Ich hatte auch einen Leukose-Kater aus dem Tierheim. Er litt zunehmend an Schnupfen, mit offener Nase und tränenden Augen. Zum Schluss heilte die Nase gar nicht mehr.
Für die Tiere ist es wichtig, dass sie wenig Stress ausgesetzt sind und am Besten nicht nach draußen kommen (wenn mein Kater schon ein bisschen zu lang auf dem kühlen Balkon war, wurde es deutlich schlimmer). Sie haben halt wenig Abwehrkräfte.
Zudem habe ich darauf geachtet, dass der Kater gutes Futter und von der Tierärztin ab und an mal Vitaminspritzen bekommen hat. Ob das nun sein Leben verlängert hat, weiß ich natürlich nicht, aber die Tierärztin meinte, alles, was für die Abwehrkräfte gut wäre, würde etwas helfen.
Wie alt der Kater nun geworden ist, weiß ich nicht, weil er schon ca. 7 Jahre alt war, als wir ihn bekommen haben, ich schätze ca. 10 Jahre. Als wir ihn bekommen haben, war die Leukose gerade am Ausbrechen, also hat er mit ausgebrochener Krankheit noch 3 Jahre gelebt.
Aber ich habe keinen Tag bereut, auch weil der Kater seine Krankheit mit stoischer Ruhe ertragen hat. Ihr müsste euch aber darauf einstellen, dass ihr, wenn die Krankheit ausbricht, hohe Tierarztkosten haben werdet, vor allem zum Ende hin. Und natürlich, dass ihr wahrscheinlich schneller als sonst entscheiden müsst, wieviel Leid einem Tier zumutbar ist. Trotzdem: Nehmt die beiden, sie haben es sicher verdient und ihr habt bestimmt einige schöne Jahre.
Gruß
Sonja