Ich bin kein Züchter, sehe es aber ähnlich - aus den oben beschriebenen Gründen, aber das weißt du ja. Wobei ich klar unterscheide, ob man eben mit Sinn und Verstand einen Wurf hat (entsprechende Vorkenntnisse zum Thema Genetik, Geburt, Fütterung der trächtigen Katze und der Kitten, Abgabebedingungen ("Ach was , mit 6 Wochen können die doch schon weg." :evil

hat, sich entsprechende Abnehmer gesucht hat (möglichst vorher!) und und und) oder halt nur so, weil's ja sooo "nett" ist und die Katzen, wenn sie nerven oder
Tierarzt-Kosten verursachen, einfach wegwirft oder aussetzt oder gar tötet...
Leider sind mir in der letzten Zeit viel zu viele Vermehrer, die z.B. aus dem Wort "
Siam" Profit schlagen wollten, über den Weg gelaufen. Dass es auch unter den "echten" Züchtern schwarze Schafe gibt, ist kein Thema (in welcher Sparte des Lebens gibt es die nicht?), aber ein wirklich ernsthafter Züchter verdient mit seinem Hobby kein Geld (auch wenn das einige Gegner immer wieder behaupten, ich kenne genug, denen es eher anders gegangen ist, die die Zucht aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wenn nicht aufgeben, so doch schwer einschränken mussten, weil
Tierarzt-Kosten, Versorgung u.ä. sie einfach auffraßen). Wenn der nach ein paar Jahren mal bei Null rauskommt und sich da hält, ist er verdammt gut und hatte Glück mit den gesundheitlichen Verfassungen seiner Lieblinge.
Aber die elenden Vermehrer, die ihre Katzen ausbeuten und so viele Würfe wie möglich produzieren, die Kitten viel zu früh abgeben, um neue nachkommen zu lassen (und wenn er keine Abnehmer findet, die Kleinen einfach "wegwirft"), die diese medizinische nicht vollständig versorgen, um Geld zu sparen, DIE verdienen sich eine goldene Nase, selbst, wenn sie die Katzen "günstig" (sprich "billiger" als beim seriösen Züchter) abgeben...
Wenn man das alles mitbekommt, kommt einem einfach das Kotzen und daher plädiere ich lieber dafür, dass "ordentlich" gezüchtet wird (mit Stammbaum, Verein etc.) als dass ich solche Praktiken unterstütze.
Grüße, Heike