Mäckelig

Diskutiere Mäckelig im Schwierige Fälle Forum im Bereich Katzenfutter; Na wie ich schon sagte, Alex war so was von mäkelig, da war eigentlich ohnehin nicht viel zu reduzieren ohne den Organismus zu schädigen. Ich...
  • Mäckelig Beitrag #61
Und egal was du fütterst, du würdest doch sicher das Futter reduzieren, wenn die Katze zulegt, oder nicht?
Na wie ich schon sagte, Alex war so was von mäkelig, da war eigentlich ohnehin nicht viel zu reduzieren ohne den Organismus zu schädigen. Ich meine... 50g Futter am Abend, da kommt man dann ohnehin in Bereiche wo es affig wird wenn man 10g mehr oder weniger gibt. Und was Salem und Floyd betrifft, da unser Alex im Alter von 13 Jahen an CNI gestorben ist, habe ich beschlossen keinerlei Trockenfutter mehr zu verfüttern. Nur noch Nassfutter und Rohfleisch.

300g täglich, nein, das würde hier wohl keine mehr schaffen. Und wenn ich mir vorstele, dass davon ein großer Teil dann auch wieder raus kommt...
Wenn man mal davon ausgeht das in der Natur Katzen pro Tag zwischen 8 - 15 Mäuse brauchen. Bei einen Gewicht einer normalen Hausmaus von durchschnittlich 30g und einen Energiewert von 30kcal macht das zwischen 240 und 450g pro Tag und diese Werte decken sich eigentlich auch ganz genau mit den Fütterungsempfehlungen der meisten Futtersorten.
Quellen:

 
  • Mäckelig

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  • Mäckelig Beitrag #62
Wenn man mal davon ausgeht das in der Natur Katzen pro Tag zwischen 8 - 15 Mäuse brauchen. Bei einen Gewicht einer normalen Hausmaus von durchschnittlich 30g und einen Energiewert von 30kcal macht das zwischen 240 und 450g pro Tag und diese Werte decken sich eigentlich auch ganz genau mit den Fütterungsempfehlungen der meisten Futtersorten.

Ja, nur wäre hierbei eben wieder zu berücksichtigen , dass das Aufspüren, Belauern, Jagen und Erlegen dieser 8-15 Mäuse widerum energetisch wesentlich aufwendiger ist, als mal gemütlich zum Napf zu gehen.

Wenn der Kühlschrank drei Kilometer entfernt ist, kann und muss man bei gleichbleibendem Gewicht nunmal netsprechend mehr essen, oder? :D

Aus diesem und anderen Gründen gehört das für mich auch ehrlich gesagt eher in die Rubrik pseudo- bis unwissenschaftliches Gedöns.

Edit: Das meine ich nicht nur auf Deinen Beitrag bezogen und keineswegs persönlich!
 
  • Mäckelig Beitrag #63
Ja, nur wäre hierbei eben wieder zu berücksichtigen , dass das Aufspüren, Belauern, Jagen und Erlegen dieser 8-15 Mäuse widerum energetisch wesentlich aufwendiger ist, als mal gemütlich zum Napf zu gehen.

Wenn der Kühlschrank drei Kilometer entfernt ist, kann und muss man bei gleichbleibendem Gewicht nunmal netsprechend mehr essen, oder? :D
Na das meine ich ja. Jede Katze ist halt anders und vor allen sind die Haltungsbedingungen ziemlich unterschiedlich. Salem und Floyd toben den ganzen Tag von morgends 5:30 bis abends 21:00 im Garten herum, wobei sie tagsüber max. 2 Stunden richtig schlafen und das Wort "toben" wörtlich zu nehmen ist. Das die beiden einen anderen Energiebedarf haben wie ein reiner Wohnungskater ist doch nun klar.
 
  • Mäckelig Beitrag #64
Hallöchen da hier ja so heiß Diskutiert wird dachte ich ich werfe mal kurz ein das wir trotz der Umstellung des Futters und anderer streng eingehaltener Futterzeiten wieder einen Rückschritt verbuchen mussten.
Die anfängliche Freude darüber das sie jetzt alles frisst und wir nichts mehr weg werfen müssen ist wieder pase das Sie wieder das mäckeln anfängt und lieber Hungern würde als das ihr gesetzte zu fressen.

Bin langsam echt verzweifelt ob ich was falsch mache oder wir Sie einfach zu sehr verwöhnt haben am Anfang bin echt ratlos.

LG Feuermaus05
 
  • Mäckelig Beitrag #65
Mir fällt grad etwas ein, vielleicht haben ja einige Leute ganz ähnliche Erfahrugnen gemacht. Bei unseren Sternenkater Alex war es nämlich so, das er jedes Jahr bis zum Winter normal gefressen hat. Dann hatte er manchmal auch bis zu 2 Kilo zuviel drauf. Und dann kam mitten im Winter bis etwa Anfang des nächsten Sommers die Zeit, wo er mehr oder weniger mäkelig war. Das ging an manchen Tag bis kurz vor die totale Verweigerug. Danach hatte er exakt sein altes Gewicht wieder. Ich habe auch von vielen anderen Katzenhaltern gehört oder gelesen das ihre Miezen Anfang Frühjahr etwas mäkelig sind.
a014.gif
 
  • Mäckelig Beitrag #66
Das ist bei meinen auch so. Selbst mit den ansonsten heiss geliebten Katzensticks wird seit etwa 1 Woche eher lustlos herumgespielt. Gefressen wird auch weniger.

