lactulose, Antibiotika und gegen die Anfälle Levetiracetam. Ein CT bestätigte den Verdacht, und etwa einen Monat später wurde sie das erste Mal operiert.

Während dieser Zeit erhielt sie spezielles Futter und weiterhin alle Medikamente. Auch nach der OP musste sie diese erst einmal beibehalten. Als wir begannen, die Medikamente langsam abzusetzen, traten die Anfälle häufiger auf. Ein weiteres CT zeigte, dass die erste OP nicht ausgereicht hatte (wir wussten bereits, dass eine zweite Operation notwendig sein könnte). Also wurde Cookie ein zweites Mal operiert, und man geht nun davon aus, dass der Shunt vollständig geschlossen ist. Ihre Blutwerte sind jedenfalls normal (ein drittes CT wollen wir ihr nicht zumuten).

**Das aktuelle Problem: Anfälle**

Obwohl der Lebershunt behoben ist, leidet Cookie nach wie vor an regelmäßigen Anfällen, etwa einmal pro Woche. Ihre Anfälle treten immer tagsüber zwischen 9 Uhr morgens und 19 Uhr abends auf(niemals nachts) , meist aus dem Schlaf oder Halbschlaf heraus, oft, wenn sie erschrickt.

Der Ablauf eines Anfalls sieht wie folgt aus: Zunächst dreht sich ihr Kopf nach hinten, dann geht sie rückwärts im Kreis und faucht manchmal. Anschließend beginnt sie, sich hektisch um ihre eigene Achse zu drehen (etwa fünf Umdrehungen), dann bleibt sie liegen. Dort zuckt und verkrampft sie am ganzen Körper, was etwa 30 Sekunden dauert. Danach bleibt sie rund zwei Minuten auf dem Boden liegen, die Augen weit aufgerissen. Schließlich steht sie auf, wirkt zunächst leicht orientierungslos und scheint schlecht zu sehen, aber sie erholt sich schnell. Meist hat sie dann großen Hunger und verhält sich danach wieder völlig normal – manchmal sogar etwas aktiver als gewöhnlich.

**Was wir bisher versucht haben**

Wir haben die Dosierung von Levetiracetam mehrfach angepasst. Aktuell erhält sie drei Mal täglich eine halbe Tablette von 250 mg. Wir haben auch schon die doppelte Dosis ausprobiert und zeitweise nur zwei Mal täglich eine halbe Tablette gegeben, aber ehrlich gesagt konnten wir keine wesentlichen Veränderungen feststellen.

CBD-Öl haben wir ebenfalls ohne Erfolg probiert. Ein weiteres Medikament, das eigentlich für Hunde gedacht ist, wurde ihr ebenfalls verschrieben, da der Tierarzt meinte, ein Versuch sei es wert. Leider zeigte auch das keine Wirkung. Nachdem wir das Levetiracetam langsam abgesetzt hatten, kam es zu zwei Anfällen, und Cookie zeigte ein auffälliges Verhalten, weshalb wir es schließlich wieder einsetzten.

Danke schon mal an alle die sich die Mühe gemacht haben und den ganzen Text gelesen haben 😊 vielleicht hat ja jemand noch eine Idee oder ähnliche Erfahrungen.


Gruß Dominik
Hallo Dominik …wir haben einen Kater den Gustav er wird am 1. Mai 1.Jahr alt bei Gustav wurde nach langen hin und her am 30 November 2024 ein Lebershunt den er von Geburt an hatte diagnostiziert…am 24 .Feburar hatten wir dann die Op in der Hoffnung das alles besser wird … er bekommt Nierendiätfutter von Kattovit und Animonda an Medis Antibiotika Synolux 2 mal täglich Laxatract 3 mal täglich und Levitracetam 3 mal eine 1/8 Tablette trotz allem hat er hin und wieder diese Krampfanfälle dauert ca ne halbe Minute danach kurze Erholung und dann frisst er als ob er verhungert …. Wir waren mit dem Levitracetam auch schon bei einer 1/4 Tablette da war er nur abwesend fast wie im Koma …AmmoniakWerte sind gut aber der Gallensäurewert ist noch zu hoch …am Montag müssen wir wieder in die Klinik…wo ich mich so langsam nicht mehr verstanden fühle immer mehr Tabletten und höher dosiert ( ich denke das das für die Leber auch nicht das beste ist ) so macht er ein munteren Eindruck jetzt spielt viel frisst gut usw
 

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  • Epilepsie nach Lebershunt Beitrag #12
Oft braucht es eine Zeit bis der shunt sich nach der OP langsam schließt, bezw. manchmal auch eine zweite OP. Wurde geschaut ob noch ein Restshunt da ist?

Ansonsten zum Levitracetam ich hab das nciht als tabletten sondern flüssig gegeben (Keppra) ich denke das ist vielleicht besser zu dosieren, frag mal danach.
Meine Katze hatte nach der zweiten OP nur noch einen Krampfanfall, danach nicht mehr.. Medikamenten konnten wir ausschleichen aber ich hab gelesen dass bei manchen die Epilepsie bleibt.
 
