Raserei

Diskutiere Raserei im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo! Ich brauche mal wieder euren fachmännischen Rat. ;-) Es geht um Kater Sammy. Er ist jetzt ca. 5 Monate alt. Ansich ist alles in Ordnung...
  • Raserei Beitrag #1
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Blaise

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Hallo!

Ich brauche mal wieder euren fachmännischen Rat. ;-)

Es geht um Kater Sammy. Er ist jetzt ca. 5 Monate alt.
Ansich ist alles in Ordnung. Er ist gesund, frißt brav etc. und ich bin froh ihn zu haben.

Allerdings gibt es eine Sache, die mir missfällt:
Wie alle Katzen hat er hin und wieder mal seine "wilden" 5 Minuten. Das ist auch gut so. Ich spiele gerne mit ihm. Es ist auch okay, dass es dabei mal zu Kratzern oder so kommt. Er ist noch jung und kann das alles noch nicht so koordinieren.

Allerdings hat er in letzter Zeit angefangen, wenn er wieder so rasent ist, sich vor die Couch zu hocken, wenn wir draufsitzen, und uns dann anspringt. Und zwar nicht einfach nur so, sondern er zielt aufs Gesicht. Er hat uns schon Lippe, Nase etc. aufgeschlitzt. Er läßt sich dann weder durch Ablenkung (Spielen), noch durch schimpfen davon abbringen. Man sieht ihm dann förmlich an, was er vorhat. Ohren zurückgelegt, Schwanzspitze zuckt hin und her. Das Ganze geht dann drei vier mal hinter einander so, bis es dann wohl doch zu langweilig wird. Wir haben ihn auch schon ein paar mal vor die Tür gesetzt, um ihm begreiflich zu machen, dass das böse ist. Aber das hält ihn auch nicht davon ab.

Das Schlimmste jedoch daran ist, dass ich ihn vor kurzem nur mit Mühe und Not daran hindern konnte, die kleine 2-jährige Cousine meines Freundes anzufallen. Da verstehe ich eigentlich überhaupt keinen Spaß mehr.

Ich suche nun einen Weg ihm begreiflich zu machen, dass das einfach nicht geht. Ein "NEIN!" oder Wasser-Spritzer reichen nicht, das ignoriert er in solchen Momenten völlig.

Ich muß wohl noch hinzufügen, dass er noch nicht kastriert ist. Das haben wir so für Februar geplant, wenn er ein halbes Jahr alt ist. Markieren tut er auch noch nicht.

So, ich hoffe ihr könnt euch ein ungefähres Bild von der Situation machen.

LG
Blaise
 
  • Raserei

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  • Raserei Beitrag #2
Hallo Blaise,

hätte er einen Artgenossen, würde er diesen für diese Angriffe nehmen und per Katzensprache gesagt bzw. gezeigt bekommen, wann es nicht mehr lustig ist!

LG, Irene
 
  • Raserei Beitrag #3
Hallo Blaise,

bei der beantwortung dieser frage muss ich leider auf allgemeinplätze zurückgreifen.

das wirksamste mittel ist mit sicherheit ein gleichalter spielkumpel...

entweder ist euer kleiner zu früh (vor der 12-ten woche) von der mama und den geschwistern weg und hat nie gelernt, dass sowas weh tut (bei ihm macht es ja keiner) oder er hat von euch nie schranken in die richtung bekommen.

mein erster rat: zweite katze, am besten kater in gleichem alter

oder ihr arbeitet konsequent an ihm und mit ihm und zwar mit allen beteiligten:

sobald er kratzt: ins gesicht pusten. bleibt es ohne wirkung: fauchen. bleibt auch das ohne wirkung: mit ZWEI fingern an seine eigene nase hackeln und dabei fauchen. so habe ich es gemacht.

oder ihr schreit hoch und schrill, wenn er euch weh tut.

das müßt ihr ausprobieren, was bei ihm hilft.

das erste simuliert: ihr seid der chef und "kratzt" auch mal zurück - er hat sich dann unterzuordnen.

das zweite simuliert den schmerzensschrei, dabei seit ihr aber noch nichtzwangsläufig auch der chef.

aber, wie geschrieben, erste wahl wäre zweites tier. du hast ein wundervolles beispiel, dass der mensch den katzenkumpel nicht ersetzen kann... :?

und "spiel" ist nur EIN beispiel dafür.
 
