Erfahrungen mit Tierheimkatzen!

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  • Erfahrungen mit Tierheimkatzen! Beitrag #1
Felidae32

Felidae32

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Hallo!
Ich wollte hier mal die Gelegenheit nutzen und über meinen Kater zu schreiben, den ich bereits 2003 aus dem Tierheim geholt habe!!
Mein früherer Kater war ein halbes Jahr zuvor "einfach verschwunden"-ich vermute Katzenfänger oder noch schlimmeres (er wurde ein Jahr zuvor angeschossen)! Damit meine Katze nicht den ganzen Tag alleine ist hatte ich beschlossen einen Freund zu holen.
Er war schwer zu vermitteln, da er total scheu war und ausserdem ein Dauer-Tränen-Auge hatte.
Das erste was ich machte war ihm einen neuen Namen zu geben: aus "JAR-JAR Bings" (klingt irdendwie schwul wenn ich abends rufe:lol:) wurde Francis!
Die ersten Wochen und Monate waren schwer...zwar verstand er sich einigermaßen mit meiner Katze aber sonst ließ er niemanden an sich heran. Er hatte, und hat es heute auch noch, panische Angst vor Plastiktüten-da kommen einem die wildesten Gedanken was ihm passiert ist! Er war ein Fundkater, niemand wußte mehr!! Nach Monaten konnte ich sein Vertrauen gewinnen und heute ist er der verschmuste Kater überhaupt. Er schläft in meinem Bett, kommt auf die Couch, sitzt vor der Dusche/Badewanne und wartet bis ich fertig bin, er nimmt sogar ohne zu meckern Tabletten wie Wurmkuren als Leckerli aus meiner Hand!! Er ist ein toller Kater und was ich gar nicht schlecht finde: er hat bis heute respekt und teilweise Angst vor andern Menschen. Leute die bei mir zu Besuch sind müssen eine Weile warten bis er rauskommt und sich blicken lässt. Und draussen lässt er sich nur von mir anfassen!!! Ich bin mir bei ihm sehr sicher, dass ihn keine Katzenfänger so einfach mitnehmen können.
Das tränende Auge war nach einiger Zeit auch verschwunden...der Tierarzt meint es war was psychisches.
Das alles hat mir mal wieder gezeigt das sich Geduld auszahlt und ich gerade Tieren, die vermeindlich schwer zu vermitteln sind, immer wieder eine Chance geben würde!!
Wer hat noch Erfahrungen mit Tierheimkatzen???
 
  • Erfahrungen mit Tierheimkatzen! Beitrag #2
Hier einmal Francis mit noch etwas tränendem Auge...da hatte ich ihn etwa zwei Monate.
Und dann eine aktuelle Aufnahme!
 

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  • Erfahrungen mit Tierheimkatzen! Beitrag #3
Mein Chappi ist auch eine Tierheimkatze. Allerdings habe ich ihn schon als Kitten aus dem Tierheim geholt, da muss er so um die 6 Monate alt gewesen sein. Der war einfach nur aufgeweckt und frech und es gab und gibt mit ihm keine Probleme.

Bei dem Namen Francis muss ich zufällig an die Bücher von Akif Pirinci denken - Du hast Deinen Kater nicht zufällig nach dem Kater aus dem Buch benannt, oder?
 
  • Erfahrungen mit Tierheimkatzen! Beitrag #4
Doch!!!:-D Ich liebe die Katzenkrimis von Akif Pirrincci-habe sie alle!! Einfach toll geschrieben. Einmal angefangen, kann man die Bücher gar nicht mehr aus der Hand legen!
 
  • Erfahrungen mit Tierheimkatzen! Beitrag #5
Ich selber hatte noch nie eine Katze aus dem Tierheim. Aber ich weiß von vielen ehemaligen Notfellchen, dass sie sich ähnlich entwickelt haben wie dein Francis.

