Also das grösste Problem dabei ist ja schon mal, das man an den reinen Gewichtswerten überhaupt nicht sagen kann ob eine Katze zuviel wiegt. Unser Floyd -
EKH/Hauskater, 2,5 Jahre alt - ist am Bauch schon richtig gut gepolstert und wiegt etwa 3,5 kg. Salem dagegen -
EKH/Main Coon/Hauskater-Mix, 2,5 Jahre alt - bringt es inzwischen auf 7 kg und besteht wirklich nur aus Haut, Knochen und Muskel und ein bischen Fell.
Also ich denke, die Abstammung und Rasse einer Katze spielt da schon mal eine grosse Rolle.
Und bei Wohnungskatzen dürfte das grösste Problem wohl die fehlende Bewegung sein. Denn egal was man auch anstellen mag, die freie Natur wird man dadurch nicht ersetzen können. Ausserdem müssen Hauskatzen ihr Futter ja nicht mehr selbst erjagen, sie müssen ihr Revier auch nicht mehr verteidigen, na und kastriert sind sie ja sowieso, d.h. sie haben auch keinen Stress mehr mit Fortpflanzung.
Nach meiner Meinung, kann man diesbezüglich leider nicht sehr viel tun, ausser für viel Bewegung zu sorgen. Die Fütterung allein ist es jedenfalls mit Sicherheit nicht. Unser Sternenkater Alex hat am Tag ca. 40g
Trockenfutter und etwa 70g
Nassfutter (wovon er nur die Hälfte gefressen hat) bekommen und hatte dennoch zwischen 7,5 und 9 kg.
Ach ja... und wie hier schon mal gesagt wurde. Ich füttere Salem & Floyd auch täglich zwischen 5 und 6 mal, halt mit entsprechend kleineren Futtermengen. Ich glaube das vertragen Katzen auch besser als nur zwei mal am Tag eine grosse Portion.