Ich bin total verzweifelt

Diskutiere Ich bin total verzweifelt im Regenbogenbrücke Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo an alle Ich bin ganz neu hier, bitte entschuldigt wenn ich gleich von meinem Kater Max schreibe den ich gestern schweren Herzens gehen...
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Maximausi

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Hallo an alle

Ich bin ganz neu hier, bitte entschuldigt wenn ich gleich von meinem Kater Max schreibe den ich gestern schweren Herzens gehen lassen mußte. Meine Maximaus ist am 14.4.97 geboren und kam mit sechs Monaten zu mir, er ist die Katzenliebe meines Lebens.

Am letzten Dienstag einen Tag vor seinem 13 Geburtstag wurde bei meinem Max Nierenversagen (Kreatinwert lag bei 11.0) festgestellt, da hatte er bereits aufgehört zu fressen. Ich habe alles versucht um ihm eine Chance zu geben, aber am Freitag hatte ich immer noch kein Futter in ihn reinbekommen und er sah mich so kläglich an, das ich wußte es hat keinen Sinn mehr um ihn zu kämpfen. Ich wollte Samstag mit ihm einen schönen letzten Tag verbringen mit allem was er sonst nicht durfte und ihn abends ziehen lassen, aber er hat seinen Thunfisch in Öl so sehr genossen. Er war so zufrieden im Garten, die Sonne schien so schön vom strahlend blauem Himmel, da konnte ich es einfach nicht. Er hat sogar wieder leise geschnurrt und lief rum als wollte er sich alles nochmal ansehen, bevor er geht. Da keimte ein Funken der Hoffnung in mir auf und ich habe den Tierarzt abbestellt. Ich wollte meinen Max nur noch eine einzige Nacht neben meinem Kopf liegen haben, ihm sein weiches Bäuchlein kraulen und für immer die Welt anhalten damitdie Stunde des Abschied niemals kommt. In der Nacht ist er aber so oft aufgestanden um ewig lange zu trinken und er miaute mich dann ganz komisch an, es war nicht mehr seine liebe Stimme, es klang so jämmerlich als wollte er mir sagen das ich nicht mehr auf ein Wunder hoffen soll.
Der Tierarzt kam gestern um 11:30 Uhr zu uns nach Hause und nach einer allerletzten Untersuchung (weil ich mir doch nicht sicher war ob ich das richtige tue) ist mein so sehr geliebtes Mäxchen ganz still und leise in meinen Armen um 11:40 über die Regenbogenbrücke vorraus gegangen. 4 Tage nach seinem 13 Geburtstag und 6 Tage vor meinem Geburtstag

Ich war seit Samstag fast ununterbrochen bei meinem Max und habe ihn geknuddelt und geknutscht,
ihm gesagt das es mir so unendlich leid tut und das er mir bitte verzeihen soll das ich so dumm war einer unfähigen Tierärztin blind zu vertrauen (die CNI war schon letztes Jahr im Juli anhand des Blutbildes erkennbar, aber die Tierärztin meinte es wäre nicht schlimm). Ich habe mich bei Max für die
wundervollen 12 einhalb Jahre bedankt, in denen er mir Trost gespendet hat wenn ich traurig war, in denen er mir seine bedingungslose Liebe Tag für Tag zeigte, für jede einzelne Nacht in der ich mein Kopfkissen mit ihm teilte, für all die vielen wunderschönen Momente die ich mit ihm verbringen durfte und die mir jetzt so unsagbar wehtun weil ich meine Maximaus nie wieder im Garten nach Insekten jagen sehe, er mir nie wieder beim Unkraut jähten um die Beine streicht, ihn nie wieder auf der Gartenbank
liegend die Sonne genießen sehe, weil er einfach nicht mehr da ist wo er hingehört, an meiner Seite.

Ich bin jetzt so wahnsinnig verzweifelt , ich weiß nicht wie es ohne meinen Max weitergehen soll. Die Sehnsucht nach seinem Schnurren, seiner lieben Stimme, dem lieben Katzengesicht mit den sanften Augen, dem leuchtend roten warmen Fell das in der Sonne glänzt und seiner Nase in meinem Gesicht ist für mich unerträglich. Als der Tierarzt mir sagte das Max es geschafft hat, habe ich meinen Mann unter Tränen angefleht mir mein Mäxchen wiederzubringen.

