Hallo,
mir ist vor Weihnachten eine junge Katze zugelaufen, die wahrscheinlich von unserem nahe liegenden Bauernhof stammt. Es ist jedes Jahr dasselbe, es kommen für die Urlaub-auf-dem-Bauernhof-Kinder viele Kätzchen auf die Wild und im Winter sind diese übrig weil sie nichts zu fressen mehr haben und gehen ins Dorf. Eine ist wieder bei mir hängen geblieben. Sie ist ohne Furcht und Tatel und unser Hund war ihr total egal, Hauptsache eine Couch und Futter. Nun kam sie letzthin unserem Hund zu nahe als er seinen Knochen bearbeitete und er schnappte nach Ihr und ruppfte ihr dabei ein Stück Fell raus. Es blutete nicht, war fast nicht sichtbar. Ich ging zum Tierarzt und dort bekam sie eine Tüte über den Kopf und eine Kortisoncreme, damit sie nicht lecken kann. Tja, denkste so einfach ist das nicht mit einer halbwilden Katze. Sie machte Terror ohne Ende, konnte nicht mehr laufen, ging nur rückwärts, hechelte, pieselte alles voll (sie ist es nicht gewohnt im Haus zu pieseln) und steckte zu guter letzt auch noch die Pfote durch die Tüte. Das Ende vom Lied, ich mußte ihr den Trichter ab machen, nun hat sie ihre Wunde natürlich ganz wund geleckt. Ich habe heute wieder den Trichter probiert aber davon muß ich mich verabschieden, das gibt eine Katastrophe, ich bin ja tagsüber auch nicht da. Wie kann ich das lecken verhindern??? Es muß doch noch was anderes geben?
LG Jeronimo