Auch hatte ich später Katzen, die durchaus ein- oder zwei Würfe hatten. Alle ohne Krebs. Noch vor 20 Jahren hielt sich der Gedanke, eine Katze SOLLTE möglichst ein mal geworfen haben, bevor sie kastriert wird hartnäckig. Und ich bin nicht sicher, ob davon wirklich so viele Katzen dann Krebs bekamen, wie es hätte auffallen müssen.
Stimmt, die oben erwähnte Nachbarskatze hat auch einmal Junge bekommen. Ob es jetzt wegen dem "muss einmal geworfen haben" war, kann ich nicht sagen. Ich war damals 16 Jahre und ich hatte wirklich keine Ahnung, weil andere Sachen für mich interessanter waren. :wink:
Auf jeden Fall war es so, dass die Nachbarn merkten, dass die Katze immer öfter bei meiner Mutter im Haus war (sie hat die Urlaubspflege übernommen). So bekam sie einmal vier Junge, von denen drei an Bekannte vermittelt wurden, den vierten wollten sie selbst behalten. Heidi wurde noch während der Stillzeit wieder rollig und deshalb wurde sofort gehandelt und kastriert. Sie wurde 20 Jahre alt.
Gerade letztens habe ich ein altes Bild von ihr gefunden.
Aber als Grund für die Kastration wird angegeben, jede
ungedeckte Rolligkeit kann den Krebs begünstigen. Also hieße das im Umkehrschluss, eine unkastrierte Katze sollte gedeckt werden und Junge bekommen, sozusagen als Krebsvorsorge. Und bevor jetzt geschrieen wird. ich weiß, dass die Tierheime voll sind.
Und was ich zu den Bauernhofkatzen (meine Großeltern hatten da immer nur eine und was mein Großvater mit kranken Katzen und unerwünschtem Nachwuchs, insbesondere Herbstwürfen machte, schreib ich jetzt lieber nicht) sagen wollte ist, dass die wahrscheinlich nicht im Dezember rollig geworden sind. Vermutlich haben die noch ein "natürliches" Timing, wann die richtige Zeit zum Junge aufziehen ist. Unsere Wohnungskatzen kennen doch gar keine Winter mehr. Also werden sie auch zu allen Zeiten rollig. Und gerade diese Häufigkeit ist in meinen Augen das Tüpfelchen auf dem I.