  • Epilepsie nach Lebershunt Beitrag #13
Bisher haben sie nur die Blutwerte angesehen.Werde Montag mal fragen wie das ist …Ich hoffe wir brauchen keine 2 . Op .Es war ein Zufallsbefund …Gustav hatte im August ähnlich wie Grippe wir zu unseren Haustierarzt der meinte Katzenschnupfen also das erste Mal Antibiotika….Oktober bin ich nochmal zum Tierarzt weil er auffällig viel gepinkelt hat …da meinten die Blasenentzündung wieder Antibiotika…dann am 30 November konnte er kein Urin mehr absetzen wir in die Notfallklinik da wussten sie auch nicht weiter … er musste da bleiben und dann kam alles raus nach dem sie alles mögliche getestet haben …Ct hat es dann bestätigt ….
 
  • Epilepsie nach Lebershunt Beitrag #14
ja die Diagnose-findung beim lebershunt ist oft nicht so einfach, meine Viola wurde auch 2 Monate herumgesucht und alles getstet was ging bis endlich drauf gekommen sind.
 
  • Epilepsie nach Lebershunt Beitrag #15
In der Klinik sind sie schnell drauf gekommen …sie sagten er hätte diese typische Augenfarbe Bernsteinfarbig …sehr klein für sein Alter usw Haustierärztin wäre nie drauf gekommen …die meinte nur frech zu mir nach der Diagnose naja das ist ein teures Vergnügen…als er dann operiert wurde musste ich 3 Tage später zu Haustierärztin die Narbe angucken lassen …da ich arbeiten musste hab ich meinen Mann hingeschickt und ihm gesagt sie möchte ihn gegen Ohrmilben behandeln da er irgendwie welche bekommen hatte …da hat sie den frisch operierten Kater Bravecto gegeben ich bin fast durch gedreht …in der Klinik angerufen was man machen kann die konnten es auch nicht nach vollziehen…wir konnten es Gott sei Dank abwaschen ..schon einiges mit dem kleinen mitgemacht …aber ihr sicher auch wünsche weiterhin alles Gute 🍀 was füttert ihr denn ?
 
  • Epilepsie nach Lebershunt Beitrag #16
ch hab Vet Concept Low Protein und abwwechseln Kattovit Nierendit gefüttert.
1 jahr nach der 2. OP verweigert sie nun das Diätfutter, ich bin grad am basteln.. ich barfe ja die anderen, sie bekommt jetzt auch barf aber mit einem teil "totgekochte" Kartoffel. Mal sehen ob sie es verträgt.
 
  • Epilepsie nach Lebershunt Beitrag #17
Ja ich bargen die anderen Katzen hier auch da ich auch noch in einen Barfladen arbeite bietet es sich an …wir stellen alles vor Ort selber her kaufen Regional ein usw …Gustav hat vor der Diagnose auch Barf bekommen und es sehr gut vertragen ..nach der Diagnose und den ganzen Medis hatte er seinen ersten Anfall da sollte ich dann nicht mehr barfen …er liebt Fleisch es ist nicht einfach füttere die anderen Katzen alle draußen und ihn drinnen damit er nicht am Fleisch kommt …wir hatten also meine Chefin und ich extra einen Mix für ihn gemacht hat er nicht angerührt …Katzen sind sehr speziell was Futter angeht
 
  • Epilepsie nach Lebershunt Beitrag #18
ja das mit der Akzeptanz ist so eine Sache.. solange er mit dem Nierendiätfutter zurecht kommt bleib dabei, solange der shunt nicht ganz zu ist.
Das muss abgeklärt werden, weil ansonsten der Amoniak im Blut schaden anrichten kann, auch irreversible. ZB Kater einer Bekannten ist blind geworden. das wurde auch nciht wieder gut nach der shunt op. Die Amoniak lagert sich im Urin, in Organen und dem Hirn ab.
"Protein armes" barf ist schwer zu machen..
wenn Fleisch, dann hochwertiges, keine Innereien, kein Bindegewebe, kein Magen oder Herz.. ich nehme Hühnerfleisch von Freilandhendln.
Leber weniger dosieren (wie für CNI Katzen)
teil des Fleisches ersetzen durch totgekochte Kartoffel (mindestens 1 Stunde, damit kann die Stärke verwertet werden).. so wurde ich beraten im du barfst forum, ich teste grad ein Rezept mit 200gr Kartoffel zu 2 kg Fleisch und werde den Ammoniakwert dann in ein paar Wochen wieder kontrollieren. Symptome hat meine aber keine mehr, nur der Amoniakwert war letztens wieder hoch (da hab ich aber ein anderes Rezept gefüttert, da waren auch Innereien dabei). mal schauen.
 
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