Der Streunerhof hat fast nur so verhuschte Katzen. Aber ich weiß, dass diese Katzen bei den neuen Menschen meist innerhalb kürzester Zeit aufblühen und dann ihr Leben lang die liebsten und treuesten Begleiter sind.

Es lohnt sich, um die Liebe einer Samtpfote zu kämpfen.
 
  • Erfahrungen mit Tierheimkatzen! Beitrag #6
Mein Lino war auch aus dem Tierheim.
Er wurde mit ca. 1,5 Jahren in einer Plastiktüte ausgesetzt und von einem Hund gefunden.

Es war Liebe auf den ersten Blick und er hat sich zum tollsten Kater auf der ganzen Welt entwickelt :smile:

Wir hatten nie Probleme mit ihm und haben die Entscheidung nie bereut!

LG
Lina*
 
  • Erfahrungen mit Tierheimkatzen! Beitrag #7
Ich habe drei Katzen aus drei verschiedenen Tierheimen., Nach anfänglichen kleinen Startproblemen haben sie sich auch als beste treue kleine Freunde entpuppt die ich niemals mehr missen möchte. Natürlich hatten sie auch kleine Wehwechen von dem Stress im Tierheim was sich aber auch ca. nach einem halben Jahr einstellte. Ich würde meine Tiere nur aus dem Tierheim holen. Es lohnt sich wirklich, denn die Tiere sind danach so dankbar dafür. Und zeigen es einem jeden Tag aufs neue.
Das Tanjachen
 
  • Erfahrungen mit Tierheimkatzen! Beitrag #8
Hallöchen!

Meine Minnosch ist auch aus dem Tierheim. Ich habe sie 2005 kurz vor Weihnachten abgeholt.
Zu Hause konnte ich sie ca. 4 Monate nicht anfassen, sie wollte nichts von mir wissen, hat mich ignoriert. Also habe ich sie auch ignoriert und mir gedacht "sie wird dann schon kommen". Nach langen 4 Monaten (wer will seine neue Katze nicht mal "kontaktieren"?) kam sie dann endlich auf mich zu und ist seither anhänglich wie nochmal was.

Allerdings hatte sie immer Angst vor großen langen Gegenständen (Besenstiel, Papprollen vom Geschenkpapier), zog ihren Schwanz ein und war verschwunden. Manchmal ist das heute noch so, wenn man zu hektisch mit einem solchen Gegenstand rumfuchtelt. Genauso hatte sie und hat sie immer noch teils große Angst vor Männern. Mittlerweile geht es besser und sie weiss denke ich dass ihr hier nichts passiert. Meinen Freund mag sie mittlerweile, aber anfangs hatte sie Angst vor ihm, dann akzeptierte sie ihn, aber wenn er sie anfasste und sie wollte nicht, hat sie ihn gebissen (nicht fest). Sowas hat sie bei mir oder anderen weiblichen Personen nie gemacht. Heute liegt sie auf ihm rum wenn er auf der Couch liegt.

Ich weiss nicht was ihr passiert ist, aber ich vermute dass sie in irgendeiner Form etwas negatives von einem Mann erfahren hat. Ihre Reaktionen gehen eigentlich klar in diese Richtung.

Achja: Abgabegrund war Unsauberkeit - hier war sie niemals unsauber, außer wenn ein Stücken Kot am Popo hängt, dann kriegt sie Panik und schmiert (wie Hunde die verstopfte Analdrüsen haben) den Batzen in der ganzen Wohnung am Boden rum, indem sie sich auf den Po setzt und durch die Bude rutscht. Nicht schön, aber keine wirkliche Unsauberkeit. Zudem das vielleicht 2 bis 3 Mal im Jahr vorkommt.

Liebe Grüße

Andrea
 
  • Erfahrungen mit Tierheimkatzen! Beitrag #9
Doch!!!:-D Ich liebe die Katzenkrimis von Akif Pirrincci-habe sie alle!! Einfach toll geschrieben. Einmal angefangen, kann man die Bücher gar nicht mehr aus der Hand legen!

