• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

IBM naturheilkundlich behandeln

Diskutiere IBM naturheilkundlich behandeln im Erkrankungen von Herz- und Atemwegen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo wollte nur berichten. Habe in einem anderen Postig gefragt "erbrechen und nichts fressen".Unsere Lucy wurde am 10.06. operiert ,es wurden...
  • IBM naturheilkundlich behandeln Beitrag #1
matriat

matriat

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Hallo wollte nur berichten.
Habe in einem anderen Postig gefragt "erbrechen und nichts fressen".Unsere Lucy wurde am 10.06. operiert ,es wurden Gewebsproben entnommen aus den verschiedensten Organen.
Das Ergenis war wie angenommen IBD ist wohl vergleichbar mit Morbus Cron bei Menschen,allerdings hat Lucy keinen Durchfall sonder nur Erbrechen.
Wollte fragen ob das jemand von Euch schon mal erlebt hat und wie die Katze behandelt wurde.
Uns wurde geraten auf Pferdefleisch umzustellen weil es wenigsten allergen sei.
Auch sollten wir weiter Metronidazol geben was Lucy allerdings zunehmend verweigert weil es extrem bitter schmeckt.
Wir sollten dann in ca 6 Wochen auch Kortison geben.
Hat jemand von Euch diese Krankheit schon mal naturkundlich behandelt.Habe im Netzt zwar schon verschieden Postings gesehen aber die sind schon einige Jahre alt.
Im Moment geht es Lucy einigermaßen gut aber seit zwei tagen frießt sie schon wieder net mehr richtig.Erbrochen hat sie bisher noch nicht.
Vielleicht kann mir jemand weiter helfen.
Liebe Grüße
Maria
 
  • IBM naturheilkundlich behandeln Beitrag #2
Hallo :)

Also ich bin ein totaler Heilkunde Freak, auch in meinem medizinstudium lerne und arbeite ich viel mit Naturheilkunde zusammen!

Ich kann dir da eins empfehlen, und zwar das OLVUSON Bio fitt!

Das ist echt klasse , es läuft auf pflanzliche basis raus!!

Probiere es aus mehr wie nicht vertragen kann sie es nicht!

Alles gute
 
  • IBM naturheilkundlich behandeln Beitrag #3
Hallo
mein Kater hat auch IBD
und gebe ihm seid 4 Wochen rohes Fleisch ( hat schon 600g zugenommen !!!)
schau mal bei .de und Istinct nach ,
da wird alles genau beschrieben !
Also wir sind total begeistert und Murphy frisst wie sonst was , was früher nicht der fall war !
Und er verträgt es , hat kein Durchfal und Erbrechen mehr und Cortison setze ich auch ganz langsam ab ! Bin schon bei 1/4 bei 4 Tagen :grin:

Hoffe es bleit so , also wir können es nur empfählen und es ist auch nicht viel Aufwand !!!

Hoffe ich kann damit helfen

Lg Nicole
 
  • IBM naturheilkundlich behandeln Beitrag #4
Ist Euer Thema noch aktuell??

Sollte es wirklich IBD sein, kann es auch sein, dass es nicht behandelbar ist.
Mein Kater Gizmo ist vor zwei Wochen mit nur 3,5 Jahren an dieser Krankheit gestorben. Er hat
auf keine Behandlung reagiert. Weder auf Nahrungswechsel, noch auf
Naturheilkunde, nicht mal auf Cortison, bzw. Metronidazol....

Am Schluß war er total verkrebst und musste erlöst werden.

Sorry, vielleicht depremiere ich Euch und ehrlich gesagt wünsch ich Niemandem
diese Odysse an den Hals, aber schön färben hilft bei dieser Krankheit gar nichts.

Es gibt Fälle, die leichter verlaufen und auch bis zu einem gewissen Grad in den Griff
zu bekommen sind, aber diese Tiere sind ganz, ganz böse krank!!!
Mir wurde leider nie gesagt, wie ernst das ist und meine Hoffnung auf Heilung ist nicht
gestorben .... jetzt weiss ich es besser.

Ich drück Euch die Daumen, dass ihr mehr Glück bei den Behandlungen habt und Euer
Tier weniger leiden muss als meines.

Good luck

LG Gaby
 
  • IBM naturheilkundlich behandeln Beitrag #5
Hallo Luna,
es tut mir leid für Deinen Gismo,lass Dich drücken.
Ja das Thema ist noch aktuell,leider konnte ich nix tun um Lucy natürlich zu behandeln,denn mir lief die Zeit davon.Sie hatte wieder fast eine Woche nix gefressen somit hab ich dann doch Kortison eingesetzt.Sie hat zuerst eine Deposritze bekommen und seit dem kriegt sie Kortison als Tabl.
Es funktioniert erstaunlich gut.
Anfangs bekam sie eine zwei Tabl. Täglich.Seit Ende Juli bekommt sie nur noch eine halbe am Tag.
Ihr geht es gut,sie frißt wieder leider aber mit Vorliebe Trockenfutter.Der Tierarzt aber meinte dass wir so hochwertiges TF haben dass sie das unbesorgt fressen kann.
Wir haben versucht auf Frischfleisch,wie in einem obrigen Posting geraten oder auch auf Pferdefleisch umzustellen.Hat leider beides nicht funktioniert.Sie frißt lieber gar nix als das.
Wir sind jetzt auf Huhn umgestiegen und das Klappt.Außerdem frißt sie auch sehr gerne ein Magenschonendes Futter von Hills was wir vom Tierarzt bekommen haben.
Sie scheint auch die Medis gut zu vertragen,denn sie hat wieder zugenommen und das Fell ist auch wieder schön.
Leider wird sie über kurz oder lang wohl einen Diabethes bekommen,das wurde uns so gesagt.
Aber wir hoffen dass wir doch das Kortison noch weiter reduzieren können,damit dies nicht zu schnell passiert.
Mir ist schon bewußt dass Lucy chronisch krank ist,aber solange sie sich wohlfühlt und frißt und auch ihre Medis nimmt,denke ich dass es ok ist.
Sie hat keinen Durchfall,hatte sie noch nie,und sie erbricht auch nicht mehr.
Ich werde aber trotzdem weiter versuchen auf ein naturkundliches Mittel umzusteigen.
Ich wünsche Gismo dass er es im Regenbogenland schön hat und keine Schmerzen mehr ertragen muß.
Maria
 
