Wieso Rassenkatzen?

aLuckyGuy

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Also ich habe gehört das Kater generell besser,
weil unkomplizierter sein sollen. Katzen dagegen sollen oft zickig sein.
Na eigentlich ist das ja nicht nur bei Katzen so. :lol:
 
JMW

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HAHAHA.. Willst du etwa sagen wir Frauen sind auch zickig? ;)
Also zurück zum Thema.. ich werd mal schaun aber demfall lieber zwei männchen oder zwei weibchen und nicht von jedem eins.. Mal schaun ob wir was finden.. Ich hoff wir gehn bald mal ins Tierheim schaun ;)
 
Woodstock

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Was mir noch einfällt zu rasse katzen ....

Manche züchter geben ihre ältern Tiere auch ab weil sie ne Zucht verkleinerung und bla bla machen und dann sind die Tiere zwar etwas älter nicht viel aber auch um weites günstiger!
 
chanel

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Hallo JMW,
guck doch mal bei der Maine Coon Nothilfe , dort suchen ganz oft Coonis ein neues Zuhause suchen.
LG Chanel
 
russian

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Da wird erstens immer von Rassekatzen gesprochen, Rasse im Sinne von edel und hochwertig. Und es ist meist von Mischlingen oder Hauskatze die Rede im Sinne von minderwertig.
Hi, das ist eine Wertung, der ich generell einmal widersprechen möchte.
Was Rasse bedeutet ist hier gut erklärt: http://www.google.de/search?hl=de&lr=&oi=defmore&defl=de&q=define:Rasse
Daraus zugleich eine Minderwertigkeit von Haus- oder Mixkatzen ableiten zu wollen, ist ein häufiges Argument das Zuchtgegner vorbringen, aber kein seriöser Züchter würde das so sehen.

Das aber mitlerweile Berufszüchter von Rassekatzen die einzigen sein sollen die über die Fortpflanzung entscheiden sollen, halte ich für absolut falsch.
Züchter ist kein Beruf, aber ein guter Züchter lernt dafür wie für einen Beruf. Und das unterscheidet ihn von denen, die einfach Katzen vermehren und meinen es wird schon gut gehen.
Und zum Schluss wollte ich noch ansprechen das die Zucht von Katzen leider mitunter ja auch Wege geht die man nicht mehr gutheissen kann. Seien es nun haarlose Katzen, Katzen mit extrem kurzen Dackel-Beinen die zum Springen vollkommen ungeeignet sind oder Katzen mit flacher Nase die immer wieder zu Atmungsproblemen führen. Ausserdem wird leider oft die Wiederstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten oder gar regelmässig auftretende erbliche Schäden, sehr oft ausser Acht gelassen.
Hiervon ist jeder angesprochen der Katzen vermehrt, aber am stärksten betroffen jemand der ohne Vereinskontrolle und Stammbäume züchtet, Dir wird sicher klar sein, weil leicht Krankheiten sich vererben, wenn man so gar nichts über die Vorfahren weiß.
Nicht umsonst sind die gesündesten und robustesten Rassen jene, die sich eigentlich von selbst gebildet haben.
Nur dann wenn sie in natürlichem Lebensraum, mit ausreichend Platz und Nahrung leben. Und dort ist es die Natur, die alles was krank und schwach ist selektiert. Schau Dir unsere streunenden Katzen an, und Du wirst sie nicht mehr für gesund und robust halten.

Viele Grüße
Russian
 
aLuckyGuy

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@russian
Sorry, ich habe nicht ausschliesslich über meiner Meinung geschrieben, sondern auch Vorurteile angesprochen.

Das man für den Fortbestand einer Tierart extra einen Verein mit Zuchtbücher und sonstigen Schnickschnack benötigt, halte ich für Megaschwachsinn hoch drei. Wenn Leute meinen das sie so etwas für einen erstklassiken Stammbaum brauchen, bitte sehr. Da habe ich kein Problem mit. Aber bitte nicht so tun als ob die Natur zigtausende von Jahren nur Mist gebaut hat und nur darauf wartete bis endlich der Mensch auf die Bühne tritt und die Kontrolle über alle Lebewesen an sich reisst.
 
hellkitten

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nur mal so am rande, in unserem th sitzen einige rassekatzen. unter anderem auch ein paar traumhaft schöne maine coons.....

auch rassekatzen von seriösen züchtern sind vor dem tierheim-schicksal nicht sicher. und bei uns kostet ne rassekatze genauso viel wie ne normale, nämlich 55 euro. also schau doch mal in eurem nächsten th vorbei und such dort nach maine coons.