Max ist gegangen und hat einen großen Teil von mir mitgenommen.

Ich fühle mich soo alleine.

Tieftraurige Grüße
Katrin
 
  • Ich bin total verzweifelt Beitrag #2
Liebe Katrin,
es tut mir unendlich leid für dich, dass du deinem Max nicht mehr
helfen konntest, dass trotz aller Hoffnungen die du dir in deiner Liebe
zu Max auch ganz am Ende noch gemacht hast, seine Zeit gekommen war.

Du hast lange gewartet, weil du ihm noch einmal einen besonderen Tag
schenken wolltest, weil du ihm nah sein wolltest und weil du gerade an
diesem letzten Tag wieder gehofft hast, dass es vielleicht doch nicht
so schlimm ist, dass er noch eine Chance hat.

Dein Max hat dir am Ende gezeigt, dass er nicht mehr kämpfen konnte,
dass er dir auch dankbar war, dass du ihm weitere Qualen erspart hast.
So schwer uns das auch fällt, ein geliebtes Tier gehen zu lassen ist
der größte Beweis unserer Liebe, die wir ihm noch geben können.

Im Moment erscheint dir alles traurig und bei jedem Gedanken an Max
musst du weinen und zweifelst, ob du es richtig gemacht hast.
Zweifel nicht, denke an ihn, dass er jetzt keine Schmerzen mehr hat.

Max wird dir trotzdem immer nah sein, in deinem Herzen lebt er weiter,
die Erinnerungen an ihn werden dich begleiten, erst schmerzhaft, aber
später wirst du dich wieder an viele schöne Momente erinnern und
du wirst irgendwann wenn du an ihn denkst, ein Lächeln im Gesicht haben,
denn dein Max konnte dich glücklich machen - und das kann er auch jetzt noch.
 
  • Ich bin total verzweifelt Beitrag #3
Hallo Katrin,
es tut mir unendlich leid dass dein Max nicht mehr bei dir ist!
Ich weiß gar nicht was ich schreiben soll, denn ich weiß wie groß der Verlust und der Schmerz ist! Worte können dir im Moment nicht helfen.

Ich drück dich unbekannterweise mal ganz fest

Traurige Grüße
 
  • Ich bin total verzweifelt Beitrag #4
Das Testament einer Katze

Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament, um ihr Heim und alles, was sie haben denen zu hinterlassen, die sie haben. Ich würde auch solch ein Testament machen, wenn ich schreiben könnte.

Einen armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen, meinen Napf, mein kuscheliges Bett, mein weiches Kissen, mein Spielzeug und den so geliebten Schoß, die sanft streichelnde Hand, die liebevolle Stimme, den Platz den ich in jemandes Herzen hatte, die Liebe die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird, gehalten in liebenden Armen.

Wenn ich einmal sterbe, das sag bitte nicht:"Nie wieder werde ich ein Tier haben, der Verlust tut zu weh!"

Such Dir eine einsame, ungeliebte Katze aus und gib ihr meinen Platz. Das ist mein Erbe. Die Liebe, die ich zurücklasse, ist alles was ich geben kann.


Ja, der Schmerz ist furchtbar. Mach dir aber keine Vorwürfe, du hast für ihn getan was richtig war. Dieser Schritt ist der letzte und der größte Liebesbeweis, den wir unseren Tieren geben können.

Fühl dich gedrückt und vor allem auch verstanden.
 
  • Ich bin total verzweifelt Beitrag #5
Hallo Katrin, ich übermittel Dir auf diesem Wege mein aufrichtiges Beileid. Fühl Dich unbekannterweise ganz fest gedrückt. Trost kann ich Dir sicherlich nicht geben, auch wenn ich der festen Überzeugung bin, dass Du das einzig richtige getan hast. Und irgendwann wirst du das Testermant vielleicht auch wieder "einlösen". Ich drück Dich ganz fest. Liebe Grüße Birgit
 
  • Ich bin total verzweifelt Beitrag #6
Hallo Katrin,

willkommen hier im Forum, auch wenn der Anlaß sehr traurig ist. Ein geliebtes Tier von seinen Schmerzen erlösen zu müssen, tut immer sehr weh, weil man bis zuletzt auf Besserung hofft.