  • IBM naturheilkundlich behandeln Beitrag #6
Hallo Maria,

es tut so weh, lesen zu müssen, wie auch andere sich mit dieser Krankheit
quälen.
Wir hatten zwischendrin schon auch mal kleine Erfolge mit naturheilkundlichen
Medikamenten, also könntet ihr schon auch mal was in dieser Richtung
ausprobieren, wenn auch nur unterstützend.
Ich, bzw. Gizmo hatten nur das Pech, dass bei ihm die Krankheit absolut nicht in
den Griff zu bekommen war, aber es gibt durchaus Fälle, die damit mehr oder weniger
gut leben können und mit kleinen Dosen Cortison durchaus leben können (sagte zumindest
mein Tierarzt)

Zum Thema "Hill`s" - bitte such Dir was anderes. Ich hab das auch mal nehmen müssen,
mit dem Ergebniss, dass auch meine andere Katze böse Magen-, Darmerkrankungen
bekam. Antwort vom Tierarzt - ja, das ist bekannt, Hill`s ist nicht gut!!

Solltest Du mal Hilfe brauchen, oder Fragen haben, oder einfach nur mal Zuspruch
benötigen, stelle ich mich gerne zur Verfügung.

Daumen drückende Gaby
 
  • IBM naturheilkundlich behandeln Beitrag #7
Hallo Gabi,

dieses Hills wurde uns von allen Tierarzt die wir kontaktiert hatten empfohlen.Sie bekommt es nur wenn sie gar nicht frißt.Es ist ein Magen und Darm schonendes Futter.Man kann es auch nur über den Tierarzt bekommen.
Unsere Lucy ist eine extrem mäkelige Fresserin.Wenn sie ein Futter mal zwei Tage hinteinander bekommt frißt sie es einfach nicht.Ich glaube sie würde lieber vor dem vollen Napf verhungern.
Uns wurde geraten bei einer Futtersorte zu bleiben.Da sie ja eine Allergie auf Fisch hat,sind wir jetzt wie gesagt bei Huhn gelandet.Habe ein Futter gefunden welches außschließlich Fleisch enthält und nur einen ganz geringen Anteil an Reis oder Kartoffeln nur 5 %.
Alles was uns sonst geraten wurde frißt sie einfach nicht.Ich habe aber auch nicht die Kraft es auszureizen in der Hoffnung dass der Hunger es schon reintreibt.Hatten es schonmal zwei Tage durchgehalten.Sie sitzt vor dem Napf aber sie frießt es einfach nicht,obwohl sie schon Hunger hat.
Wenn sie dann ein anderes Futter bekommt welches sie mag dann haut sie auch rein.
Man hat bei Ihr Veränderungen am Magenpförtner und im Dünndarm gefunden.
Deshalb hatte sie wohl auch keinen Durchfall.Denn der Dickdarm ist nicht betroffen.
Wir haben jetzt auch einen Tierarzt gefunden der ins Haus kommt,denn Tierarzt Besuche oder gar Tierklinik sind dermaßen Stress für sie dass sie hinterher auch uns nicht mehr vertraut.Sie braucht dann immer mehrere Tage bis sie wieder einigermnaßen normal ist.Lucy ist eine Prinzessin auf der Erbse..Schildpatt eben,so wurde uns gesagt.
Ich danke Dir für Deine mitfühlenden Worte.Es ist schön wenn man sich mit jemanden austauschen kann der ähnliches schon mitgemacht hat,denn bei vielen stößt man auf Unverständnis dass man mit einer Katze so einen Aufriss macht.
Ich werde weiter berichten.Im Moment geht es Lucy gut soweit ich das beurteilen kann.
 
  • IBM naturheilkundlich behandeln Beitrag #8
Hi,
den Tierarzt ins Haus wollte ich nie holen, denn ich wollte für ihnen einen Ort, an dem
er sich sicher fühlen kann. Er war eh so ängstlich, wenn Besuch kam, denn Fremde
waren gleichbedeutend mit "wehgetan werden".
Aber da sind alle anders und wenn das bei Dir besser klappt, dann ist es gut so.
Im Übrigen möchte ich hier keine Futterwerbung machen, aber hast Du schon mal
vetconcept versucht?

Mich schockt Dein Ausspruch "auf Unverständnis stoßen, weil man um eine Katze
soviel Aufriss macht".
Ich kenne diese Sprüche zur Genüge: gib ihn weg / schläfer ihn halt ein / Tierheim.....
Für mich käme es NIE in Frage, ein Tier, das ich bei mir aufgenommen habe wegen
Krankheit abzugeben (oder weil es lästig ist). Man übernimmt doch Verantwortung und
davon ganz abgesehen lag er mir besonders am Herzen; gerade weil er so krank und doch
so tapfer war... Klar ist es sehr hart, so einen Unglücksfall zuhause zu haben, von
den Kosten ganz zu schweigen.. und bei mir kam auch noch der Dreck vom Duchfall
dazu.......
ABER - Ich möchte die Zeit mit ihm nicht missen; nicht eine Sekunde!!
Er war doch so lieb....
 
