dass pablo4ever sich da so aufregt kann ich nicht verstehen, man kann dem tiger (auch wenn man ihn liebt) nicht alles einfach durchgehen lassen...
liebe grüße
banshee
Es geht auch nicht ums durchgehen lassen. Aber du kannst doch nicht, die vollgepissten (ich sags extra so krass) Sachen in das Körbchen legen?! Auch wenn zuvor der Vergleich abgelehnt wurde, ich bringe ihn trotzdem, weil es treffend ist: Wenn man ein Kind hat, das warum auch immer nachts ins Bett macht, lass ich mein Kind dann auch darin schlafen??? Als Strafe???
Woher willst du wissen, dass du die Ursache kennst? Bevor du solch krassen Methoden ergreifst, geh in dich und überleg weiter. Ansonsten würd ich einfach die Schlafzimmertür schließen.
Mein Kater hat auch mal 3 mal ins Bett gepinkelt. 2 Mal sogar auf mich drauf: Das erste mal wars so ähnlich wie du es schilderst: Ich war zuvor mit ihm alleine, danach kam mein Freund hinzu. Klar, dass mein Kater, im wahrsten Sinne des Wortes "pissig" war. Es war eine neue Situation. Das zweite Mal wars beim Umzug in ne neue Wohnung. Das ist auch einleuchtend. Das dritte Mal hat er mich geweckt, da er krank war.
Ich würde niemals sagen, dass es ekelig ist! Es hat immer einen Grund!! Es wäre zu einfach zu behaupten, "Ja, jetzt muss ich ihm zeigen, wie ekelig es ist", " er muss irgendwie bestraft werden".
Ach, kein Problem... ich kann solche Beiträge durchaus lesen ohne mir deren Inhalt ans Bein zu binden. Du setzt ja auch offensichtlich Dinge voraus die ich so nie geschrieben habe.
Ich liebe meine Katzen beide sehr. Und ich bin bei weitem nicht der Typ der "mal eben" ein Tier abgibt nur weil es unbequem wird. Meine Katzen gehören natürlich auch zur Familie, aber ich bin auch Realist. Es sind TIERE! Und ich würde nicht im Ansatz auf die Idee kommen sie mit meinem Kind zu vergleichen.
Deine Meinung ist nicht realistisch! Sie ist deterministisch und degradierend! Es sind "TIERE"! Wer gibt dir das Recht, den Menschen über das Tier zu stellen? Eine rethorische Frage: Es ist die Tradition, es ist das tradierte gemeinschaftliche Bewusstsein, dass der Mensch, eine Vormachtsstellung übernimmt. Kant unterscheidet das Tier vom Menschen insofern als das er dem Menschen Vernunft/Verstand einräumt. Das Tier hingegen ist seiner Meinung nach rein instinktgesteuert. Verfügt also demgemäß über angeborene Eigenschaften, wohingegen der Mensch zwar vernunftsbezogen, aber deshalb auch lernbedürftig ist (Sozialisation, was darf ich und was nicht).
Es ist ein Trugschluss, ja reine Arroganz, sich über das Tier zu stellen, zu meinen, es ist "bloß ein Tier". Es hätte auch alles anders kommen können. Dies muss man sich vor Augen führen! Ansonsten kann man alles so hinnehmen, also unhinterfragt: Der Mann ist besser als die Frau, so war es schon immer. Der Mensch ist dem Tier übergeordnet, so war es doch schon immer? Dies ist pure Ignoranz und ein Zeichen von mangelnder Reflexionsfähigkeit!!
Bevor ich damit drohe, meine geliebte Katze abzugeben, vorher würde ich mir die Zunge abbeißen (ernsthaft)!!! Wenn du ein Problem hast,okay.. Aber dann schreib nicht,dass du in Erwägung ziehst ein Tier abzugeben, obwohl du nicht die Gründe für das deiner Meinung "abweichende" Verhalten kennst!
Ergänzung:
Was das "Tier" kann: Genauso wie ein Kleinkind, was sich in der sog. Trotzphase befindet, so kann auch das Tier Anpassungsfähigkeit zeigen bzw. ausdrücken, dass irgendetwas stört (Anzeichen Pinkeln, es sei denn, dass es körperliche Ursachen hat). Insofern ist das "Tier" nicht nur ein "Tier", sondern ein Lebwesen, dass sich durchaus ausdrücken kann..., was sich ausdrücken kann und vor allem: es hat das Recht dazu..