Gefangen im Zoo - Wildtiere hinter Gitter

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  • Gefangen im Zoo - Wildtiere hinter Gitter Beitrag #41
Tierschutz heißt für mich in diesem Fall (Zoo) komplettes Umdenken.Das heißt Erhalt aller Tierarten in ihrer gewohnten Umgebung.Hieße z.B.das nur Tiere gehalten und nachgezüchtet werden,die ursprünglich auch hier beheimatet sind/waren.Dann gäbe es in Tierparks Esel,Schweine,Kühe,Ziegen,alte Haustierrassen könnten noch viel mehr als bisher erhalten werden.
dann erkläre mir mal bitte warum man einheimische Tiere in Zoos halten und nachzüchten soll, fremde aber nicht?,
Keine Tötung von ungewolltem Nachwuchs (weil falsches Geschlecht etc.)sondern Kastration und evtl.Vermittlung in Privathände.
Im Zoo geborene Tiere in Privathände vermitteln, wo die Tierheim schon voll sind ?, und was meinst Du wie viele Privatleute dann Platz für Kälbchen, Esel etc haben, ich denke mal an Löwen oder Tiger denkst Du nicht.
Habe mir auch schon Aufzuchtstationen in Afrika angeschaut und kann nur sagen,dass ich so etwas gerne unterstütze und dabei sein durfte,als ein Gepard in die Freiheit entlassen wurde...das ist für mich Tierschutz.Für den Eisbären gibt es z.B. nur eine Aufzuchtstation auf der Welt-da müßte der Tierschutz ansetzen und seine Möglichkeiten ausschöpfen.
Auftuchtsstationen im Heimatland der Tiere wären das ideale, aber a. gibt es davon zu wenig, b. ensteht das Interesse dort zu unterstützen eben grösstenteils weil man die Tiere kennt und mag.
Was erwartest Du aber an Hilfe wenn künftige Generationen Geparden höchstens von Internetfotos kennen
 
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  • Gefangen im Zoo - Wildtiere hinter Gitter Beitrag #42
Ich dachte bei 'Zoo' eher an Tiergehege (gibt es hier ein paar in der Gegend) und das zu viel an Nachwuchs (wenn er denn dort überhaupt zur Welt kommt,weil kastriert) geht sehr oft an Streichelzoos,Ferienhöfe und eben auch an Privatleute.etc..Hier steht aber auch nicht der NAchwuchs an erster Stelle,sondern z.B.Schafschur,Milchproduktion etc.Ich denke,dass die wenigsten in den Zoo gehen,um Tiere 'wirklich' kennen zu lernen und sich mit deren Situation im Heimatland auseinanderzusetzen.
Viel mehr muß dort jedes Jahr für Nachwuchs gesorgt werden,um Besucher anzulocken.Meine Meinung.Viele würden nicht mehr in den Zoo gehen,wenn dort nur noch alte Tiere säßen...
 
  • Gefangen im Zoo - Wildtiere hinter Gitter Beitrag #43
Ich denke,dass die wenigsten in den Zoo gehen,um Tiere 'wirklich' kennen zu lernen und sich mit deren Situation im Heimatland auseinanderzusetzen.

vielleicht die Älteren nicht, Smurf, aber für Kinder ist der Zoo oft der erste Platz fremde Tiere kennenzulernen und wenn sie sich interessieren auch die Basis um mehr zu vermitteln als nur einen schönen Tag
Einheimische Tiere brauchen wir weder in Zoo noch Tiergarten, das wäre es viel wichtiger sie ordentlich zu halten, denn die meisten sind Nutztiere und ihre Lebensräume hier nicht zu sehr einzuengen.