  • IBM naturheilkundlich behandeln Beitrag #9
Hallo,
ich kenne VetConcept,habe das Futter von einer Tierheilpraktikerin empfohlen bekommen,wegen der Futtermittelallergie.
Aber unsere Lucy ist nicht sehr gut auf dieses Futter zu sprechen.Sie frißt es nur ganz selten und dann nur wenn es frisch aufgemacht wurde und sie richtig Hunger hat.
Habe noch ein paar Dosen zu Hause.
Sie ist Fremden gegenüber auch eher mißtrauisch,sie ist eine Fundkatze und irrte Tagelang durch die Gegend bis sie von der Katzenhilfe gefangen wurde.Anfangs hat sie sich nicht aus dem Haus gewagt.

Aber die Tierarzt die ins Haus kommt macht es so toll,sie streichelt sie wärend wir sie auf dem Arm haben und dabei untersucht sie Lucy ohne dass sie richtig merkt dass ein Tierarzt ist.
Lucy wird sonst beim Tierarzt zur Kampfkatze,vor Allem seit sie in der Tierklinik war.Dort hatte sie besonders Angst und hat jeden angefaucht der sich ihr näherte.
Ich finde auch dass,wenn ich ein Tier habe dass ich es begleiten sollte und auch wenn es krank ist,sollte es Hilfe haben.Natürlich würde ich meine Katze nie leiden lassen wenn sie so krank ist das es keine Lebensqualität mehr hat.
Bevor Lucy operiert wurde war auch die Differenzialdiagnose ein Lyphom,also Krebs.Da sagte die Tierarzt dass wenn es so sein sollte und der Tumor nicht entfernt werden kann dann lassen sie die Katze nicht mehr aufwachen.
Die Tierklinik steht auf dem Standpunkt dass eine Chemo bei Katzen keine Lebensqualität mehr bietet und dass die Katze besser erlößt werden soll.
Momentan bin ich froh dass es Lucy gut geht solange wie es eben geht und wenn es schlechter wird,dann muß man weiter entscheiden.
Ich danke Dir für die Bereitschaft dass Du helfen willst,wenn es notwendig ist.
Hast Du noch weitere Katzen,oder wirst Du wieder eine holen??
Liebe Grüße
 
  • IBM naturheilkundlich behandeln Beitrag #10
Hallo,

da ich gar nicht weiß was IBD genau ist, könnte mir einer die Abkürzung erklären?
 
  • IBM naturheilkundlich behandeln Beitrag #11
Hallo ,
der Treat ist eigentlich in der falschen Rubrik.Gehört eigentlich zum Thema Magen und Darm Krankheiten.
Was IBM genau heißt bzw wie die Abkürzung ausgeschrieben wird kann ich Dir nicht genau sagen ist ein komplizierter Name.
Ist eine Magen und Darm Erkrankung ist vergleichbar beim menschen mit Morbus Chron.
Meistens fängt es mit Durchfall und Erbrechen an und dann fressen die Katzen nichts mehr.
Es verläuft meist in Schüben wie beim Mensch auchEs steht im verdacht dass es durch Futterallergien ausgelößt wird.
Man kann die Diagnose nur über Gewebsproben stellen ,welche man meist nur in einer Op gewonnen werden kann.
Die gewebsproben weisen veränderungen auf ist aber kein Krebs.
Die Behandlung besteht zur Zeit meist nur durch Futterumstellung und mit Cortison.Man beginnt mit einer höheren Dosis und kann dann im Laufe der zeit mit der Dosis herunterfahren.
Das Problem beim Cortison besteht dass die Katzen nach einiger zeit einen Diabetes entwickel können.
IBM kommt meist bei älteren Katzen vor.
Hoffe ich konnte es richtig erklären.Kannst aber gern nochmal weiter fragen wenns Dich intressiert.
Grüßle
 
  • IBM naturheilkundlich behandeln Beitrag #12
Hallo,

Danke schön!

Ich hab noch das gefunden. Vielleicht kennst Du es schon oder es hilft weiter. WIcurde das Blut untersucht? Ich finde diesen Artikel echt interessant.

Ich würde auf jeden Fall mal mit dem Tierarzt über Nux vomica, Carbo vegetabilis und Okoubaka sprechen. Oder frag ihn mal nach Dyckerhoff Regeneresen.



“Inflammatory Bowel Disease“ (IBD)
Der Ausdruck "Inflammatory Bowel Disease" beschreibt eine Erkrankung, die mit persistierenden oder rezidivierenden gastrointestinalen Symptomen assoziiert ist undhistologisch durch das Auftreten von intestinalen Entzündungszeichen charakterisiert wird.
Laut Definition ist die Ursache der idiopathischen IBD unbekannt (HALL, 2001). Das entzündliche Infiltrat besteht aus Lymphozyten, Plasmazellen, eosinophilen oder neutrophilen
Granulozyten, Makrophagen oder eine Kombination dieser Zellarten (TAMS, 1987; GHERMAI, 1989; MAGNE, 1989; ROTH et al., 1990a; JERGENS et al., 1992, 1999).
Formen und Lokalisation
Entsprechend dem Vorherrschen der jeweiligen Zellart unterscheidet man einelymphoplasmazelluläre, eine eosinophile und eine granulomatöse Enterokolitis. Es könnenMagen, Dünndarm, Dickdarm und regionale Lymphknoten entzündet sein. Häufig sind
verschiedene Abschnitte gleichzeitig von einer diskontinuierlichen Entzündung betroffen(DIBARTOLA et al., 1982; WILLARD et al., 1985; TAMS, 1986a; SHERDING, 1989;JERGENS et al., 1992; NOLTE, 1996; CRAVEN et al., 2004).
Die lymphoplasmazelluläre Enteritis (LPE) ist die häufigste Form der IBD bei Hunden und Katzen (HAYDEN und Van KRUININGEN, 1982; WILLARD et al., 1985; TAMS, 1987;
RUTGERS et al., 1988; MAGNE, 1992; WILCOCK, 1992; HALL, 2001; MENESES et al.2003).