  • Raserei Beitrag #4
Vielen Dank für eure schnelle Antwort!

Zur Zweitkatze: Von mir aus sofort! Nur leider habe ich da nicht das letzte Wort. Ich habe schon ein paar Mal versucht den Rest der Familie davon zu überzeugen, aber das fruchtet leider nicht. Ich weiß, dass es für unseren Kleinen das Beste wäre, aber ich kann nicht über den Kopf der anderen hinweg entscheiden....

Er ist, vom Tierarzt geschätzt, mit 7 Wochen zu uns gekommen. Wir haben ihn aus einer sehr verkommenen Familie bekommen. Die haben uns dann auch gleichzeitig übers Ohr gehauen. Aber dazu gab es schon mal einen Threat.
Somit kann die Theorie, dass es einfach an mangelnder Sozialisierung liegt, durchaus stimmen.

Das mit dem Pusten habe ich aufgegeben.. dafür muß ich ihm ja recht nah kommen, dabei hat er mich auch schon mal derb mit der Kralle an der Lippe erwischt.

Schreien fruchtet auch nicht wirklich. Aber ich werds zumindest weiter probieren. Fauchen klingt gut und das "an der Nase hackeln" versuche ich auch mal. Ich hoffe es bringt was.

Ich werd weiter versuchen, die anderen zu überzeugen, dass Sammy einen Spielkameraden braucht...
 
  • Raserei Beitrag #5
Ja, ich schließe mich den anderen an. Er wird sich mit einem Katzenkumpel austoben und zuu euch zum schmusen kommen.
Ich kann nur sagen, dass das was du beschrieben hast, bei meinen öfter zu beobachten, allerdings nur untereinander.
Ich würde auch zu einem Kumpel im gleichen alter raten. Mit gleichem Temperament.
Lg Lea
 
  • Raserei Beitrag #6
Hallo Blaise,

ich sehe dass Problem leider etwas anders! :? 7 Wochen, dass sollten hier mittlerweile Alle wissen, ist entschieden zu früh!! Wenn es aus zwingenden Gründen so sein muß, dann müssen die Menschen die Ersatzmutter spielen, mit viel Liebe, Wärme, Körperkontakt, Putzverhalten usw. Mag für viele kindisch klingen - ist aber so! Auch höre ich irgendwie zwischen den Zeilen, dass ihr nicht ganz unschuldig seid am Verhalten eures Katers. Man muß einhalten beim Spielen mit jungen Kätzchen, sie sind eh wild und ein Finger oder Füße sind kein Katzenspielzeug - es ist Beute für die Tiere!!! Das bekommen sie schon mit. Es ist immer sehr lustig mit Minitigern zu gämmeln, wen sie dann Kraft und Jagdinstinkt entwickeln, sind es plötzlich böse Katzen. Leichte Babykratzer kann mann wohl nie vermeiden, aber man darf auch nicht vergessen, früh genug bei zu heftigen Reaktionen z.B. laut zu werden, einen festen Blick zu haben und wen gepackt wird, still zu halten!
Ob Erziehungsmethoden jetzt noch wirken, wage ich zu bezweifeln- es würde sehr viel Geduld von euch verlangen. Wäre schön, wenn du es mal von der Seite betrachtest, denn es gibt immer Ursache und Wirkung.
Ich wünsche euch dennoch alles Gute....................
 