hell
 
JMW

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Wir werden wahrscheinlich diese Woche noch im Tierheim vorbei schaun.. wir haben eine Variante gefunden wie wir den Treppenaufgang schliessen können.. Also können wir jetzt mal schaun gehn ;) Was ich leider gesehn habe: auf der Homepage des Tierheims sind unter "abgabetiere" nur Freilaufkatzen drin :( Wir bräuchten aber eine Wohnungskatze.. Aber ich denke und hoffe schon dass sie auch Wohnungskatzen haben.. Wir werden ja sehn ;)
 
I

Inge

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@russian

Das man für den Fortbestand einer Tierart extra einen Verein mit Zuchtbücher und sonstigen Schnickschnack benötigt, halte ich für Megaschwachsinn hoch drei.
soso, Megaschwachsinn hoch drei.....

Ein Stammbaum ist kein "Schnickschnack", sondern ein Abstammungsnachweis. Und genau der ist notwendig, wenn man z. Krankheiten ausschließen möchte. Für viele Krankheiten sind nämlich die Trägertiere bekannt und ein seriöser Züchter, der auch versteht, einen Stammbaum zu lesen, wird tunlichst solche Linien vermeiden.

Und wie willst Du Inzucht verhindern, wenn Du die Vorfahren Deiner Tiere nicht kennst?


Wenn Leute meinen das sie so etwas für einen erstklassiken Stammbaum brauchen, bitte sehr. Da habe ich kein Problem mit.
Schön, dass Du damit kein Problem hast - das freut mich sehr. Du musst den Stammbaum ja auch nicht mitnehmen, wenn Du ein Liebhabertier kaufst. Wenn Du allerdings eine Maine Coon Katze kaufen möchtest, die möglichst frei von Inzucht ist, musst Du schon einen Blick in den Stammbaum werfen, denn nur daraus geht hervor, dass es sich erstens auch tatsächlich um eine Maine Coon handelt und zweitens, inwieweit Inzucht vorliegt.

Aber bitte nicht so tun als ob die Natur zigtausende von Jahren nur Mist gebaut hat und nur darauf wartete bis endlich der Mensch auf die Bühne tritt und die Kontrolle über alle Lebewesen an sich reisst.
Wer hat denn das behauptet? Der Mensch hat durch selektive Zucht bestimmt auch viel Schaden angerichtet, das möchte ich gar nicht abstreiten, aber nun tu bitte nicht so, als wenn die "bösen Züchter" jetzt die Natur vernichten! Hast Du Dir mal Streunerkatzen genauer angeguckt, wie Russian es geschrieben hast? Hast Du mal die Katzenpopulation auf einem Bauernhof genauer angeguckt? Ist Dir dabei aufgefallen, dass die Kitten in der Regel hoffnungslos verrotzt sind und viel zu klein? Nirgendwo ist der Inzuchtkoeffizient so hoch, wie bei Bauernhofkatzen. Aber sie haben ja keinen schwachsinnigen Stammbaum. Da ist man dann eben auf seine Augen angewiesen, wenn man dann sieht, dass der Papa gerade seine Tochter deckt, wobei er vielleicht auch schon der Onkel der Mutter ist, deren Halbbruder der Papa des Papas war......
 
aLuckyGuy

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Bitte mir jetzt nicht Dinge vorwerfen die ich nie gesagt und nie gemeint habe.

Fakt ist aber das der Hauptgrund für eine Rassezucht, in der Nachzucht von Katzen mit ganz speziellen Eigenschaften ist, bzw. die Reinrassigkeit einer Rasse zu erhalten. Das Führen von Zuchtbüchern ist nicht nur die logische Konsequenz daraus, sondern auch die einzige Möglichkeit zur Bestätigung der Abstammung, jedenfalls für den der dies braucht.

Übrigends habe ich bereits zwei kerngesunde Bauernhofkatzen gehabt, ohne Inzuchterscheinungen. Nicht auf jeden Bauernhof gibt es solche Katzenpopulationen mit bis zu hunderten Katzen. Meist ist das nur dann der FAll wenn Menschen eingreifen und die Katzen füttern, ohne aber an die Folgen zu denken und sich keinerlei Gedanken um Kastration machen. Ich kenne auch einige solcher Fälle. Aber noch einmal, immer trägt der Mensch die Hauptschuld, sei es auf Grund von Gedankenlosigkeit oder eben auch falsch verstandener Tierliebe.