Ich liebe die Felidae-Romane von ihm ebenfalls. Hab sie alle gelesen - nein, ich hab sie verschlungen. :-D
 
  • Erfahrungen mit Tierheimkatzen! Beitrag #10
Meine zwei Mädels habe ich im Oktober 2009 aus dem Tierheim geholt.

Sie wurden damals nach ca 8 Jahren wegen einer Allergie abgegeben.
Danach wurden sie sehr schnell vermittelt, kamen allerdings nach etwa einem halben Jahr wieder zurück ins Tierheim (was ich bis heute nicht verstehen kann!!!!).

Ich war zuvor in zwei andren Tierheimen und habe dort nur schlechte Erfahrungen gemacht.
Mein Herz hing sehr ein einer sehr schüchternen Mietze (11 Jahre alt). Sie galt eigentlich als unvermittelbar, weil sie exrem agressiv war.
Als ich sie im Internet sah und sie dann besuchte war für mich sofort klar, wir haben uns gefunden. Bei meinem zweiten Besuch kam sie auch sofort zu mir und hat mir ganz süß die Hand geleckt.
Und erst als ich sagte, diese Mietze nehme ich mit nach Hause, wurden Untersuchungen angestellt. Da kam raus, dass sie wegen extremer Rückenschmerzen so agressiv ist. Während ich noch am grübeln und rechnen war ob ich mir die dauerhaften Behandlungskosten leisten kann, .... und mein Entschluss dann feststand, ich nehme sie trotzdem zu mir, wurde sie derweil eingeschläfert. Mir war sowas von elend zumute.

Dann habe ich ein andres Tierheim besucht.
Dort hatte ich einfach nur entsetzliches Mitleid mit all den Tieren. Die "Besucher" stürmten nur so in die Zellen, weshalb die Katzen natürlich erst recht verstört waren.

Erst im dritten Tierheim, was gut 80 km weit weg war, habe ich dann meine zwei Süßen gefunden.
Weil ich von so weit her kam, wollten die mir sie auch gleich mitgeben ....lach....die waren so lieb dort (hatten wohl Angst ich käme nicht wieder ...grins ...).
Leider hatte ich ja noch gar nix vorbereitet zu Hause.
Aber als ich meine zwei Süßen eine Woche später dann abholte, waren die vom Tierheim auch anschließend immer für mich da wenn es Probleme gab (auch wenn sie mir leider nicht in allem hilfreiche Ratschläge geben konnten).

Sonic war gleich zu Anfang voll verschmußt und wich mir nicht mehr von der Seite.
Gismo brauchte ihre Zeit. Aber das sanfte Stimmchen was man von einer Main-Coon gewöhnt ist hat sie längst abgelegt. Inzwischen kommt der Main Coon MIX durch bei der Stimme ;-)) EXTREM LAUTSTARK die Große.

Meine Süßen müssen eine sehr schöne Zeit in ihren ersten acht Jahren gehabt haben. Sie sind auch total gut erzogen.
Wenn ich esse, sitzen sie zwar daneben, rühren aber nix an. Na ja, Sonic versucht manchmal schon vorsichtig ihre Pfote richtung Teller auszustrecken. Aber ein deutliches NEIN oder lächelndes "wag es nicht" genügt dann meist schon um sie abzuhalten.
 