Die histologischen Veränderungen sind gekennzeichnet durch Infiltration der Mucosa,Submucosa und manchmal auch der Muscularis mit zahlreichen Lymphozyten undPlasmazellen. Neutrophile und eosinophile Granulozyten, sowie Makrophagen könnenebenfalls beteiligt sein. Weiterhin werden zahlreiche intraepitheliale Lymphozyten,Epithelzellnekrosen, Erosionen, Hyperplasie von Lymphfollikeln, Lymphangiektasien undFibrosierung der Schleimhaut beschrieben. In schweren Fällen kommt es zu erheblichen
Texturstörungen, die durch Veränderungen der Zottenarchitektur, partieller Zottenatrophieoder durch verbreiterte Kryptenabstände charakterisiert sind (VAN KRUININGEN, 1972;
HAYDEN und VAN KRUININGEN, 1982; SHERDING, 1982; NELSON et al., 1984;WILLARD et al., 1985; TAMS, 1986a, 1987; SHERDING, 1989; JACOBS et al., 1990;ROTH et al., 1990a; TAMS, 1991; WILCOCK, 1992; YAMASAKI et al., 1996). Die
eosinophile Gastroenterokolitis (EGE) ist die zweithäufigste Form der IBD bei Hunden undKatzen (WILCOCK, 1992; MENESES et al., 2003). Histologisch ist sie derlymphoplasmazellulären Form sehr ähnlich mit dem Unterschied, dass eosinophile
Granulozyten ein auffallend zahlreicher Bestandteil des zellulären Infiltrates sind. Eine ausgeprägte Bluteosinophilie ist ein weiteres charakteristisches Kennzeichen (HALL, 1967;BARTSCH und IRVINE-SMITH, 1972; VAN DER GAAG et al., 1990; NOLTE, 1996). Diegranulomatöse Enteritis betrifft häufiger Katzen als Hunde (WILCOCK, 1992). Es tretenregionäre tumorartige granulomatöse und nekrotisierende Wandverdickungen vorwiegend im
Ileum und Kolon auf. Die assoziierten Lymphknoten können hyperplastisch verändert oder ebenfalls granulomatös sein (VAN KRUININGEN, 1972; DIBARTOLA et al., 1982; VAN
KRUININGEN et al., 1983; NOLTE, 1996). Als eine rassespezifische Erkrankung sei die histiozytäre ulzerative Kolitis (HUC) oder auch granulomatöse Kolitis des Boxers erwähnt.
Die spezifischen granulomatösen Veränderungen der Mucosa, Submucosa und in einigen Fällen auch der Muskelschichten von Rectum, Kolon und Caecum führen häufig zu Strikturen. Neben der Infiltration mit Plasmazellen und Lymphozyten lassen sich in großen Mengen Makrophagen nachweisen, die fast ausschließlich “periodic acid shiff“ (PAS) positiv reagieren. Im Falle von Ulzeration sind auch neutrophile Granulozyten im entzündlichen Infiltrat vorhanden. Weitere histologische Befunde sind Kryptendilatation, zahlreiche solitäre Lymphfollikel und vermehrt Mitosen. Diese Erkrankung wurde aber nicht ausschließlich beim Boxer, sondern auch bei einer französischen Bulldogge beschrieben (VAN KRUININGEN et al., 1967, VAN DER GAAG et al., 197
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.
Ätiologie und Disposition
Es gibt unterschiedliche Theorien über immunpathologische Ursachen, bislang ist aber die
Ätiopathogenese ungeklärt (SHERDING, 1989; GHERMAI, 1989; TAMS, 1991; JERGENS
et al., 1992; NOLTE, 1996). Weit verbreitet ist die Hypersensitivitäts-Reaktions-Theorie. Die
immunopathologische Pathogenese wird von einigen Autoren vertreten, da eine Steroidtherapie in zahlreichen Fällen erfolgreich verläuft. Als Ursachen für diese überschießende Immunantwort des “gut-associated lymphoid tissue“ (GALT) werden defekte
Immunantwort der Schleimhaut, Veränderungen der Schleimhautpermeabilität, diätetische Einflüsse und intestinale Mikroorganismen oder Toxine diskutiert (STROMBECK, 1979;
TAMS, 1986a, SHERDING, 1989; MAGNE, 1992; WOLF, 1992; WALY et al., 2004) HALL (2001) vermutet, dass bei IBD-kranken Tieren eine Toleranz gegen Antigene der Normalflora fehlt. Untersuchungen zeigten, dass keimfrei aufgezogene Tiere nicht an IBD
erkranken. STROMBECK und GUILFORD (1991) konnten mittels Injektion von Antisera gegen die Kolonschleimhaut und durch ein Homogenat der hundeeigenen Kolonschleimhaut
eine Kolitis auslösen und vermuten deshalb immunvermittelte oder autoimmune Mechanismen. RUTGERS (198
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spricht sich dagegen für eine bakterielle Überwucherungdes Dünndarms als Ursache aus, da sich nach antibiotischer Behandlung sowohl Symptome
als auch histologische Veränderungen besserten. Auch in der Humanmedizin werden - neben genetischen, mikrobiellen und psychologischen Einflüssen - Umweltfaktoren und immunologische Ursachen diskutiert (KNOFLACH, 1986). Das Serum von Menschen mit
Morbus Crohn oder Kolitis ulzerosa enthält häufig erhöhte Mengen an Antikörpern gegen Antigene des Kolonepithels, Glykoproteine des Schleims, Nahrungsmittelantigene oder
verschiedene Bakterienantigene (MAGNE, 1992).
Nach Ansicht der meisten Autoren besteht bei Hunden und Katzen für IBD keine Alters-, Rasse- oder Geschlechts-Disposition (NELSON et al., 1984; WILLARD, 1985; JACOBS et
al., 1990; JERGENS et al., 1992). Andere Untersucher stellten jedoch fest, dass vorwiegend
ältere Tiere an IBD erkranken (TAMS, 1986a, 1987; STROMBECK und GUILFORD, 1991).
DENNIS et al. (1992, 1993) konnten bei Rassekatzen häufiger als bei Mischlingen eine
lymphoplasmazelluläre Enteritis feststellen. DI BARTOLA et al. (1982) berichten, dass 8 der9 untersuchten Hunde mit IBD männlich waren. Einige Rassen scheinen für bestimmte
Formen der IBD prädisponiert zu sein: Deutsche Schäferhunde (DSH), Shar Pei und Siamkatzen für LPE, DSH für EGE, Boxer für HUC und Basenje für “immunoproliferative
small intestine disease“ (HALL, 2001; STROMBECK und GUILFORD, 1991).