Im Ausland fehlen oft die Mittel um die Tierwelt zu erhalten, dort ist oft noch nicht mal die Existenz der Menschen gesichert.
Dennoch sind auch die Tiere dort unser gemeinsames Erbe, dazu beizutragen das sie erhalten bleiben ist nicht nur Aufgabe dieser Länder
 
  • Gefangen im Zoo - Wildtiere hinter Gitter Beitrag #44
Sorry,schon recht spät....
Aber das ist genau der Punkt,den ich sehr kritisch sehe.Wenn den Kindern hier nicht der Umgang,die artgerechte Haltung etc.,der heimischen Tiere nahegebracht werden kann,wie sollen sie dann irgendwann weiterdenken.Man muß doch im Kleinen anfangen.Viele Stadtkinder denken die Milch kommt aus der Packung und Fleisch aus der Truhe.Ich geh mit meinen Kiddies (von der Schule)regelmäßig auf Bauernhöfe(mit artgerechter Haltung),wir schauen bei der Schafschur zu,sie sehen wo die Milch herkommt und wie wichtig eine Kuh für uns ist.Wir haben aber auch eine Patenschaft in Afrika,wo wir eine Familie unterstützt haben Ziegen zu kaufen um zu überleben.Stehen mit ihnen in Briefkontakt.
Kein einfaches Thema....aber ich glaube eben nicht,dass wir 'Wildtiere'einsperren und nachzüchten (und im schlimmsten Fall dann töten)müssen,ohne sie je auszuwildern und damit die Natur (Arterhaltung)zu unterstützen.
Das ist genau so,wie Auslandstierschutz.Kann man auch so oder so sehen und da bin ich auch sehr zwiegespalten.
Ich merke nur immer wieder,dass gerade Kinder ebenso viel Freude und Interesse an einheimische Tieren haben,wie an Wildtieren.Und einem einheimischen Tier kann ich nun mal in der Haltung gerechter werden,als einem Wildtier.
 
  • Gefangen im Zoo - Wildtiere hinter Gitter Beitrag #45
Kein einfaches Thema....aber ich glaube eben nicht,dass wir 'Wildtiere'einsperren und nachzüchten (und im schlimmsten Fall dann töten)müssen,ohne sie je auszuwildern und damit die Natur (Arterhaltung)zu unterstützen.
Das ist genau so,wie Auslandstierschutz.Kann man auch so oder so sehen und da bin ich auch sehr zwiegespalten.

da bin ich Deiner Meinung, wenn schon im Zoo zur Arterhaltung gezüchtet wird, sollte man auch auswildern.
Und über Auslandstierschutz habe ich auch eine eigene Meinung, Tierschutz dort lehren ja, aber auch die Verantwortung es selbst zu tun, niemand wird dadurch motiviert das man ihm alles abnimmt
 
  • Gefangen im Zoo - Wildtiere hinter Gitter Beitrag #46
Guten,Morgen!
Jap...das sehe ich auch so.Übrigens schön,hier mal ganz sachlich diskutieren zu können:smile:.Alles hat sein Für und Wider und jeder muß für sich den Weg finden,den er mit seinem Gewissen vereinbaren kann.Ich unterstütze halt Auffangstationen für Wildtiere,kann aber auch Deine Argumente bzgl.der Zoos nachvollziehen.
 
  • Gefangen im Zoo - Wildtiere hinter Gitter Beitrag #47
Guten,Morgen!
Jap...das sehe ich auch so.Übrigens schön,hier mal ganz sachlich diskutieren zu können:smile:
warum nicht? ohne Sachlichkeit macht Diskutieren keinen Spass :)
Ich unterstütze halt Auffangstationen für Wildtiere....
kann ich auch verstehen, aber solange die Menschen in manchen Ländern keine Lebensgrundlage haben, haben die Tiere dann auch keine.
Wir vergessen zu gern das Tierschutz eigentlich ein Luxus ist, nur dort möglich wo sich nicht alles ums eigene Überleben dreht.
 