  • Erfahrungen mit Tierheimkatzen! Beitrag #11
Mischa war unsere erste alte Katze, die ich aus einem Tierheim geholt habe, 20 Jahre alt und im Begriff sich dort aufzugeben.
Es war ein recht spontaner Entschluss, man wußte nichts über sie und ich auch nicht wie meine Katzen reagieren würden, nur die Hoffnung das sie so sanft sein würden wie immer.
Das waren sie auch, sie haben Mischa sehr lieb und vorsichtig aufgenommen, aber wie ich erst später erfuhr war Mischa ihr Leben lang Einzelkatze gewesen.
Die ersten Wochen lebte sie im Arbeitszimmer mit einer Netztür von den anderen getrennt, denn durch die lange Krankheit der Vorbesitzerin hatte sie viel Zeit in Fremdpflege verbracht, war daher auch sehr scheu Menschen gegenüber.
Fast zwei Monate hat es gedauert sie endlich streicheln zu dürfen, zu merken das sie sich wieder in einem sicheren Zuhause fühlte, das sie auch langsam in Besitz nahm.
Der Kontakt zu den anderen Katzen dauerte länger, aber da war mein Fuchur eine grosse Hilfe, der ständig versucht hat Mischa aufs niedlichste anzubaggern und er war dann auch der Erste der neben ihr liegen durfte.
Leider hatten wir nicht viel Zeit miteinander, die Leberkrankheit an der Mischa litt war nicht mehr regenerierbar, aber 9 Monate durften wir sie verwöhnen, und sie hat einen Platz hinterlassen, den immer eine sehr alte Katze haben wird.
 
  • Erfahrungen mit Tierheimkatzen! Beitrag #12
Alle meine Katzen waren / sind "gescheiterte Existenzen"..

Kitty, die erste haben wir als 6wöchiges Kitten von einem TSV bekommen...wir waren eigendlich einen 4 Monate alten schwarzen einäugigen Kater angucken gefahren...haben dann aber Kitty mitbekommen...der TSV hat nur Pflegestellen und die waren obervoll..alle Geschwister waren schon tod -nur Kitty lebte..aber sie brauchte Fürsorge und wurde auch von den anderen Katzen gemobbt/ die Pflegestelle mußte auch arbeiten und konnte sie nicht rund um die Uhr betreuen..damals war ich wegen dem Sohn Hausfrau und hatte die Zeit, mich zu kümmern..Kitty brauchte viel Pflege und die este Woche lebte sie in der Bauchtasche von der Grillschürze, mit der ich sie sozusagen überall herumtrug-oder im Fell von unserem Hovawart-Owtscharkemixrüden....das hat ihr die Macke für´s Leben gegeben...sie war leicht größenwahnsinnig und hat mit Vorliebe fremde Hunde geschurigelt,-))), Kitty wurde 15.

Die 2. Katze (dazu) bekam ich durch einen Zufall 4 Wochen vor unserem Umzug auf das Land...Einen Tag vor Weihnachten..ein Kollege war auf Streife und sein Hund wollte unbedingt zu einem Müllcontainer.Der Kollege ging gucken..4 Kitten-nur eines lebte noch. Er nahm es mit in die Wache und legte es in einen kleinen Karton mit etwas Zeitung darin an die warme Heitzung und rief bei uns zu Hause an ( was tun??)..in der Zeit war der kleine Räuber etwas "aufgetaut" sauste los in den Alarmanlagenschrank, dessen Tür etwas aufstand und löste Sabotagealarm aus ( im Forschungsreaktor in Garching !!) da war Leben in der Bude und einfangen lassen wollte sich der Winzling natürlich auch nicht!! Vereinte Manpower schaffte es dann doch den Saboteur zu überwältigen und in einen anderen Karton, diesmal mit Deckel! zu sperren...
Inzwischen war mein Mann schon dort eingetroffen und sammelte den Verhafteten ein..die Männer waren alle sehr aufgekratzt und amüsiert und berichtete, dass das Katzi gekämpft wie ein "Samurei" hat und deshalb unbedingt so heißen sollte..naja..wer schon einen Namen hat, den kann man nicht ins Tierheim bringen und so stand mein Mann dann am 23. Dezember auf Nacht mit dem Karton vor der Tür. Das Begrußungskomitee war unser alter Rüde, eine junge Dobermannhündin und Kitty-Größenwahn...Eingedenk der Geschichte hatte ich so meine Befürchtungen...also gaaaanz vorsichtig den Deckel auf und darin lag ein enzückendes höchstens 6 Wochen altes getiegertes Kitten mit weißen Söckchen,Lätzchen und Näschen..wie ein winziges Steiftier und guckte uns aus grünen Augen an..reckte sich und machte mal kurz wichtigtuerisch einen Buckel, stieg aus dem Karton, begrüßte etwas nachlässig mich und marschierte zielgerichtet in die Küche um zu fressen...und ließ das staunende Publikum im Flur zurück..es wurde ein turbulentes Weihnachtsfst...

