Und Deine Meinung, Inge, ist arrogant und selbstgerecht.
Kompliment geht ungebraucht zurück! Selbstgerecht seid vor allem Ihr, die Ihr meint, es reiche ja, die Tür aufzumachen, wozu solle man sich Gedanken machen?!?
Arrogant? Wer ist denn hier diejenige, die einfach meint, Katzen könnten nur draußen glücklich sein, und meint, sie hätte es nicht nötig, sich über artgerechte Haltung zu informieren?
Eine Katze, also ein Jagdtier, ein Leben lang auf zwei Zimmer zu beschränken, halte ich für Tierquälerei.
Sorry, Sunflower, aber das zeigt, daß Du von den Bedürfnissen einer Katze einfach keine Ahnung hast! Den Jagdinstinkt kann man auch anders befriedigen, als einfach die Katze rauszulassen á la sieh zu wie Du Dich beschäftigst ...
Oder wie erklärst Du es, daß es so einfach ist, eine Wohnungskatze an Freigang zu gewöhnen, aber fast unmöglich, einen Freigänger an die Wohnung??
Und daraus schließt Du Tierquälerei? :lol: Es ist schwierig, aber nicht unmöglich. Im übrigen gibt es auch Katzen, die von sich aus auf Freigang verzichten ...
Abgesehen davon, ist es ist doch völlig normal, daß man, wenn man mit "größerem" leben durfte, sich mit Rückschritten schwer tut. Wer in einem großen Haus wohnt, kommt in einer kleinen Wohnung nicht mehr zurecht - ist man deswegen in einer kleinen Wohnung ein gequälter Mensch?!? Wer ein Manager-Gehalt bezieht, wird mit einem Mittelklasse-Gehalt nicht auskommen - ist die Mittelklasse deswegen arm dran?
Aus einem ängstlichen Kätzchen wurde ein selbstbewußter Kater, der auf Bäume klettert und souverän sein Revier verteidigt.
Klingt mir eher nach vorher deutlich unterbeschäftigt ...
Vor kurzem war er mal leicht verletzt und durfte 2 Tage nicht raus, es brach mir fast das Herz, wie er stundenlang am Fenster stand und sehnsüchtig rausblickte.
Klar, sonst sitzen Freilaufkatzen ja auch nie am Fenster ...
Aber dann muß härter gegen diese Leute angegangen werden.
Na, dann viel Spaß!!! Ist dir eigentlich mal aufgefallen, daß diese Übergriffe gegen Tiere (und auch Menschen) immer mehr werden? Wo Du den einen bestrafst, "wachsen" zwei neue ... Das ist ein Faß ohne Boden! Versuch's doch mal mit einer etwas realistischeren Sichtweise!
Es kann keine Lösung zu sein, die Katzen zu bestrafen, indem man sie einsperrt!
Das Hauptproblem hierbei ist die totale Fehlinterpretation der Wohnungshaltung als "Wegsperren". Wenn man natürlich meint, es reiche, ein Tier anzuschaffen und sich nicht informiert, wie man diesem Tier ein glückliches Leben ermöglichen kann, dann kann jede Form der Haltung zur Quälerei werden. Beim Freilauf ist es natürlich schön einfach, weil Katz' sich dann hoffentlich draußen irgendwo Beschäftigung holt - entbindet den Menschen wunderbar von seiner Pflicht, sich Gedanken zu machen. Wozu also? Und wenn sie stirbt, dann trauert man ein Weilchen - und holt sich eine neue. Gibt ja genug.
Wenn man Wohnungshaltung ganz platt und ohne realistische Kenntnisse der Bedürfnisse der Katzen als "Wegsperren" und "Tierquälerei" abtut, braucht man sich natürlich keine echten Gedanken zur artgerechten Haltung zu machen. Man macht einfach die Tür auf und fertig! Wozu also sich informieren?
Eine so wunderbar einfache Sichtweise - und dann kommen wir daher, und behaupten einfach was anderes! Unglaublich! :twisted:
Gruß, Inge