Hatte nur geantwortet und nicht gesehen, dass der Beitrag schon alt war. Und ich habe beruflich täglich mit jugendlichen Straftätern und deren Taten zu tun. Es ist nun einmal nicht weg zu diskutieren und entspricht dem, was ich tagtäglich auf dem Tisch habe, dass ein großer Teil der schwereren Straftaten und insbesondere auch der Taten, wo viel Gewalt im Spiel ist, von Migrantenkindern begangen werden. Die gern veröffenlichten Statistiken sagen da nicht viel aus, weil viele von ihnen Deutsche sind. Betrachtet man den Anteil an der Gesamtbevölkerung, ist das Bild noch düsterer. Sicher - auch andere Jugendliche werden straffällig. Da ist aber meist weniger Gewalt im Spiel. Leider erfahren Migrantenkinder oft auch zu Hause schon im Kindesalter körperliche Gewalt als Erziehungsmethode und darin dürfte vermutlich ein Grund liegen. Leider wurde vor diesen ganzen Dingen viel zu lange die Augen verschlossen.
Vielleicht waren es in diesem bedauerlichen Fall keine Migrantenkinder - aber das ändert nichts daran, dass die Hemmschwelle zur Gewaltanwendung meist niedriger ist als bei Nichtmigrantenkindern.
Ich wehre mich aber gegen die Behauptung, hier Vorurteile zu verbreiten. Wer genauso viel beruflich damit zu tun hat und gegenteilige Erfahrungen gemacht hat, kann mich dann gern eines bessere belehren. So, das war zwar jetzt ziemlich offtopic, aber da ich in diesem Punkt angegriffen wurde, war es mir ein Bedürfnis, auch zu erläutern, dass ich nicht einfach blöd was nachplapper, sondern tagtäglich in diesem Zusammenhang unerfreuliche Erfahrungen mache.