Ich finde deine Aussage ganz und gar nicht herzlos, Amadeus - die meisten von uns denken bei so geschundenen Wesen ähnlich. Besonders, da den Kleinen durch ihre Gendefekte nie ein würdiges Leben gegönnt gewesen wäre. So durften sie hoffentlich zumindest in Würde sterben, da sie letztendlich durch sanfte Hand doch noch Liebe und Zuwendung in ihrem kurzen Leben erfahren durften.
@Pherisaria:
das ist jetzt der zweite oder dritte Beitrag, den ich von dir lese, aber ich kann das "habt doch Verständnis" Gerede schon nicht mehr hören.
Ich weiß ehrlich nicht, was dein gesamter Beitrag jetzt mit dem hiesigen Thema Katzenelend vom Vermehrer zu tun haben soll, in dem hannoverin von wirklich traurigen und schlimmen Geschehnissen erzählt (u.a. auch mit der Absicht der Aufklärung).
Für ein allgemeines Diskussionsthema mach gern einen neuen Thread auf,
aber ein nicht wirklich sinnvolles Schönreden massiv negativer, erdrückender Tatsachen und Fakten und Zeigefingerheben darüber, dass diese Verbrecher aus dem Eingangspost für ihre Taten verbal abgeurteilt wurden, ist hier fehl am Platze.
Zumal der Thread hier nicht zur Diskussion sondern zum Nachdenken anregen soll.
Ob das nun richtig oder falsch ist - liegt allein im Auge des Betrachters.
Definitiv nicht.
Der Mensch hat ein Hirn, das er auch ruhig zum Denken nutzen darf.
Zwar würde ich da nicht Vermehrer (im Sinne von Ups-Würfen) mit profitgierigen Vermehrern auf eine Stufe stellen, da Letztere aus vollem Bewusstsein handeln, aber viel besser macht die Unwissenheit Erstere nicht.
Und in dem hier dargelegten Fall ist erwisen, dass die Beteiligten a) aufgrund von Profitgier handelten und b) kann sich jeder Mensch, der 1 und 1 zusammenzählen kann, denken, dass eine Verpaarung Vater-Tochter ganz schlimme Konsequenzen haben kann, die hier aber wohlwissend in Kauf genomen wurden, weil man daraus Geld schlagen könnte und dabei wurde die Katze nicht mal anständig behandelt und versorgt. Also darf ich mir gewiss das Recht herausnehmen, diese Menschen dafür zu verurteilen und zum Teufel zu wünschen.
Ein Lebenwesen ist ein Lebewesen. Jeder informiert sich vor dem Kauf eines PCs, einer Waschmaschine oder eines Handys, was es kann, wie ich es bediene, was für Kosten auf mich zukommen können usw.
Nur bei Tieren nicht. Warum? Ach ja, sind ja nur Tiere. Die werden schon irgendwie funktionieren - und wenn nicht, dem zuständigen Tierheim gegenüber hat man ja ein unbefristetes Rückgaberecht.
In meinen Augen
verpflichten sich Menschen, die sich wohlwissend dazu entscheiden, Verantwortung für ein (oder mehrere) Lebenwesen zu tragen, dazu automatisch, sich gründlich zu informieren und nicht einfach egoistisch blauäugig drauf los zu handeln.
Dann in erster Linie Tierheimen o.ä., die die Interessenten nicht genau genug informiert haben, zur Verantwortung zu ziehen, empfinde ich als anmaßend.
Denn - ich sags gern nochmal: Der Mensch hat ein Hirn, das er auch ruhig zum Denken nutzen darf.
In diesem Thema nun keine Grundlagendiskussionen hierüber.
Entschuldige Hanni, ich werde dein Thema nun auch nicht weiter zweckentfremden. ;-)
Grüße,
Armitage