zur Verfuegung!
PETA stellt echte Tierquälerszenen für Horrorfilm zur Verfügung
Gerlingen, 19.11.2007: Der deutsche Filmemacher Uwe Boll, der sich mit Computerspiel-Verfilmungen einen Namen gemacht hat, und die weltgrößte Tierrechtsorganisation People for Ethical Treatment of Animals, kurz PETA, wollen in einer gemeinsamen spektakulären Aktion auf das Leiden von Tieren aufmerksam machen. In Bolls Film SEED werden Szenen aus chinesischen Pelzfabriken gezeigt, auf denen zu sehen ist wie Hunden bei lebendigem Leibe das Fell abgezogen wird.
Das Bildmaterial ist echt und so werden erstmals in einem Kinofilm authentische Bilder von Grausamkeiten an Tieren, so genanntes Snuff-Material, eingesetzt. Die Szenen wurden von PETA heimlich gedreht und dem Boll-Film zur Verfügung gestellt. Im Gegenzug werden 2.5% der weltweiten Netto-Einnahmen des Films direkt in die Arbeit der Tierrechtsorganisation PETA fließen.
Mit den schockierenden Bildern möchten Boll und PETA zum Nachdenken anregen.
Der Film soll wachrütteln und bewusst machen, wie Menschen mit ihrer Umwelt, ihren Mitmenschen und vor allem den Tieren umgehen. „Mit SEED wollte ich ein Statement abgeben. Am Anfang des Films werden in drastischen Bildern extreme Misshandlungen an Tieren gezeigt. Ich wollte der Welt zeigen wie kaputt die menschliche Spezie ist. Wenn die Menschheit ausgestorben wäre und nur Tiere auf der Erde leben würden, würde der Plant überleben. Das Material von PETA zeigt, dass Menschen nicht per se gut sind. Menschen töten gnadenlos und emotionslos, als Sport, für den Profit oder einfach nur aus Genuss.“ begründet Boll sein Engagement für PETA.
Die in SEED gezeigten Aufnahmen zeigen die brutalen Methoden der chinesischen Pelzindustrie aus Hunde-Fellen Pelzbesätze für Bekleidungsteile herzustellen. Harald Ullmann, 2. Vorsitzender von PETA-Deutschland e.V., weist darauf hin, dass ein Großteil der chinesischen Hundepelzproduktion nach Europa beziehungsweise nach Deutschland gelange. "Jeder der sich einen solchen Firlefanz kauft, sollte sich bewusst machen, welches unendliche Leid sich dahinter verbirgt." mahnt Ullmann.
„Um die Herkunft der Hunde zu verschleiern, werden Fantasienamen verwendet.“ erklärt Ullmann weiter. Hundefell etikettiere man als "asiatischer Wolf", "asiatischer Waschbär", "Dogue de Chine" oder "Loup d´asie". Katzenfell werde häufig als "Maopee", "Bergkatze", "Goyangi" oder "Genotte" vermarktet.
Autor: PETA Deutschland e.V
Quelle:
http://www.umweltjournal.de/fp/archiv/AFA_umweltnatur/13312.php
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