Symptome und Befunde
Typische Symptome sind chronisch rezidivierende Diarrhöe und besonders bei Katze intermittierendes Erbrechen. Die Kotbeschaffenheit wechselt zwischen geformt, breiig und
dünnflüssig, oft sind auch Schleim und Blut Bestandteil der Ausscheidungen. Bei Katzen kann auch Obstipation auftreten. Tenesmus, wechselnder Appetit bis zur Anorexie,
Gewichtsverlust und Abmagerung werden ebenfalls häufig beobachtet. Seltener diagnostiziert werden dagegen Abdominalschmerz, Apathie und Haarausfall. Bei der klinischen Untersuchung können in manchen Fällen verdickte flüssigkeits- oder gasgefüllte Darmschlingen, vergrößerte mesenteriale Lymphknoten und Hepatomegalie festgestellt
werden. Die Erkrankung verläuft zu Beginn meist mild und wird von längeren symptomfreien Intervallen begleitet. Mit der Zeit treten die Beschwerden aber immer häufiger undschwerwiegender auf (TAMS, 1986a; RUTGERS et al., 1988; VAN DER GAAG, 1988a;
GHERMAI, 1989; SHERDING, 1989; VAN DER GAAG und HAPPE, 1990; FEINSTEINund OLSSON, 1992; JERGENS et al., 1992; YAMASAKI et al., 1996; NOLTE, 1996; HALL, 2001; WASHABAU, 2001). IBD ist bei Katzen häufig vergesellschaftet mit Cholangiohepatitis und Pankreatitis (WEISS et al., 1996). Infolge von chronischem Erbrechen
soll es zu erhöhtem intraduodenalen Druck kommen und einen pankreatikobiliären Reflux hervorrufen (WASHABAU, 2001). HALL (2001) vermutet, dass die chronische Entzündung
die Entwicklung eines intestinalen Lymphoms begünstigt, da LPE und Lymphome häufigvergesellschaftet sind.
Während einige Untersucher bei Katzen keine oder nur unspezifische Veränderungen des Blutbildes feststellen (NELSON et al., 1984; TAMS, 1986a; SHERDING, 1989; WOLF,
1992), diagnostizieren JERGENS et al. (1992) bei 65% der untersuchten Katzen hämatologische Abweichungen von der Norm. Es werden milde normozytäre normochrome
Anämie, Eosinophilie, Neutrophilie und Leukozytose oder Leukopenie beschrieben (BAEZ etal., 1999). Die hämatologische Untersuchung bei Hunden ergibt häufiger veränderte Parameter. Es wird von Eosinophilie, seltener Eosinopenie, Leukozytose, Neutrophilie,
Lymphopenie, Monocytose, Erythrozytose und sowohl von regenerativer als auch von nicht regenerativer Anämie berichtet (JACOBS et al., 1990; JERGENS et al., 1992). Die
biochemische Analyse des Blutes weist nach Untersuchungen von JERGENS et al. (1992) bei74% der Hunde und 88% der Katzen Veränderungen auf. Störungen im Proteinstoffwechsel
dominieren. Es kommt entweder, wie besonders bei Katzen, zur Hyperproteinämie begleitet von Hyperglobulinämie infolge der chronischen Entzündung und Hypoalbuminämie als Folge
der Malabsorption, oder es tritt eine Hypoproteinämie mit Hypoglobulinämie undHypoalbuminämie auf als Ausdruck des Proteinverlustes durch exsudative Diarrhöe und
Blutverlust über Ulzera (Protein-Verlust-Enteropathie). Auch e \'style=\'text-decoration:none;\'Leberwerte/style\'.')" onclick="location.href='wikipedia.php?action=suchen&suchenn=Leber';return false;">Leber und Bauchspeicheldrüsezeigen Irritationen durch die Entzündung des Gastrointestinaltraktes. Es wird ein Anstieg von
Alaninaminotransferase (ALT), Alkalischer Phosphatase (AP) und, besonders beim Hund,von Amylase gemessen. Eine Hypocholesterinämie tritt häufig auf. Bei Katzen wird nicht selten eine Hyperglykämie festgestellt. Die verminderte Aufnahme von Kalium infolge
Anorexie bzw. dessen Verlust durch Vomitus oder Diarrhöe führt zur Hypokaliämie. Bei Hunden kommt es auch in manchen Fällen zur Hypocalcämie (TAMS, 1986a, 1986b, 1987;
SHERDING, 1989; JACOBS et al., 1990; DENNIS et al., 1992; JERGENS et al., 1992;WOLF, 1992; BAEZ et al., 1999).
Neuere Untersuchungen von JERGENS et al. (2003) zeigten signifikant erhöhte Konzentrationen des C-reaktiven Proteins (CRP) im Serum bei Hunden mit aktiver IBD.
Nach HALL (2001) ist bei Katzen die Pankreatitis und lymphozytäre Cholangitis eng mit einer IBD assoziiert. Eine Fall-Kontroll-Studie von MENESES et al. (2003) mit 9 Katzenzeigte, das die Bestimmung von TLI im Serum nicht geeignet ist, um eine chronische Pankreatitis von einer IBD zu unterscheiden. Kotuntersuchungen auf Parasiten und darmpathogene Bakterien und Urinanalysen verlaufen i.d.R. negativ (JERGENS et al., 1992).
Bei der endoskopischen Untersuchung werden häufig Rötungen, Erytheme, Hämorrhagien und leichte Verletzlichkeit der Mucosa festgestellt. Es können auch Unebenheiten infolge
granulierter Schleimhaut, Massenlesionen, Erosionen oder Ulzerationen auftreten (TAMS, 1986a; ROTH et al., 1990b; YAMASAKI et al., 1996, 199
cool.gif
. Bei der können je nach
Lokalisation der Erkrankung irregulär verdickte Schleimhaut mit Ödemen und kleinen Erosionen festgestellt werden. Peyersche Plaques und regionale Lymphknoten sind häufig
vergrößert (FEINSTEIN und OLSSON, 1992).
Diagnose und Differenzialdiagnose
Langanhaltende oder rezidivierende klinische Symptome wie Durchfall, Erbrechen, Anorexie, Gewichtsverlust, Flatulenz, Borborygmus, Abdominalschmerz, Hämochezie, Tenesmus oder
mukoider Kot machen eine genaue und umfangreiche Untersuchung notwendig. Die klinische Befundung, Labor-, Röntgen- und sonographische Untersuchungen ergeben meist nur
unspezifische Veränderungen, sind allerdings für den Ausschluss anderer Erkrankungen unerlässlich.
