Hallo miteinander,
es nimmt einfach kein Ende. Nachdem mein Kater so krank war,hatten wir ein paar Wochen Ruhe.
Jetzt begann meine Katze mit den Hinterbeinen zu lahmen und schien Schmerzen zu haben.
Ich hätte gerne eure Meinungen/ Erfahrungen bezüglich des Vorgehens...
Nach Rö in der Tierklinik stellte sich eine Verengung des Wirbelkanals heraus, ein Cauda-Equina-Syndrom.
Momentan wird sie in der Tierklinik behandelt mit Cortisoninfusionen.
Bis Sonntag soll geschaut werden ob die Medikation hilft, danach würde in Tablettenform weiterbehandelt. Ansonsten würde eine OP anstehen.
Vorab eine Kontrastaufnahme des Spinalkanals, "Ultraschall wäre auch nicht schlecht"..
Es ist ein Krankheitsbild das bei Katzen sehr selten ist (natürlich habe ich den Treffer), bei Hunden aber häufig ("Dackellähme").
Die Tierärzte denken halt wie Ärzte: Schubladendenken.
Alles was in der Theorie machbar ist, wollen sie zur Diagnostik etc einsetzen.
Uns aber stellt sich die Frage nach dem Sinn (und natürlich spielen auch die immensen
Kosten eine Rolle) -
meine Katze ist fast 15 Jahre alt, hat eine Schilddrüsenüberfunktion und nun dieses
Krankheitsbild.
Im Labor wurde jetzt aktuell festgestellt, daß die Nierenwerte stark entgleist sind.
Gibt es Erfahrungen mit dieser OP ? Bei Hunden soll sie angeblich gute Effekte bringen .
Ich weiß momentan nicht worauf ich meine Entscheidungen gründen soll...
Dazu kommt noch der zeitliche Druck: am Do stände die Urlaubsfahrt an.
Die wird ja nun wohl ins Wasser fallen, da wir Niemandem zumuten können, eine kranke
Katze zu versorgen und medizieren.
Wir müssen also auf die Einschätzung warten, ob das Cortison ausreichend geholfen hat.
Vielleicht hilft mir ein bißchen Brainstorming ...
LG Rolf