Das ist aber jedes Jahr so. Vermutlich ist das eine Art instinktives "Abspecken", einhergehend mit dem Fellwechsel. Dazu kommt, dass die Kätzinnen um Ostern herum immer liebesbedürftiger sind als sonst, und die Kater "stimmfreudiger", d.h. deftige Opern-Arien um 06:00 und bei Sonnenuntergang zum Besten geben.

Im Herbst beispielsweise fressen meine auch mehr. Das sind zwar alles keine Riesenunterschiede, aber doch spürbar.

Ich schreibe eine Art Tagebuch, wo ich stichwortartig das festhalte, was eher außergewöhnlich ist, um solche Dinge etwas transparenter zu machen.
 
  • Mäckelig Beitrag #67
Letztlich ist der Feuchtigkeitsanteil im Futter auch wesentlich entscheidend für die erforderliche Fütterungsmenge. Bei CatClean ist er z.B. sehr hoch, weswegen ich das Futter besonders gerne füttere. FUS-bedingt.

Lea, ich bezog die Aussagen, die ich zerpflückt habe, keineswegs auf Dich, mir gehts darum, dass ich diese Argumente/Aussagen von Frau Sistonen aus gegebenen Gründen anzweifle.

Der Urin einer FUS-kranken Katze ist krankheitsbedingt höher konzentriert als der einer gesunden Katze. Deswegen kommt es ja zu einem FUS. Das mal nur als Hintergrund für meine im letzten Post getätigten Aussagen. Mit anderen Worten müsste der Urin meines FUS-Katers eher konzentrierter, mit höherer Dichte versehen sein, als der der Katzen aus dem Vergleichskollektiv.

Und was das Kotvolumen im Katzenklo anlangt: Wenn man futterbedingt wesentlich mehr Flüssigkeit aufnimmt, kann man auch ohne Sorge (für den Halter) eine etwas größere Flüssigkeitsmenge im Kot im Katzenklo hinterlassen.

Ich sehe eigentlich nicht, dass ich meine Katzen vermenschliche. Für mich tun das eher diejenigen, die Futter ausgeben, das Getreide, Algen, Mohrrüben, Zuckerrübenschnitzel, Erbsen und Ähnliches enthält, in den Mengen, in denen man es im US-Katzenfutter (und auch europäischen) findet.

Es gibt auch bei den deutschen Herstellern nicht wenige, bei denen man den Zusatz findet, dass keine Schlachtabfälle verwendet werden. Wenn man will, wird man da also durchaus fündig.

Ich hab ja als ich angefangen hab mit der Katzenhaltung auch meinen "Umweg" über das amerikanische "Premium"futter gemacht. Seit einigen Jahren bin ich davon aber völlig weg.
Ich sehe darin schlichtweg nichts Höherwertiges. Was bringt es mir, wenn ich meinen Katzen fütterungsempfehlungsgerecht Futter in die Näpfe fülle, sie aber nicht satt werden, mehr wollen, mehr fordern und dann dick werden? Die entsprechende Gewöhnung an die erforderlichen, geringeren Fütterungsmengen habe ich nie gesehen.
Was hat eine Katze von einem Futter, das nur Muskelfleisch enthält, daneben aber Massen von pflanzlichen Füllstoffen, damit die Katze ka**en kann? Nichts. Gar nichts. Warum dann nicht lieber so, wie die Physiologie der Katze das vorsieht? Nämlich mit tierischen Füllstoffen, die ebenso das Abführen erleichtern.

Letztendlich muss ich auch ganz klar sagen, dass ich US-Futter durchaus nicht mehr vertraue. Was ist denn mit diesen monströsen Rückrufaktionen? Das ist erschreckend!
Was ist mit genetisch veränderten Inhaltsstoffen? In Deutschland wird zum einen wesentlich weniger genetisch verändertes Obst, Gemüse und Getreide angebaut, zum anderen besteht - ganz im Gegensatz zu den USA - eine Kennzeichnungspflicht.

Ich fand sie auch mal ganz toll, die US-Futtersorten. Aber:
Tout ce qui brille n'est pas d'or.
 
  • Mäckelig Beitrag #68
Klar ist nicht alles Gold, was glänzt, aber jeder muß eben für sich rauspicken, was er für glänzend hält.
Du hältst nichts von Prairie\Felidae, ich halte nichts (oder eher wenig) von Cat&Clean, Carny etc.
Jedem eben das seine.

Meine werden auch satt. Da habe ich nicht so das Problem.

Ich kann im Frühjahr jetzt auch keine Unterschiede feststellen. Wird alles gut gefressen, wie immer.

Ok, im Hochsommmer, wenn auch unsereins sich kaum bis gar nicht mehr bewegen kann vor Hitze, dannn fressen sie auch weniger, aber da bekommt doch jedes normale Lebewesen kaum was normales runter.
 
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