Dein Max war in den vergangenen fast 13 Jahren sehr glücklich mit Dir und bei Dir. Sein letzter Besuch durch den Garten war ein Abschiedsgeschenk für Dich, denn er hat Dich an dem teilhaben lassen, was er so liebte.

Nach zwei/drei Wochen wirst Du vielleicht auch das vorbeschriebene Testament einlösen und einem ängstlichen, hilfesuchenden und liebebedürtigen Kätzchen ein liebevolles Zuhause geben können - mit Max in Deinem Herzen.

Sei von ganzem Herzen gedrückt - Deine Inge
 
  • Ich bin total verzweifelt Beitrag #7
Liebe Katrin, auch ich musste vor 6 Tagen meine geliebte Filou von ihrem Leid erlösen (ich weiß nicht einmal genau, was ihr fehlte, aber ihre Leberwerte waren erhöht und sie konnte schlussendlich kaum mehr gehen und fraß nichts mehr) ... sie wurde 16 Jahre alt und hat mich mein halbes Leben tagtäglich begleitet. Ich weiß, wie du dich jetzt fühlst ... so einsam, traurig und verlassen. Im Haus ist es leer, im Garten ist es leer ... es ist keiner da, der auf dich wartet und begrüßt ... an jedem Ort findet man Spuren vom geliebten Tier und in jeder Ecke wartet eine Erinnerung an schöne Zeiten.

Es gibt nichts, was einen richtig trösten kann ... trauern ist wichtig und weinen hilft ... ich bin dankbar für die schönen Jahre, die ich mit meiner Lou verbringen konnte, dankbar für jeden schönen Augenblick. Und so ist es auch bei dir mit deinem Max ... er hätte sich sicher einen sanften Tod gewünscht und du hast ihm dabei geholfen, auch wenn es noch so traurig ist.

Ich wünsche dir viel Kraft in der schweren Zeit ... alles Liebe von mir.
 
  • Ich bin total verzweifelt Beitrag #8
Hallo Katrin,

um Dir diese Zeilen zu schreiben habe ich mich extra beim Katzenforum angemeldet. Ich möchte Dich unbekannterweise in den Arm nehmen und Dir einen Trost mitgeben .... Dein Max ist nicht alleine auf der großen Katzenspielwiese. Wir haben gestern unsere 12-jährige Viktoria hinterhergeschickt, die mit ihm zusammen rumtollen wird! Ich kann also Deinen Schmerz mehr wie nachvollziehen, denn auch ich glaube im Moment, es zerreisst mir die Brust vor lauter Schmerz .... Doch sowohl Dein Max als auch unsere Viktoria haben auf ihre Art Abschied von uns und ihrem schönen Leben, welches sie gehabt haben genommen ...
Du hast geschrieben, er ist am Samstag nochmal schön in der Sonne gesessen und hat sich nochmal alles so schön angeschaut etc. ... Das hat unsere Maus auch am Samstag gemacht. Dann kam sie nochmal zu mir und hat mir tief in die Augen geschaut ... in meine Seele! Und bei meinem Mann war sie dann auch nochmal, hat ihn nochmal die Stirn und das Gesicht geschleckt und das war es dann. Dann wollte sie nichts mehr mit uns zu tun haben und hat uns nicht mehr angeschaut, bis sie dann ihre große Reise über den Regenbogen angetreten ist. Sie hatte einen Tumor der in den letzten zwei Wochen explosionsartig gewachsen sein muss - man konnte ihn erst jetzt, nachdem sie so abgenommen hatte, ertasten. Wir müssen jetzt stark sein! So wollen uns unsere Kleinen bestimmt nicht haben und wenn sie zwischen Mäuse fangen und Fliegen nachjagen mal schnell Pause machen und nach uns schauen werden sie sich bestimmt denken - Mist ... wieso sind die so traurig, uns geht´s doch jetzt so gut ... Wir konnten ihnen am Schluss keinen größeren Beweis unserer Liebe schenken, als sie von ihrem Leid zu erlösen und über unseren Egoismus hinwegzugehen ....
Kopf nach oben ...
Es grüßt Dich ganz herzlich Ruth
 
  • Ich bin total verzweifelt Beitrag #9
Katrin, es tut mir sehr leid, dass du Max hast gehen lassen müssen. Ich bin schon total traurig, wenn ich nur deinen Bericht lese, ich kann mir nur vorstellen wie es dir gehen muss.
Du hast so liebevoll über ihn geschrieben, ihm 13 Jahre lang ein schönes Leben bereitet und du hast ihm den schwersten Liebesbeweis überhaupt erwiesen, indem du ihn erlöst hast. Er war sicherlich ein sehr sehr glücklicher Kater bei dir.
Ich drück dich.

