Meine Meinung ist, Trockenfutter-Fütterung dient nur der Bequemlichkeit der Dosi (Näpfe bleiben weitestgehend sauber, man kann es länger stehen lassen). Für die Katze sehe ich darin keinen Vorteil.
Die Vorfahren der Katze kommen aus der Wüste und dadurch sind auch unsere heutigen Katzen es gewohnt, ihren Flüssigkeitsbedarf hauptsächlich über die Nahrung zu decken. Die wenigsten Katzen trinken viel. Kommt jetzt noch hauptsächliche/überwiegende
Trockenfutter-Fütterung dazu, müssten sie Unmengen an Wasser zu sich nehmen, um erstens das Futter aufzuweichen und zweitens den eigentlichen Flüssigkeitsbedarf zu decken. Geschieht das nicht, wird dem Körper sogar noch Flüssigkeit entzogen. Das kann im Laufe eines Lebens zu Harnwegs- und Nierenproblemen führen.
Ich habe mir mal die von dir genannten Sorten Hills und Christopherus angesehen. Die Zusammensetzung entspricht in meinen Augen eher einem Hühner- oder Kaninchenfutter, als für einen Fleischfresser geeignet. Was mich persönlich da an pflanzlichem stört, habe ich fett markiert.
Zusammensetzung Christopherus:
Reis, Geflügelfleisch,
Reismehl, Gerste, Mais, Maisgluten, tierisches Fett,
Rübenmark, Fischmehl, Griebenmehl, Sonnenblumenöl, Geflügelleberextrakt, Mineralstoffe, Volleipulver, Hefe, Leinöl, Lecithin
Zusammensetzung Hills Huhn
Hühner- und Truthahnmehl,
gemahlener Mais, gemahlener Futterreis, tierische Fette, Maiskleber,
Proteinhydrolysat*, Kaliumchlorid, Fischöl, Natriumchlorid
*Proteinhydrolysat