Die Konzentration von und Cobalamin im Serum kann bei Hunden und Katzen einenHinweis auf den Sitz der Erkrankung innerhalb des Dünndarms geben und wird außerdem zur Diagnose einer bakteriellen Überwucherung des Dünndarms beim Hund herangezogen
(STEINER, 1999). MENESES et al.. (2003) konnten allerdings keine Übereinstimmung zwischen diesen Parametern und der Verteilung der Veränderungen im Magen-Darm-Traktbei Katzen feststellen.
Die Diagnose der IBD ist durch Endoskopie und Entnahme von Gewebeproben mit anschließender histologischer Beurteilung zu stellen. Dabei ist es wichtig, mehrere Bioptatevon verschiedenen Lokalisationen zu gewinnen, da endoskopische und histologische Befunde
differieren können (SHERDING, 1989; ROTH et al., 1990b; JERGENS et al., 1992; TAMS,1986a, 1993; NOLTE, 1996; HALL, 2001).
Als Differenzialdiagnose kommen Gastroenteritiden durch Infektionen mit Parasiten(Toxocara, Trichuris, Kokzidien, >Giardien), Bakterien (Campylobacter, Salmonellen,Yersinien) oder Viren in Betracht. Bei Katzen ist der Ausschluss der Felinen Infektiösen
Peritonitis (FIP) oder einer Infektion mit dem Felinen Leukämie-Virus (FeLV-Infektion) oderdem Felinen Immundefizienz-Virus (FIV-Infektion) wichtig. Gastroenteropathien können
auch durch diätetische Faktoren (Futtermittelintoleranz), immunologische Mechanismen
(Allergien), medikamentelle Behandlungen, endokrine Störungen (Hyperthyreoidismus),
Neoplasien oder Erkrankungen extraintestinaler Organe (Hepatopathien, Pankreatikopathien,
Kardiomyopathien) verursacht werden. Die Abgrenzung zu dem alimentären Lymphom derKatze kann selbst in der histologischen Untersuchung problematisch sein (NELSON et al.,
1984; TAMS, 1986a; STROMBECK und GUILFORD, 1991; FEINSTEIN und OLSSON,1992; WASHABAU, 2001). Eine bakterielle Überwucherung des Dünndarms (SIBO) scheint
bei der Katze im Gegensatz zum Hund keine Bedeutung zu haben (WASHABAU, 2001).
Prognose und Therapie
Die Erkrankung verläuft progressiv. Die Prognose ist einerseits von der Verteilung,
Lokalisation und Schwere der Erkrankung und andererseits von der Kondition des Tieres abhängig. Die meisten Patienten benötigen eine lebenslängliche diätetische undmedikamentöse Therapie (NELSON et al., 1984; GHERMAI, 1989; WOLF, 1992). Nach
Ansicht einiger Autoren wird nur selten langfristige Symptomfreiheit erreicht, die meisten Tiere sterben oder werden euthanasiert (DIBARTOLA et al., 1982; TAMS, 1986a; CRAVEN
et al., 2004). Zur Therapie wird von den meisten Autoren eine Kombination aus Antibiose, Kortikosteroiden oder 5-Aminosalizylsäure (5-ASA) Derivaten und Diät vorgeschlagen
(DIBARTOLA et al., 1982; TAMS, 1986a; RUTGERS et al., 1988; JERGENS, 2002, 2003).
Geeignete Antibiotika sind neben Oxytetracyclin und Tylosin besonders Metronidazol mit antiprotozonalem, antimikrobiellem und antiinflammatorischem Effekt (SHERDING, 1989;
TAMS, 1991; WOLF 1992). Sulfasalazin, eine Kombination aus 5-Aminosalizylsäure und
Sulfapyridin, gehört zu den schwer resorbierbaren Sulfonamiden und erhält durch bakteriellen Umbau im Dickdarm einen antiinflammatorischen Effekt. Es ist das Mittel der Wahl zur
Therapie der isolierten chronischen Kolitis (STROMBECK und GUILFORD, 1991).
Allerdings ist als Nebenwirkung die Keratokonjunktivitis sicca bekannt. Der Einsatz anderer 5-ASA Derivate aus der Humanmedizin (Olsalazin, Mesalazin, Balsalazid) ist bei Tieren zu
unsicher oder noch zu wenig erforscht (HALL, 2001). Prednisolon und Methylprednisolon
werden wegen der guten Steuerbarkeit gegenüber den langwirksamen Kortikosteroiden zur
Therapie bevorzugt. Die Dosisanpassung erfolgt nach Schwere der klinischen Symptomatik
(DIBARTOLA et al., 1982; WILLARD, 1985; SHERDING, 1989; HALL, 2001). Budesonid
ist ein neues darmwirksames Steroid, das zu 90% in der Leber abgebaut wird und somit weniger Nebenwirkungen als Prednisolon aufweist. Die korrekte Dosierung für Hunde und
Katzen ist allerdings noch unbekannt (HALL, 2001). Azathioprin fördert in Kombination mit
Steroiden dessen immunsuppressive Wirkung. Hunde reagieren wesentlich empfindlicher als
Katzen auf dieses Medikament; als Nebenwirkung kann Knochenmarksdepression auftreten
(HALL, 2001). Cyclosporine werden in der Veterinärmedizin zur Therapie immunvermittelter
Erkrankungen (Keratokonjunktivitis sicca, Analfurunculose, Atopie) eingesetzt, sie inhibieren
T-Zell vermittelte Reaktionen. Ihr Einsatz zur Therapie der caninen idiopathischen IBD wird
mit unterschiedlichem Erfolg erprobt (HALL, 2001). Es wird vermutet, dass der Tumor-
Nekrose-Faktor (TNFa) eine wichtige Funktion in der Entzündungskaskade der IBD hat. In
der Humanmedizin werden sogenannte Anti-TNFa-Medikamente (Thalidomid, Pentoxyfillin,
monoklonale anti-TNFa-Antikörper) mit Erfolg eingesetzt. In der Veterinärmedizin ist ihre
Wirkung aber noch nicht ausreichend erprobt (HALL, 2001).
Zahlreiche Diäten werden mit unterschiedlichem Erfolg eingesetzt (CRAVEN et al. 2004).
GUILFORD (1994) empfiehlt für chronische Dünndarmdiarrhöen bei Hunden eine hoch
verdauliche, glutenfreie, hypoallergene, isoosmolare, fett- und laktosearme Ernährung. Auch
bei Katzen wird hypoallergene Kost unter Zusatz von Vitaminen und Taurin empfohlen
(NELSON et al., 1984; TAMS, 1986a, 1991). HALL (2001) empfiehlt eine leicht verdauliche,
fettreduzierte, faserreiche, hypoallergene Diät, mit einem ausgewogenem n3:n6 Fettsäure-
Verhältnis und dem Zusatz von prebiotischen Substanzen.
 