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  • Gefangen im Zoo - Wildtiere hinter Gitter Beitrag #48
Im Moment wird halt leider manchmal sehr geschreddert bei einigen Diskussionen...aber es geht auch anders:).
Ich kann ja nur von mir sprechen und war nun einige Male in Kenia.Dort habe ich mit großer Bewunderung festgestellt,dass die meisten Kenianer ihre Wildtiere dort regelrecht vergöttern.Klar,gäbe es sie nicht mehr,kämen weniger Touristen.Sie stellen das Tier oft vor die eigenen Bedürfnisse und machen dies mit so viel Liebe und Ehre.Für viele ist es eine Erfüllung den Tieren 'dienen'zu können und für ihre Nachkommen zu erhalten.Aber das ist hier bei uns ja auch nicht anders.Viele Tierschützer geben ihr letztes Hemd für den Tierschutz.
Ich habe auch sehr viel Elend dort gesehen,keine Frage.
 
  • Gefangen im Zoo - Wildtiere hinter Gitter Beitrag #49
Kenia ist eines der glücklichen Länder , der Tourismus dort bietet vielen ein Auskommen, aber das ist immer noch selten in Afrika.

Ich würde auch gern einmal dort hinreisen, aber ich bevorzuge Länder in denen ich mir Land und Leute anschauen kann und möglichst nicht in Gruppen mit Führer (von einer Fotosafari mal abgesehen).
Nur mag ich auch nicht im einem Club Mediterrane wohnen, dessen Mauern den Anblick der armen Bevölkerung abschirmen sollen.
Aber einmal einen Geparden in freier Wildbahn rennen zu sehen *schwärm*, gerade diese Tiere bedaure ich in Zoos wirklich, selbst das grösste Gehege wird ihnen nicht gerecht.
Wir haben in Dortmund auch einen Zoo, gewachsen aus einem wirklichen Tierpark mit anfangs nur einheimischen Tieren, inzwischen beherbergt er ausser Elefanten und Eisbären so ziemlich alle Tiere unter anderem ein absolut imponierendes Rhinozeros, riesengross, ich glaube das würde in Afrika keine Woche überleben bevor es ein Jäger oder Wilderer aufs Korn nimmt.
 
  • Gefangen im Zoo - Wildtiere hinter Gitter Beitrag #50
Entgegen vieler Vorurteile,kann man in Kenia sehr gut ohne Führer das Land erkunden.War das erste Mal alleine dort (oje,hatten sie hier alle Angst um mich) und kann das nur empfehlen.Im Hotel wird man von Einheimischen abgeschirmt..nix für mich.Habe auch 2 Tage in einem Masai-Dorf 'gewohnt'(kein Wort verstanden-aber es hat funktioniert) und viele nette Menschen kennengelernt.Auch ein Nashornreservat habe ich besucht.Die Tiere werden dort bewacht.Also dorthin in die Berge und erstmal tief durchgeatmet,weil ich keinen Zaun sehen konnte.Die beiden Kenianer meinten nur:Leise sein und langsam bewegen...o.k...um einen Busch rum...und da stand ich inmitten einer Nashornfamilie.Dieses Gefühl werde ich nie vergessen (auch nicht diese klitzekleine Weidenrute,die einer der Beiden zur Verteidigung im Notfall in der Hand hatte :)).
 
  • Gefangen im Zoo - Wildtiere hinter Gitter Beitrag #51
Kann es vielleicht sein, dass die Verhältnisse in Kenia wie die Touristen sie sehen, womöglich nicht gerade die afrikanische Realität darstellen? Ich errinnere mich bsw. an den Streit, als quer durch den Serengeti Nationalpart eine Straße gebaut werden sollte. Wobei ich sagen muss, dass wir Europäer ja auch gut reden haben. Deutsche Politiker würden niemals wegen Natur- und Tierschutz auf eine Straße verzichten. Wir haben auch ansonsten gut reden wenn es um Tierschutz geht. Das Schlimmste was den Bürgern hier passieren kann, ist wenn der eigene Garten mal von einer Rotte Wildschweine verwüstet wird. Man stelle sich aber mal vor, wie es wäre wenn man am Morgen durch einen durchs Fenster ragenden Elefantenrüssel geweckt wird. Von anderen Tierarten wie Grisly oder gar Löwen gar nicht zu reden. Hier bei uns wird jeder Bär bereits wenige Meter nach der Grenze abgeschossen.