meine Kollegen mußte ich enttäuschen..der kleine Kämpfer war ein Mädchen und so benannten wir sie "Bonsai"..leider hatte sie vor fremden Menschen die totale Panik..und die ließ sie auch vor ein Auto rennen..

Simba nahmen wir mit 7 Monaten vom TSV..ich wollte "nur" eine Katze und er hat sich mich ausgesucht..

MausMaus sollte ihm nach Kitty´s Tod gesellschaft leisten und wir nahmen sie auch mit ca 7 Monaten...die lebte 1/4 Jahr total verschüchterte auf dem Schrank im Zimmer meines Sohnes, bis sie langsam mutiger wurde ( deshalb war der Vornahme "Tieger" ja auch so unpassend)

Klausekater wurde mir vom Tierarzt aufgeschwatzt..offensichtlich ausgesetzt und dann angefahren, hatte ihn eine tierliebe Familie aufgesammelt und bei meinem Doc abgegeben...und der wußte, dass ich nicht "Nein" sagen könnte...( und dem naturblonden, etwas schielenden Klausekater konnte auch keiner wiederstehen!)

Rudi ist ja, wie schon erzählt einfach hier eingezogen und hat die Karriere vom kranken Streuner zum verwöhnten Pascha geschafft..

Das Frollein Susi war schon 11.. die Katzentanten vom TSV baten mich um Hilfe..Sie war 11 jahre des lebens in einem Messihaushalt und kannte nur dieses 1-Raumappartment..durch delogierung heimatlos geworden mußte sie zum TSV...doch die Pflegestellen waren voll und mann fragte mich, ob ich sie nicht aufnehmen könnte. "Süsse" war entsetzt..es gibt noch andere Katzen auf der Welt, gar Hunde! Doch der Rudi hat es sich gleich zur persöhnlichen Aufgabe gemacht sie vollzuschwatzen und zu betreuen..und als die Besitzerin nach 3 Monaten die Katze dem TSV übereignete..war das " Frollein Susi", wie sie inzwischen hieß..eh schon lange "unsere"-danach auch amtlich..

7 von den 9 Hunden in meinem Leben sind auch aus dem TSV..falls jemand hier die Zeitschrift " Der Hund" hat..in der aktuellen Ausgabe ist ein 3-Seiten-Artikel über den "Tito" und mich darin...
 
  • Erfahrungen mit Tierheimkatzen! Beitrag #13
Hallo,

wir haben im Dezember 2009 zum zweiten Mal einen Kater aus dem Tierheim geholt. Tiger, der erste, war kurz vorher verstorben. Der hat sich damals vor 11 Jahre super schnell eingelebt, hat aber bei raschelnden Tüten immer das Weite gesucht. Er war ein Freigäner und futtertechnisch niemals mäkelig, also alles in allem ein toller Kater. Nur zum Schmuser ist er nie geworden- wer weiss warum! Vielleicht hat er schlechte Erfahrungen gemacht als Baby.
Linus, der zweite Kater, brauchte länger, um sich einzuleben. Er war vorher schon einmal vermittelt, wurde jedoch zurückgebracht, weil er krank wurde und die Frau die Tierarztkosten wohl scheute. Nun ja, jetzt lebt er bei uns, hatte anfangs Herpes und tat sich mit der Eingewöhnung etwas schwer. Aber mittlerweile hat er seine Umgebung im Griff, bringt Mäuse als Geschenke und ist ein verschmuster kleiner Kerl. Seinen Herpes haben wir auch im Griff. Beim Futter gibt es Mäkeleien. Ich bereue nicht, dass ich mir Katzen aus dem Tierheim geholt habe, denn ich glaube, dass man auch eine "verschrobene" Katze mit Geduld und Zuneigung zu einem tollen Tier machen kann. Und wenn sie dann nicht so wird wie man es sich vorstellt - was soll`s. Auf ihre Art ist jede Katze eine Persönlickeit und liebenswert!