  • Raserei Beitrag #7
Hallo Blaise,

Kommt mir irgendwie bekannt vor :wink: . Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, das der Großteil der Foris recht hat. Ein Zweittier wäre sicherlich die beste Lösung. Mein Mister war auch so ein Fall und hat auch heute noch so seine Momentchen. Aber durch Phil hat er auf kätzische Weise einige Manieren bekommen und bei mir flog er auch desöfteren etwas unsanft zu Boden. Mittlerweile genügt ein scharfes "Nein". Wichtig ist vorallen Dingen Konsequenz! Unsanftes Runterschubsen, -setzen, Jaulen (schön schrill), komplettes Ignorieren und im Zweifelsfall auch mal einfach weggehen und irgendwo eine Tür hinter sich zumachen (dann kann er sich abkühlen) haben mir sehr geholfen. Aber ganz ohne Phil hätte ich meinen "Tyrannen" nicht so hinbekommen,
wie er jetzt ist.

LG

Michaela mit Mister & Phil
 
  • Raserei Beitrag #8
Ein, wie ich hoffe, Argument in die richtige Richtung könnte das Kind sein.

1) Hat es die Chance, ganz direkt zu lernen, dass man Tiere auch wunderbar einfach nur BEOBACHTEN kann. ich finde, das ist ein enormer pädagogischer vorteil.

2) Wird es nicht mehr attackiert.

Weitere Argumente findest Du im Forum haufenweise, wir haben hier schon einige zum Guten (für die Katze) bekehrt. Versuch das mal über die Suchfunktion und suche nach sowas wie "Argumente Zweitkatze" und ähnliches.

Viel Glück!

Oh, extrem wichtig, schließt direkt an Lucas Beitrag an: wenn ihr die zweite Katze holt, sollte diese PERFEKT sozialisiert sein! Also mindestens 12 Wochen bei mama und geschwistern geblieben sein. sonst passiert das, was Luca anspricht: es hat keinen effekt. Wenn zwei nicht sozialisierte voneinander Sozialverhalten lernen sollen...
 
  • Raserei Beitrag #9
Hallo!

Ich würde mir nie anmaßen zu sagen ich hätte nichts was falsch gemacht, aber ganz so, wie Luca es schilderst, ist es nicht.
Wir haben von Anfang an versucht, ihm die Liebe und Wärme zu geben, die er eigentlich von seiner Mama hätte kriegen sollte. Es war immer jemand für ihn da. Das war uns sehr wichtig.
Außerdem haben wir immer drauf geachtet, dass er seine Grenzen kennt. Sprich, dass er mit seinem Spielzeug spielt, nicht mit unseren Händen.
Der Grund wieso wir ihn so früh bekommen haben, habe ich bereits in einem anderen Beitrag erklärt. Ich bereue es nicht, denn ich weiß nicht, was aus ihm geworden wäre, wäre er bei seinen vorherigen Besitzern geblieben. Er war unterernährt und verfloht. Aber mit der Unterstützung unseres Tierarzt haben wir ihn gut über den Berg bekommen und er ist nun körperlich so weit entwickelt wie gleichaltrige Kater.
Und ich werde weiterhin versuchen ihm zu zeigen, was er darf und was nicht. Ich glaube nicht, dass es dafür zu spät ist.

Ich habe gestern noch einmal das Gespräch mit meiner Familie gesucht, allerdings mit weniger Erfolg.
Ich sehe die Vorteile FÜR eine Zweitkatze, allerdings auch die negativen Aspekte, wie weitere Kosten, die einfach nicht abstreitbar sind, oder eben, dass es keine Garantie dafür gibt, dass es dann besser wird.
Ich fände es verantwortungslos, wenn ich mir nur eine zweite Katze hole, damit die unsere Fehler ausbügelt.
Für mich ist das Thema noch nicht vom Tisch, das habe ich ganz klar gesagt, aber vorerst muß ich mit Sammy alleine arbeiten.

Wegen dem kleinen Kind: Sie hatte von Anfang an Angst vor Sammy. Nicht, weil er ihr was getan hat, sondern weil sie nicht mit Tieren aufwächst und überhaupt ein ziemliches Mama-Kind ist.
Ich denke, es liegt eher daran, dass Sammy absolut keine Berühungsängste bei Fremden hat und einfach "spielen" will. Dass er zu weit geht, weiß er nicht.