Natürlich gibt es aber auch in der Natur viel Elend. Gar keine Frage, aber so ist die Welt nun einmal. Wenn man sich überlegt wie viel Junge zum Beispiel eine Europäische Waldwildkatze bekommen kann,dann muss einen klar sein das die Mehrzahl der Tiere innerhalb des ersten Jahres sterben wird. Man mag sich als Mensch nicht damit abfinden können, zu ändern ist es in keinen Fall.

Vergessen wir doch nicht das wir es hier nicht mit Haustieren, sondern mit domestizierten Raubtieren zu tun haben. Sieht man sich die meisten Rassekatzenausstellungen an, könnte man eigentlich daran zweifeln. Ich jedenfalls finde es nicht gut wenn Tiere zum Spielball menschlicher Eitelkeiten degradiert werden.
 
B

Birma-fan

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Wieso Rassekatzen?!

Wie man meinem Nicknamen schon entnehmen kann, bin ich absoluter Birmakatzen-Fan und das schon seit meiner frühen Kindheit. :D Mit 6-Jahren habe ich meine erste Birmakatze bekommen und habe mein Herz an dieser Rasse vollkommen verlohren! :wink:

Ich liebe einfach den einzigartigen tollen Charakter und natürlich die wunderschönen blauen Augen. Ok, das ist natürlich Geschmackssache, aber für mich persönlich gibts keine schöneren Katzen!

Meine beiden Kater habe ich von einer ganz tollen Züchterin und ich würde ausschließlich dort und auch zu jederzeit wieder eine Katze von ihr zu mir nehmen. Ich weiß, daß diese Züchterin darauf achtet, daß die Katzen absolut gesund sind (durch jahrelanger erfolgreicher Züchter-Erfahrung) und ganz wichtig: charakterlich sind all ihre Tiere eine Lebensversicherung!!!

Schöne Grüße
Birma-Fan
 
wulli

wulli

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Wir haben zwei Hauskatzen (1x Tierheim, 1x Katzenschutzgruppe) und einen Maine Coon Kater. Der Grund ist, das wir beide diese Rasse einfach wunderschön finden und wir uns eh noch einen dritten Spielkompanen für unsere wilde Lilly holen wollten. Wir haben dann eine ganz tolle Züchterin gefunden. Ich liebe alle Katzen gleich, jede hat Ihren eigenen Charakter, das macht diese Tiere für mich so wundervoll.
 
C

cikobi

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Warum Rassekatze?

Naja, ich denke (ohne einen bösen hintergedanken), dass da der persönliche Ästhetikfaktor eine wichtige Rolle spielt.

Gott-sei-Dank ist ja nun auch die Hauskatze eine Rassekatze, nämlich im weitesten Sinne eine EKH :wink: oder in meinem Falle eine ÖKH 8)

Jeder Mensch findet bestimmte Dinge an Lebewesen schön: ein rundes Gesicht oder ein langes, kurzes Fell oder langes, bestimmte Farben, charakterliche Züge usw.

Demnach sucht man sich die Katze den Hund das Pferd den Mann die Frau nach diesen Gesichtspunkten aus.

Warum Züchter, wegen der (seriöse Zucht vorausgesetzt) perfekten Sozialisierung, der optimalen Kittenphase, der optimalen Futter- und Medizinversorgung.

Warum Tierheim: wegen der optimalen Medizinversorgung und um etwas gutes für ein Tier (jemandem ein Heim geben der keins hat) / die Tiere (keine sinnlose Vermehrung unterstützt, einen neuen Heimplatz für einen suchenden freigemacht) / eine Organisation (Geld um weiter helfen zu können, eien Platz freigemacht) zu tun.

Warum Bauernhof / sinn- oder ahnungslosen Vermehrer: Mitleid. Leider an der falschen Stelle... und um vermeintlich weniger Geld auszugeben, was man für die Impfungen, Entwurmungen und eventuelle TA-Besuche aber sofort weiter ausgeben darf.

Einen Stammbaum braucht eigentlich nur der Züchter selbst, für seine Linien, seine Planung, seine Nachweise.

Ein Liebhaber bekommt ihn dazu. Obendrauf. BRAUCHEN tut der Liebhaberhalter ihn nicht. Die Katze auch nicht. Aber eben der Züchter um weiter machen zu können und prima Kitten in die Welt zu entlassen.

Also ist ein Stammbaum nicht "böse" sondern durchaus sinnvoll. Man kann sich ja schlecht x Linien im Koppe behalten, wenn man eine möglichst Inzucht- und Defektfreie Verpaarung anstrebt, gelle? :wink: 8)
 

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