Lg
Inge
 
  • Erfahrungen mit Tierheimkatzen! Beitrag #14
und was ich noch sagen möchte..meine zukünftigen Katzen werden auch "Notfelle" sein...

bei den Hunden ist es im Moment so, dass wohl der nächste sicher aus einer guten Zucht stammt und die anderen in den kommenden 20 Jahren auch - wir führen selbstausgebildete Spezialsuchhunde ( Sprengstoff), aber sicher immer ein Tierheim-Hund mitläuft...und wenn er/sie talent hat, macht er auch Karriere...
 
  • Erfahrungen mit Tierheimkatzen! Beitrag #15
Felix habe ich damals auch aussen Tierheim geholt. Er wurde mit seinem Bruder ausgesetzt. Aber sein Bruder war damals zu schwach.
Er war total verschreckt und hatte ziemliche Angst vor uns. Saß die ganze Zeit nur unterm Bett.
Er kam erst raus, als meine damalige Hündin geschaut hat, was los ist. Danach ist er ihr nicht mehr von der Seite gewichen.
Wenn er dachte, er ist unbeobachtet, hat er sich zu uns gesetzt. Wehe es hat sich einer von uns hat sich bewegt oder ihn angeschaut, dann ist er ganz schnell wieder ab zu der Hündin oder unters Bett.

Ich habe es bis heute nicht bereut, dass ich ihn aus dem Tierheim geholt habe.
 
  • Erfahrungen mit Tierheimkatzen! Beitrag #16
der Thread ist schon etwas her aber leider habe ich das Gefühl nicht so gut aufgehoben zu sein.
MAn soll sich ausführlich mit den Pflegern über das Tier unterhalten.
Ich ahbe immer das Gefühl jede Frage ist zuviel, als würde man zu viel Zeit ksoten,Ansprüche stellen usw.
Dabei finde ich Fragen nach Untersuchungen, welche Impfungen statt fanden, wie sie sich verhält u.ä. doch legitim
 
  • Erfahrungen mit Tierheimkatzen! Beitrag #17
durchaus.

meine beiden Hasen sind aus zwei verschiedenen Tierheim. Da, wo ich den Dicken geholt habe, ein großes städtisches Tierheim, gings ähnlich emotionslos zu wie auf dem Arbeitsamt, ich musste eben warten, weil er Zahnstein hatte.. soweit so gut, aber wie mit mir umgegangen wurde war unter aller Kanone. Wenn ich nicht so verliebt gewesen wäre, hätte ich das Handtuch geschmissen...

Die Kleine habe ich aus einem kleinen, mehr oder weniger privaten Tierheim 2 Orte weiter... eine liebevolle Betreuerin, die jede Katze wirklich gerne hatte und mir sogar ihre private Nummer gegeben hatte, falls ich Probleme bei der Zusammenführeng habe.

Kann so oder so gehen, aber am Ende kann die Katze am wenigsten etwas für das Heim in dem sie steckt, also Augen zu und Katze holen :)
 
  • Erfahrungen mit Tierheimkatzen! Beitrag #18
Habe bisher fast immer nur schlechte, merkwürdige oder ärgerliche Erfahrungen mit Tierheimen gemacht.
Trotzdem schrecke ich nicht davor zurück, jederzeit wieder eine Katze aus einem Tierheim zu mir zu holen.