Ich möchte mich auf jeden Fall noch mal für eure Antworten danken. Ich werde eure Ratschläge befolgen. Die letzten beiden Tage war Sammy eher schmusig und hat keine "Anfälle". Aber für den Fall bin ich nun vorbereitet und weiß, wie ich mich verhalten sollte.
Ich werde auch nach den Argumenten für ne zweite Katze suchen. Vielleicht klappt es ja doch irgendwann.....
 
  • Raserei Beitrag #10
Hallo Blaise,

ich habe ja nicht geschrieben, weil ich dir Vorwürfe machen will oder dir unterstelle, dass du keine Ahnung hast :wink: Ich habe all das was ich schreibe, selber erlebt und eigene Erfahrung in jede Richtung gesammelt. Wenn halt ausschließlich auf 2. Katzen hingewiesen wird - was ich immer befürworte- da ich Einzelhaltung generell nicht so gut finde - dann versuche ich noch andere Möglichkeiten zu erwähnen oder drüber nachzudenken - mehr nicht. Eine Katze und ihr Wesen sowie ihre Entwicklung ist einfach eine Lebensaufgabe, wo auch ich über Dinge staune, die ich noch nicht wußte oder so betrachtet habe. :lol: Toi Toi Toi für die Zukunft..........................

PS: schade schade - was soll aus Kindern werden, die Angst vor Tieren haben? Tiere sind so wichtig für die Sozialisierung kleiner Menschenkinder.
 
  • Raserei Beitrag #11
Hallo Luca,

ich weiß, dass du es gut gemeint hast und deine Erfahrungen können mir auf jeden Fall weiterhelfen. Sollte gar nicht so patzig klingen, wie es vielleicht rüberkam. ;-)

Ich bin ziemlich blauäugig an die Sache rangegangen. Das muß ich leider zugeben. Ich hatte schon immer Tiere, nur eben keine Katze und das scheint wirklich ne Philosophie für sich zu sein.

Aber gut, für meine Fehler kann der Kater ja nicht für und ich bereue es wie gesagt kein Stück, dass wir ihn zu uns genommen haben. Er tut der gesamten Familie unheimlich gut. :)

LG

Blaise
 
  • Raserei Beitrag #12
Das ist doch schön und glaube mir, ihr bekommt das hin, ist noch kein Meister vom Himmel gefallen :wink: Bei Katzen ist das 1. Gebot:
GEDULD und ganz viel LIEBE :lol: auch wenn sie einen manchmal zur RASEREI bringen können!!

das wird schon................................. :roll:
 
  • Raserei Beitrag #13
Hallo Blaise,

Zum Kostenfaktor: Der ist bei zwei Katzen wirklich nur unwesentlich höher und ich habe wahrlich nicht viel Geld im Monat zur Verfügung, da ich als "Wieder-Azubi" wahrlich keine Reichtümer verdiene und Miete, Auto, Strom, etc.zahlen muß. Futter und Streu müssen sowieso gekauft werden, beim Kauf von größeren Mengen kommt man aber meist günstiger weg (z.B. bei online Bestellungen). Für den Tierarzt kann ich ein Extra-Konto nur empfehlen, jeden Monat einen gewissen Betrag einzahlen und man ist für medizinische Notfälle einigermaßen gerüstet. Ich persönlich habe das Katzen-Konto allerdings auch wirklich nur für diesen Zweck. Impfungen, Wurmkuren oder Kastration bezahle ich nicht davon. Mal abgesehen von der Wurmkur, weiß ich ja, wann was ansteht und lege mir dann entsprechend vorher Geld zurück. Der Kostenfaktor ist also ein wiederlegbares Argument gegen die Zweitkatze

LG

Michaela mit Mister & Phil
 
  • Raserei Beitrag #14
Hallo!