Aber zurück zu den Zoos und Tiergärten. Ich habe heute einen Fernsehbericht gesehen, bei dem ich auch erst mal überlegen musste. Hauptsächlich ging es dabei wohl um den Leiter des Berliner Zoo sowie Tierpark Berlin. Also wenn ich das richtig sehe, findet bei einigen zoologischen Gärten ein Umdenken statt. Früher ging es halt in erster Linie nur darum so viel wie möglich exotische Tiere zu zeigen, wobei die Haltungsbedingungen dabei vollkommen egal waren. Inzwischen gehen einige Zoos aber dazu über die Tiere artgerecht und weitestgehend selbständig aber in menschlicher Obhut zu halten. Das klappt beim einen gut, bei anderen weniger.

Das größte Problem das ich an berechtigter Kritik sehe, dass sie oft einfach nicht an die Stelle gerichtet ist, die dafür eigentlich zuständig ist. Beim Berliner Zoo bsw. der Senat von Berlin, der für die beiden Tiergärten immerhin jährlich über 7 Millionen Euro nur für Erneuerungen und Erweiterungen von Tiergehegen ausgibt, aber keinerlei feste Bedingungen daran knüpft.
 
  • Gefangen im Zoo - Wildtiere hinter Gitter Beitrag #52
Kann es vielleicht sein, dass die Verhältnisse in Kenia wie die Touristen sie sehen, womöglich nicht gerade die afrikanische Realität darstellen?
das würde ich mal ganz sicher annehmen Frank, für Afrika dürfte Kenia schon ein sehr positives Beispiel sein, obwohl auch noch weit von dem entfernt was wir als menschnewürdig ansehen.

Ich errinnere mich bsw. an den Streit, als quer durch den Serengeti Nationalpart eine Straße gebaut werden sollte.
ich glaube mal das grösste Geschrei war damals ausserhalb von Afrika, wir sind ja immer ganz toll darin überall Tierschutz zu verlangen, oft vor den Bedürfnissen der Menschen.


Das größte Problem das ich an berechtigter Kritik sehe, dass sie oft einfach nicht an die Stelle gerichtet ist, die dafür eigentlich zuständig ist. Beim Berliner Zoo bsw. der Senat von Berlin, der für die beiden Tiergärten immerhin jährlich über 7 Millionen Euro nur für Erneuerungen und Erweiterungen von Tiergehegen ausgibt, aber keinerlei feste Bedingungen daran knüpft.
Recht hast Du, aber sag mir wo in unserer Politik Geld ausgegeben wird ohne exakt zu kontrollieren oder es an Bedingungen zu binden
 
  • Gefangen im Zoo - Wildtiere hinter Gitter Beitrag #53
Ich war nicht nur als Tourist da,sondern habe in einer Tierstation gearbeitet,Tiere gepflegt und mit ausgewildert.Das gleiche u.a auch in Asien:wink:auch nicht alles toll da,aber ein sehr guter Ansatz.
Vertrete halt nur die Meinung,dass Wildtiere hier kaum artgerecht gehalten werden können,wenn man sie einmal in ihrer natürlichen Umgebung erlebt hat.Denn die Tierparks,die annähernd artgerecht halten,haben enorme Eintrittspreise (z.B Arnheim/Holland) oder die Tiere haben Rückzugsmöglichkeiten und die Besucher beschweren sich,weil sie sie manchmal garnicht zu Gesicht bekommen...
 