Bisher hatte ich nur mit einem Tierheim ein wenig Glück. Zwar haben die mir eine kranke Katze vermittelt, aber mir jederzeit auf Anfragen geantwortet (auch wenn diese Antworten nicht hilfreich waren und ich deshalb hier im Forum gelandet bin).
 
  • Erfahrungen mit Tierheimkatzen! Beitrag #19
Meinen ersten Kater hatte ich auch aus dem Tierheim. Ist schon ewig her. Ich kam in einen Raum mit mehreren Katzen. Als erstes kam eine Perser-Mix angeschossen, ab auf den Kratzbaum und von da aus auf meine Schulter. Super hübsche Katzen. Aus dem Augenwinkel sah ich was dunkles vorbeihuschen und unter einem Schrank verschwinden. habe gefragt, wer denn da solche Angst hat. Ein schwarzer Kater, draußen geboren, ca ein halbes Jahr jung und erst kurze Zeit im Tierheim. Ich dachte, eine so zutrauliche Katze wie die Perser-Mi bekommt eher ein zuhause, als so ein Kater, den man nicht mal sieht. Also habe ich gesagt, ich würde ihn mitnehmen. Die Frau vom Tierheim meint, ich solle doch die Perser-Mix nehmen, die wäre so schön zutraulich. Nein, ich wollte den Scheuen. Also gefangen und ab in die Box. Zu hause habe ich ihm das Körbchen in die Ecke unterm Beistelltisch gestellt. Box ins Bad beim Katzenklo, auf und den kleinen Mann laufen lassen. Er verschwand sofort. habe ihn einfach in Ruhe gelassen und nur ruhig irgendwas erzählt. Immer vor mich hin gebrabbelt. Die ersten 2-3 Wochen hat er nur gegessen und ist aufs Klo, wenn ich nicht da war, oder eben nachts. Dann hat er doch gemeint, das Körbchen ist gemütlich. Noch ne Woche später habe ich micht vor den Korb auf den Boden gelegt und leise mit ihm gesprochen. Als er dabei ruhig blieb, hab ich meine Hand auf den Rand vom Korb gelegt. Nach einigen Tagen kam sein Köpfchen und ich konnte ihn vorsichtig anfassen. Er ist so super zahm geworden...wo ich war, war mein kleiner Stinker. Ja, er hieß Stinker, weil er am Anfang so viel gepupst hat. Kam Besuch, hat er sich im Kleiderschrank versteckt. So richtig zahm war er nur bei mir.
Vom Tierheim kam auch nie mal jemand vorbei, obwohl im Vertrag stand, dass sie Kontrollbesuche machen. Ich war echt froh, dass ich ihm ein Zuhause gegeben habe und nicht auf die Tierheimtante gehört habe und die Perser-Mix genommen habe.
 
  • Erfahrungen mit Tierheimkatzen! Beitrag #20
Du hast die absolut richtige Entscheidung getroffen. Super, dass du Pupsi ... ähm Stinker :mrgreen:, ein Zuhause gegeben hast.

Das keine Vor- und Nachkontrolle kam, finde ich schon sehr seltsam.
Auch, dass sie sich davon überzeugen wollten die schmusige Katze zu nehmen, ist äußerst rätstelhaft.
Komisches Tierheim. :roll:

Kenne das aber von einer scheuen Katze die ich wollte. Die wurde mir nicht vermittelt und später einfach eingeschläfert.
Und alles nur, weil sich plötzlich rausstellte, dass sie mit dem Rücken ein Problem hat. Das wurde aber erst festgestellt, nachdem ich Intresse an der Katze hatte.
Hatte denen noch angeboten, dass wir uns die Kosten für die Behandlung erst mal teilen. Raz faz war die Katze plötzlich nicht mehr zu vermitteln und wie vom Erdboden verschwunden :evil:
 
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