Das sehe ich leider ein wenig anders. Von der Situation her ist es bei mir wie bei dir. Azubi mit einer wirklich mickrigen Vergütung (300 € im Monat), Auto, Miete etc.

Allerdings ist es bei mir ein zweischneidiges Schwert:
Restfamilie will keine Zweitkatze. Wegen dem Risiko, dass es nur schlimmer wird UND wegen Kosten.

Ich spare bereits und lege jeden Cent zur Seite... allerdings nicht in erster Linie für die Katze, sondern um aus der jetzigen Wohnsituation rauszukommen. Ich wohne mit meinem Partner noch zusammen im Haus seiner Eltern und die wollen defintiv keine Zweitkatze. Da wir keine abgeschlossene Etage haben, können wir das auch nicht über ihren Kopf hinweg entscheiden.
WENN ich dann eine eigene Wohnung habe, kann ich selber entscheiden ob Zweitkatze oder nicht.

Und ich denke weiterhin, dass zwei Katzen mehr kosten als eine Katze. Angenommen beide Katzen würden schwer krank, wäre ich nicht in der Lage das finanzieren zu können. Und Tierarzt-Rechnungen können ganz schön happig werden. Solche Situationen sind zwar eher unwahrscheinlich, sind aber nicht auszuschließen. Und so lange ich nicht die Sicherheit habe, dass ich das finanziell meistern kann, werde ich das Risiko nicht eingehen und am Ende dann das Nachsehen haben. Und auf "Gut Glück" hole ich mir kein zweites Tier.

Was ich damit sagen will, nur weil es bei dir vielleicht klappt, MUSS es bei mir nicht gehen. Dafür gibt es einfach zuviele Aspekte, die da eine Rolle spielen.

LG
Blaise
 
  • Raserei Beitrag #15
Hallo Blaise,

ich schätze Michaela sehr und teile oft ihre Meinung - diesesmal nicht. So wie du deine momentane Lage schilderst, Azubi, Freund, im Haus der "Schwiegereltern" usw. würde ich dazu raten - mit der 2. Katze zu warten bis du entscheiden kannst und nicht mehr von der guten Laune deiner leute abhängig bist. Kosten hin oder her- im Moment scheint auch ein wenig Stress bei euch angesagt zu sein - vieleicht merkt das auch der kleine Katermann? ( nur so eine Idee) Katzen auch kleine reagieren sehr sehr sensibel!? versuche einfach jede freie Minute, deinem Tier Aufmerksamkeit zu schenken - dein Freund natürlich auch! An deiner Stelle, würde ich es jetzt auch nicht erzwingen wollen! Entspannt euch und setzt euch Ziele, wie z. B. die eigene Wohnung usw.
Katzen können Spannungen in der Atmosphäre spüren :wink:
 
  • Raserei Beitrag #16
Ich bin meinen "Schwiegereltern in Spé" unheimlich dankbar, dass sie mich aufgenommen haben, nachdem ich mein Studium abgebrochen habe. Ich mag sie und wir verstehen uns ansich auch gut. Aber ein Zusammenleben ohne die Möglichkeit, mal die Tür zuzumachen, ist sehr schwer für mich und auch für meinen Partner. Leider ist die jetzige Situation erst mal nicht zu ändern und wir müssen uns damit abfinden.

Es kann durch aus sein, dass der Kleine die Anspannung spürt. Ich hab immer versucht es zu vermeiden, aber ganz von ihm fernhalten geht wohl nicht.
Aufmerksamkeit kann er soviel haben, wie er will. Er wird eigentlich von uns allen vier total betüddelt und es ist auch immer jemand für ihn da.
Bin schon fast immer ein bissl eifersüchtig, wenn lieber mit ihm gekuschelt wird, als mit mir. ;-)

Eigene Wohnung hat zur Zeit oberste Priorität und dafür wird alles Geld zusammengescharrt. Wenn es dann reicht, können wir richtig von Neuem beginnen und dann vielleicht auch mit Zweit-Mietzi. :)
 
  • Raserei Beitrag #17
Ok, das macht einen gewissen Sinn.