  • IBM naturheilkundlich behandeln Beitrag #13
Hallo Claudia,

mensch Du hast Dir eine Mühe gemacht! Das wird sicher vielen Betroffenen erst mal helfen, diese Krankheit zu verstehen.

Allerdings hatten wir mit Nux vomica, carbo vegetabilis und vielen, vielen anderen homöopatischen Mitteln gar keinen Erfolg. Bei uns half aber auch kein Cortison! Das Mittel der Wahl bei Gizmo war Metronidazol. Und auch das hat am Ende nicht mehr geholfen.

Ich denke, es kommt einfach auf den Grad der Erkrankung an, wie und ob man dem Tier helfen kann. Meiner galt als "nicht mehr behandelbar" und ich hätte ihm am Schluß auch nichts mehr zumuten wollen.
Aber es gibt durchaus Fälle, die naturheilkundlich oder mit minimaldosiertem Cortison gut klarkommen.

Für mich ist es rückblickend wichtig zu wissen, dass ich alles ausprobiert habe. Dass er dann doch so jung gehen musste, ließ sich nicht verhindern.

LG Gaby

P.S. Mein Kater hatte vom ersten Tag an IBD - das ist keine Frage des Alters.
 
  • IBM naturheilkundlich behandeln Beitrag #14
Hallo!