Liebe Ruth, deinen Eintrag habe ich erst jetzt gesehen. Fühl dich auch von mir gedrückt! Auch wenn es so sehr weh tut, irgendwann kommt bestimmt die Zeit, wo man lächelnd an all die schönen Erlebnisse mit seiner Katze denken kann.
 
  • Ich bin total verzweifelt Beitrag #10
Hallo an alle

Vielen Dank für eure lieben Worte, das hatte ich nicht erwartet da ich ganz neu hier bin. Im Moment ist mein Schmerz übermächtig und ich kann nicht glauben das es je besser wird. In jeder Ecke des Hauses, in jedem Winkel des Garten sehe ich meinen kleinen Max und ich muß wieder weinen. Mein Mann hat dafür wenig Verständniss er meint es müßte jetzt mal gut sein.... er kann mich nicht leiden sehen, aber ich kann mich dagegen nicht wehren und selbst wenn ich versuche irgendetwas im Haus zu tun um mich abzulenken, sehe ich wieder mein Mäxchen oder glaube sein Miauen zu hören und dann weine ich auch schon wieder.

Ich habe meiner lieben Maximaus unter Tränen ein Gedicht geschrieben, es bringt mich beim lesen wieder zum weinen.


Für Max

Nie wieder dein Maunzen am Morgen,
das mir vertrieb Kummer und auch Sorgen.
Nie wieder werde ich dein Schnurren hören,
oder deine sanften Augen mich betören.
Nie wieder kraule ich deinen kleinen Bauch,
sag vermißt du es auch?
Nie wieder streichel ich dein weiches Fell,
die Welt mit dir war freundlich und hell.
Nie wieder vor meinem Bett deine kleinen Geschenke,
es zerreißt mich wenn ich nur daran denke.
Nie wieder liegst du im warmen Sonnenlicht,
doch begreifen kann ich es noch lange nicht.
Nie wieder streifst du durch den nahen Wald,
ohne dich ist die Welt leer und kalt.
Dieses Nie wieder tut so schrecklich weh,
bis ich dich im Regenbogenland einst wiederseh.

(Verfasser bin ich selber)


Traurige Grüße
Katrin mit Max ganz tief im Herzen
 
  • Ich bin total verzweifelt Beitrag #11
ich kann deinen schmerz nachvollziehen und ich weiß, dass keine worte der welt dich trösten kkönnen.
trotzdem möchte ich dich einfach mal virtuell drücken und dir sagen, denke an die wundervollen stunden, tage und jahre, die du mit deinem max hattest. behalte sie dir in guter erinnerung!

dein gedicht ist sehr schön und hat mich wirklich zu tränen gerührt!
 
  • Ich bin total verzweifelt Beitrag #12
Hallo Katrin,
Worte können nicht sagen, wie sehr ich mit Dir fühle.
Sei von mir unbekannterweise auch gedrückt.

Aber Max ist jetzt an einem schönen Ort, wo er immer zu Dir sieht.
Und in Deinem Herzen, in Deinen Erinnerungen lebt er weiter.

