Wir bekommen unser Fleisch direkt vom Schlachter, der die Tiere von kontrollierten Biohöfen aus der Region bezieht. dadurch, dass Transporte und die üblichen Zwischenverdiener etc. so wegfallen, ist es auch nicht so teuer, wie in den Bioläden in den Städten.
Man kann sich die Tiere und die Haltung auf den zumeist eher kleinen Höfen auch jederzeit ansehen, was ich allerdings grundsätzlich wg. Adoptionsgefahr nicht mache.
Wenn man eine TK-Truhe hat, lohnt es sich also, auch mal aufs Land zu fahren und direkt beim Bioschlachter größere Mengen einzukaufen.
In der Jagdsaison bekommen wir auch Wild vom Jäger (Wildschwein, Hirsch, Rehbock). Manchmal wird auch ein Tier aus einem Wildunfall angeboten. Das lasse ich dann ebenfalls vom Schlachter fachmännisch zerlegen etc. und dem Veterinär, der dort regelmässig ist, ordnungsgemäss "beschauen".
Ein Fischer haben wir auch ein paar Dörfer weiter. Da bekommt man auch wunderbare absolut fangfrische Sachen, für die man in der Stadt auch deutlich mehr Zahlen muss: Einen 5 Kilo Hecht bekomme ich z.B. für 20 Euro. Da zahlt man sonst locker das Doppelte!
Da ich für den Fischer in meinem Räucherschrank auch Fische (insbes. Forellen und Aale) miträuchere, bekomme ich als Ausgleich auch oft welche umsonst.
So ist das Landleben: Manus manum lavat!