Es erhöht sich zwar das Risiko, dass er sich bestimmte Verhaltensmuster "erarbeitet", die er je länger es dauert, noch schwerer ablegt, aber ich fürchte, da kann man bei Euch nichts ändern im Moment.

Pragmatisch betrachtet würde ich sagen: Besser spät als nie.

Ich möchte jedoch einen Satz von Dir kommentieren:

Ich fände es verantwortungslos, wenn ich mir nur eine zweite Katze hole, damit die unsere Fehler ausbügelt.

Genau DAS wäre verantwortungsvoll. Denn es geht nicht darum, Eure Fehler auszubügeln, sondern wertvolle Entwicklungsschritte nachzuholen.

Und das KANN nur eine Katze...

Bei den Kosten gebe ich Dir ausnahmsweise recht, ich vertrete sonst auch eher die Ansicht, dass die Höher-Kosten maarginal sind. Was Futter und Streu betrifft ist das auch so, aber wenn es um den Tierarzt geht ist es durchaus signifikant.

Wie lange denkt ihr denn, dass Eure jetzige Situation noch andauert?
 
  • Raserei Beitrag #18
Hm also den Satz meinte ich etwas anders:

Wenn, dann möchte ich eine Zweitkatze, weil sie von allen genauso gewollt sein soll, wie unser Sammy. Ich möchte keine Katze als "Spielzeug" für unsern Kater, sondern als eigenständiges Tier anschaffen.
Alles andere fänd ich dem anderen Tier gegenüber unfair. Es wäre nicht gleichwertig, sondern würde hinten anstehen, weil es ja NUR der Spielkamerad ist.

Und ich kann nur noch mal betonen, mir ist durchaus bewußt, dass ein Artgenosse besser wäre, aber ich kann die jetzige Situation nicht so schnell ändern, wie ich es gerne würde. Es mangelt also nicht an Einsicht, sondern an den entsprechenden Möglichkeiten.

Wie schnell wir was eigenes finden, hängt vom Immobilienmarkt ab. Wir schauen immer wieder, ob was passendes dabei ist. Da hilft nur Abwarten...
 
  • Raserei Beitrag #19
Hallo Blaise,

Das klingt verständlich, ein bisserl mehr verdiene ich zu Glück doch.
Das Katzenkonto kann ich trotzdem nur empfehlen, habe ich gerade gut brauchen können, als beide Jungs wegen Erkältung zum Tierarzt mussten.
Habt Ihr denn mal versucht, den Kater platt zu spielen? Also so lange und intensiv mit ihm spielen, bis er nur noch schlafen will? Vor Phils Einzug konnte ich Misters Attacken ganz gut damit eindämmen, sprich sie wurden nicht mehr so heftig und dauerten nicht mehr so lange. Wegzubekommen sind die berühmten 5-Minuten ja nicht (höchstens mit zu nehmendem Alter vielleicht :wink: ). Handeln müsst ihr jetzt, denn sonst hat Cindy recht, fürchte ich und der Kleine wird sich Unarten aneignen, die fast nicht mehr wegzubekommen sind.


LG

Michaela mit Mister und Phil
 
  • Raserei Beitrag #20
Hallo!

Das mit dem Konto werde ich auch sicher einführen, wenn die Wohnung soweit finanziert ist. Muß das Sparbuch dann im Prinzip nur umfunktionieren. ;-)

Also so richtig platt getobt hab ich ihn noch nicht, aber er spielt unheimlich gerne fangen. Ich werd ihn, wenn er mal wieder besonders "verrückt" wird, mal die Treppen hoch und runter jagen. Mal gucken, was er dazu sagt.

Klingt jetzt auch alles heftiger, als es ist. Ansich ist er ein ganz schnuffiges Kerlchen. Nur ab und an überkommts ihn eben zu sehr.

Danke für die Tipps!

LG

Blaise
 
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