Sonja
 
  • Ich bin total verzweifelt Beitrag #13
Liebe Katrin,
das Gedicht ist wunderschön und sagt so viel ... du bist mit deiner Trauer nicht allein. Wie ich vorher schon geschrieben habe, musste meine Katze vor 6 Tagen über die Regenbogenbrücke gehen. Auch mein Herz ist noch voller Schmerz und es verging noch kein Tag, an dem meine Mutter und ich nicht um Filou geweint haben. Wenn man an die schönen Jahre denkt, die man mit seinem Tierchen hatte, dann nützt das im Moment noch nicht viel, man weint nur noch mehr ... aber es wirkt auch ein bisschen befreiend. Ganz am Anfang hat es uns die Kehle zugeschnürt, meine Mutter brauchte sogar Medikamente. Wir versuchen unsere Trauer durch viele, viele Gespräche zu verarbeiten ... täglich sehe ich mir das Fotoalbum an, sehe Bilder wie Filou noch ganz klein war ... und natürlich sind auch wieder Tränen dabei.
"Jede schöne Erinnerung ist eine Träne" ... dieses Sprichwort trifft hier ganz genau zu. Ich stehe vor Filous Grab im Garten an ihrem Lieblingsplatz, ich spreche mit ihr. Es ist schwer sie loszulassen ... sie war so etwas Besonderes ... für dich war Max sicher auch der beste Kater der Welt - unersetzlich.
Es gibt nicht viel, das in dieser Zeit Trost sein kann ... der Austausch mit Menschen, die einen Verstehen, hilft mir aber sehr und dir vielleicht auch ... sei gedrückt.
 
  • Ich bin total verzweifelt Beitrag #14
Glaube mir der Schmerz läßt irgendwann nach, im Moment für dich kaum vorstellbar. Aber, er haT DOCH EIN PLÄTZLE IN DEINEM HERZEN! Und das bleibt immer für ihn reserviert. Als zwei meiner Katzen letztes Jahr verstorben sind habe ich von meinem Umfeld auch nur Unverständnis geerntet, leider. Ich glaube nur Katzenliebhaber können dem so richtig nachempfinden was du zur Zeit durchmachst.Es ist eine unendliche Leere in einem ich weiß. ich habe mir eine neue Katze damals geholt die mich langsam aus meiner Trauer befreite und ich heute wirklich mit einem Lächeln auf den Lippen an meine geliebte Gansha( 20) und meinem Bub(18 jahre) denke und sie immer noch liebe.Das tanjachen
 
  • Ich bin total verzweifelt Beitrag #15
Ja, der Schmerz wird täglich ein bisschen besser ... das kann ich heute, eine Woche nach dem Verlust unserer Katze, auch schon ein bisschen sagen ... die Abstände in denen man weinen muss werden größer, aber es tut noch immer sehr weh ... das gehört einfach zum Trauern dazu.

Bei uns ist der Schmerz besonders groß, weil es unsere erste und einzige Katze war ...
Es ist total leer, es gibt keine zweite Katze, die noch schnurrt oder die uns tröstet, es ist einfach nichts mehr da ...
Und was mich auch noch sehr sehr traurig macht, ist die Tatsache, dass ich nicht entscheiden kann, ob ich jemals wieder eine Katze haben werde ... mir würde so ein Fellbündel sehr in meiner Trauer helfen, wenn ich könnte, hätte ich mir schon ein neues Kätzchen geholt, nicht als Ersatz, sondern einfach als Trost, damit ich mich auf etwas freuen kann und ich einem anderen Lebewesen all meine Liebe geben kann.
Obwohl ich erwachsen bin, hängt die Entscheidung aber auch von meinen Eltern ab, denn die müssten sich auch dazu bereit erklären, für die Katze zu sorgen, wenn ich nicht da bin und keine Zeit habe ... diese Ungewissheit macht mich umso trauriger ... denn ich befürchte, dass das Thema "Katze" für mich vorbei sein könnte ... :sad:
 
  • Ich bin total verzweifelt Beitrag #16
Oh das ist sehr bedauerlich. Aber sage doch deinen Eltern wie es dir ergeht und sie verstehen es dann und sind bereit dir zu helfen. Auf jeden fall wünsche ich viel Glück dabei und gutes Gelingen. Das tanjachen
 
  • Ich bin total verzweifelt Beitrag #17
Liebe Katrin

ich kann dich sehr gut verstehen, ich weiss wie tief der schmerz ist , wie weh es tut ich weiss viele von uns hier kennen diesen schmerz und du bist nicht alleine wir alle können dir nach fühlen

ich drück dich mal ganz lieb

und lass dir ein Lied hier höre es dir an ,

LG Christina

[YOUTUBE]http://www.youtube.com/watch?v=rjjJAnjkMf4[/YOUTUBE]
 
  • Ich bin total verzweifelt Beitrag #18
Ja, der Schmerz wird täglich ein bisschen besser ... das kann ich heute, eine Woche nach dem Verlust unserer Katze, auch schon ein bisschen sagen ... die Abstände in denen man weinen muss werden größer, aber es tut noch immer sehr weh ... das gehört einfach zum Trauern dazu.