  • Gefangen im Zoo - Wildtiere hinter Gitter Beitrag #54
Vertrete halt nur die Meinung,dass Wildtiere hier kaum artgerecht gehalten werden können,wenn man sie einmal in ihrer natürlichen Umgebung erlebt hat.
Ähm ... an dieser Stelle begeben wir uns aber auf sehr dünnes Eis. ;-) Oder wie heisst es gleich noch - wer im Glashaus sitzt ... Die wenigsten von unseren Katzen haben eine vergleichsweise derartige Umgebung wie man sie bsw. für Eisbären, Elefanten und Löwen verlangt. Wie ich schon sagte, letztendlich geht es vor allem um die Frage, was ist überhaupt artgerechte Haltung? Wobei ich zugeben muss, dass bei einigen Tierarten die Haltung generell schwierig, wenn nicht gar unmöglich ist. Aber wie ich schon sagte, wer macht sich denn in Deutschland Gedanken um unsere "Nutz"tiere?

Und was die exotischen Tiere betrifft, nun ich denke, dass sind doch letztlich genau die Tiere wegen denen die Leute in den Zoo gehen. Einheimische Tierarten? In Mitteleuropa? Was soll man denn da zeigen? Bären, Wölfe, Luchse, Wisent und viele andere Tiere wurden bereits vor vielen Jahren ausgerottet? Und wegen Wildschweinen, Rehe, Hasen, Füchse und Hirsche geht mit Sicherheit niemand in den Zoo, dass haben sogar Stadtbewohner wie die Berliner direkt vor der Haustür, um nicht zu sagen, im eigenen Garten. In Klingenthal, meiner ehemaligen Heimatstadt, gibt es seit den fünfziger Jahren einen kleinen Tierpark mit genau diesen Tieren wie Rehe und Füchse. Trotzdem hat sich kaum jemand dafür wirklich interessiert. Statt dessen gab es oft regelrechte Schlangen vor dem Gehe der Grizzlys, leider ein absolutes Negativbeispiel wie man es auf keinen Fall machen sollte, auch wenn inzwischen das Gehe erweitert wurde.
 
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  • Gefangen im Zoo - Wildtiere hinter Gitter Beitrag #55
Hi!
Das Argument mit den Katzen ist mir völlig bewußt,sehe ich genau so,ist aber die nächste Baustelle:wink: und ich bin ja (wie Du vielleicht gelesen hast)eher dafür den Leuten(vor allem Kindern) gerade die 'Nutz'tiere wieder näher zu bringen.Denn Tierschutz fängt, für mich, vor der Haustüre an.Wir haben hier in der Nähe GsD zwei positive Beispiele dafür,die sich sehr großer Beliebtheit erfreuen.Dort werden u.a.alte Haustierrassen nachgezüchtet,die fast gänzlich ausgerottet waren.Ein Zoo hat für mich nicht unbedingt etwas mit Tierschutz zu tun,sondern dient eher dem Menschen sich zu erfreuen und das eben oft zum Leidwesen der Tiere.Die Art wird im Zoo erhalten,aber in der freien Wildbahn sterben sie dennoch aus.Daher bin ich für die Nachzucht bedrohter Arten in ihren Heimatländern mit anschließender Auswilderung.
 
  • Gefangen im Zoo - Wildtiere hinter Gitter Beitrag #56

Zoo: Löwendrama vor Zeugin


Tödlicher Fehler führt im Berliner Zoo zum Löwendrama: Die 13 Jahre alte männliche Raubkatze "Paule" hat zwei Löwenbabys totgebissen, nachdem er von einem Pfleger versehentlich ins falsche Gehege gelassen wurde. Eine Besucherin sah das Drama entsetzt mit an.......