Ich habe leider kein grosses Wissen ueber diese Krankheit, aber mit Reizdarm, da habe ich gehoert dass
Ulmen Rinden pulver ( ich glaube Rotulme, aber googelt das mal) gut helfen soll. Kommt urspruenglich aus Amerika, gibt es im Internethandel auch in Deutschland, und habe in anderen Foren gelesen, dass es einen Entzuendungshemmenden Effekt hat, und eine Schutzschleimschicht an die Darmwaende legt, die Verdauung regelt bei Verstopfung oder Durchfall...Las sich auf jeden Fall vielversprechend.

Viel Glueck und Genesung!
Pebb

Auf Englisch heisst es slippery elm bark. Auch Rinde der glatten Ulme genannt. Guckt mal hier




Pebb
 
  • IBM naturheilkundlich behandeln Beitrag #15
Hallo,danke an alle die hier gepostet haben.
Lucy bekommt mitlerweile seit Juni Cortison.Wir sind mitlerweile bei eine 1/4Tbl. Tägl.angeommen.
Im Moment bekommt sie allerdings gar kein Cortison weil sie geimpft werden mußte und weil eine Zahnsanierung notwendig war.dabei hatte man ihr 3 Zähne gezogen.Sie hat sich aber gut von der Narkose und der Op erholt.
Anfang Nov müssen wir wieder mit der selben Dosis anfangen.
Wir haben mitlerweile den Tierarzt gewechselt weil Lucy immer total gestresst wa beim alten Tierarzt.Der Neue meinte dass wir versuchen sollten das Cortison Kurweise zu geben.
Na ja mal sehen wies weiter geht.Im Moment vertägt sie alles ganz gut,bis auf dass sie wegen des Futters extrem wählerisch geworden ist.Sie frißt fast nur Trockenfutter.
schönen Sonntag noch
Matriat
 
  • IBM naturheilkundlich behandeln Beitrag #16
Ganz tolle Infos hier, ich schubse das Thema mal an, weil mein Kater vielleicht betroffen ist.
 
  • IBM naturheilkundlich behandeln Beitrag #17
Hallo,

ich habe mit Erschrecken festgestellt dass ich leider schon lange nicht mehr hier im Forum war,deshalb eine kurze Rückmeldung.

Lucy geht es mit ihrem Cortison sehr gut. Allerdings ist sie meist am Schlafen,aber wenn sie wach ist, dann ist sie munter. Die Tierärztin meinte das liegt am Cortison.

Wir sind nach wie vor bei 1/4 tabl. meist nur alle 2 Tage. Die Tierarzt meinte wir sollen immer mal wieder versuche es ganz weg zu lassen. Das geht meist aber nur 2-3 Wochen, dann kommen die Symptome wieder.
Lucy hatte nie Durchfall,sonder nur Erbrechen und dass sie nichts mehr frisst.

Ihr mußten leider fast alle Zähne gezogen werden weil die total entzündet un vereitert waren. Aber sie mag, trotz nur einem Fangzahn, nur Trockenfutter. Nach langen Versuchen mit der Nahrung haben wir uns entschlossen, es eben dabei zu belassen. Auch die Tierarzt meinte dass es wichtig ist dass sie überhaupt frisst und dass sie genügend dazu trinkt. Sie hat mitlerweile auch eine Niereninzuffizienz entwickelt, aber dies können wir mit einem speziellen Nierenfutter ganz gut im Griff behalten. Bisher zumindest.
Lucy hatte auch eine zeitlang Probleme mit der Hüfte und wollte nicht mehr hoch springen. Mittlerweile gehts wieder besser,aber ganz hoch springen tut sie trotzdem nicht mehr. Höchstens noch Tischhöhe.

Wir lassen max 1x im Jahr das Blut untersuchen,immer dann wenn sie geimpft werden soll,denn Tierarzt -besuche sind für sie immer noch mit extremen Stress verbunden. Aber die Tierarzt hat das abgesegnet,denn sie meint wenn es ihr gut geht, dann muß man auch nicht ständig schauen.

Mir ist es schon bekannt dass man sie nicht heilen kann, aber wenn dieser Level gehalten werden kann, ist es gut.

Mit Homäopathie haben wir es versucht hat aber nicht geholfen und da sie ja Cortison bekommt geht Homäopathie sowieso nicht.

Ich weiß viele meinen hier dass Trockenfutter nicht gut ist. Die Tierarzt meinte dass es wichtig ist dass es Nierenfutter ist und wenn es halt trocken sein soll dann ist es auch gut.

Sie hat ja auch noch diverse Nahrungsmittelallergien,vor allem Fisch,da ist die Auswahl eh net so groß.
So das ist jetzt etwas lang geworden,sorry.:roll:
Liebe Grüße
Maria und Lucy
 
  • IBM naturheilkundlich behandeln Beitrag #18
Ich habe das mit Interesse gelesen, weil mein Muggel auch IMD hat, wenn du willst, schau mal in seinem Krankheits Thread vorbei.
 
  • IBM naturheilkundlich behandeln Beitrag #19
Hallo ,

ich würde gerne mal den Krankheitstreat lesen, aber irgenwie finde ich den nicht.:-x
Vielleicht kannst mir mal einen Tip geben.
LG Maria
 
  • IBM naturheilkundlich behandeln Beitrag #20
Der ist mega lang, bin im November hierher gekommen. Damals dachte meine ehemalige TÄ, Muggels Gewichtsabnahme liegt an seinen Zähnen, Forl.

Habe dann gewechselt, da wurde immerhin mal die fehlenden Enzyme der Bauchspeicheldrüse getestet.

Alles hat zu lange gedauert, er hat rasant abgenommen, DF, daß er bald die Treppe nicht mehr hochkam. Jetzt bin ich in guten Händen.
 
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