Bei uns ist der Schmerz besonders groß, weil es unsere erste und einzige Katze war ...
Es ist total leer, es gibt keine zweite Katze, die noch schnurrt oder die uns tröstet, es ist einfach nichts mehr da ...
Und was mich auch noch sehr sehr traurig macht, ist die Tatsache, dass ich nicht entscheiden kann, ob ich jemals wieder eine Katze haben werde ... mir würde so ein Fellbündel sehr in meiner Trauer helfen, wenn ich könnte, hätte ich mir schon ein neues Kätzchen geholt, nicht als Ersatz, sondern einfach als Trost, damit ich mich auf etwas freuen kann und ich einem anderen Lebewesen all meine Liebe geben kann.
Obwohl ich erwachsen bin, hängt die Entscheidung aber auch von meinen Eltern ab, denn die müssten sich auch dazu bereit erklären, für die Katze zu sorgen, wenn ich nicht da bin und keine Zeit habe ... diese Ungewissheit macht mich umso trauriger ... denn ich befürchte, dass das Thema "Katze" für mich vorbei sein könnte ... :sad:

Eigentlich brauchst du nur deine Mutter zu überzeugen, macht meine 18 jährige Tochter auch bei Sachen von denen sie weiß das ihr Vater nein sagt, sie weiß das ich mich letztendlich durchsetzte.

Ich habe deine Beiträge gelesen und habe gleich wieder Tränen vergossen. Es tut halt schrecklich weh.
Es sind noch zwei Katzendamen hier die meine Liebe brauchen, aber meinen Max können sie nicht ersetzen. Sie merken das es mir nicht gut geht und wuseln immer in meiner Nähe, das bringt mich manchmal zum Lachen, aber die tiefe Traurigkeit die in meinem Herzen Einzug gehalten hat vertreibt es nicht.

@alle anderen

Ihr seid so lieb das es mich wieder zum weinen bringt. Es tut wirklich gut in meiner Trauer nicht ganz alleine zu sein, von anderen denen ich erzähle das mein Max tod ist bekomme ich zu hören, warum ich denn weine, ich hätte doch noch zwei Katzen und das es doch schon vier Tage her ist.
Ihr seid klasse und ich bin zutiefst dankbar für eure Anteilnahme.

Habe mal ein Bild von Mäxchen angehängt. Da liegt er unter dem Kirschlorbeer im Garten, da lag er immer im Sommer wenn es ihm zu warm wurde.

Liebe aber immer noch traurige Grüße
Katrin mit Max im Herzen
 

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  • Ich bin total verzweifelt Beitrag #19
Ein schöner Kater, dein Max, man sieht auf dem Foto,
dass er ein ganz netter Kater war, er strahlt Ruhe aus.
So, wie er dort liegt, wirst du ihn in Erinnerung behalten,
So wirst du dich an ihn erinnern.

Vielleicht stellst du dir dieses Foto an einen Platz, an dem
er gerne lag (z.B. Fensterbank, Tischchen) und stellst ihm
ein paar schöne Wiesenblümchen dazu. Ich finde, dass so
ein Platz auch ein Trost ist und eine Verbindung zu Max.
 
  • Ich bin total verzweifelt Beitrag #20
Ach Katrin die meisten verstehen nicht was man für eine Bindung zu einem Tier haben kann!

Man hört dann nur immer wieder, mensch das war doch nur eine Katze und wie du sagst, du hast doch noch Katzen! Aber jedes einzelne Tier ist einem sehr wertvoll! Lass dir nicht reinreden und weine wenn du weinen musst!

Bei mir sind es nun 25 Wochen dass mein Sammy gegangen ist und ich weine auch noch, zwar nicht mehr so viele wie die ersten Wochen aber ganz habe ich es noch nicht verarbeitet!

Nimm dir für deine Trauer soviel Zeit wie DU brauchst!!

Traurige und verständnisvolle Grüße
 
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