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  • Gefangen im Zoo - Wildtiere hinter Gitter Beitrag #57

Opossum Heidi wurde eingeschläfert


Leipzig ist um eine Attraktion ärmer: Das schielende Opossum Heidi ist im Leipziger Zoo eingeschläfert worden

Erst im Juli wurde Opossum Heidi im Zoo Leipzig medienwirksam den Besuchern präsentiert. Als neue Attraktion sollte die Beutelratte die rückläufigen Besucherzahlen des letzten Jahres anheben. Ihr Tod ist wohl auch für den Zoo Leipzig überraschender gekommen, als die offiziellen Mitteilungen glauben machen wollen, denn dieser hatte sich bereits die Rechte an der Vermarktung des Opossums gesichert.....



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suesse Heidi, gute Reise ueber die Regenbogenbruecke
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  • Gefangen im Zoo - Wildtiere hinter Gitter Beitrag #58
Gestern kam auf Phoenix um 21 Uhr ein Bericht, der mich sehr getroffen hat. "Zoogeschichten" - dort wurde über einzelne Zoos in Deutschland berichtet. Und ich muss sagen, der Berliner Zoo/Tierpark hat dort richtig schlecht abgeschnitten. Hauptsächlich ging es darum, wo die einzelnen Nachzuchten - bzw. überzählige Tiere abbleiben. Wo werden sie hin verkauft, was passiert mit Tieren, die nicht vermittelt werden konnten.
Wie sind z.B. Elefanten untergebracht, wie wird mit ihnen gearbeitet ..... der Berliner Zoo/Tierpark arbeitet bei den Elefanten noch mit dem Hands-on Verfahren.
Die Tiere werden gegängelt, eine viel zu kleine Anlage und nachts werden sie angekettet. So ist es auch noch in anderen Zoos üblich, aber bei angemessener Unterbringung eigentlich nicht nötig.



Der Zoo Köln ist da schon viel weiter. Er hat eine Elefantenanlage, wo die Tiere im Familienverband leben können. Dort wird darauf geachtet, das so wenig wie möglich vom Pfleger eingegriffen wird. Und es scheint gut zu klappen.

Was der Berliner Zoo/Tierpark sich in den letzten Jahren alles so geleistet hat, wurde gestern in der Sendung angesprochen. Für mich unerträglich. Und wenn man den Zoodirektor so reden hört ..... nunja, sehr kalt wird einem dabei.
 
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  • Gefangen im Zoo - Wildtiere hinter Gitter Beitrag #59
Ich habe vor einiger Zeit einen Bericht über die Naturparks in Afrika gelesen, und Fazit war, dass auch sie nichts anderes als grosse Zoos sind, denn keines der Tiere dort darf sich aus diesen Gebieten heraus bewegen ohne in Konflikt mit den Menschen und deren Lebensraum dort zu geraten
 
  • Gefangen im Zoo - Wildtiere hinter Gitter Beitrag #60

Toscas trauriges Eisbären-Video


Ein B.Z.-Video dokumentiert schwere Verhaltensstörungen bei Tosca. Sie kann kaum noch geheilt werden. Eisbärin Toska gefangen in einem stereotypen Bewegungs-Muster. Tosca läuft auf dem Eisbärenfelsen vier Schritte vor, fünf rückwärts, vier vor und wieder fünf zurück.

Das Szenario ist erschütternd, für Tierfreunde nur schwer auszuhalten.

Zoo-Eisbärin Tosca (24) ist gefangen in einem stereotypen Bewegungs-Muster: Vier Schritte vorwärts, fünf Schritte rückwärts. Dabei schwenkt sie den Kopf heftig nach links und rechts, steckt unkontrolliert die Zunge heraus. Über Stunden zwanghaft der gleiche Ablauf. Eine schwere psychische Störung auf ihrem Höhepunkt.

„Tosca zeigt eine schwere Form der Stereotypie, die sich in notorischer Unruhe manifestiert hat“, sagt Diplom-Biologin Ursula Bauer von der Aktion Tier e.V. Sie spricht von drastischer Verhaltens-Anomalie.....



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