Tierhaltung sollte in meinen augen ein hobby sein und ein Hobby kostet nunmal geld.
seufz, Klappe zur x-ten Szene.
Züchten ist ein Hobby, und natürlich kostet es Geld, aber kein seriöser Züchter hat dieses Hobby um:
- Billigkatzen zu züchten
- Schnäppchenjäger mit Rassekatzenvorliebe zu befriedigen
- Tiere an Menschen zu verkaufen, die ihr Geld an alles mögliche verschwenden, bei einen Lebewesen aber auf Sparkurs gehen.
Geiz ist geil ist der Werbeslogan der Saturngruppe, ich kenne keinen seriösen Züchter, der ihn sich auch zu eigen macht.
Um jetzt zum sachlichen Teil, den man mit etwas Überlegung nachvollziehen kann.
Wenn mit Zucht auch nur im geringsten ein Gewinn zu machen wäre, hätten wir eine gierige Behörde, die dort als Erste mitverdienen wollte.
Leider tut das Finanzamt keinem Züchter den Gefallen ihn als gewerbllich einzustufen, egal wie groß seine Zucht ist, denn sie wissen nur zu genau, dass eine Aufrechnung aller Kosten gegen die Einnahmen aus Kittenverkäufen niemals einen Gewinn erbringt, sondern dem Züchter eine dicke Steuerrückzahlung sichern würde.
Da aber schon das Finanzamt keinen Gewinn sieht, wird keine andere Vermutung ihn erzeugen können, und wenn ich ein Hobby pflege ist das nicht gleichbedeutend damit, dass ich das Hobby anderer nach Billigkäufen damit bediene.
Ein Züchter kann wie jeder, der etwas verkauft seine Preise festlegen, ein Käufer kann sie wie überall verweigern, und mehr ist dazu nicht zu sagen.
Doch, ein Wort noch zu Tierschutzkatzen. 150¤ Schutzgebühr decken nicht entferntesten die Kosten einer Kastration, Impfung, chippen und sonstige Gesundheitsfürsorge.
Wären auch diese Tiere etwas teurer würden sie vielleicht weniger unüberlegt oft wieder zurück gebracht.
Und eines ist mir etwas unverständlich....warum bietet auch der Tierschutz meist Rassekatzen mit höherer Schutzgebühr an als Hauskatzen, werden sie etwa besonders versorgt?